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Elektrosmog und Amalgam
Verfasst: 6. Dezember 2003 17:04
von monika
Hallo
Ich habe gelesen, dass Leute mit Amalgamfüllungen oder anderem Metall in
den Zähnen meistens auch elektrosensibel sind.
Hat jemand solche Erfahrungen gemacht?
Viele Grüsse
Monika
Re: Elektrosmog und Amalgam
Verfasst: 7. Dezember 2003 17:31
von E. Schärer
Hallo Monika
"Ich habe gelesen, dass Leute mit Amalgamfüllungen oder anderem Metall in
den Zähnen meistens auch elektrosensibel sind."
Das ist nicht ganz richtig so. Jedoch biologisch arbeitende Zahnärzte sagen, dass Leute, die irgendwelche Allerigen oder Unverträglichkeiten haben, keine Amalgamfüllungen haben sollten. Sie sind heute unbestritten eine grosse Belastung für den Körper. Dass sie aber einen nicht unwesentlichen Beitrag zu einer Elektrosensibilität leisten können, ist für viele Fachleute heute auch klar.
Im weiteren haben Forschungen belegt, dass man bei Verstorbenen Alzheimerpatienten praktisch ausnahmslos viel Quecksilberablagerungen im Hirn nachweisen konnte. Also auch hier gibt es gewisse Vermutungen.
Ich persönlich rate Ihnen, sich bei einem biologisch arbeitenden Zahnarzt zu erkundigen. Als erstes muss er den Quecksilbergehalt im Körper messen, z.B. durch Speicheltest. Und falls sie sich entscheiden die Füllungen zu entfernen, achten Sie darauf, dass das nicht irgend ein Zahnarzt macht. Sonst könnte es für Sie ein böses Erwachen geben. Denn dies muss sehr sorgfältig geschehen, mit gleichzeitiger Quecksilberausleitung aus dem Körper und nach einem bestimmten Schema. Sind z.B. nach der Entfernung Goldkronen geplant, so dürfen die erst nach der abgeschlossenen Ausleitung eingesetzt werden.
Gruss E. Schärer
Ps. Vergessen Sie dabei Ihre allenfalls toten Zähne nicht! Die muss man besonders gut im Auge behalten.
Re: Elektrosmog und Amalgam
Verfasst: 7. Dezember 2003 21:05
von charles claessens
Hallo,
normalerweise kommt langsam das sehr giftige Quecksilber frei.
Aber heutzutage sorgt die hochfrequente Strahlung dafür, das die chemische Zusammenstellung des Amalgams sich viel schneller ändert wodurch das Quecksilber frie ins Körper gelangt.
Natürlich ist ein vernünftiger Zahnarzt notwendig, aber pass auf.
Es ist wichtig, dass man vor-, während- und nach- de Amalgamentfernung den Körper gut entgiftet. zB. mit Koriander.
Sonst kann es schlimmer werden.
Charles Claessens
Re: Elektrosmog und Amalgam
Verfasst: 12. Dezember 2003 13:12
von Markus
Hallo
ich habe mich ein wenig auf Eurer Seite umgeschaut. Ich finde gut, wenn sich jemand für das anliegen der Bevölkerung einsetzt. ABER was Ihr da macht ist eine Panikmache sondergleich. Man kann doch nicht für jedes Problem auf der Welt die GSM- oder andere Hochfrequente Strahlung verantwortlich machen! Es gab schon immer Leute die Kopfschmerzen oder andere Probleme hatten. Auch zu einer Zeit wo es noch keine Drahtlose Dienste oder noch gar keine Elektrizität gab! Also Leute, bitte bleibt auf dem Teppich und fangt endlich an die Leute richtig zu beraten (technisch / rechtlich)! Was ihr hier macht ist pures aufhetzen von Leuten, die endlich einen Grund für ihre Leiden gefunden haben, die sie auch ohne Elektrosmog hätten und das finde ich nicht fair! Diesen Leuten kann man ja gar nicht mehr helfen, da sie von diesem Elektros-mog Gerede überzeugt sind und somit auf kein Mittel mehr ansprechen (negativer Placebo Effekt!). Also helft den Leuten und vergrault sie nicht unnötig.

Re: Elektrosmog und Amalgam
Verfasst: 13. Dezember 2003 19:49
von Evi
So etwas kann nur einer schreiben, der vom Tuten und Blasen keine Ahnung hat. Hoffentlich lesen es einige andere und antworten entsprechend.
Nur damit Sie es wissen: Es gibt ganz im Gegenteil eine Grosszahl schwer leidender Menschen, die vom Mobilfunk gar nichts gewusst und daher ihr Leiden mit diesem ursprünglich gar nicht in Verbindung gebracht haben. Ebenso gibt es viele, die sich ihre Leiden nicht einmal zu erzählen getrauen, weil sie von Menschen - wie Sie - entweder nicht ernst genommen, verhöhnt und als Spinner angesehen werden.
Hier ein paar Fragen, die wir Sie bitten, zu beantworten:
Was soll denn jemand, der so eine Organisation und so eine Webseite führt, davon haben, die Menschen aufzuhetzen, Panik zu machen und sie zu vergraulen? Am ersten Tag, an dem eine Technologie eingeführt wird, die den Menschen nicht mehr schadet, wird mit Sicherheit die Organisation Gigaherz aufgelöst und die Webseite eingestellt.
Wie soll denn Ihrer Meinung nach den Menschen geholfen werden - technisch und rechtlich? Da wären Ihnen viele für einen guten Rat sehr dankbar. Wir sind neugierig, was da von Ihnen kommt - ausser heisser Luft. Es ist leicht reden, wenn der Tag lang ist.
Ihnen fliessen die Wörter Panikmache, Aufhetzen, Einbildung recht leicht aus der Feder. Wenn Sie so gut im Wort sind, so wollen wir wissen, welche praktikablen Lösungen Sie den Betroffenen anzubieten hätten. Lassen Sie uns also Taten sehen, wenn Sie ernst genommen werden möchten. Schnöden, aber selber nichts besser machen, gilt nicht.
Übrigens: wenn Sie sich von dieser Seite nicht angesprochen fühlen, ist es Ihnen freigestellt, sie nicht zu besuchen und die Beiträge nicht zu lesen. Sie ist ohnehin für jene gedacht, die mit anderen Meinungen und Ratschläge austauschen, Fragen stellen und Informationen einholen möchten. Sie haben das ja ganz offensichtlich nicht nötig.
Evi
Re: Elektrosmog und Amalgam
Verfasst: 14. Dezember 2003 16:47
von Hanspeter
Hallo Markus
Amalgam, Gold und Titan werden in der Zahnmedizin sehr häufig verwendet. Im Mund wirken Metalle als elektrische Leiter und können bei ihren Trägern nicht nur Missempfindungen sondern echte Schmerzen verursachen. Vielleicht reden Sie einmal mit einem Zahnarzt darüber.
Es ist eine sehr billige und mittlerweile schon recht abgedroschene Phrase, die Menschen hätten auch früher unter Kopfweh gelitten, als es noch kein Mobiltelefon und noch keinen elektrischen Strom gab. Der Mensch ist doch keine genormte Maschine! Es sterben und starben Menschen auch an Lungenkrebs, die nie geraucht haben, andere sterben nicht, selbst wenn sie viel rauchen. Dennoch hat sich heute ganz allgemein und unbestritten die Erkenntnis durchgesetzt, dass Rauchen für das vermehrte Auftreten von Lungenkrebs verantwortlich ist.
Was sollen wir denn alle Ihrer Meinung nach tun? Warten, bis der Grossteil der Bevölkerung unter Schlafstörungen, Kopfschmerzen und Depressionen leidet, die Menschen in Massen an Leukämie, Hirntumoren und Schlaganfällen (schon im besten Alter!) sterben? Oder ist es am Ende doch gescheiter, die bisherigen Beobachtungen und Erfahrungen ernst zu nehmen und rechtzeitig Gegensteuer zu geben?
Haben Sie vielleicht dazu einen brauchbaren Rat oder geht es Ihnen bloss darum, nachzusagen, was uns die Industrie wie das tägliche Morgen- und Abendgebet vorsagt? Begreifen Sie bitte endlich: Der Industrie geht es ums Geld, um sonst nichts. Den Kämpfern gegen die neue Elektrosmog-Seuche geht es um die Gesundheit und um das Leben – und auch um sonst nichts. Panikmache und Aufhetzerei sind die falschen Begriffe. Streichen Sie sie aus Ihrem Vokabular! Ich jedenfalls bin froh, dass es noch ein paar beherzte Leute gibt wie die hier von Gigaherz, die um die Gesundheit der Mitmenschen kämpfen. Oder haben Sie was Besseres anzubieten?
Hanspeter
Re: Elektrosmog und Amalgam
Verfasst: 15. Dezember 2003 08:51
von Markus
Hallo
Eure Antworten sind wirklich interessant! Jedoch muss ich leider feststellen, dass Ihr meinen Artikel nicht richtig gelesen habt.

Ich habe nicht behauptet, dass es keine Menschen gibt, die ein Problem mit Elek-trosmog haben. Ich habe gesagt, dass es Leute gibt, die glauben ein solches Problem zu haben! Oder wie wollt ihr mir klar machen, dass es Leute gibt die bereits über Kopfschmerzen klagen, wenn ein Mast steht, die Antennen montiert sind aber noch gar keine Anlagen vorhanden sind. Sprich, es gibt noch gar keinen Strahlen! Solchen Leuten habt Ihr im negativen Sinn „geholfen“! Ihr macht ja die Bevölkerung bei den so-genannten Informations-Veranstaltungen regelrecht verrückt! Helft doch den Leuten die wirklich ein Pro-blem haben und macht nicht alle anderen konfus!!
Im übrigen macht es mich ein wenig stutzig, dass ein Forum zensuriert wird, na na haben denn die unan-genehm Fragen hier keinen Platz? Ich kann mit gut vorstellen, dass es noch mehr von der Sorte gibt!
Ah noch eine Frage habe ich: Habt Ihr beiden ein Mobiltelefon? Ups ist diese Frage unangenehm? Ach ja „nur für den Notfall!“, alles klar. Aber was macht Ihr, wenn Ihr im Notfall keine Versorgung habt?
Markus
Re: Elektrosmog und Amalgam
Verfasst: 15. Dezember 2003 10:01
von Evi
Hallo Markus
Auf Ihren Eintrag antworte ich Ihnen im Namen von Gigaherz, unabhängig von den anderen Forumsteilnehmern. Möglicherweise hat Ihnen der eine oder andere auch noch was zu sagen:
Sie geben also zu, dass es Leute gibt, die wirklich ein Problem mit Elektrosmog haben. Voila! Es ist also eins vorhanden und nicht etwa ein eingebildetes.
Die Geschichte mit dem Mast, an dem die Antenne noch nicht einmal eingeschaltet ist und die Leute schon über Beschwerden klagen, hat einen ganz langen Bart, so alt ist sie schon. Denn bisher konnten wir jedes Mal bei der Überprüfung des Stromzählers feststellen, dass die Antenne eben doch schon in Betrieb war. Ausserdem: Antennenbauten sind derart teuer, dass es sich keine Gesellschaft leisten kann, sie einfach ungenutzt herumstehen zu lassen. Sie sind allesamt gelaufen, zumindestens im Probebetrieb. Wer bereits elektrosensibel ist, wird also darauf ziemlich rasch reagieren.
Was die angebliche Zensur unseres Forums betrifft, so halten wir es ähnlich wie Zeitungsredaktionen. Es steht uns frei, Beiträge, die niemandem was bringen oder gar die Opfer der Mobilfunktechnologie verhöhnen, beleidigen oder in einem für viele Leser unverständlichen Fachchinesisch oder von Pseudo-Sachverständigen abgefasst sind, entweder zu kürzen oder zu eliminieren. Das ist unser gutes Recht, das wir uns von niemandem, auch von Ihnen nicht streitig machen lassen.
Die Frage nach einem Mobiltelefon, das wir besitzen (oder benutzen) ist sehr einfach und ganz ehrlich zu beantworten:
Die 7 Vorstandsmitglieder der Schweizerischen Interessengemeinschaft Elektrosmog-Betroffener besitzen weder ein Mobiltelefon, noch ein DECT-Telefon. Für uns ist, nachdem wir die Folgen der elektromagnetischen Verseuchung kennen, der beste Aufbewahrungsort für die Produkte dieser gesundheitsgefährdenden Errungenschaft - der Kehrichteimer! Wir predigen nicht Wasser und trinken selber Wein.
Nebenbei bemerkt: Noch nie war der Mensch besser erreichbar als heute: mit Festnetzanschluss, Telefonbeantworter, Fax und E-Mail. Trotz unserer vielen Arbeit lassen wir uns nicht auch noch am elektronischen Gängelband herumführen. Wenn etwas wirklich wichtig ist, sind wir zu erreichen, wenn es nicht wichtig ist, interessiert es uns gar nicht.
Die Antwort auf die Frage, wie Sie selbst den Betroffenen zu helfen gedenken, sind Sie uns immer noch schuldig, auch Ihr Vorschlag, wie wir ihnen helfen sollen, fehlt nach wie vor. Sie handeln wohl nach der Devise: “Brüderlein, geh du voran, du hast die grösseren Stiefel an“. Also strengen Sie sich bitte an und bringen Sie uns praktikable Vorschläge.
Übrigens: Niemand von uns ist prinzipiell gegen das Handy, sondern nur gegen die unausgegorene Technologie, mit denen die Menschen ungefragt beglückt, nein geschädigt werden, und dies in einer Art und Weise, wie es sie bisher auf diesem Globus noch nie gegeben hat.
Gruss
Evi
Nachtrag:
Was macht man im Notfall, wenn man kein Mobiltelefon hat?
Gegenfrage: Was hat man denn bisher gemacht?
Feststellung: Die wirklichen Notfälle machen einen so verschwindend kleinen Prozentsatz aus, dass die Mobilfunkgesellschaften davon gar nicht existieren könnten. Daher muss das Handy her für eine Menge unnötiges Blaba und vor allem als (supergefährliches) Spielzeug für Kinder!
Noch eine Frage: Wer redet dann von den vielen Notfällen, wo Menschen keinen Platz mehr finden, an dem sie ohne Belastung leben können?
Re: eine Sache guter Organisation
Verfasst: 15. Dezember 2003 15:50
von M.K.
Evi schrieb:
>
> Was macht man im Notfall, wenn man kein Mobiltelefon hat?
> Gegenfrage: Was hat man denn bisher gemacht?
> Feststellung: Die wirklichen Notfälle machen einen so
> verschwindend kleinen Prozentsatz aus, dass die
> Mobilfunkgesellschaften davon gar nicht existieren könnten.
> Daher muss das Handy her für eine Menge unnötiges Blaba und
> vor allem als (supergefährliches) Spielzeug für Kinder!
> Noch eine Frage: Wer redet dann von den vielen Notfällen, wo
> Menschen keinen Platz mehr finden, an dem sie ohne Belastung
> leben können?
Nur dazu aus aktuellem Anlass ein Beitrag aus meinem persönlichen, familiären Umfeld:
Ich habe gerade ein hochbetagtes Familienmitglied zum Zug gebracht, das nach längerer Zugfahrt in einem großen deutschen Bahnhof von jemandem anderen abgeholt wird.
Nichts wäre praktischer - und für mich auch nervenberuhigender - wenn ich ständig via Handy in Kontakt sein könnte; der Abholer mitteilen würde, wo er gerade ist und ob sich niemand verfehlt hat; und letztlich die schnelle Nachricht, dass alles gut ablief. Nicht zu vergessen: falls im Zug ein Notfall eintreten würde.
Aber unsere Familie hat keine Handys! Wir hatten welche, aber sie lagen ungenutzt herum, zunächst, weil die komplizierte Bedienung für ältere Menschen nicht nachvollziehbar ist. Und dann natürlich, weil wir erst den Zusammenhang realisieren mußten, der zwischen Handy-Gebrauch und elektromagnetischer Belastung besteht. Wird einem ja nicht gesagt beim Erwerb eines Handys!
Fazit: Es ist - wie auch in Zeiten vor "Beglückung" der Handy-Schwemme - eine Sache der guten Organisation und Absprache, - wohl auch einfach der Disziplin, wie sie aber gerade älteren Menschen meist noch zu eigen ist. Es geht sehr gut ohne Handy!
Und abends gibt's das gute alte Festnetz-Telefon, mit dem man gefahrlos alles Nötige mitteilen kann, - wie in alten Zeiten.
Bleibt nur zu hoffen, dass die anderen Zugreisenden mit ihren eventuellen Handy-Gesprächen den alten Herrn nicht allzu sehr aus der Fassung bringen.
M.K.
Re: eine Sache guter Organisation
Verfasst: 16. Dezember 2003 10:45
von Elisabeth Buchs
Hallo Markus
Elektrosensible gehören zu den wenigen Kranken, die zusätzlich zu ihren Krankheitssymptomen von vielen Mitmenschen oft noch angezweifelt oder sogar angefeindet werden. Elektrosmog macht leider nur bedingt vor Wohnungs- und Hausgrenzen Halt, so dass ein Interessenkonflikt zwischen den elektroresistenteren Personen, welche diese Technologien nutzen möchten und den Elektrosensiblen entsteht.
Wie wollen Sie unterscheiden zwischen den Ihrer Meinung nach "echten" Elektrosensiblen, deren Existenz Sie wenigstens zugeben und den Ihrer Meinung nach "eingebildeten"?
Es bestreitet übrigens bestimmt niemand, dass es nebst dem Elektrosmog noch andere Gründe gibt für z.B. Kopfschmerzen und Schlafprobleme. Wovon solche Beschwerden kommen, sollte sorgfältig herausgefunden werden. Ein auffälliges Indiz ist es, wenn die Beschwerden bei Aufenthalt an einem "guten" Ort verschwinden. Leider ist es so, dass es immer weniger solche Orte gibt und es für manche Menschen "normal" wird, dass sie oft krank sind, nicht so leistungsfähig und belastbar, müde, schlecht schlafen, oft Kopfschmerzen haben usw.
Das Argument von den Mobilfunkantennen, die angeblich nicht in Betrieb gewesen sein sollen und den Leuten, die dennoch Beschwerden gehabt hätten, hört man immer mal wieder. Um zu beweisen, ob es wirklich stimmt, müsste man jeden konkreten Fall genauer ansehen. Spätestens seit Hemberg wissen wir, welche Tricks die Mobilfunker auf Lager haben, um Elektrosensible unglaubwürdig hinzustellen. Ausserdem haben Sie vermutlich schon vom Sekundärstrahler-Effekt einer noch abgestellten Antenne gehört.
Weshalb in diesem Forum eine "Zensur" ausgeübt wird, weil leider nicht alle Mitmenschen anständig und höflich miteinander umgehen, sondern provokativ und persönlich beleidigend. Und solche Beiträge werden nicht gebracht.
Handys haben wir keine, weil wir erstens die ungesunden Antennen nicht fördern wollen und zweitens beim Telefonieren nicht 20 bis 30 V/m gepulste Strahlung bzw. "modulierte Wellen" am Ohr haben wollen.
Es würde mich noch interessieren, ob Sie mal eine Informationsveranstaltung besucht haben und welche? Ebenfalls wäre sicher Ihr persönlicher Hintergrund interessant.
Uebrigens ist die Elektrosmog-Belastung immer noch am Zunehmen. Das heisst, es besteht die Möglichkeit, dass Sie durch eigene Erfahrung, durch Menschen in Ihrer Familie, im Freundes- oder Bekanntenkreis erfahren, was es bedeutet, elektrosensibel zu sein.
Mit besten Grüssen
Elisabeth Buchs
Re: eine Sache guter Organisation
Verfasst: 16. Dezember 2003 19:34
von Raylauncher
Hallo Leute,
es ist schon erstaunlich, wie man jedes Argument mit irgend einer Behauptung zu widerlegen versucht. Besonders lustig finde ich die Geschichte mit der Antenne, die noch nicht in Betrieb war. Dann wird behauptet, dass dies nicht richtig sei, weil der Stromzähler lief. Diese Argumentation ist jedoch alles andere als ein Beweis für einen Sendebetrieb.
Ich persönlich kenne eine Handvoll Fälle, wo gerade dieser Effekt augetreten ist. Die Antennenanlage war bereits errichtet und das große Stöhnen ging über das Land. Das gesamte Dorf klagte über Kopfschmerz, Schlaflosigkeit etc. etc.
Nur war eben nachweislich noch keine Systemtechnik vorhanden. Der Raum war leer. Lediglich die Antennenkabel hingen von der Decke und endeten im Nichts.
Das ist eine sehr häufig vorkommende Situation. Die Errichtung der Antennenanlage und die Installation der Technik werden von verschiedenen Firmen getätigt und da klappt die Koordination auch nicht immer. Mir persönlich sind Fälle bekannt, wo eine Inbetriebnahme erst mehrere Wochen nach Errichtung der Antenne erfolgte. Einen "Probebetrieb" als solchen gibt es nicht.
Wenn allerdings die Gleichrichteranlage bereits installiert sein sollte, wird auch Strom verbraucht, da die Batterien geladen werden müssen. Aber wie gesagt, ohne Systemtechnik (Sendeanlage) sendet nichts. Definitiv.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Raylauncher
Re: Moderne Missionare?
Verfasst: 16. Dezember 2003 20:19
von Evi
Lustig ist ganz was anderes, nämlich wie Handyfreaks am Laufband den Menschen einreden wollen, von was sie Kopfschmerzen und Schlafstörungen bekommen oder nicht, jedenfalls nicht von Antennenanlagen, DECT-Telefonen und Handys. Das gehört vor allem zum täglichen Brot jener, die sich eben dieses damit verdienen, andere für dumm und dämlich zu verkaufen. Wer unter dieser Technologie leidet, weiss selbst genug und braucht nicht deren Ratschläge und schon gar nicht die höhnischen Kommentare.
Es gibt auch noch andere Beweise, dass Antennen längst gesendet haben, obwohl das bestritten wurde, nämlich dann, wenn von zuverlässiger Seite auf Grund von Klagen sehr genaue Messungen durchgeführt wurden. Was soll also Ihre Handvoll Fälle, die Sie da aufführen?
Und wenn es wirklich schon vorgekommen sein soll, dass Menschen noch vor dem Einschalten der Antenne über Beschwerden geklagt haben, so gibt es dennoch keinen Grund, diesen Umstand bei jeder sich bietenden Gelegenheit im Auftrag der Industrie bis zum Geht-nicht-mehr auszuschlachten.
Zum Schluss noch die Frage: Was haben eigentlich gewisse Leute davon, dauernd gegen Menschen zu schnöden, die sich halt um ihre Gesundheit wehren? Es könnte ihnen doch ganz egal sein, was die machen, wenn, ja wenn nicht handfeste finanzielle, berufliche oder wer weiss was noch für Gründe vorliegen. Oder gibt es neuerdings moderne Missionare, die den Menschen das Heil der Handytechnologie verkünden wollen - ganz selbstlos? Wer das glaubt, zahlt einen Taler.
Evi
Re: Moderne Missionare?
Verfasst: 29. Dezember 2003 01:13
von Dietrich Grün
Wenn alle Amalgamträger elektrosensibel wären, dann wären es über 90% der Menschen. Umgekehrt habe ich die Beschwerden Elektrosensibler mildern können, wenn man die Schwermetallbelastung mindert. Man muss aber annehmen, dass auch andere Vorbelastungen zur Elektrosensibilität beitragen können und dass eine entsprechend starke Belastung mit elektrischen Feldern plötzlich auch bisher beschwerdefreie Personen krank werden läßt. Es ist nie nur eine einzige Ursache, wie wir es so gerne hätten.
Dietrich Grün
Moderne Teufels-Austreiber?
Verfasst: 3. Januar 2004 19:01
von TR
Hallo Evi,
folgenden Satz möchte ich kurz kommentieren:
> "Oder gibt es neuerdings moderne Missionare,
die den Menschen das Heil der Handytechnologie
verkünden wollen - ganz selbstlos? Wer das glaubt, zahlt einen Taler."
Ich für meine Person bekommen von niemanden einen einzigen
cent oder Rappen oder sonst etwas dafür, dass ich hin und
wieder meine Meinung äussere. Und ich will auch
niemanden das Heil der Handytechnologie verkünden.
Das mache ich einfach, weil ich der Meinung bin, dass
nur Wissen und Bildung jemanden weiterbringt.
Halbwissen und Mystifizierung werfen einen nur zurück.
Mir geht es nur darum zu zeigen, dass Ihr Ansatz in erster
Linie auf Panikmache und Unkenntnis beruht.
Für alle von mir gemachten Äusserungen gibt es belastbare
Beweise die jedermann zugänglich sind.
Sie hingegen behaupten einfach etwas was man nicht nachprüfen
kann und weichen argumentativ aus, wenn man Ihnen zeigt,
dass Sie falsch liegen (siehe Stromzähler-Beispiel).
Es wurden auch von mir schon etliche Hinweise gegeben,
wie man sich vor EM-Wellen wirksam schützen kann. DAS wird
alles nur vom Tisch gewischt und auf 'longitudinale Wellen'
und ähnlichen Humbug ausgewichen.
Was ich sage, müssen Sie nicht glauben, sie können es prüfen
und wissen es dann. Das einzigen was Sie glauben müssen
ist, dass ich kein Geld für mein Engagement bekomme - aber
vielleicht findet sich ja jemand, der mir etwas dafür
zahlt
Aber spass beiseite: Geld verdienen tun in erster Linie wieder
die Paninkmacher mit all ihren Amuletten, Chips, Kristallen usw.
Ich weiss, dass SIE auch dagengen sind, dass solcher
Humbug verkauft wird, da absolut wirkungslos, aber ich
bin der festen Überzeugung, dass viele Leute sich das Geld
leichter aus der Tasche ziehen lassen, wenn Angst die
Triebfeder ist.
Und Angst ist es, was auf dieser und ähnlich gelagerten
homepages geschürt wird.
Nichs für ungut
TR
Notfälle
Verfasst: 3. Januar 2004 19:09
von TR
Auch dazu ein Kommentar:
> Feststellung: Die wirklichen Notfälle machen einen so > verschwindend kleinen Prozentsatz aus, dass die > Mobilfunkgesellschaften davon gar nicht existieren könnten.
Darum geht es doch garnicht! Niemand hat jemals behauptet,
dass Mobilfunk nur über Notfälle finanzierbar ist!!
Fakt ist, dass die
Mehrzahl aller bei Rettungsleitstellen eingehenden Anrufe
per Handy abgegeben werden
(
www.notfon-d.de/presse/textservice/01_09_2002.doc).
Es wäre zu klären,
wieviele davon in gleicher Zeit per Festnetz hätten getätigt
werden können.
Schliesslich steht nicht überall in der Botanik eine
Notrufsäule oder eine Telefonzelle. Andererseits passieren
nicht alle Notfälle fernab jeglicher Zivilisation...
Nichs für ungut
TR