International Scientists Appeal to U.N.

Elisabeth Buchs
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International Scientists Appeal to U.N.

Beitrag von Elisabeth Buchs » 12. Mai 2015 09:55

International Scientists Appeal to U.N. to Protect Humans and Wildlife
from Electromagnetic Fields and Wireless Technology


WHO's conflicting stance on risk needs strengthening, say 190 scientists

May 11, 2015 10:00 AM Eastern Daylight Time

NEW YORK

--(BUSINESS WIRE)--Today 190 scientists from 39 nations submitted an appeal to the United Nations, UN member states and the World Health Organization (WHO) requesting they adopt more protective exposure guidelines for electromagnetic fields (EMF) and wireless technology in the face of increasing evidence of risk. These exposures are a rapidly growing form of environmental pollution worldwide.

The "International EMF Scientist Appeal" asks the Secretary General and UN affiliated bodies to encourage precautionary measures, to limit EMF exposures, and to educate the public about health risks, particularly to children and pregnant women.

The Appeal highlights WHO's conflicting positions about EMF risk. WHO's International Agency for Research on Cancer classified Radiofrequency radiation as a Group 2B "Possible Carcinogen" in 2011, and Extremely Low Frequency fields in 2001. Nonetheless, WHO continues to ignore its own agency's recommendations and favors guidelines recommended by the International Commission on Non-Ionizing Radiation Protection (ICNIRP). These guidelines, developed by a self-selected group of industry insiders, have long been criticized as non-protective.

"International exposure guidelines for electromagnetic fields must be strengthened to reflect the reality of their impact on our bodies, especially on our DNA. The time to deal with the harmful biological and health effects is long overdue. We must reduce exposure by establishing more protective guidelines."

Full text of Press Release and video at:
http://www.businesswire.com/news/home/2 ... VDe5PCoiQU
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Announcement from the International EMF Alliance

Request to NGOs worldwide to support the International EMF Scientist Appeal to the United Nations

The International Electromagnetic Field Alliance (IEMFA) has received a statement of support for the International EMF Scientist Appeal submitted to the United Nations on May 11, 2015, from 70 NGOs in 14 countries. See the Appeal at: www.emfscientist.org

To date, 190 scientists from 39 nations have signed the International EMF Scientist Appeal. Each has published peer-reviewed research on biological or health effects of non-ionizing radiation, including extremely low frequency fields (ELF) used for electricity or radio frequency radiation (RFR) used for wireless communications.

These EMF scientists are raising serious concerns regarding the risks for humankind and nature from ubiquitous and increasing exposure to EMF sources (electromagnetic fields and radiofrequency radiation) generated by electric and wireless devices from electrical power sources and the global wireless communications infrastructure. These scientists recognize that current international EMF exposure guidelines do not protect against long-term exposure or low-intensity effects, are insufficient to protect the health of humankind, and do not take into account the risks for all other biological organisms. The Appeal calls upon the United Nations (UN) and all member States in the world to encourage the World Health Organization (WHO) to exert strong leadership in fostering the development of more protective EMF guidelines and to take precautionary measures to reduce EMF exposure conditions.

Organizations who have chosen to support this International EMF Scientist Appeal will be posted with the NGO letter of support on the IEMFA website along with the Appeal, when it is released. See: www.iemfa.org

You can add your organization to this list by contacting Janet Newton, President of The EMR Policy Institute in the United States, at: JNewton@emrpolicy.org

Sissel Halmøy
President

International Electromagnetic Field Alliance www.iemfa.org

Share this message to help educate folks on the EMR public health and environment issue.

Janet Newton, President
The EMR Policy Institute, Inc.
P.O.Box 117
Marshfield VT 05658
www.emrpolicy.org
info@emrpolicy.org
Tel: 802-426-3035
Mein grösster Wunsch: bis an mein Lebensende an einem Ort wohnen können ohne Beschwerden wegen Elektrosmog.

Elisabeth Buchs
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Re: International Scientists Appeal to U.N.

Beitrag von Elisabeth Buchs » 12. Mai 2015 11:15

Appell an UN und WHO

Eva Weber, Dienstag, 12. Mai 2015, 10:47 (vor 25 Minuten)

International EMF Scientist Appeal

To: His Excellency Ban Ki-moon, Secretary-General of the United Nations
Honorable Dr. Margaret Chan, Director-General of the World Health Organization
U.N. Member States

http://www.emfscientist.org/index.php/e ... ist-appeal

Viele Wissenschaftler haben unterzeichnet.

Quelle: http://www.hese-project.org/Forum/allg/ ... hp?id=7367

Beim angegebenen Link findet man ua. erfreulicherweise auch eine deutsche Uebersetzung!

An: Herrn Ban Ki-moon, Generalsekretär der Vereinten Nationen
Frau Dr. Margaret Chan, Generaldirektorin der Weltgesundheitsorganisation
Die Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen
Internationaler Appell
Wissenschaftler rufen zum Schutz vor
nicht-ionisierenden elektromagnetischen Feldern auf
Wir sind Wissenschaftler, die sich mit der Untersuchung biologischer und gesundheitlicher
Wirkungen nicht-ionisierender elektromagnetischer Felder (EMF) befassen. Basierend auf den von
Experten geprüften Publikationen haben wir im Hinblick auf die allgegenwärtige und stetig zunehmende
Exposition gegenüber EMF, die von Elektroanlagen und Funkgeräten ausgehen,
erhebliche Bedenken. Dies gilt für – ist aber nicht begrenzt auf – Geräte, die wie Mobil- und
Schnurlostelefone und ihre Basisstationen, WLAN, Rundfunk- und Fernsehantennen, intelligente
Zähler („smart meter“) und Baby-Monitore hochfrequente Strahlen (RF-EMF) aussenden. Es trifft
auch zu für elektrische Geräte und Infrastrukturen, die Elektrizität verteilen, wobei extrem
niederfrequente elektromagnetische Felder (ELF-EMF) entstehen.
Wissenschaftliche Grundlage unserer gemeinsamen Sorge
Zahlreiche kürzlich erschienene wissenschaftliche Publikationen zeigen, dass EMF – deutlich
unterhalb der meisten international und national geltenden Grenzwerte – auf lebende Organismen
einwirken. Die Wirkungen umfassen ein erhöhtes Krebsrisiko, zellulären Stress, einen Anstieg
gesundheitsschädlicher freier Radikale, genetische Schäden, Änderungen von Strukturen und
Funktionen im Reproduktionssystem, Defizite beim Lernen und Erinnern, neurologische Störungen
und negative Auswirkungen auf das Allgemeinbefinden der Menschen. Wie die sich mehrenden
Belege für schädliche Auswirkungen auch auf die Pflanzen- und Tierwelt zeigen, reicht die
Bedrohung weit über die Menschheit hinaus.
Diese Erkenntnisse rechtfertigen unsere Aufforderung an die Vereinten Nationen (UN) und alle ihre
Mitgliedstaaten, dass sie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ermutigen, bei der Entwicklung
von EMF-Richtlinien, die einen wirklich wirksamen Schutz gewähren, bei der Durchsetzung von
Präventivmaßnahmen und bei der Aufklärung der Öffentlichkeit über die gesundheitlichen Risiken,
insbesondere hinsichtlich der Risiken für Kinder und Schwangere, in tatkräftiger Weise die Führung
zu übernehmen. Sollte die WHO nicht handeln, versagt sie bei der Erfüllung ihres Auftrags als
höchstrangige internationale Gesundheitsorganisation.
Unzulängliche internationale Richtlinien für nicht-ionisierende EMF
Die unterschiedlichen Behörden, die für die Festlegung der Grenzwerte zuständig sind, haben ihren
Auftrag verfehlt, geeignete Richtlinien zum Schutz der Bevölkerung und darunter insbesondere der
Kinder, die für EMF-Wirkungen besonders anfällig sind, durchzusetzen.
Die International Commission on Non-Ionizing Radiation Protection (ICNIRP) veröffentlichte 1998
ihre „Richtlinien für die Begrenzung der Exposition durch zeitlich veränderliche elektrische,
magnetische und elektromagnetische Felder (bis 300 GHz)“1. Diese Richtlinien werden von der WHO
1 http://www.icnirp.org/cms/upload/public ... gdlger.pdf
2
und zahlreichen Ländern weltweit anerkannt. Um eine internationale Harmonisierung der Grenzwerte
zu erreichen, ruft die WHO dazu auf, dass alle Lnder die ICNIRP-Richtlinien übernehmen. Im Jahr
2009 veröffentlichte die ICNIRP eine Stellungnahme, in der sie ihre Richtlinien von 1998 erneut
bekräftigte, da ihrer Meinung nach „die wissenschaftliche Literatur in der Zwischenzeit keine Beweise
für irgendwelche schädlichen Wirkungen unterhalb der Grenzwerte erbracht habe und deshalb eine
umgehende Revision ihrer Richtlinien zur Begrenzung der Exposition gegenüber hochfrequenten
elektromagnetischen Feldern nicht erforderlich sei“.2 Die ICNIRP hält bis zum heutigen Tag an dieser
Darstellung fest, obwohl die wissenschaftlichen Fakten zunehmend das Gegenteil belegen. Nach
unserer Überzeugung sind die ICNIRP-Richtlinien schon deshalb nicht geeignet, die Gesundheit der
Menschen zu schützen, weil sie die Bereiche Langzeit-Exposition und Wirkung niedriger Intensitäten
nicht berücksichtigen.
Die WHO schloss sich 2002 der Einstufung niederfrequenter elektromagnetischen Felder (ELF-EMF)3
und 2011 der Einstufung hochfrequenter elektromagnetischer Felder (RF-EMF)4 durch die
Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) an. Diese Einstufung bedeutet, dass EMFs
möglicherweise krebserregend für den Menschen (Gruppe 2B) sind. Trotz der beiden IARCEinstufungen
geht die WHO weiterhin davon aus, dass die vorliegenden Beweise nicht ausreichen, um
eine quantitative Senkung der Grenzwerte zu rechtfertigen.
Da die Grenzwertfestlegung zur Verhinderung schädlicher gesundheitlicher Wirkungen kontrovers
beurteilt wird, schlagen wir vor, dass die Vereinten Nationen (UNEP) sich in ihrem Umweltprogramm
mit der Angelegenheit befassen und Mittel für einen unabhängigen interdisziplinären Ausschuss
bereitstellen, welcher das Für und Wider von Alternativen zur derzeitigen Praxis erforscht und prüft,
wie die Exposition der Menschen gegenüber RF- und ELF-Feldern substanziell verringert werden
könnte. Die Beratungen dieses Ausschusses sollten transparent und unvoreingenommen durchgeführt
werden. Obwohl es wichtig erscheint, dass bei diesem Prozess auch die Industrie beteiligt ist, darf es
es ihr nicht gestattet werden, den Verlauf und die sich ergebenden Schlussfolgerungen in ihrem Sinne
zu beeinflussen. Dieser Ausschuss sollte seine Erkenntnisse an die UN und die WHO weiterleiten, um
die Weichen für vorbeugende Maßnahmen zu stellen.
Gemeinsam fordern wir auch, dass
1. Kinder und Schwangere besonders geschützt werden;
2. Richtlinien und Ausführungsbestimmungen verbessert werden;
3. die Hersteller ermuntert werden, sicherere Technologien zu entwickeln;
4. die Einrichtungen, die für Erzeugung, Weiterleitung, Verteilung und Überwachung der Elektrizität
verantwortlich sind, angemessene Stromqualität bereithalten und ordnungsgemäße elektrische
Leitungsnetze bereitstellen, um schädlichen Streustrom möglichst gering zu halten;
5. die Öffentlichkeit über die möglichen gesundheitlichen Risiken elektromagnetischer Felder
vollständig aufgeklärt und über Maßnahmen zur Verminderung der Schädlichkeit unterrichtet
wird;
6. medizinisches Fachpersonal über die biologischen Wirkungen elektromagnetischer Felder
unterrichtet und für die Behandlung elektrosensibler Patienten ausgebildet wird;
7. die Regierungen für Ausbildung und Forschung zum Thema elektromagnetische Felder und
Gesundheit Mittel bereitstellen, und zwar unabhängig von der Industrie und von der Forschung,
die von der Industrie in Auftrag gegeben wird;
8. die Medien finanzielle Verbindungen von Experten zur Industrie offenlegen, wenn sie deren
Meinung zu Gesundheits- und Sicherheitsaspekten EMF-emittierender Technologien zitieren; und
9. für Elektrosensible weiße Zonen (strahlungsfreie Gebiete) ausgewiesen werden.
Geplantes Datum der Einreichung: Frühling 2015
2 http://www.icnirp.org/cms/upload/public ... entEMF.pdf
3 http://monographs.iarc.fr/ENG/Monographs/vol80/
4 http://monographs.iarc.fr/ENG/Monographs/vol102/
3
Anfragen an Elizabeth Kelley, M.A., Director, EMFscientist.org, at info@EMFscientist.org.
Anmerkung: Die Unterzeichner dieses Appells haben als Individuen gehandelt, ihre beruflichen Zugehörigkeit haben sie angegeben, was
aber nicht bedeutet, dass dies die Meinung ihrer Arbeitgeber oder der Berufsverbände, denen sie angehören, wiedergibt.
Mein grösster Wunsch: bis an mein Lebensende an einem Ort wohnen können ohne Beschwerden wegen Elektrosmog.

Elisabeth Buchs
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Re: International Scientists Appeal to U.N.

Beitrag von Elisabeth Buchs » 13. Mai 2015 16:26

Appell an UN und WHO

Wissenschaftler rufen zum Schutz vor nicht-ionisierenden elektromagnetischen Feldern auf

194 Wissenschaftler, viele davon Lehrstuhlinhaber, aus 39 Ländern, die zu den Wirkungen der nicht-ionisierenden Strahlung des Mobilfunks forschen, fordern in einem Appell die UNO und WHO auf, sich in ihrem Umweltprogramm mit den Risiken der Mobilfunkstrahlung zu befassen:

"Zahlreiche kürzlich erschienene wissenschaftliche Publikationen zeigen, dass EMF (elektromagnetische Felder) – deutlich unterhalb der meisten international und national geltenden Grenzwerte – auf lebende Organismen einwirken. Die Wirkungen umfassen ein erhöhtes Krebsrisiko, zellulären Stress, einen Anstieg gesundheitsschädlicher freier Radikale, genetische Schäden, Änderungen von Strukturen und Funktionen im Reproduktionssystem, Defizite beim Lernen und Erinnern, neurologische Störungen und negative Auswirkungen auf das Allgemeinbefinden der Menschen. Wie die sich mehrenden Belege für schädliche Auswirkungen auch auf die Pflanzen- und Tierwelt zeigen, reicht die Bedrohung weit über die Menschheit hinaus."

Der Appell ist in 16 Sprachen erschienen. Lesen Sie den Appell mit den 9 zentralen Forderungen der Unterzeichner auf unserer Webseite:

http://www.diagnose-funk.org/themen/for ... er-appell-...
Mein grösster Wunsch: bis an mein Lebensende an einem Ort wohnen können ohne Beschwerden wegen Elektrosmog.

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