Ein schlechter Silvesterscherz des Bundesrates
Verfasst: 29. Dezember 2015 09:59
Das Konzept für ein EMF-Monitiring. Ein schlechter Silvesterscherz des Bundesrates
An seiner letzten diesjährigen ordentlichen Sitzung vom 18.Dezember verabschiedete der Bundesrat noch rasch ein Konzept für das Monitoring elektromagnetischer Felder.
Das wäre an und für sich eine gute Nachricht, aber die weitaus bessere ist, dass die Finanzierung weder geregelt noch gesichert ist und dass die dafür erforderlichen 7 Millionen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit der Sparwut der eidgenössischen Räte zum Opfer fallen werden. Und das ist gut so.
Denn dieses Konzept weicht in allen Teilen weit vom ursprünglichen Auftrag ab, welcher der Bundesrat in Form des Postulates von Nationalrätin Dr. med. Yvonne Gilli (Grüne) und 67 mitunterzeichnenden Parlamentariern am 2. August 2009 gefasst hat.
Bereits die Dauer von über 6 Jahren vom Auftragseingang bis zum Vorliegen eines Konzeptes mit Kostenschätzung und die darin nochmals veranschlagte Dauer von 5 Jahren bis zum Funktionieren des Monitorings, also insgesamt 11Jahre, ist ein Witz. In dieser Zeit konnten und können die Mobilfunkbetreiber weiterhin völlig ungestört ihren Antennenwald auf Teufel komm raus aufforsten und wuchern lassen.
Weiterlesen wie der von 68 Parlamentariern erteilte Auftrag ins pure Gegenteil verdreht wurde unter:
http://www.gigaherz.ch/das-konzept-zum- ... ndesrates/
Hans-U. Jakob (Gigaherz.ch)
An seiner letzten diesjährigen ordentlichen Sitzung vom 18.Dezember verabschiedete der Bundesrat noch rasch ein Konzept für das Monitoring elektromagnetischer Felder.
Das wäre an und für sich eine gute Nachricht, aber die weitaus bessere ist, dass die Finanzierung weder geregelt noch gesichert ist und dass die dafür erforderlichen 7 Millionen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit der Sparwut der eidgenössischen Räte zum Opfer fallen werden. Und das ist gut so.
Denn dieses Konzept weicht in allen Teilen weit vom ursprünglichen Auftrag ab, welcher der Bundesrat in Form des Postulates von Nationalrätin Dr. med. Yvonne Gilli (Grüne) und 67 mitunterzeichnenden Parlamentariern am 2. August 2009 gefasst hat.
Bereits die Dauer von über 6 Jahren vom Auftragseingang bis zum Vorliegen eines Konzeptes mit Kostenschätzung und die darin nochmals veranschlagte Dauer von 5 Jahren bis zum Funktionieren des Monitorings, also insgesamt 11Jahre, ist ein Witz. In dieser Zeit konnten und können die Mobilfunkbetreiber weiterhin völlig ungestört ihren Antennenwald auf Teufel komm raus aufforsten und wuchern lassen.
Weiterlesen wie der von 68 Parlamentariern erteilte Auftrag ins pure Gegenteil verdreht wurde unter:
http://www.gigaherz.ch/das-konzept-zum- ... ndesrates/
Hans-U. Jakob (Gigaherz.ch)