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Fachgespräch beim Bundesamt für Strahlenschutz

Verfasst: 13. Januar 2016 12:06
von Eva Weber
Protokoll des Fachgesprächs zum Thema „Gesundheitliche Auswirkungen der
elektromagnetischen Felder des Mobilfunks – Befundberichte“
Bundesamt für Strahlenschutz, Neuherberg, 02.08.2006


Nachstehend der Link zum ausführlichen Protokoll des Fachgesprächs beim Bundesamt für Strahlenschutz (BfS).
Beigefügt ist auch die Teilnehmerliste. Es waren sowohl Frau Dr. Ziegelberger als auch Dipl Ing. Matthes vom BfS dabei. 2011 wurde Herr Matthes Chairman der ICNIRP. Nun hat Frau Dr. Ziegelberger übernommen. Es ist also nichts Neues, dass Bedienstete des BfS stark bei der ICNIRP engagiert sind. (Da kann sich nun jeder seine eigenen Gedanken machen).

So wie es aussieht, war alles was Rang und Namen hat vom BfS anwesend. Auch Dr. med. Böttger vom Bundesumweltministerium (BMU) war anwesend.

Es wurden zahlreiche Krankheitsfälle vorgestellt.

Man mache sich die Mühe und lese dies nach und nach durch. Ich gebe zu, es ist viel. Aber man kann genau erkennen, was sich in 10 Jahren getan hat. Hauptaugenmerk ist m.E. inzwischen darauf zu legen, dass es keine Menschen gibt, die unter Funk leiden. Es gibt nur Menschen die Angst davor haben, genauer gesagt: Sie fürchten Funk, sie fürchten Antennen! Und selbst dann, wenn deren Beruf ohne diese Technik nicht durchzuführen gewesen wäre - sie haben Angst. Diese Beurteilung erfolgte auch vom am Fachgespräch teilnehmenden Umweltmediziner der LMU für das Deutsche Mobilfunk-Forschungsprogramm (DMF).

http://www.emf-forschungsprogramm.de/ve ... 111206.pdf

Meinung:
Die Strahlenschutzbehörden, die geneigten Wissenschaftler und die an einer Hand abzählbaren Umweltmediziner werden sich aufgrund dieser, bis in die persönlichsten Bereiche fortschreitenden Technik, die offensichtlich durchgeführt werden muss, in absehbarer Zeit nicht ändern. Es wird alles nur zum Vorteil für den Bürger vorgestellt. Vom verfunkten Heim, vom mit Radar und Laser geführten Fahrzeug bis hin zum letzten Kleidungsstück wird den Menschen angeblich Gutes getan. Welch überwältigendes Interesse an diesem. Mit evtl. Folgen werden wir schon fertig, denn wir haben die Macht.

Ich spreche nun beileibe nicht für das Rauchen. Im Gegenteil, ich konnte durch ergriffene Gelegenheit beim Umzug in das neue Area Control Center am neuen Flughafen München ein Rauchverbot am Arbeitsplatz erreichen. Nach fast 30 Jahren wurde mir die Raucherei zu viel, und ich war nicht alleine. Was aber immer möglich war, dass man sich sein Schlafzimmer rauchfrei halten konnte. Heute bestimmen andere, ob du dich in Haus und Garten noch beschwerdefrei bewegen kannst. Heute bestimmen andere, ob du noch öffentliche Verkehrsmittel nutzen kannst. Heute bestimmen andere, ob du dich noch in deiner geliebten Stadt bewegen und am Leben teilnehmen kannst und andere bestimmen, ob du noch in einer Gaststätte essen kannst.

Manchmal keimt in mir Hoffnung auf, dass sich vielleicht in absehbarer Zeit etwas ändere. Aber leider drängt sich da meine Nüchternheit dazwischen. Wer mit einer Technik dermaßen die Oberhand hat, wird seine Macht nicht abgeben, noch dazu wenn die Nutzer das alles so herrlich und praktisch finden. Je größer das Suchtverhalten umso lukrativer in jeder Hinsicht!

Zum wunderbaren Grundgesetz, das für jeden Bürger gilt, gehört ein Zusatz: "Gilt nicht für Menschen dieses Landes, die unter elektromagnetischen 'Feldern leiden, bzw. dies vorgeben." Dann wäre es wenigstens ehrlich!

Eva Weber