Wegen Elektrosmog: Politiker fordern handyfreie Zone
Verfasst: 6. Februar 2016 14:59
Auszug:
Mit einem neuen Forschungsprojekt sollen Gefahren des Mobilfunks aufgezeigt werden
Margret Kiener Nellen ist alarmiert. Die Nationalrätin der SP sagt einem «menschheitsschädlichen Phänomen» den Kampf an: dem Elektrosmog. Darunter wird etwa die Strahlung, die durch Mobilfunk oder WLAN-Netze erzeugt wird, verstanden. In einer Motion verlangen Kiener Nellen und 27 Nationalräte die Errichtung einer strahlungsfreien oder -armen Zone. Sie fordern den Bundesrat auf, ein Forschungsprojekt zur Wirkung nicht ionisierender Strahlung auf sogenannt elektrosensible Personen einzurichten. «Dazu braucht es die Bezeichnung und den temporären Schutz einer elektrosmogfreien oder -armen Gemeinde», heisst es im Vorstoss.(...)
Mit der Verbreitung der Mobiltelefonie klagten vermehrt Menschen über Kopfschmerzen, Herzrhythmus-Störungen und Einschränkungen bis hin zur Arbeitsunfähigkeit. Die Betroffenen litten grosse Not und fühlten sich im Stich gelassen. Linderung fänden sie nur in abgeschirmten Räumen, in Kellern oder im dichten Wald, heisst es in der Motion, die etwa von den SVP-Nationalräten Yvette Estermann und Lukas Reimann, dem Solothurner Stadtpräsidenten Kurt Fluri (FDP), Viola Amherd (CVP) oder Evi Allemann (SP) unterschrieben wurde.
Eine strahlungsfreie oder strahlungsarme Zone, sagt Kiener Nellen, wäre rasch realisierbar, vorzugsweise an einem Ort, der aktuell eine niedrige Belastung aufweist und wo die lokalen Behörden und die Bevölkerung motiviert werden können.
Mehr Schweiz am Sonntag 16.01.16
Mit einem neuen Forschungsprojekt sollen Gefahren des Mobilfunks aufgezeigt werden
Margret Kiener Nellen ist alarmiert. Die Nationalrätin der SP sagt einem «menschheitsschädlichen Phänomen» den Kampf an: dem Elektrosmog. Darunter wird etwa die Strahlung, die durch Mobilfunk oder WLAN-Netze erzeugt wird, verstanden. In einer Motion verlangen Kiener Nellen und 27 Nationalräte die Errichtung einer strahlungsfreien oder -armen Zone. Sie fordern den Bundesrat auf, ein Forschungsprojekt zur Wirkung nicht ionisierender Strahlung auf sogenannt elektrosensible Personen einzurichten. «Dazu braucht es die Bezeichnung und den temporären Schutz einer elektrosmogfreien oder -armen Gemeinde», heisst es im Vorstoss.(...)
Mit der Verbreitung der Mobiltelefonie klagten vermehrt Menschen über Kopfschmerzen, Herzrhythmus-Störungen und Einschränkungen bis hin zur Arbeitsunfähigkeit. Die Betroffenen litten grosse Not und fühlten sich im Stich gelassen. Linderung fänden sie nur in abgeschirmten Räumen, in Kellern oder im dichten Wald, heisst es in der Motion, die etwa von den SVP-Nationalräten Yvette Estermann und Lukas Reimann, dem Solothurner Stadtpräsidenten Kurt Fluri (FDP), Viola Amherd (CVP) oder Evi Allemann (SP) unterschrieben wurde.
Eine strahlungsfreie oder strahlungsarme Zone, sagt Kiener Nellen, wäre rasch realisierbar, vorzugsweise an einem Ort, der aktuell eine niedrige Belastung aufweist und wo die lokalen Behörden und die Bevölkerung motiviert werden können.
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