Bodenampeln für Handy-Nutzer sollen vor Unfällen schützen
Verfasst: 28. April 2016 19:07
Auszug:
In Deutschland testen die ersten Städte spezielle Bodenampeln an Straßenbahnübergängen, um schwere Unfälle mit unaufmerksamen Smartphone-Benutzern zu vermeiden.
Da immer mehr Fußgänger auf ihr Handy schauen und nicht auf den Verkehr achten, sollen so weitere Todesfälle vermieden werden. In Köln und Augsburg sind an einigen Haltestellen LED-Lichtleisten am Fahrbahnrand in Betrieb genommen worden, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Die dortigen Verkehrsbetriebe testen nun, ob sich die Technik bewährt und noch weitere Systeme installiert werden sollen. Regelmäßig kommt es in Deutschlands Städten zu schweren Verkehrsunfällen gerade mit jungen Menschen, die durch ihr Smartphone abgelenkt sind.
Mehr...FOCUS online 22.04.16
++++
Kommentar:
Man faßt sich als Normalbürger an den Kopf, über den Irrsinn an Rücksichtnahme
bezüglich einer vorgeschobenen Prävention, die nicht nur absurd ist, sondern
zugleich der Smartphone-Hysterie weiteren Auftrieb gibt.
Die Abartigkeit solches Tuns ist analog zu der Einrichtung von extra Gehwegen
für Handy-Nutzer in China zu sehen, aber selbst in Antwerpen gibt es seit letzten Jahres solche Exzesse.
Wer ist dafür verantwortlich? Die Mobilfunkindustrie: Hier explizit der Mobilfunkanbieter Mlab.
Behördenvertreter der Stadt Antwerpen sind von diesem Blödsinn nicht begeistert!
„Für uns ist das Graffiti“ lautet die Kommentierung.
Die Plasterdeko wird wohl nicht besonders lange vorhalten.
In London rüstete die Organisation Living Street 2008 auf Geheiß einer Werbefirma Laternenpfähle mit Polstern auf: als Schutz für Fußgänger mit Handy-Ablenkung.
http://www.spiegel.de/reise/aktuell/ant ... 38997.html

In Deutschland testen die ersten Städte spezielle Bodenampeln an Straßenbahnübergängen, um schwere Unfälle mit unaufmerksamen Smartphone-Benutzern zu vermeiden.
Da immer mehr Fußgänger auf ihr Handy schauen und nicht auf den Verkehr achten, sollen so weitere Todesfälle vermieden werden. In Köln und Augsburg sind an einigen Haltestellen LED-Lichtleisten am Fahrbahnrand in Betrieb genommen worden, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Die dortigen Verkehrsbetriebe testen nun, ob sich die Technik bewährt und noch weitere Systeme installiert werden sollen. Regelmäßig kommt es in Deutschlands Städten zu schweren Verkehrsunfällen gerade mit jungen Menschen, die durch ihr Smartphone abgelenkt sind.
Mehr...FOCUS online 22.04.16
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Kommentar:
Man faßt sich als Normalbürger an den Kopf, über den Irrsinn an Rücksichtnahme
bezüglich einer vorgeschobenen Prävention, die nicht nur absurd ist, sondern
zugleich der Smartphone-Hysterie weiteren Auftrieb gibt.
Die Abartigkeit solches Tuns ist analog zu der Einrichtung von extra Gehwegen
für Handy-Nutzer in China zu sehen, aber selbst in Antwerpen gibt es seit letzten Jahres solche Exzesse.
Wer ist dafür verantwortlich? Die Mobilfunkindustrie: Hier explizit der Mobilfunkanbieter Mlab.
Behördenvertreter der Stadt Antwerpen sind von diesem Blödsinn nicht begeistert!
„Für uns ist das Graffiti“ lautet die Kommentierung.
Die Plasterdeko wird wohl nicht besonders lange vorhalten.
In London rüstete die Organisation Living Street 2008 auf Geheiß einer Werbefirma Laternenpfähle mit Polstern auf: als Schutz für Fußgänger mit Handy-Ablenkung.
http://www.spiegel.de/reise/aktuell/ant ... 38997.html
