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Baumschäden an Mobilfunkbasistationen

Verfasst: 1. September 2016 19:22
von Eva Weber
Hochfrequenz-Felder schädigen Bäume im Umkreis von Mobilfunk-Basisstationen.

https://www.emf-portal.org/de/article/30189

Eva Weber

Re: Baumschäden an Mobilfunkbasistationen

Verfasst: 2. September 2016 08:39
von Handyhasser
Der Link funktioniert nicht!
Außerdem halte ich das Ganze für kontraproduktiv, denn es kann nicht stimmen. Weil mich das Thema interessiert, habe ich die letzten Monaten auf meinen Reisen Dutzende von Mobilfunkstationen bewusst nach diesen angeblichen Schäden untersucht. Da war nichts, gar nichts! Manchmal standen die Bäume in direkter Nähe zur Antenne, manchmal 50 m oder 100 m weg. Ich habe dann auch immer auf die Ausrichtung der Antenne geachtet, dass sie auch wirklich in Richtung des Baumes (oder mehreren) zeigt.
Bei keinem einzigen Fall war irgendwas von Baumschäden zu sehen! Wenn da was dran wäre, dann hätte ich zumindest ansatzweise was sehen müssen, da war aber nichts.
Für mich ist das ein klarer Gegenbeweis und ich frage mich, ob das der Sache (Mobilfunk in seine Schranken zu weisen) hilft, wenn man klar beweisen kann, dass das Hirngespinste sind. Man macht sich so unglaubwürdig und jedes andere Argument zählt dann nicht mehr.
Meine Bitte an die Anderen hier: beobachtet selbst und glaubt nicht alles, was irgendjemand euch vorsetzt! Es mag aus guter Absicht sein, aber Studien, die nachweislich falsch sind, schaden der Sache!

Re: Baumschäden an Mobilfunkbasistationen

Verfasst: 3. September 2016 07:11
von nobody
@Handyhasser:
Soso, der Link funktioniert angeblich nicht. Ich weiss ja nicht, wie das bei Ihnen wirklich ist, aber ich habe keine Probleme damit. Probleme habe ich nur mit Leuten, die eine grosse Röhre schwingen und sonst nix. Sie ziehen hier über eine Studie her, deren Inhalt Sie (aufgrund des angeblichen 'broken Link') nicht einmal grob kennen! Und haben Sie Ihre "Beobachtungen" (inwieweit kennen Sie sich mit Bäumen und anderen Pflanzen überhaupt aus?) dokumentiert, Feldstärken gemessen usw? Ich glaube nicht. Und somit wäre Ihr sogenannter Gegenbeweis keinen Pfifferling wert. Im Gegenzug zu zahlreichen, dokumentierten Fällen, welche eindeutig auf Baumschäden durch Mobilfunkstrahlung hinweisen. Wissen Sie was? Ich glaube mittlerweile sogar, das Sie Handys genau so hassen, wie ein uns sattsam bekanntes Forum gegen Mobilfunk ist.

Re: Baumschäden an Mobilfunkbasistationen

Verfasst: 3. September 2016 09:15
von Eva Weber
Handyhasser hat geschrieben: Der Link funktioniert nicht!
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/2755 ... t=Abstract

Entschuldigung! Bei dem reklamierten Link muss man auf "pubmed" klicken, dann kommt der endgültige. Das kann natürlich niemand wissen.

Eva Weber

Re: Baumschäden an Mobilfunkbasistationen

Verfasst: 3. September 2016 13:59
von Eva Weber
nobody hat geschrieben: Wissen Sie was? Ich glaube mittlerweile sogar, das Sie Handys genau so hassen, wie ein uns sattsam bekanntes Forum gegen Mobilfunk ist.
Ich tippe bei Handyhasser auch auf dieses Forum, zumal man sich darin derzeit mit Bäumen beschäftigt.

Aufschlussreich finde ich folgenden Artikel:
Balodis-Baumstudie wartet auf Fortsetzung - und Fördergeld
http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=62793

"Der baltische Wissenschaftler berichtete anhand der analysierten Baumringe von einer Wachstumshemmung ab dem Zeitpunkt, an dem das Skrunda-Fernradar den Betrieb aufnahm.

Das mag man nun glauben oder nicht. Denn ein entscheidender Aspekt fehlt leider in der Balodis-Studie. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion kündigte Lettland die Zusammenarbeit mit den Russen, die ab 1992 den Betrieb des Skrunda-Radars schrittweise bis 1998 einstellen mussten. Seit nunmehr 18 Jahren werden die Bäume im Bereich des inzwischen demontierten Radars nicht mehr bestrahlt. Dies schreit geradezu nach einer Fortsetzung der Studie."

"..... Seine Forschung wird von Lettland nicht weiter finanziert und gilt als abgeschlossen. Nach der Stilllegung der Radarstation sei das Interesse an der weiteren Erforschung möglicher Umweltschäden im Wirkbereich der Station erloschen."


Es ist ja nichts Einmaliges, dass das Interesse Zuständiger erlischt, und es beschränkt sich durchaus nicht nur auf Lettland. Siehe die Koniferenstudie von Lerchl et al. oder Wallerhausen.

Nun schlägt Spatenpauli vor, dass die Elektrosensiblen, anstatt Tonnen von Altpapier zu produzieren, die Balodie-Studie weiterführen sollen, nachdem doch nun seit 18 Jahren das Skrunda-Radar nicht mehr existiert. Die Studie weiterzuführen, wäre tatsächlich sehr vernünftig. Aber anstatt dass sich dafür die Verantwortlichen, die diese Techniken nach allen Regeln der Kunst fördern, interessieren, sollen dies nun andere bewerkstelligen und auch zahlen.

Ein gutes Beispiel gibt uns das EURO-SIGNAL von Wallerhausen. Alle Unterlagen zu gesundheitlichen Störungen bei Mensch und Tier nach Inbetriebnahme waren vorhanden. Es war eigentlich beschlossen, eine Studie an der Uni Gießen zu machen (Prof. Eikmann, Prof. Herr). Die Politik war involviert, die Kostenübernahme wohl geregelt. Doch nachdem alles gesichert war, wurde nach ein paar Wochen das Signal abgeschaltet. Punkt! Ende!
Wie ideal wäre es gewesen, diese Studie zu machen, nachdem dann doch auch der "Nachher-Zustand" bekannt war.
Nichts geschah! Warum in etwas hinein stechen, wenn dann abgeschaltet wurde. Eine bessere Gelegenheit zu einer Studie konnte es doch gar nicht geben als in Wallerhausen.

Hier habe ich das vorgebracht, als ich noch in jenem Forum schrieb, d.h. noch nicht entfernt war.
http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=40172
http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=40237

"Bitte, was ist daran logisch? Dass 6 Personen wegen nicht funktionierender Radios Hörstürze bekamen und als diese wieder funktionierten weitere Hörstürze ausblieben? Schlafstörungen kommen doch nicht daher, weil man nachts über nicht reagierende Garagentore grübelt und dann deswegen zum Arzt rennt? Missbildungen bei Neugeborenen (doppelter Daumen, zweimal Nierenzysten). Häufung von Fehl- und Frühgeburten (Kalb mit 2 Köpfen und fünftem Bein) als logische Folge von Angst zu bezeichnen, aufgrund einer nicht funktionierenden Technik, ist doch nicht logisch. Dann war es wieder Zufall! Es gibt auch gegenwärtig Schäden bei Tieren an Masten oft schon wenige Wochen nach Inbetriebnahme. Warum entstehen massive Baumschäden an Masten und warum schaut kein Fachmann hin?

1994 nahmen Bürger von Wallerhausen Kontakt mit Medien und Anwälten auf.

10.1.1995 wurde das Gesundheitsamt Oberbergischer Kreis tätig, ganz im Gegensatz zu heute, wo man auf Schilderung seiner Beschwerden durch Aufrüstung eines Masts mit UMTS einen 1 1/2 seitigen Brief bekommt, in dem Wörter wie "Mobilfunk, Elektromagnetische Felder etc." gar nicht vorkommen.

Am 29.1995 erstellte Dr. Varga ein Gutachten und zitierte Literatur und eigene Forschungsergebnisse über Missbildungen durch elektromagnetische Felder.

Am 11.8.1995 sprach man im Institut für Hygiene und Umweltmedizin bei Prof. Eikmann und Prof. Herr in Gießen vor. Die Kosten für eine Studie sollten nach Ansicht des Gesundheitsamtes von DeTeMobil übernommen werden.

Am 28.9.1995 wurde der Sender abgeschaltet.

Am 20.12.1995 schrieb Umweltministerin, Frau Bärbel Höhn an Herrn Rossenbach/Bürgerinitiative:" Herr MdL Bergerhoff hat mir mitgeteilt, dass Sie bereit sind, Ihre Erfahrungen bei den beabsichtigten Untersuchungsvorhaben einzubringen" Ich begrüße dies sehr. Mein Haus wird Sie diesbezüglich Anfang des kommenden Jahres zu einem Gespräch einladen."

Wo sind denn diese Untersuchungen geblieben?


Eva Weber

Re: Baumschäden an Mobilfunkbasistationen

Verfasst: 5. September 2016 14:19
von handyhasser
nobody hat geschrieben:@Handyhasser:
Soso, der Link funktioniert angeblich nicht. Ich weiss ja nicht, wie das bei Ihnen wirklich ist, aber ich habe keine Probleme damit. Probleme habe ich nur mit Leuten, die eine grosse Röhre schwingen und sonst nix. Sie ziehen hier über eine Studie her, deren Inhalt Sie (aufgrund des angeblichen 'broken Link') nicht einmal grob kennen! Und haben Sie Ihre "Beobachtungen" (inwieweit kennen Sie sich mit Bäumen und anderen Pflanzen überhaupt aus?) dokumentiert, Feldstärken gemessen usw? Ich glaube nicht. Und somit wäre Ihr sogenannter Gegenbeweis keinen Pfifferling wert. Im Gegenzug zu zahlreichen, dokumentierten Fällen, welche eindeutig auf Baumschäden durch Mobilfunkstrahlung hinweisen. Wissen Sie was? Ich glaube mittlerweile sogar, das Sie Handys genau so hassen, wie ein uns sattsam bekanntes Forum gegen Mobilfunk ist.
Lieber nobody,

Ihre Reaktion ist typisch für Leute, die den wissentschaftlichen Aspekt aus den Augen verloren haben. Selbstverständlich habe ich mich ausgiebig mit diversen sog. "Studien" zu Baumschäden beschäftigt und ich habe auch eine wissenschaftliche Ausbildung, die mich befähigt, Dinge objektiv zu beurteilen. Damit meine ich vor allem eines - was hier einigen fehlt: eine kritische und distanzierte Betrachtung mit dem Ziel, der "Wahrheit" möglichst nahe zu kommen. Zu keifen und zu diffamieren ist leider keine Lösung.

Also, wenn mir jemand erzählt, der Himmel sei grün statt blau, dann kann ich das 1. einfach so glauben, oder 2. mal selbst nachsehen. Genau das habe ich gemacht. Nachdem ich viel über die sog. Baumschäden gelesen hatte, war ich erst mal schockiert. Alles klang für mich logisch, denn viele Fotos mit irgendwelchen abgestorbenen Bäumen beweisen ja klar, dass da was sein muss. Und dann fing ich an, selbst zu schauen. Das ist ja das Tolle, überall stehen (leider) viele Stationen rum und bei uns ebenso viele Bäume. So habe ich wochenlang Ausschau gehalten, ob ich irgendwelche Baumschäden finden konnte. Aber da war nichts! Und nun? Ist der Himmel doch eher grün statt blau? Nur, weil andere es behaupten?

Und was ist mit Ihnen? Wenn das angebliche Baumsterben so massiv ist, wo stehen dann bei Ihnen diese Bäume? Können Sie mal Fotos hier posten mit Angabe des Standortes? Ich würde sogar evtl. da hin fahren und es mir ansehen. Verstehen Sie, ich suche diese Baumschäden, aber ich finde keine. Wenn es also tatsächlich so schlimm sein sollte, dann möchte ich es selbst sehen. Weil da irgendwas nicht stimmen kann, wenn z. B. in Bamberg angeblich alle Bäume krank sind und sonst aber keine (und ich war viel unterwegs!). Wie können Sie das logisch erklären? Was ist in Bamberg anders? Ich möchte selbst Beispiele in meiner Umgebung finden, damit ich sagen kann "hier, seht selbst, das ist die Folge der Strahlung". Das würde jeder sofort verstehen. Wenn da aber nichts ist, dann mache ich mich unglaubwürdig, wenn ich was erzähle, was andere nicht selbst nachvollziehen können.

Das mit den Bäumen wäre nämlich super, denn die Wirkung beim Menschen kann man letztlich nicht beweisen in Form von „seht her, das ist doch klar, dass da was passiert“. Da gibt es Grenzwerte, die können stimmen oder nicht, da erwärmt sich was (oder nicht), da gibt es Krebs (oder nicht) – man kann es nicht wirklich sehen und andere überzeugen. Aber bei den Bäumen ist es eindeutig, entweder sterben da Äste (oder der ganze Baum) oder nicht. Und nun bringen da ein paar Leute Dokumente, die das beweisen sollen (was ja toll wäre), aber bei meinen Beobachtungen finde ich nichts! An was soll das liegen? Bei mir waren das alle möglichen Arten von Bäumen, daran kann es also nicht liegen. Aber an was dann? Ein paar wenige gesunde Bäume wären ja noch kein Beweis, dass die Funkstrahlen nicht doch schädigen, wenn dann wenigstens ein paar Bäume betroffen wären, aber ich will das selbst sehen und beurteilen. Ich könnte dann auch vielleicht sehen, ob es andere Gründe für den schlechten Baumzustand gibt, aber dazu muss ich erst welche sehen.
Also, wenn jemand aus seiner Nähe Beispiele zeigen könnte, ich wohne im Südwesten und würde auch mal eine größere Fahrt auf mich nehmen. Es interessiert mich wirklich. Danke schon mal!

P. S. Frau Weber, nicht jeder, der sich Gedanken macht, hat was mit dem IzgF zu tun! Sie machen es sich da zu einfach! Ich bin schlicht an der Wahrheit interessiert.

Re: Baumschäden an Mobilfunkbasistationen

Verfasst: 5. September 2016 16:55
von nobody
@handyhasser
Danke für die Blumen. Zum Glück bin ich es ja gewohnt, dass man mich prinzipiell falsch einschätzt - aber egal. Ich möchte hier keine Diskussion darüber führen, was 'wissenschaftlich' genau zu bedeuten hat und was nicht. Auf alle Fälle befähigt eine sog. "wissenschaftliche Ausbildung" nicht zwingend, Dinge objektiv zu sehen. Zumal die universitäre Doktrin immer noch nach dem Motto läuft: Es kann nicht sein, was nicht sein darf. Denn: Einige Wirkungen (auf Mensch, Tier und Pflanzen) von z.B. gepulster HF-Strahlung wären eigentlich schon längstens bekannt. Da sich aber die Forschung auf diesem Gebiet enorm wirtschaftsschädigend auswirken würde, will sich niemand die Finger daran verbrennen.

Was m.p. anbelangt, konnte schon beobachten, wie ein gesunder Baum nach errichten einer neuen Basisstation innerhalb zweier Jahre derart krank wurde, dass er gefällt werden musste, bevor er jemandem auf den Kopf knallt. Respektive, noch bevor der Zusammenhang zu offensichtlich wurde. Leider konnte ich keine Doku dazu erstellen, zumal mir die notwendigen Mittel (u.A. gutes Messgerät) dafür fehlen. Nun, es liegt in der Natur der Natur, dass Bäume alt werden und irgendwann mal absterben. Wo liegt also ein Zusammenhang mit Mobilfunk vor, und wo nicht?

Wenn Sie sich also selbst ein ein Bild machen wollen, bitte. Dann können Sie sich ja mal durch diesen Strang und dessen weiterführende Links durcharbeiten. Zum Beispiel. Ansonsten stehen Ihnen die unendlichen Weiten des Internets zu freien Verfügung - im Gegensatz zu mir. Ich habe dieser Tage schlicht und ergreifend andere Probleme, als nach kranken Bäumen in der Umgebung von Mobilfunksendern Ausschau zu halten. Wär ja schön, wenn's anders wäre. Ist zur Zeit aber leider nicht zu ändern.
Guten Tag

Re: Baumschäden an Mobilfunkbasistationen

Verfasst: 6. September 2016 09:40
von Förster
handyhasser hat geschrieben: Also, wenn jemand aus seiner Nähe Beispiele zeigen könnte, ich wohne im Südwesten und würde auch mal eine größere Fahrt auf mich nehmen. Es interessiert mich wirklich. Danke schon mal!

Im Südwesten hat der Physiker Volker Schorpp viele Jahre Bäumschäden dokumentiert, ausgewertet und beurteilt. Er stellt umfangreiches Material auf seiner Homepage zur Verfügung und ist sicher auch für ein Gespräch zu haben.

http://www.puls-schlag.org/baumschaeden.htm