Es wäre schön, wenn es ein Miteinander gäbe. Dieses ist aber leider nur auf Kosten der Menschen, denen dieser unmäßige, blödsinnige Überallfunk zu schaffen macht, möglich. Es ist ja politisch erstes Ziel, die Digitalisierung voranzutreiben bis in den letzten Winkel und bis zum irgendwie noch Machbaren. Die kleinen Versuche, Mütter redet mit euren Kindern, Leute schaut euch doch wieder an und unterhaltet euch ohne diese elektronischen Teile, kommen doch nicht von der Politik. Das vorrangige Ziel ist, alles was nur irgendwie möglich ist, wenn es auch schon ins Absurde geht, zu digitalisieren. Man wird hier kaum einen Politiker finden, der nicht der Wirtschaft das Wort redet. Wir Betroffenen wissen, das diese Technik krank macht - und wir sprechen in den Wind. Es interessiert weder Gesundheitsministerien, deren Minister, noch deren Ärzte, wie viele Menschen darunter leiden. Man darf schon bedenken, welchen positiven Effekt alleine nur die gesundheitlichen Auswirkungen auf verschiedene Märkte haben. Je mehr Medikamente genommen werden müssen, umso besser für den Steuertopf. Ich sehe das ganz nüchtern.
Die WHO mit ihrem Fact Sheet 296 vom Dez. 2005 gibt die entsprechenden Anweisungen an Regierungen und die Ärzteschaft.
In etwa zusammengefasst:
Wenn solche Patienten vorsprechen, schauen ob im Vorfeld psychische Erkrankungen vorliegen, nur die Symptome behandeln, nicht die Strahlung verringern wie es der Patient für nötig hält, weder am Arbeitsplatz noch im persönlichen Umfeld.
http://www.who.int/peh-emf/publications ... german.pdf
In Berlin bei Vorstellung des Deutschen Mobilfunk-Forschungsprogramms 2008 fragte ich Frau Dr.Emily van Deventer, leitende Elektroingenieurin der Abteilung Strahlung der WHO, ob diese Anweisung nicht gegen den ärztlichen Eid verstoße. Die niederschmetternde Antwort war, dass sie das gar nicht kenne. Nach längerem Schweigen sagte Herr Dr. Weiss, Physiker, damaliger Leiter der Abt. nicht ionisierende Strahlung beim Bundesamt für Strahlenschutz und Leiter der Fragestunde, dass er das auch nicht kenne. Da verschlägt es einem die Sprache, wenn man so etwas hört, öffentlich von den Experten, die m.E., zumindest denke ich das für Dr. van Deventer, bei Ausarbeitung der Maßnahmen gegen die Elektrosensiblen mitgearbeitet hat. Ich denke doch, dass das gemeinschaftlich, auch noch im Beisein des Prof. Repacholi, ehemals WHO, 2004 in Prag so angedacht wurde.
Am Besten ist die Ignoranz der Politik und entsprechender Wissenschaft gegenüber Kindern zu erkennen. "Über Kinder weiß man wenig", so das Bundesamt für Strahlenschutz. Doch wo bleiben die Einwände gegen den Beschluss der Großen Koalition schon KITA-Kinder mit Smartphones und Tablets auszustatten? Hier geht es doch ganz offensichtlich nur um das Geschäft. Von Klein auf wird buchstäblich schon die Sucht gefördert. Blick aufs Smartphone wo immer man sich befindet, seine Umgebung völlig vergessend. So wird in meinen Augen der Mensch erst zum Bürger.
Seit zwölf Jahren mache ich nun diese Strahlen-Tortur mit. Besser wird nichts! im Gegenteil! Selbst kleinste Geschäfte des täglichen Bedarfs sind nun schon mit Wlan ausgerüstet. Wlan, das ja, wie gesagt wird, so schwach ist, dass es gar nichts ausmachen kann. Genau das ist falsch! Es handelt sich um eine ganz gemeine Technik! Diese löst sehr schnell totale Benommenheit und Schwindel aus und in Folge Herzrhythmusstörungen und Übelkeit. Nun noch in öffentlichen Verkehrsmitteln und auch noch in Flugzeugen.
Fortschritt auf Kosten der Gesundheit ist kein Fortschritt! Eine Änderung, die aus dieser Borniertheit herausführen könnte, sehe ich nicht. Das Suchtverhalten der Menschen wird rigoros ausgenützt. Für die vermehrt entstehenden Beschwerden der Menschen wird man mit vereinten Kräften stets Ursachen finden, die mit nicht ionisierenden Feldern nichts zu tun haben. "Nicht ionisierende Felder machen nichts", so vor ein paar Jahren ein angehender Arzt zu mir.
Und wie ist es mit dem stets beteuerten Energiesparen? Resourcen schonen? Das ist doch nur noch traurig oder besser gesagt, nicht mehr ernst zu nehmen!
MMn wird sich Jahrzehnte nichts ändern, dafür wird gesorgt - so lange die Kasse stimmt.
Dieser Artikel ist meine Meinung.
Eva Weber