BfS rät zu reduzierter Handynutzung
Verfasst: 15. Juni 2017 16:23
Zur Vorsorge rät das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS), dem Handy auch mal eine Pause zu gönnen - egal ob im Urlaub oder zu Hause. Im Deutschen Mobilfunkforschungsprogramm unter Federführung des BfS sowie in Folgestudien konnte zwar kein Zusammenhang zwischen Handynutzung einerseits und gesundheitlichen Auswirkungen andererseits nachgewiesen werden, dennoch können derzeit noch keine abschließenden Aussagen zu Langzeitwirkungen der noch jungen Mobilfunktechnologie gemacht werden.
BfS-Pressemitteilung, 14. Juni 2017; http://www.bfs.de/SharedDocs/Pressemitt ... 3.2_cid365
Auswertung des hier zitierten Teils der BfS-Position:
1.: "Im Deutschen Mobilfunkforschungsprogramm unter Federführung des BfS sowie in Folgestudien konnte zwar kein Zusammenhang zwischen Handynutzung einerseits und gesundheitlichen Auswirkungen andererseits nachgewiesen werden"
Das heißt nicht, dass das BfS davon ausgeht, dass anderswo keine anderen, anerkennungswürdigen, positiven Befunde vorliegen, die über die Ergebnisse des DMF und dessen Folgestudien hinausgehen.
2.: "dennoch können derzeit noch keine abschließenden Aussagen zu Langzeitwirkungen der noch jungen Mobilfunktechnologie gemacht werden."
Damit signalisiert das BfS, dass für seine Ratschläge nicht ausschließlich die Befunde des DMF und dessen Folgestudien zugrunde gelegt werden können, nach denen es nach Deutung des BfS volle Entwarnung geben könnte.
(Im übrigen Teil der Position des BfS werden Headsets und WLAN zur Belastungsminderung angeraten. Dazu hier kein Kommentar.)
BfS-Pressemitteilung, 14. Juni 2017; http://www.bfs.de/SharedDocs/Pressemitt ... 3.2_cid365
Auswertung des hier zitierten Teils der BfS-Position:
1.: "Im Deutschen Mobilfunkforschungsprogramm unter Federführung des BfS sowie in Folgestudien konnte zwar kein Zusammenhang zwischen Handynutzung einerseits und gesundheitlichen Auswirkungen andererseits nachgewiesen werden"
Das heißt nicht, dass das BfS davon ausgeht, dass anderswo keine anderen, anerkennungswürdigen, positiven Befunde vorliegen, die über die Ergebnisse des DMF und dessen Folgestudien hinausgehen.
2.: "dennoch können derzeit noch keine abschließenden Aussagen zu Langzeitwirkungen der noch jungen Mobilfunktechnologie gemacht werden."
Damit signalisiert das BfS, dass für seine Ratschläge nicht ausschließlich die Befunde des DMF und dessen Folgestudien zugrunde gelegt werden können, nach denen es nach Deutung des BfS volle Entwarnung geben könnte.
(Im übrigen Teil der Position des BfS werden Headsets und WLAN zur Belastungsminderung angeraten. Dazu hier kein Kommentar.)