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Der Chip in der Hand

Verfasst: 6. August 2017 10:24
von Eva Weber
Biohacking: Der Chip in meinem Körper

(Wie verrückt muss man sein...)

"Science-Fiction? Mitnichten. Solche Chip werden tatsächlich mittlerweile implantiert. In Schweden lassen sich Mitarbeiter eines Unternehmens bereits freiwillig solche Chip einsetzen. Dazu ist nur ein kleiner, keineswegs völlig schmerzloser Eingriff nötig, den ein routinierter Tätowierer innerhalb weniger Augenblicke erledigt hat. Einmal eingesetzt, dient der Chip zum Beispiel als Türöffner: Wer ins Firmengebäude will, muss nur kurz seine Hand vor das Lesegerät halten – fertig. Die Keycard verlieren, das gibt es dann nicht mehr.

Der schwedische Verein Bionyfiken treibt diesen Trend voran. Hier hat man sich der Verschmelzung von Technik und Körper verschrieben. Kein Wunder, dass die Mitarbeiter hier die ersten sind, die so etwas ausprobieren. Allerdings sind diese Chips bislang vollkommen ungesichert. Das hat das auf IT-Sicherheit spezialisierte Unternehmen Kaspersky jetzt auf der IFA gezeigt: Innerhalb weniger Sekunden lassen sich nicht nur die Daten des rund zwei Millimeter großen Chips auslesen (der in der Regel in der Hautfalte zwischen Daumen und Zeigefinger implantiert wird), sondern genauso einfach auch unbemerkt überschreiben.

Blitzschnell Daten geklaut oder manipuliert

Genau hier liegt das Problem, warnen die IT-Experten von Kaspersky: Die Chips sind bislang völlig ungesichert. Es ist ein Kinderspiel, die Daten auszulesen. Denn es gibt weder eine effektive Verschlüsselung, noch irgend welche Zugriffsbeschränkungen. Und wer die UID aus dem Chip ausliest, die eindeutige Kennziffer des Chips, der kann den Chip auch umprogrammieren. Die rund 880 Byte Daten im Chip sind blitzschnell gelöscht – oder verfremdet. Plötzlich hat man die Identität einer anderen Person „in“ sich. Es reicht schon, einer mit Chip ausgerüsteten Person kurz die Hand zu schütteln. Hält der Angreifer einen entsprechenden Empfänger in der Hand, antwortet der Chip brav – und lässt auch Umprogrammierung zu."
Fettdruck von mir.
https://blog.wdr.de/digitalistan/wie_ve ... _man_sein/

Meinung:
In Schweden sind schon viele Nutzer davon begeistert! Praktisch beim Einkaufen! Praktisch beim Türen öffnen usw.! Nur die Hand hinhalten! Man versteht zwar die Menschen, die so etwas für gut finden nicht, aber es sind genügend gewünschte Vorreiter da. Ich denke, dass einmal niemand mehr eine Arbeit findet, ohne einen Chip im Körper. Kein Kind wird mehr in eine KITA gehen ohne Chip, geschweige denn in eine Schule. Keine Krankenkasse, keine Versicherung wird jemanden aufnehmen ohne Chip. Kein Weg bleibt unerkannt. Kein Tag, der nicht auszulesen ist. Nichts was der Mensch tut, wird unregistriert sein. Vielleicht sogar einmal was er denkt. Ethiker mögen dagegen reden. Vielleicht sieht man ab davon 100 Prozent des Gewünschten zu verwirklichen und lässt den Ethikern ein paar Zuckerl. Damit ist man ihnen ja schon etwas entgegen gekommen.

Es ist ein Leichtes, nicht Gefügige auszusortieren. Ich bin mittlerweile der Meinung, dass man diese Technik, die ohne jede Rücksicht auf Mensch und Umwelt ungebremst vorangetrieben wird, zum Kreis der bösesten Dinge, die jemals von Menschen entwickelt wurden, zählen kann. Und hier spreche ich nicht einmal von gesundheitlichen Beeinträchtigungen durch EMF, die sowieso niemanden interessieren, sondern von totaler Überwachung und Unfreiheit.

Es wird wohl nicht mehr lange dauern, dann ist auch das Folgende Vergangenheit:

" Die Gedanken sind frei,
wer kann sie erraten,
sie fliehen vorbei
wie nächtliche Schatten.
Kein Mensch kann sie wissen,
kein Jäger erschießen,
es bleibet dabei:
die Gedanken sind frei."

Eva Weber