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Beobachter: Chabissalat mit Röösli garniert

Verfasst: 5. Februar 2018 11:09
von Hans-U. Jakob
Im «Beobachter» Nr.3 vom 2. Februar 2018 steht nun der angekündigte Folgeartikel zum Verrat im Beobachter-Forum von der Ausgabe 1/2018. Siehe https://www.gigaherz.ch/verrat-im-beobachter/
Nachdem sich der «Beobachter» im Forum seiner Ausgabe 1/2018 einen mehrfach gerichtlich verurteilten Auftrags-Mobber und Rufmörder unter dem Pseudonym «Spatenpauli» ins Boot geholt hatte um bei den zahlreichen abgesprungenen Inserenten der Mobilfunk- und Handywerbung wieder «gut Wetter» zu machen, versucht er es in der Ausgabe 3 vom 2.Februar zur Abwechslung mit einem Wissenschaftler. Allerdings mit noch fragwürdigerem Erfolg
Da sich der Beobachter meine Sicht der Dinge wegen den drohenden finanziellen Einbussen auf dem Iseratenmarkt nicht leisten kann, gebe ich diese gerne auf unserer eigenen Internetseite und in unserer eigen «Zeitung» bekannt
Ein wahrer Chabissalat mit Röösli garniert und von Jakob nachgewürzt am 3.Februar 2018 Suehe unter:
https://www.gigaherz.ch/beobachter-chab ... -garniert/

Das gesamte Interview ohne meine Kommentare finden sie unter: https://www.beobachter.ch/gesundheit/5g ... cherheiten
Übrigens: Die Urteile gegen Stephan Schall und Kollegen, alias «Spatenpauli» alias IZgMF lauten auf: Im Wiederholungsfall mit bis zu €250'000 oder mit bis zu 6Monaten Gefängnis zu bestrafen. Ganz schön happig. Oder? Und mit so etwas muss sich der Beobachter einlassen?
Hans-U. Jakob (Gigaherz.ch)

Sah ein Knab ein Röslein stehn

Verfasst: 9. Februar 2018 09:03
von nobody
Ungebetene Ergänzung meinerseits

Röösli: Wenn jemand (Anm: Deutsch für du?) kurz vor dem Einschlafen noch Mobilfunkstrahlung am Kopf ausgesetzt wird, sind die Gehirnströme verändert. Das ist kein Gesundheitsrisiko, aber es ist doch erstaunlich, weil es rein thermisch nicht erklärbar ist.

Erstaunlich? Ich glaub, ich hör nicht recht. Weil thermisch nicht erklärbar? Jetzt hackt's aber! So etwas will ein Experte sein? Das Gehirn funktioniert mitunter aufgrund elektrochemischer Verbindungen (vereinfacht ausgedrückt) - 'neurale Leiter'. Ehja, das Gehirn produziert selbst massenhaft (kleine, feine) EMF, welche messbar, als EEG dargestellt werden können. Somit ist die Beeinflussung von Aussen nicht erstaunlich, sondern logisch. Notabene: Die Gehirnströme verändern sich (unter Mobilfunkstrahlung) nicht nur "kurz vor dem Einschlafen", gell? Und die damit verbundenen Schlafstörungen sind sehr wohl ein Gesundheitsrisiko. Aber eben: Nichts sehen, nichts hören, nichts sagen.

Oh verzeihung, Herr Röösli. Ich glaub, Ihnen ist da gerade ein Zettel aus der Tasche gefallen:

§1 Athermische Wirkungen gibt es nicht
§2 Sollten doch athermische Wirkungen auftreten, sind sie harmlos
§3 Sollten athermische Wirkungen doch nicht harmlos sein, tritt automatisch §1 in Kraft

Re: Beobachter: Chabissalat mit Röösli garniert

Verfasst: 9. Februar 2018 17:30
von Kenner der Materie
Röösli: Wenn jemand kurz vor dem Einschlafen noch Mobilfunkstrahlung am Kopf ausgesetzt wird, sind die Hirnströme verändert. Das ist kein Gesundheitsrisiko, aber es ist doch erstaunlich, weil es rein thermisch nicht erklärbar ist.

Er staunt darüber, dass es demnach "nicht-thermische" Wirkungen geben muss. Und unterschiebt gleich nebenbei, dass solche keine Gefahr für die Gesundheit darstellten. Wie kann er das wissen, wenn er es nicht erklären kann? Wo doch immer der Wirkmechanismus geklärt sein muss, damit etwas für gefährlich anerkannt werden kann. Dann müsste man es auch geklärt haben, bevor man sagen kann, es sei ungefährlich.

Das Staunen ist eine Sehnsucht nach Wissen.
Thomas von Aquin (1224 - 1274)

Re: Beobachter: Chabissalat mit Röösli garniert

Verfasst: 11. Februar 2018 21:44
von Gast
Kenner der Materie hat geschrieben:Röösli: Wenn jemand kurz vor dem Einschlafen noch Mobilfunkstrahlung am Kopf ausgesetzt wird, sind die Hirnströme verändert. Das ist kein Gesundheitsrisiko, aber es ist doch erstaunlich, weil es rein thermisch nicht erklärbar ist.
Ja, da staunt der gelernte Grundschullehrer und Umwelttechniker Röösli. Jeder einigermassen vernünftige Mediziner würde sich nie getrauen, so einen Bockmist öffentlich zu verzapfen. Er würde sonst zum Gespött der ganzen Gilde werden.

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Re: Beobachter: Chabissalat mit Röösli garniert

Verfasst: 12. Februar 2018 13:24
von Beobachter
Gast hat geschrieben:der gelernte Grundschullehrer und Umwelttechniker Röösli.
Gibt es Belege dafür? Was hat er noch gelernt? Weiterbildung schändet nicht.

Re: Beobachter: Chabissalat mit Röösli garniert

Verfasst: 12. Februar 2018 13:31
von Eva Weber
Kenner der Materie hat geschrieben: Röösli: Wenn jemand kurz vor dem Einschlafen noch Mobilfunkstrahlung am Kopf ausgesetzt wird, sind die Hirnströme verändert. Das ist kein Gesundheitsrisiko, aber es ist doch erstaunlich, weil es rein thermisch nicht erklärbar ist.

Er staunt darüber, dass es demnach "nicht-thermische" Wirkungen geben muss. Und unterschiebt gleich nebenbei, dass solche keine Gefahr für die Gesundheit darstellten. Wie kann er das wissen, wenn er es nicht erklären kann? Wo doch immer der Wirkmechanismus geklärt sein muss, damit etwas für gefährlich anerkannt werden kann. Dann müsste man es auch geklärt haben, bevor man sagen kann, es sei ungefährlich.
Die Replikationsstudie Lerchl et al. hat doch auch Krebspromotion bei Krebsmäusen bei UMTS-Befeldung unter den Grenzwerten ergeben. Prof. Lerchl ist sogar der Meinung, wenn dies bei UMTS geschieht, dann ist es wohl bei GSM genauso.
Man könnte daraus schließen, dass es dann bei allen gepulsten Funktechniken so ist.

Meinung
Da sagt wohl dann die entsprechende Wissenschaft, um Röösli aufzugreifen: "Das ist kein Gesundheitsrisiko, aber es ist doch erstaunlich, weil es rein thermisch nicht erklärbar ist." Oder heißt es einfach dass es doch nur um Krebspromotion gehe, und im übrigen sind diese Ergebnisse auf den Menschen nicht 1 zu 1 übertragbar?
Warum die vielen Tierversuche, wenn sie stets entwertet werden? Nun, es ist eine stattliche Industrie mit Versuchstieren entstanden.

WHO Fact Sheet 296 gibt es auch so schön wieder:
"Was ist EHS?"
"EHS ist durch eine Vielzahl unspezifischer Symptome charakterisiert, die von den betroffenen Personen auf die Einwirkung durch EMF zurückgeführt werden. Am häufigsten werden dermatologische (Rötungen, Prickeln und Brennen) sowie neurasthenische und vegetative Art (Erschöpfung, Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, Schwindel, Übelkeit, Herzklopfen und Verdauungsstörungen) Symptome genannt. Diese Symptomsammlung passt nicht zu irgendeinem bekannten Krankheitsbild bekannten Krankheitsbild."

Was man hierbei verschwiegen hat, sind Schlafstörungen, Kopfschmerz , Kopfgeräusche.
Und schon wird die Liste der Beschwerden noch länger. Da weiß ja die WHO gar nicht mehr wo ihr der Kopf steht. Da ist es doch am Besten, man gibt die Anweisung an Ärzte in etwa, "nur Symptome behandeln, nicht die Strahlung verringern wie der Patient es für nötig hält, weder am Arbeitsplatz noch im persönlichen Umfeld." Praktisch! Und ganz nebenbei betont man die Unbedenklichkeit von EMF.

Eva Weber