Schritte in eine funkbasierte Massenmenschenhaltung

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Schritte in eine funkbasierte Massenmenschenhaltung

Beitrag von conviva » 17. Juni 2018 20:12

http://www.spiegel.de/wirtschaft/sozial ... 10942.html
Shopping der Zukunft - China revolutioniert das Einkaufen
Chinesen bezahlen fast nur noch mit dem Smartphone: 520 Millionen Konsumenten nutzen die Alibaba-App. Jetzt will der Konzern die Online- mit der Offlinewelt verschmelzen. Ein Modell für die ganze Welt?
Aus Hangzhou berichtet Ann-Kathrin Nezik

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Re: Schritte in eine funkbasierte Massenmenschenhaltung

Beitrag von conviva » 18. Juni 2018 06:03

conviva hat geschrieben:
17. Juni 2018 20:12
http://www.spiegel.de/wirtschaft/sozial ... 10942.html
Shopping der Zukunft - China revolutioniert das Einkaufen
Chinesen bezahlen fast nur noch mit dem Smartphone: 520 Millionen Konsumenten nutzen die Alibaba-App. Jetzt will der Konzern die Online- mit der Offlinewelt verschmelzen. Ein Modell für die ganze Welt?
Aus Hangzhou berichtet Ann-Kathrin Nezik
Die Autorin nennt 3 Gründe, weshalb sich die Bezahlung per Smartphone in China so schnell einführen lassen konnte.
Erstens sind Kreditkarten dort kaum verbreitet.
Zweitens konnten sich Alibaba und der WeChat-Mutterkonzern Tencent fast ohne Konkurrenz auf dem chinesischen Markt ausbreiten.
Drittens begegnen die meisten Chinesen den neuen Technologien deutlich weniger skeptisch als etwa deutsche Nutzer.


Auch seien Bedenken wegen des Datenschutzes und der Überwachung nicht verbreitet.

Technologie mit totalitärem Potenzial stößt am ehesten auf Akzeptanz in einer sozialen Kultur, die historisch autoritäre Herrschaft nicht überwunden hat. Als Hauptkriterium für diese "Akzeptanz" erscheint die Bequemlichkeit, Teilnahme als Vorteil, Ablehnung als Nachteil. Diese Haltung wird weltweit mehrheitlich ebenfalls geübt bei der Hinnahme der Gegebenheit, dass man durch die Nutzung dieser Technik bestrahlt wird und andere bestrahlt.
Wenn es alle betrifft, dämpft dies die Neigung zur Ablehnung und hemmt den Impuls zum Widerstand. Um so leichter lassen sich negative Wirkungen leugnen und nicht leugbare Nachteile rechtfertigen. Wenn es alle betrifft, hat es die Gewalt des unabwendbaren Schicksals, mit dem sich zu arrangieren vernünftig erscheint. So wird alles gut. Andernfalls wird es unbequem. Wer will als jemand dargestellt werden, der dem Wohlstand und Gemeinwohl im Wege steht? Warum sich aufregen und damit auffallen, sich gar sorgen, wo es doch nur um Bequemlichkeit beim "Shoppen" geht?
Es geht um Macht, Manipulierbarkeit und Diktatur, bei Alibaba, Wechat, der chinesischen Staatsführung genauso wie Apple, dem Facebook/NSA-Aggregat und den Oligarchen, die die US-Administration kontrollieren .. http://www.spiegel.de/forum/wirtschaft/ ... t_65939119

conviva

Re: Schritte in eine funkbasierte Massenmenschenhaltung

Beitrag von conviva » 6. Oktober 2018 10:49

Was bedeutet es langfristig für Technikgeschädigte, wenn immer mehr Arztpraxen von Konzernen übernommen werden?
Marktbeherrschende Stellung : Fachärzte verkaufen ihre Praxen an Klinik-Konzerne
https://www.shz.de/20379537
Es gelte nach Auffassung der Kassenärztlichen Vereinigung „fremdfinanzierte Konzernstrukturen in der ambulanten Versorgung zu verhindern und so eine ärztlich geprägte und regional verankerte Versorgung zu erhalten“.
Als jüngstes Beispiel wird der Einkauf in Augenarztpraxen genannt.
In keinem anderen Bundesland ist die Konzentration so weit fortgeschritten wie im Norden. Allein die Augenklinik Rendsburg unterhält elf Praxen über ganz Schleswig-Holstein verteilt. Das Augenzentrum Nordblick – mit der ehemaligen Uthoff-Klinik in Kiel im Hintergrund – hat sogar zwölf Praxen von Flensburg bis Fehmarn und Pinneberg aufgekauft.
Indem die Ketten in den ambulanten Sektor vordringen, sichern sie sich durch die Zuweisungen über die eigenen Praxen stationäre Patienten. Kritiker sprechen von einen „Saugrüssel“, mit dem Krankenhäuser ihre Betten füllen.
Quelle: https://www.shz.de/20379537 ©2018

Welche individuelle, umweltmedizinische Versorgung können technikgeschädigte Patienten in einem solchen Umfeld erwarten?

Der Digitalisierung gehört die Zukunft
Das gilt auch in der Medizin, wie auf der DOG 2018 deutlich wurde. Hier wird die Augenheilkunde eine Vorreiterrolle einnehmen.

Quelle: DOG – Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft e.V.; http://dog2018.dog-kongress.de/2018/10/ ... e-zukunft/
Workshop DS07
Smartphones in Ophthalmology
This workshop will highlight current promising applications of smartphones in Ophthalmology.

Dazu einige Themenbeispiele:
Smartphones for school eye health programs
Evidence-based glaucoma screening with app and smartphone? An overview
Smartphone-funduscopy in diabetic retinopathy screening: Comparison of four different devices

(Funduskopie meint Augenspiegelung)

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