Wenn Computer und Sensoren herrschen
Verfasst: 28. November 2018 10:52
Piloten kämpften bis zum Absturz gegen den Bordcomputer
https://www.sueddeutsche.de/panorama/li ... -1.4230062
"Die Sensoren meldeten dem Cockpit und dem Bordcomputer, dass die Nase des Flugzeugs um etwa 20 Grad zu weit nach oben ragte und deshalb ein fataler Strömungsabriss drohe. Das System korrigierte daraufhin den Winkel automatisch, die Nase des Jets senkte sich nach unten. Für Software und defekten Sensor war dadurch alles in Ordnung. In der Realität war das Flugzeug dadurch unterwegs im Sinkflug.
Die Piloten brachten die Maschine laut Bericht binnen elf Minuten insgesamt 26 Mal händisch wieder ins Gleichgewicht, wurden aber jeweils kurz darauf abermals vom Programm korrigiert. Am Ende prallte das Flugzeug mit einer Geschwindigkeit von 730 Kilometern pro Stunde auf die Meeresoberfläche."
Hervorhebung durch mich.
Meinung:
Wenn man so etwas liest, kann man wirklich die Wut kriegen. Genau so etwas stelle ich mir nun vor beim autonomen Fahren, wobei Autofahrer, die nebenbei ihr Büro erledigen, m.E. gar nicht in der Lage sind, so schnell zu reagieren, bzw. aufgrund der hohen Funkbelastung schon gleich gar nicht. Da trifft es dann wahrscheinlich nicht nur ein Fahrzeug. Aber sie werden nicht aufhören, so lange anstatt des Menschen Technik eingesetzt werden kann. Ich glaube heute nicht mehr, dass es noch irgendeine Bremse gibt, das alles einzudämmen. Diesen Flugunfall betreffend wird man sagen: "Ja wenn der Sensor kaputt ist, was ja nicht sein darf, ja dann....."
Nichts "ja dann", immer noch sollte der Mensch alles in der Hand haben und sich eine Technik nicht verselbständigen können. Und wenn sie sämtliche Menschen deppert machen mit Funk und Digitalisierung - der Erde macht das nichts aus. Sie dreht sich weiter, mit all dem Schrott um sie herum, den ihr die Gescheiten, sich über alles Hinwegsetzenden, zumuten. Das ist die Freude einer die an Funk leidet. Da sagte mal ein Münchner Komiker in etwa: Es sollte nur einmal vier Wochen schneien, immerzu nur schneien, immerzu schneien." Vielleicht müsste sich dann auch keiner mehr damit beschäftigen, wie man den "Rundherumschrott" (Weltraumschrott wäre ja leicht übertrieben) einfängt. 5G macht noch ein bisschen mehr davon!
Eva Weber
https://www.sueddeutsche.de/panorama/li ... -1.4230062
"Die Sensoren meldeten dem Cockpit und dem Bordcomputer, dass die Nase des Flugzeugs um etwa 20 Grad zu weit nach oben ragte und deshalb ein fataler Strömungsabriss drohe. Das System korrigierte daraufhin den Winkel automatisch, die Nase des Jets senkte sich nach unten. Für Software und defekten Sensor war dadurch alles in Ordnung. In der Realität war das Flugzeug dadurch unterwegs im Sinkflug.
Die Piloten brachten die Maschine laut Bericht binnen elf Minuten insgesamt 26 Mal händisch wieder ins Gleichgewicht, wurden aber jeweils kurz darauf abermals vom Programm korrigiert. Am Ende prallte das Flugzeug mit einer Geschwindigkeit von 730 Kilometern pro Stunde auf die Meeresoberfläche."
Hervorhebung durch mich.
Meinung:
Wenn man so etwas liest, kann man wirklich die Wut kriegen. Genau so etwas stelle ich mir nun vor beim autonomen Fahren, wobei Autofahrer, die nebenbei ihr Büro erledigen, m.E. gar nicht in der Lage sind, so schnell zu reagieren, bzw. aufgrund der hohen Funkbelastung schon gleich gar nicht. Da trifft es dann wahrscheinlich nicht nur ein Fahrzeug. Aber sie werden nicht aufhören, so lange anstatt des Menschen Technik eingesetzt werden kann. Ich glaube heute nicht mehr, dass es noch irgendeine Bremse gibt, das alles einzudämmen. Diesen Flugunfall betreffend wird man sagen: "Ja wenn der Sensor kaputt ist, was ja nicht sein darf, ja dann....."
Nichts "ja dann", immer noch sollte der Mensch alles in der Hand haben und sich eine Technik nicht verselbständigen können. Und wenn sie sämtliche Menschen deppert machen mit Funk und Digitalisierung - der Erde macht das nichts aus. Sie dreht sich weiter, mit all dem Schrott um sie herum, den ihr die Gescheiten, sich über alles Hinwegsetzenden, zumuten. Das ist die Freude einer die an Funk leidet. Da sagte mal ein Münchner Komiker in etwa: Es sollte nur einmal vier Wochen schneien, immerzu nur schneien, immerzu schneien." Vielleicht müsste sich dann auch keiner mehr damit beschäftigen, wie man den "Rundherumschrott" (Weltraumschrott wäre ja leicht übertrieben) einfängt. 5G macht noch ein bisschen mehr davon!
Eva Weber