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An Futterstellen nur selten ein Vöglein!

Verfasst: 28. Dezember 2018 18:16
von Eva Weber
Seit Jahrzehnten habe ich auf meiner Terrasse fünf verschiedenste Futterstellen für Vögel. Nur, es kommen im Gegensatz zu früher, wo ich oft 30 Vöglein auf einmal zählen konnte und immer wieder Futter nachkaufte, keine mehr. Frühmorgens gegen 08:30 eine einzige Kohlmeise. Oft denke ich, vielleicht checkt sie, wie denn die Strahlungslage so sei und ob man da behaglich futtern könne. Es schnappt sich aber nur einen Sonnenblumenkern und verschwindet bis zum nächsten Morgen. Seit ca. sieben Wochen habe ich nicht einmal ein Viertelpfund Futter verbraucht und wenn es so weitergeht, dann brauche ich den ganzen Winter auch nicht mehr nachfüllen. Dann bleibt sogar im Frühjahr noch was übrig für die nächsten 7 Jahre - wobei es dann ja ranzig ist. Und das in einem natürlichen Garten! Mich wundert das gar nicht, da ich auf meiner Terrasse seit 14 Jahren keine Tasse Kaffee mehr trinken kann.

Warum schreibe ich so angeblich belanglose Dinge überhaupt, wo doch das Umweltbewusstsein in Politik und Bürgern geradezu Purzelbäume schlägt? Mir fallen in meinem Garten noch ganz andere Dinge auf z.B. die schnell sterbenden Bäume - interessiert aber keinen Experten!

Ich schreibe das, weil ich den folgenden Artikel zu 5G gelesen habe.

https://www.gigaherz.ch/guttannen-wieder-ohne-5g/
Was ist da gelaufen?
" Eine Kontrolle unsererseits vom 18. Dezember ergab, dass die 5G-Antenne Guttannen nicht mehr vorhanden war. Was da im Hintergrund alles ablief möchten wir auch gerne wissen. Denn ganz so freiwillig hat Swisscom diesen, mit riesigemPR-Aufwand angekündigten und auf Youtube verfilmten Versuch nicht enfach so stillschweigend vorzeitig beendet. Sind etwa Kinder oder Tiere oder gar Erwachsene krank geworden? Fakt ist jedenfalls, dass Singvögel während dem Versuch aus dem engen Tal verschwunden sind. Tote Vögel wurden jedoch keine gefunden. Oder hat am Ende die kantonale Schul- oder die Gesundheitsdirektion eingegriffen? "


Es muss wohl nicht unbedingt 5G sein, was die Vögel verscheucht. Fünf Techniken auf einem Mast genügen vollständig. Was laufend ausprobiert wird, weiß man ja nicht.

Etwas fällt mir heuer besonders auf, da es das erste Mal ist. Unter meiner Terrasse ist Holz und Gartenzeugs. Der ideale Platz für Mäuse. Katzen können da nicht drunter, da so ein Lattentürl davor ist, damit es nicht so gschlampert aussieht.
Jahrelang kamen die Mäuslein auf die Terrasse, zumal ich dort auch noch Tannenzweige ausgelegt habe und auch Vogelfutter verstreut. Ich habe bis jetzt kein einziges gesehen. Dabei fällt mir ein, dass Autos doch gerne zum Anknappern von den Mardern heimgesucht werden. Was hilft dagegen? Ein Hochfrequenz aussendendes kleines Gerät, das die Marder sozusagen zum Wahnsinn treibt und sie nicht mehr in den Motorraum gehen. Sie hören etwas was der Mensch nicht hört. Vielleicht ist es mit den Mäusen genauso und vielleicht auch mit den Vögeln. Weiß man's?

Jedenfalls, ich großes Säugetier, höre zur rechten Zeit die Antenne. Unterbrochenes Brummen, Dauerpfeifton mit plötzlichem Beginn, häufig zu den selben Zeiten. Wenn mich die liebliche, womöglich gar noch in Kürze als besonders gesundheitsfördernd gerühmte "Befeldung" besonders heimsucht, dann zirpt und klickt es im Kopf.

Für die Menschen gibt es das weit geöffnete Scheunentor der psychischen Störungen von den Zuständigen, um sich der Auswirkungen von gepulster nicht ionisierender Strahlung zu entledigen. Bei Tieren und Bäumen funktioniert das aber nicht.

Eva Weber

Re: An Futterstellen nur selten ein Vöglein!

Verfasst: 28. Dezember 2018 20:34
von Erwin
Eva Weber hat geschrieben:
28. Dezember 2018 18:16
Dabei fällt mir ein, dass Autos doch gerne zum Anknappern von den Mardern heimgesucht werden. Was hilft dagegen? Ein Hochfrequenz aussendendes kleines Gerät, das die Marder sozusagen zum Wahnsinn treibt und sie nicht mehr in den Motorraum gehen. Sie hören etwas was der Mensch nicht hört. Vielleicht ist es mit den Mäusen genauso und vielleicht auch mit den Vögeln. Weiß man's?
Ein Marderschreck funktioniert mit Ultraschall, nicht mit Hochfrequenz.

Re: An Futterstellen nur selten ein Vöglein!

Verfasst: 30. Dezember 2018 11:47
von Eva Weber
Erwin hat geschrieben: Ein Marderschreck funktioniert mit Ultraschall, nicht mit Hochfrequenz.
Ich dachte tatsächlich, es gäbe mobile Geräte gegen Marder, die mit Hochfrequenz arbeiten und dadurch für Menschen unhörbare Töne aussenden.

Wie dem auch sei, wo sind die Vögel, Mäuse, Schmetterlinge hin verschwunden?
In meinem Umfeld änderte sich nichts. Keine besondere Bautätigkeit, keine Veränderung der Bevölkerung. Die etwa 200 m entfernt fließende Würm wurde sogar renaturiert, und Biber hausen dort. Meinen Garten kann ich seit Jahren kaum mehr bestellen aufgrund der Einstrahlung der Mobilfunkbasisstation, die mich massiv daran hindert, mich darin aufzuhalten. Sang- und klanglos wird einem das Liebste genommen - bei Aufmucken wird man für verrückt erklärt. Mein Garten wird also immer wilder, müsste schon dadurch ein guter Ort für Insekten, Vögel usw. sein, zumal auch entsprechende Sträucher, Stauden und Bäume vorhanden sind. Bäume und auch Sträucher gehen systematisch kaputt. Eine große Sportanlage gegenüber, länger als meine Straße, ca. 250 m, eingesäumt von bestimmt hundert Bäumen, müsste doch ein gutes Areal für Vögel sein. Allerdings liegt die Anlage im Bereich der 200 Grad Sektorantenne.

Es ist kaum vorstellbar, dass in meiner Umgebung Pflanzenschutzmittel allein dafür verantwortlich sein sollen, wie z.B. Glyphosat. Man weiß viel darüber, alleine über die gesundheitlichen Schäden durch den Sojaanbau in Südamerika. Die Schäden in der Bevölkerung sind erwiesen und trotzdem gibt es ein Bundesinstitut für Risikobewertung, das nichts dabei findet.
Auch gepulste elektromagnetische Wellen, die immens steigende Mobilfunkstrahlung, ist offensichtlich ganz unbedenklich und keinerlei Vorsicht ist angebracht. Wäre dem nicht so, so müssten entsprechende Warnungen erfolgen, anstatt z.B. Smartphones und Tablets für KITA- und Schulkinder vorzusehen und somit die Menschen schon von klein an süchtig zu machen.

Lagebericht:
Heute Nacht habe ich sogar in all meinen Abschirmdecken an die fünf Stunden geschlafen. Bin um 06:30 aufgestanden und habe in Ruhe gefrühstückt. Es war relativ gut und ich begann meine Arbeiten. Schlag 09:00 der Pfeifton, Druck auf den Ohren, Druck vom Kopf innen her auf Augen, Gesicht, Gaumen, der Kopfschmerz beginnt. Augenschmerzen, Vibrieren im Körperinneren, Schwindel, gänzliches Unbehagen, leichte Übelkeit. Dabei kommt immer das Gefühl, ich müsste etwas essen, überlege was, weiß es aber nicht, da ich ausgiebig gefrühstückt habe. Schließlich esse ich irgendetwas, obwohl ich längst weiß, dass es nichts bringt.

Da fällt mir doch immer wieder eine Mäusestudie von Prof. Lerchl ein, bei der festgestellt wurde, dass die bestrahlten Mäuse an Gewicht zunahmen. Vielleicht liegt die Gewichtszunahme der Bevölkerung ursächlich gar nicht am Big Mac?

Eva Weber

Re: An Futterstellen nur selten ein Vöglein!

Verfasst: 30. Dezember 2018 13:48
von Erwin
Eva Weber hat geschrieben:
30. Dezember 2018 11:47
Da fällt mir doch immer wieder eine Mäusestudie von Prof. Lerchl ein, bei der festgestellt wurde, dass die bestrahlten Mäuse an Gewicht zunahmen. Vielleicht liegt die Gewichtszunahme der Bevölkerung ursächlich gar nicht am Big Mac?
Dieses Rätsel konnte die NTP-Studie klären: Da die bestrahlten Mäuse/Ratten länger lebten als die unbestrahlten, konnten sie länger fressen und wurden daher dicker.

Forum Admin: Auch für diesen Thread und andere: Zur Zeit wollen wir eine "Erwin-Pause", weiteres wird nicht mehr freigeschaltet!

Re: An Futterstellen nur selten ein Vöglein!

Verfasst: 3. Januar 2019 12:49
von qwerty
Das Glühwürmchen wird seltener
https://www.tagesanzeiger.ch/26833545