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Kinder unter Strahlung
Verfasst: 25. Mai 2020 21:38
von Beobachter
Schmid, Gernot et al. (2005): Forschungsvorhaben - Machbarkeitsstudie zur Untersuchung altersabhängiger Wirkungen hochfrequenter elektromagnetischer Felder auf der Basis relevanter biophysikalischer und biologischer Parameter, Bundesamt für Strahlenschutz, 2005
Anmerkung: Auf der Seite des Bundesamtes für Strahlenschutz steht zu dieser Machbarkeitsstudie: "Eine umfassende Klärung der Frage eines möglichen höheren gesundheitlichen Risikos von Kindern durch HF-Exposition wird aufgrund der Vielzahl noch ungeklärter Einzelaspekte als derzeit nicht möglich erachtet." Die Hauptstudie wurde nicht durchgeführt, seit 2005 auch keine weitere Forschung zu Kindern in Auftrag gegeben. Dennoch wird vom BfS für Kinder Entwarnung gegeben. Dieser Vorgang wird in dem Artikel "Deutscher Strahlenschutz und Kinder - eine Geschichte von Unterlassungen -cui bono?" im dem diagnose:funk Brennpunkt "Risiken für Kinder durch die Strahlenbelastung von Smartphones, TabletPCs und WLAN sind besonders hoch" (S. 13-15) dokumentiert.
mehr:
Wann gibt es in Deutschland wieder einen Strahlenschutz?
diagnose:funk schreibt dem Bundesamt für Strahlenschutz.
Offener Brief mit Handlungsoptionen an die Präsidentin des Bundesamtes für Strahlenschutz, Dr. Inge Paulini.
https://www.diagnose-funk.org/publikati ... ewsid=1566
Re: Kinder unter Strahlung
Verfasst: 27. Mai 2020 09:17
von Eva Weber
Meiner Meinung nach ist die Abteilung "nicht ionisierende Strahlung" im Bundesamt für Strahlenschutz ab jetzigem Zeitpunkt endgültig unnötig.
Die Grenzwerte gelten als sicher. Die Menschen, die unter Funk leiden sind zuverlässig als Phobiker abgestempelt und beiseite geschoben. Ärzte und Öffentlichkeit sind entsprechend informiert, also alles in trockenen Tüchern. "Über Kinder weiß man wenig", gilt auch nach dem Deutschen Mobilfunk-Forschungsprogramm 2008 immer noch - heute schreiben wir 2020. Seit 2008 hat sich die Technik überstürzt. Und nie ist es genug. Nicht einmal Bedenken gibt es. Also warum zahlt hier der Steuerzahler? Gerechtfertigt wäre das nur, wenn man mit ständiger Aufrüstung zumindest vorsichtiger wäre, so lange man angeblich über Kinder so wenig weiß und über Auswirkungen nicht ionisierender Strahlung allgemein - nur bis heute.
Leider führt dieses fürchterliche Corona nun noch dazu, auch kleinste Kinder schon in gepulstem Funk rund um die Uhr einzubetten. Eltern, die ihrem Kind kein Smartphone geben wollen, haben überhaupt keine Chance mehr. Es scheint mittlerweile Grundvoraussetzung für das Leben zu sein. Außerdem muss jede Wohnung sicher durchstrahlt sein.
Also, wozu ein Bundesamt für Strahlenschutz, Abt. "nicht ionisierende Strahlung"? Zum Glattbügeln von Studien? Ob man dort jetzt wohl schon einen Arzt hat? Als ich einmal vor über 10 Jahren anfragte und bat meine Unterlagen einem Arzt zu geben, wurde mir mitgeteilt, dass es dort keinen gibt.
Es ist kurz auf einen Nenner zu bringen: Die Technik schreitet rasant voran und der Strahlenschutz gibt seinen Segen dazu.
In meinen Augen ist das Ressort "nicht ionisierende Strahlung" dazu da, die Strahlung und die Mobilfunktechnik bis ins Kleinste zu schützen, zugleich wird aber möglichem Regress vorgebeugt.
Gäbe es eine Petition, diese Abteilung im Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) abzuschaffen, wäre ich mit meiner Unterschrift sofort dabei.
Und das nur nebenbei: Lange Jahre war ich darüber verwundert, dass der ehemalige Präsident des BfS, Dr. Wolfram König, dessen langjähriges Bestreben es war, das Deutsche Mobilfunk-Forschungsprogramm auf die Beine zu stellen, bei dessen öffentlicher Vorstellung damals im Juni 2008 in Berlin, meines Wissens nach zu keiner Zeit anwesend war. Ich habe ihn an diesen zwei Tagen nie gesehen. Ich weiß auch von niemandem der anderes sagen könnte. Seit langem wundert mich das nicht mehr!
Eva Weber
Re: Kinder unter Strahlung
Verfasst: 10. Juni 2020 19:39
von Beoabchter
Dritter großer Bereich in dem Maßnahmenpapier ist die Digitalisierung. Die digitale Infrastruktur der Schulen brauche jetzt ein schnelles Update, fordert Baerbock. „Dafür müssen 500 Millionen Euro aus dem Digitalpakt ohne aufwändiges Antragsverfahren jetzt schnell an die Schulen fließen. Die Kultusminister müssen sicherstellen, dass zu Beginn des neuen Schuljahrs jede Schule WLAN und Lernmanagementsysteme zur Verfügung hat.“
Grüne gegen Abstandsregeln in Schulklassen und Kita-Gruppen
https://www.welt.de/politik/deutschland ... egeln.html
Grünen-Chefin Baerbock wünscht sich mit Blick auf die Wiedereröffnung von Kitas und Schulen „mehr Kreativität, politischen Willen und Schwung“.
Sie hat anscheinend erfahren, wie anstrengend es für sie ist, die eigenen Kinder selbst über längere Zeit zu Hause zu hüten. Tipp: WLAN abschalten, und schon wird's etwas ruhiger.
Re: Kinder unter Strahlung
Verfasst: 12. August 2020 17:13
von Eva Weber
Bildschirmkinder sind dümmer!
"Die Kindheit ist eine entscheidende Phase für die Entwicklung des Gehirns. Sitzen Kinder mehr als zwei Stunden täglich vor Bildschirmen, beeinträchtigt das einer Studie zufolge ihr Können bei Sprache, Erinnerungsvermögen, Reaktionsfähigkeit und Konzentration."
https://www.n-tv.de/wissen/Zu-viel-Bild ... 42968.html
Meinung:
Die künstliche Intelligenz voranzutreiben wird also tatsächlich immer wichtiger!
Eva Weber