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Internet der Dinge: Wie sicher?

Verfasst: 24. Juni 2020 10:32
von Eva Weber
Ripple20 erschüttert das Internet der Dinge
Eine Reihe von teils kritischen Sicherheitslücken in einer TCP/IP-Implementierung gefährdet Geräte in Haushalten, Krankenhäusern und Industrieanlagen.


https://www.heise.de/security/meldung/R ... 86249.html

"Die Entdecker der Lücken schätzen, dass "hunderte von Millionen" Geräte verwundbar sind, vielleicht sogar Milliarden – exakte Zahlen dazu liegen noch nicht vor. Diese Geräte kommen fast überall zum Einsatz: zum Beispiel in Smarthomes, Routern, Druckern, Steuerungen von Stromnetzen und Industrieanlagen, Satelliten, Flugzeugen. Das Schlimmste daran ist, dass viele dieser Geräte niemals ein Sicherheitsupdate bekommen werden, weil das nicht vorgesehen ist. Es hat schlicht niemand daran gedacht, dass diese Geräte einmal ein Sicherheitsproblem haben könnten. Oder es wurde daran gedacht, dann wurde festgestellt, dass das alles viel komplizierter und vor allem teurer macht und das Problem dann doch lieber ignoriert."

Meinung:
Ja, es ist ein wenig kompliziert! Was immer auch passiert, niemand wird Einhalt gebieten. Es wird nach dem Prinzip gehandelt, "immer noch mehr muss digital geregelt und auslesbar sein". Ob noch vernünftig, spielt überhaupt keine Rolle. Wichtig ist alleine Digitalisierung und Funkanwendung! Tut sich irgendwo eine Sicherheitslücke auf, so versucht man sie zu stopfen und weitere tun sich auf und da versucht man wieder dagegen anzugehen usw.. Wichtig ist dabei, die ganze Entwicklung so zu gestalten, dass niemand mehr davon verschont ist, dass niemand mehr sich davon fernhalten kann. Zutritt zu jeder Wohnung, zu jeden Haus ist Grundbedingung. Es wird keinen Menschen mehr geben, der in dieses Joch nicht hineingezwungen wird.

Die Gruppe, die diese Art von Fürsorge nicht verkraftet, weil sie Funk überall nicht mehr ertragen kann, wird ihrer Gesundheit, Arbeitskraft und Lebensfreude beraubt. Ich empfinde dies mittlerweile einem Entzug von Grundrechten und, ja sogar zunehmender Diskriminierung, gleichkommend.

Dass dem Fortschreiten dieser mittlerweile immer verheerenderen Technik jemals Einhalt geboten wird, das halte ich für unwahrscheinlich. Bequemlichkeit, Ignoranz und gesteigertes Suchtverhalten der Bevölkerung sowie auf der anderen Seite Macht und Gewinnsucht stehen dem entgegen. Um das alles zu verwirklichen, wird noch zusätzlich das erdnahe Umfeld mit zehntausenden von Funksatelliten verseucht.

Bundesamt für Strahlenschutz: "Verantwortung für Mensch und Umwelt". In Bezug auf nicht ionisierende Felder (Mobilfunkstrahlung) wäre dieses Bekenntnis mittlerweile wohl besser mit einem Fragezeichen zu versehen.
"Digitalisierung first, Bedenken second" wäre wohl eher angebracht.

Eva Weber