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Abstimmung vom 28. November: Gefährliche Covid-Verschärfung NEIN

Verfasst: 13. Oktober 2021 07:24
von Anonym
Am 28. November: Gefährliche Covid-Verschärfung NEIN

covidgesetz-nein.ch

Livestream: Medienkonferenz

Das gemeinsame Komitee von Freunde der Verfassung, Aktionsbündnis Urkantone, Jugendbewegung MASS-VOLL! und Netzwerk Impfentscheid präsentiert seine Argumente für ein Nein bei der Abstimmung über die Verschärfungen des Covid-Gesetzes am 28. November.

Zum Livestream: https://www.youtube.com/channel/UCQT9HD ... FlZyoQ95bQ

Re: Abstimmung vom 28. November: Gefährliche Covid-Verschärfung NEIN

Verfasst: 15. Oktober 2021 08:33
von Elisabeth Buchs
Mit wachsendem Unglauben sehe ich, was da zur Zeit in unserer freien, friedlichen Schweiz abgeht. Die Impfentscheidung der einzelnen Menschen sollte unbedingt akzeptiert und respektiert werden. Ohne Druckversuche, Nötigung, Abstrafen, Ausschliessen. Solche dadurch entstehende Schäden im Volk lassen sich dann lange nicht mehr gut machen. Dazu rede mitenand, eine schweizerische Tradition. Verbesserung der Kommunikation von BAG und Bundesrat. Ehrliche, unabhängige Abklärung und Information über diese Impfschäden. Offiziell auf der BAG-Seite und gut auffindbar. Nicht nur dem Internet überlassen. Bessere Motivation. Wichtig, nicht heute das und morgen das sagen. Die Ausweitung des Zertifkats sollte wenn überhaupt nur als letzte Massnahme zur Entlastung der Intensivstationen und zeitlich begrenzt und festgelegt getroffen werden. Lebensnotwendiges wie z.B. der Arbeitsplatz sollte davon garantiert ausgeschlossen bleiben, nicht wie in Italien. Weiterhin genügend Testmöglichkeiten und nicht noch unangenehmere Tests. Bessere Berücksichtigung der auch längerzeitig Genesenen, die vermutlich noch eher weniger wieder erkranken als die Geimpften und kaum die Intensivstationen verstopfen, sonst wandern diese sich ungerecht behandelt fühlenden Menschen auch zu den wütenden Massnahmen-Gegnern ab.

Re: Abstimmung vom 28. November: Gefährliche Covid-Verschärfung NEIN

Verfasst: 2. November 2021 13:27
von Anonym
Laura Grazioli - Landrätin BL (Grüne):

Wann exponiere ich mich? Wann kann ich nicht mehr zuschauen, weil ich fürchte, dass es nicht besser, sondern schlimmer wird? Wann ist meine rote Linie überschritten? Dieser Zeitpunkt ist JETZT. Und deshalb verlasse ich die Wohlfühlzone meines politischen Daseins und sage laut und deutlich: NEIN zum Covid-Gesetz.

Wann ist Ihre rote Linie überschritten? Jetzt, wo die Zertifikatspflicht nicht aufgehoben wird, obwohl sich die Situation in den Spitälern entspannt hat? Wenn sie im Januar nicht aufgehoben wird? Wenn das Zertifikat an allen Arbeitsplätzen zwingend wird wie in Italien? Wenn es auf sämtliche andere Bereiche des alltäglichen Lebens ausgedehnt wird? Wenn aus 3G definitiv 2G wird wie in Teilen Deutschlands? Wenn aus 2G schliesslich 1G wird? Wenn das Zertifikat nur noch mit Booster-Impfung ausgestellt wird wie in Israel? Wenn die Impfempfehlung auf Kinder unter 12 ausgedehnt wird, voraussichtlich Anfang 2022? Wenn aus der Empfehlung ein indirekter Zwang und aus dem indirekten ein direkter Zwang wird? Wenn sämtliche Menschen zu jedem Zeitpunkt ihren Gesundheitszustand bzw. Impfstatus ausweisen können müssen? Wenn sich auch das x-te Versprechen, dass wir bald zur Normalität zurückkehren, in Luft aufgelöst hat? Wenn eine nicht unwesentliche Minderheit der Bevölkerung so stark abgespalten ist, dass sich Parallelstrukturen bilden? Wenn diese Minderheit immer stärker marginalisiert wird? Wenn… Wann?

Ich gehe abends schlafen in der Hoffnung, dass all das nicht eintrifft. Dass genügend Menschen dieses «neue Normal» nicht akzeptieren. Dass Politiker*innen den Mut haben, aus dieser dystopischen Abwärtsspirale auszusteigen. Ich schaue jeden Morgen optimistisch in die Zukunft und hoffe, dass ich unser politisches System und unsere gesellschaftlichen Werte nicht so unterschätzt habe, wie dies aktuell den Anschein macht. Dann lese ich Zeitung und merke, dass es nicht viel Grund für Optimismus gibt, weil das offizielle Narrativ immer enger und dogmatischer wird, die Fronten immer mehr verhärten und die menschliche Neigung, Bestätigung für das eigene Weltbild (und die getroffene Impfentscheidung) zu finden, fast keinen Diskurs mehr zulassen.

Ich bin nicht in die Politik gegangen, um eine ständige Interessensabwägung zwischen meinen Idealen und meiner Karriere zu machen. Wenn ich ersteres aufgeben muss, ist mir auch letzteres nichts wert. Das Covid-Zertifikat widerspricht all meinen Wertvorstellungen so drastisch, dass ich ernsthafte Zweifel am politischen System hege, von dem ich Teil bin. Ich bin der tiefsten Überzeugung, dass wir die aktuelle Krise lösen könnten, ohne Gesundheit und Freiheit gegeneinander auszuspielen. Und ich befürchte, dass wir gerade im Begriff sind, beides zu verlieren.

Vielleicht wache ich demnächst auf und die Zertifikatspflicht ist einfach aufgehoben. Dann breche ich vor Erleichterung darüber in Tränen aus, dass meine Kinder nicht in einer zertifizierungspflichtigen Welt aufwachsen müssen. Falls nicht, will ich mich zumindest dagegen gewehrt haben. Deshalb sage ich laut und deutlich: NEIN zum Covid-19-Gesetz.

https://www.lehrernetzwerk-schweiz.ch/2 ... ote-linie/