Neue Handys strahlen gefährlicher
Verfasst: 9. Februar 2004 11:35
Unter diesem Titel hat sich der Sonntagsblick vom 8.2.04 hat in verdankenswerter Weise des Themas „Schädlichkeit von Handys und Antennen“ angenommen, und oh Wunder! Sogar Mirjana Moser vom BAG sieht jetzt Ernst zu nehmende Hinweise und beeilt sich, zu vermelden, das Bundesamt für Gesundheit will nun die TNO-Studie replizieren.
Dazu ist zu sagen, dass es sich bei dieser Studie um Momentaufnahmen handelt. Wie die Menschen leiden, die rund um die Uhr der Strahlung ausgesetzt sind, das brachte auch die besprochene Studie nicht an den Tag. Aber dafür hätten wir ja inzwischen längst Tausende von unfreiwilligen Versuchskaninchen. Man müsste ihre Probleme nur Ernst nehmen!
Ein Trauerspiel, dass sich Menschen in diesem Land mit Baldachinen und Vorhängen schützen müssen und das BAKOM immer noch auf der Einführung von UMTS beharrt, ganz davon zu schweigen, dass es sich weigert, etwas Tapferes auch in Sachen GSM zu tun, wo die Schäden doch evident sind. Es wundert uns aber nicht, denn das BAKOM ist längst Partei (aber nicht auf der Seite der zu Schützenden!!)
Swisscom-Pressesprecher Sepp Huber sieht natürlich immer noch keinen Handlungsbedarf. Gemäss seiner Aussage gibt es keinen Hinweis auf die Schädlichkeit bei Einhaltung der Grenzwerte. Werden sich da die Betroffenen nicht verarscht fühlen?
Die Redaktion „Sonntagsblick“ hat die Leserschaft mit der Frage „Halten Sie Handystrahlung für unbedenklich?“ zu Rückmeldungen aufgefordert (sobli@ringier.ch). Jedoch hängt die (Un)bedenklichkeit von Handys und Antennen nicht von der Einschätzung der „Blick“-Leser ab und schon gar nicht die Massnahmen, die endlich ergriffen werden müssen. Zu berücksichtigen sind die Ergebnisse der Forschung und noch mehr die bisherigen Erfahrungen, die es bis jetzt schon reichlich gibt.
Evi
Dazu ist zu sagen, dass es sich bei dieser Studie um Momentaufnahmen handelt. Wie die Menschen leiden, die rund um die Uhr der Strahlung ausgesetzt sind, das brachte auch die besprochene Studie nicht an den Tag. Aber dafür hätten wir ja inzwischen längst Tausende von unfreiwilligen Versuchskaninchen. Man müsste ihre Probleme nur Ernst nehmen!
Ein Trauerspiel, dass sich Menschen in diesem Land mit Baldachinen und Vorhängen schützen müssen und das BAKOM immer noch auf der Einführung von UMTS beharrt, ganz davon zu schweigen, dass es sich weigert, etwas Tapferes auch in Sachen GSM zu tun, wo die Schäden doch evident sind. Es wundert uns aber nicht, denn das BAKOM ist längst Partei (aber nicht auf der Seite der zu Schützenden!!)
Swisscom-Pressesprecher Sepp Huber sieht natürlich immer noch keinen Handlungsbedarf. Gemäss seiner Aussage gibt es keinen Hinweis auf die Schädlichkeit bei Einhaltung der Grenzwerte. Werden sich da die Betroffenen nicht verarscht fühlen?
Die Redaktion „Sonntagsblick“ hat die Leserschaft mit der Frage „Halten Sie Handystrahlung für unbedenklich?“ zu Rückmeldungen aufgefordert (sobli@ringier.ch). Jedoch hängt die (Un)bedenklichkeit von Handys und Antennen nicht von der Einschätzung der „Blick“-Leser ab und schon gar nicht die Massnahmen, die endlich ergriffen werden müssen. Zu berücksichtigen sind die Ergebnisse der Forschung und noch mehr die bisherigen Erfahrungen, die es bis jetzt schon reichlich gibt.
Evi