Krebs durch Radar: Geld als Entschädigung
Ex-Soldat kämpfte um Anerkennung
Kleinhartpenning/Schongau - Er fühlt sich verraten und verkauft und würde Deutschland gern den Rücken kehren, aber Ulrich Häntzschel bleibt. Auch damals als Soldat war er trotz harter Arbeit in der Raketenstation in Kleinhartpenning (Kreis Miesbach) geblieben. Die Strahlung verursachte bei dem Mann 1993 Hodenkrebs, was ihm jetzt eine Entschädigung einbringt.
Lange hatte der Bund jede Schuld an der Erkrankung des Radartechnikers von sich gewiesen. Doch Häntzschel führte einen zermürbenden Kampf um die Anerkennung als Geschädigter. "Dabei ist es mir gar nicht in erster Linie ums Geld gegangen", sagt Häntzschel. Er hätte gewollt, dass sein oberster Dienstherr zur Verantwortung stehe. Neun Jahre lang hatte er an gefährlichen Röntgengeräten vom Typ Hawk gearbeitet. "Wir haben darauf vertraut, dass es sicher ist", sagt er.
Zwar hat der heute 49-Jährige, der mit Frau und Tochter bei Schongau lebt, die Krankheit überwunden. Aber sein Kampf hat tiefe seelische Spuren hinterlassen. Statt eines Eingeständnisses für Fehler habe es immer neue Ausreden und Finten gegeben, unhaltbare Auslegungen und Verzögerungen. Jetzt zieht er einen Schlussstrich: Nach zehn Jahren Kampf, nach vielen Gutachten und Anwaltsterminen kann er nun mit einer Einmalzahlung rechnen. Wie hoch diese ist, stand nicht auf der Zusage. Wie Häntzschel weiß, bekam die Witwe eines toten Radarsoldaten rund 18 000 Euro.
jm
http://www.merkur-online.de/regionen/ob ... 537102bb52
Krebs durch Radar: Geld als Entschädigung
-
Rainer
Re: Krebs durch Radar: Geld als Entschädigung
Wer weiß schon tatsächlich, ob alleine die Röngtenstrahlung des Radarschirms schuld an den Erkrankungen war und nicht die Radarantennen selber.
Nur so ein Gedanke: Es wird oft von Servicetechnikern gesprochen, wenn nur die Bildschirme schuld gewesen wären, dann müssten doch eigentlich die Fluglotsen krank werden, die doch viel länger vor dem Schirm saßen als die Techniker.
Für die verantwortlichen Verantwortungslosen ist es wohl am besten, wenn diese Zeitzeugen möglichst schnell wegsterben oder mit Geld zum Schweigen gebracht werden.
Grund genug für alle Elektrosensiblen, schon heute Belastungsmaterial (Tagebuch, ärztliche Gutachten usw.) zu sammeln, wenn irgendwann einmal die Lawine der Schadensersatzforderungen zum Rollen anfängt.
Nur so ein Gedanke: Es wird oft von Servicetechnikern gesprochen, wenn nur die Bildschirme schuld gewesen wären, dann müssten doch eigentlich die Fluglotsen krank werden, die doch viel länger vor dem Schirm saßen als die Techniker.
Für die verantwortlichen Verantwortungslosen ist es wohl am besten, wenn diese Zeitzeugen möglichst schnell wegsterben oder mit Geld zum Schweigen gebracht werden.
Grund genug für alle Elektrosensiblen, schon heute Belastungsmaterial (Tagebuch, ärztliche Gutachten usw.) zu sammeln, wenn irgendwann einmal die Lawine der Schadensersatzforderungen zum Rollen anfängt.
-
Evi
Re: Krebs durch Radar: Geld als Entschädigung
Es wird, glaube ich, nirgends mehr gelogen als bei der Vertuschung und Leugnung von Schäden, sei es durch Radar, elektromagnetische Strahlung oder andere Schäden, die uns die moderne Zivilisation zu schenken glaubt.
Bekäme jeder Politiker, jeder Industrievertreter, jeder "Wissenschafter", der im Auftrag der Industrie bewusst falsche Ergebnisse liefert, jeder Wasserträger dieser Gruppen für jede Lüge einen roten Strich ins Gesicht gemalt, so würden heute schon ganz viele wie Sioux-Indianer herumlaufen.
Ich entschuldige mich aber bei diesem Indianerstamm, denn gerade die Indianer haben noch viel mehr Gespür, was dem Menschen gut tut und was ihm schadet.
Evi
Bekäme jeder Politiker, jeder Industrievertreter, jeder "Wissenschafter", der im Auftrag der Industrie bewusst falsche Ergebnisse liefert, jeder Wasserträger dieser Gruppen für jede Lüge einen roten Strich ins Gesicht gemalt, so würden heute schon ganz viele wie Sioux-Indianer herumlaufen.
Ich entschuldige mich aber bei diesem Indianerstamm, denn gerade die Indianer haben noch viel mehr Gespür, was dem Menschen gut tut und was ihm schadet.
Evi