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Über einen Helm gestolpert?
Verfasst: 9. Februar 2004 20:23
von Robert
Da habe ich doch in einem anderen Forum gelesen, wie sich die dort etablierten Handy-Freaks und Schadensverneiner über einen Schutzhelm lustig machen, den ein geschäftstüchtiger Verkäufer Elektrosmog-Geplagten verkaufen will.
Ganz abgesehen davon: so ein Helm ist ein ziemlicher Schwachsinn und eine Abzockerei, aber etwas fällt dabei doch auf, hier das Zitat:
„Absolut krass, wie das Ding ausschaut! Vermutlich schreckt das Äußere schon die EM-Felder ab. Vielleicht schirmt der Helm das Gehirn aber tatsächlich durch Metall etwas von den Strahlen ab.“
Aha, es es gibt also Strahlen zum Abschirmen und das Metall ist es , was das bewirkt. Soso! Wenn das so ist, könnte man ja auch einen alten Stahlhelm aufsetzen.
Robert
Re: Über einen Helm gestolpert?
Verfasst: 10. Februar 2004 00:28
von Esther
Da gibt es welche, die so einen alten Stahlhelm dringend nötig hätten. Ihr Gehirn hat schon sehr gelitten, sonst wäre ihnen dieser Fehler nicht passiert.
Esther
Re: Über einen Helm gestolpert?
Verfasst: 10. Februar 2004 19:22
von Elisabeth Buchs
Wenn z.B. Mobilfunksensible einen Stahlhelm oder Schutzhelm anziehen, kann dann nicht die Strahlung auf der offenen Seite d.h. beim Gesicht reinkommen und dann wegen des Helms nicht mehr so gut weg, könnte nicht ein Effekt entstehen wie bei einer "Schlitzantenne" oder Hornantenne? Ein ähnliches Problem ist es z.B. im Auto, wo die Strahlung durch die Scheiben reinkommt und dann schlechter entweichen kann, ebenso in Schluchten, wenn eine Handy-Antenne in die Schlucht "runterstrahlt". Ueberhaupt frage ich mich, ob es genügen würde, nur den Kopf abzuschirmen, die Strahlung kann dann über den übrigen Körper reinkommen. Da scheint mir eine Burka aus Abschirmstoff dann doch erfolgsversprechender. Ausserdem müsste bei einem allfälligen Schutzhelm auf nicht magnetisches Material geachtet werden wegen möglicher Feldverzerrung, statisches Magnetfeld. Es sind auch Abschirmkleider auf dem Markt, mich würde interessieren, ob Sensiblen dadurch geholfen wurde. Ich frage mich, ob nicht evt. das Metall der Abschirmung so nahe am Körper Nebeneffekte verursachen könnte. Das Allerbeste wäre immer noch die Kreissäge zum Absägen der Handy-Antennen...
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs
Re: Über einen Helm gestolpert?
Verfasst: 10. Februar 2004 20:12
von Evi
Hallo Elisabeth
Das Ganze ist, wenn man es sich ganz genau betrachtet, nicht ernst zu nehmen. Ich habe die Sache mit dem alten Stahlhelm jedenfalls für einen Witz gehalten, genauso wie den Helm, den der geschäftstüchtige Mensch da verkaufen möchte.
Wenn aber nur einer hinschreibt, "der Helm könnte etwas von den Strahlen abhalten", so gibt er doch damit zu, dass es da was zum Abhalten geben muss, und ich glaube, das hat Robert gemeint.
Ich finde es ausserdem schlicht unmöglich, dass Menschen sich mit Schutzkleidung versehen müssen, um es überhaupt auszuhalten. Ich hoffe, dass der Ballon bald einmal platzt. Dannzumal wird man vielleicht darüber berichten, wie Menschen sich mit allen möglichen Kleidern (einer Burka!!!) vor Strahlung schützen mussten und darüber sehr verwundert sein, dass es das einmal gegeben hat..
Das mit der Kreissäge wäre die beste, wenn auch radikalste Lösung, jedenfalls endgültiger und billiger als Abschirmkleidung, Helme und Baldachine.
Gruss
Evi
Re: Über einen Helm gestolpert?
Verfasst: 10. Februar 2004 20:59
von charles claessens
Hallo,
hier mein Steinchen ins Wasser.
Es gibt Kappen, T-Shirts und Hemden aus HF absorbierenden Stoff.
Wenn ich eine Hausuntersuchung mache (meistens ist denn da viel HF Strahlung) gehe ich nicht ohne meine Kappe, da ich sonst Kopfschmerzen bekomme.
Auch ziehe ich dieses Hemd ab und zu an.
Die Kappe ist für mich wichtig, weil auf bestimmte AutobahnStrecken man auf jedes Schild eine Handymast montiert hat, und es sowieso viele Sender neben die Autobahnen gibt.
Da wir hier keine Werbung machen dürfen kann ich per e-mail Interessenten die Bezugsquelle nennen.
Übrigens verwende ich die Kappe oder Hemd auch als beispiel Abschirmung.
Ich bedecke dann einen laut schreienden HF Digitmeter mit diese Kappe oder stecke den Digitmeter unter mein Hemd. Das macht Eindruck.
Und der helm ist ein schöner Witz.
Charles Claessens
Re: Über einen Helm gestolpert?
Verfasst: 11. Februar 2004 07:56
von TR
Hallo Evi,
> Wenn aber nur einer hinschreibt, "der Helm könnte etwas von den Strahlen abhalten", so gibt er doch damit zu, dass es da was zum Abhalten geben muss, und ich glaube, das hat Robert gemeint.
Es wird, gesagt, dass Metall in Wechselwirunt tritt mit EM-Feldern. Nicht mehr
und nicht weniger. Alles andere ist IHRE Interpretation.
> Das mit der Kreissäge wäre die beste, wenn auch radikalste Lösung, jedenfalls endgültiger und billiger als Abschirmkleidung, Helme und Baldachine.
Mit dieser Aussage bekennen Sie sich öffentlich dazu, dass Sie Sachbeschädigung
billigend in Kauf nehmen.
Viele Grüsse
T.R.
Re: Über einen Helm gestolpert?
Verfasst: 11. Februar 2004 08:34
von Evi
1. Es steht nichts von einer Wechselwirkung, sondern eindeutig, dass so ein Helm die Strahlen abhalten kann. Also gibt es tatsächlich was zum Abhalten. Und das, was abgehalten werden soll, ist wohl kaum nützlich, denn ein Helm hat so oder so Schutzfunktion. Aus Gründen der Mode würde ihn kaum einer aufsetzen.
2. Elisabeths Idee mit der Kreissäge stimme ich nach wie vor zu, wenn sie dazu dient, Menschen vor gesundheitlichem Schaden zu bewahren. Der Schutz von Mensch und Natur hat allemal Priorität vor dem Profitdenken Ich darf ja auch eine Mäuse- oder Rattenfalle aufstellen, ohne dass mich gleich der Tierschutzverein am Wickel nimmt, oder? Wohin kommen wir eigentlich, wenn jeder irgendwas aufstellen darf, das andere schädigt?
3. Ich bekenne mich nicht zur Sachbeschädigung, auch nicht zur Gewalt, aber ich hätte Verständnis dafür, wenn jemand aus Selbstschutz zu ungewöhnlichen Massnahmen greift.
Oder haben Sie noch nie was von Selbstverteidigung gehört oder von Notwehr?
Evi
Re: Über einen Helm gestolpert?
Verfasst: 11. Februar 2004 13:57
von Hanspeter
Hallo TR
Ihr Mitleid mit den Betreibern einer eventuell zerstörten Antenne ist fehl am Platz. Sie sollten lieber mehr Mitgefühl mit Menschen zeigen, denen ganz erheblicher gesundheitlicher Schaden zugefügt wird . In der Regel sind solche Betroffene von Natur aus keine Vandalen. Aber es ist schon klar: Von Ihnen werden diese Menschen ja nicht im Entferntesten so ernst genommen wie die Betreiber dieser elektromagnetischen Monster. Für Sie sind es einfach nur eingebildete Kranke und Verängstigte, die sich möglichst nicht wehren sollen.
Gruss
Hanspeter
Re: Über einen Helm gestolpert?
Verfasst: 21. Februar 2004 18:04
von Elisabeth Buchs
Hallo Herr Claessens
Ich habe heute auf einer längeren Autofahrt ein Kopftuch mit doppeltem Swiss Shield getragen. Leider musste ich feststellen, dass mich doch einige Handy-Antennen unterwegs "angenädelt" haben (Stiche im Kopf verursacht haben).
Als weitere Erfahrung habe ich eine lange Autofahrt als Beifahrerin vollständig in einen Baldachin gewickelt zugebracht. Dies war eindeutig erfolgreicher. Nur ganz wenige Antennen "kamen durch" und ich erreichte mein Ferienziel ohne Kopfschmerzen. Während ich im vorherigen Jahr ohne Abschirmung mit Kopfschmerzen dort ankam.
Leider wurde wohl durch die vollständige Abschirmung und das nicht gut heraussehen können aus dem Auto, mein Gleichgewichtsorgan im Innenohr durcheinandergebracht, was zu einer Labyrinthitis führte. Also auch nicht zu empfehlen.
Man müsste alle, auch die vordere Autoscheibe mit einer abschirmenden durchsichtigen Folie bekleben können, was jedoch anscheinend nicht erlaubt ist.
Nächstes Jahr versuche ich es per Flugzeug, da bin ich dann wenigstens für kürzere Zeit in den Feldern drin.
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs
Re: Über einen Helm gestolpert?
Verfasst: 21. Februar 2004 18:40
von charles claessens
Hallo Elisabeth Buchs,
da muss ich gestehen, dass meine Elektrosensibilität letzter Zeit abgenommen hat, da unsere Wohnung dementsprechend abgeschirmt ist.
Also, wichtig dabei ist das Mass der Elektrosensibilität.
Meine Frau musste früher auch mit Kappe (wegen die Kopfschmerzen), und dazu ein T-Shirt (wegen die Herzstiche und Magenbeschwerden) tragen.
Momentan braucht sie beides nicht mehr (ausser verschiedene *Dinger*).
Also, das strahlungsfreie Schlafzimmer ist noch immer Voraussetzung für Milderung der Elektrosensibilität.
Charles Claessens
Re: Über einen Helm gestolpert?
Verfasst: 6. Dezember 2006 15:47
von S.A.
Sehr geehrter Herr,
ich bitte Sie, mir die Bezugsquellen einer geeigneten Abschirm-Kappe zu nennen.
Vielen Dank
S.A.