Autonomes Fahren
Verfasst: 8. Mai 2022 07:54
Endlich ist es soweit!
""Jetzt fahre ich!"
Erste Begegnung mit dem unsichtbaren Teilzeit-Kapitän auf dem stets dicht befahrenen Berliner Autobahn-Stadtring, die Schlange all der normalen Autos schiebt sich eher bedächtig über den Asphalt. Beim Einfädeln in den laufenden Verkehr verharrt das System noch in der Rolle eines Co-Piloten. Über 30 Sensoren, diverse Kameras, Radaraugen, Ultraschall oder das sogenannte Lidar, eine Kombination aus Laser und Radar, haben das Geschehen rund um die schwarze S-Klasse im Blick, füttern den Bordrechner mit Daten. Im Zentralinstrument hinterm Lenkrad erscheint rund um das Symbol des eigenen Fahrzeugs wie in einem Video-Ballerspiel eine Herde von bewegten Rechtecken. Das sind alle Autos im Umkreis des Mercedes. Willkommen im Gewühl einer deutschen Autobahn in Stadtnähe."
"Um die neue Freiheit der Verantwortungslosigkeit auszukosten, dürften jetzt auf dem großen Zentralmonitor mit Hilfe eines Browsers Börsenkurse oder neueste Nachrichten gelesen, das Handy ohne Freisprechanlage benutzt werden. Dank der hohen Rechnerleistung und guter Online-Verbindung wäre auch das Streamen der Lieblingsserie möglich, man könnte aber auch beobachten, wie sich rechts neben der Autobahn die S-Bahn locker am Straßenverkehr vorbeischiebt."
"Auch bei Nacht, in Tunneln, bei starkem Regen oder Schnee oder in Baustellen verweigert das System die Arbeitsaufnahme, da die Kameraaugen jetzt mal immer gute Sicht verlangen. Es kann aber auch Vorbild für die anderen Teilnehmer am Verkehr sein. Droht der Stillstand, bildet diese S-Klasse den Leitwolf für eine Rettungsgasse. Erkennen die Sensoren, die auch den Fahrer im Blick haben, dessen medizinische Unpässlichkeit oder Schlimmeres, wird das Auto behutsam auf seiner Spur gestoppt, und automatisch Hilfe geholt. "Der nachfolgende Verkehr wird gewarnt, dass unser Auto gleich zum Stehen kommen wird", sagt Taner Kandemir. Für den Medizincheck misst die Kamera auch die Frequenz des Blinzelns der Augenlider, die ein verlässlicher Indikator für den Gesundheitszustand sind." Hervorhebung durch mich.
https://www.n-tv.de/auto/Mercedes-faehr ... 14921.html
Meinung: Endlich darf auch ganz offiziell ohne Freisprechanlage telefoniert werden und die bisherigen vielen Verstöße sind keine mehr. Ich nehme tatsächlich an, dass das, was für mich die Hölle wäre, nämlich in so einem Auto sitzen zu müssen, für viele Autofahrer das Maximalste sein wird. Eines dürfen diese allerdings nicht vergessen, regelmäßig zu blinzeln, ansonsten kommt der Sanka. Wieder etwas worauf der Fahrer achten muss. Nein, nein, . . .
Eva Weber
""Jetzt fahre ich!"
Erste Begegnung mit dem unsichtbaren Teilzeit-Kapitän auf dem stets dicht befahrenen Berliner Autobahn-Stadtring, die Schlange all der normalen Autos schiebt sich eher bedächtig über den Asphalt. Beim Einfädeln in den laufenden Verkehr verharrt das System noch in der Rolle eines Co-Piloten. Über 30 Sensoren, diverse Kameras, Radaraugen, Ultraschall oder das sogenannte Lidar, eine Kombination aus Laser und Radar, haben das Geschehen rund um die schwarze S-Klasse im Blick, füttern den Bordrechner mit Daten. Im Zentralinstrument hinterm Lenkrad erscheint rund um das Symbol des eigenen Fahrzeugs wie in einem Video-Ballerspiel eine Herde von bewegten Rechtecken. Das sind alle Autos im Umkreis des Mercedes. Willkommen im Gewühl einer deutschen Autobahn in Stadtnähe."
"Um die neue Freiheit der Verantwortungslosigkeit auszukosten, dürften jetzt auf dem großen Zentralmonitor mit Hilfe eines Browsers Börsenkurse oder neueste Nachrichten gelesen, das Handy ohne Freisprechanlage benutzt werden. Dank der hohen Rechnerleistung und guter Online-Verbindung wäre auch das Streamen der Lieblingsserie möglich, man könnte aber auch beobachten, wie sich rechts neben der Autobahn die S-Bahn locker am Straßenverkehr vorbeischiebt."
"Auch bei Nacht, in Tunneln, bei starkem Regen oder Schnee oder in Baustellen verweigert das System die Arbeitsaufnahme, da die Kameraaugen jetzt mal immer gute Sicht verlangen. Es kann aber auch Vorbild für die anderen Teilnehmer am Verkehr sein. Droht der Stillstand, bildet diese S-Klasse den Leitwolf für eine Rettungsgasse. Erkennen die Sensoren, die auch den Fahrer im Blick haben, dessen medizinische Unpässlichkeit oder Schlimmeres, wird das Auto behutsam auf seiner Spur gestoppt, und automatisch Hilfe geholt. "Der nachfolgende Verkehr wird gewarnt, dass unser Auto gleich zum Stehen kommen wird", sagt Taner Kandemir. Für den Medizincheck misst die Kamera auch die Frequenz des Blinzelns der Augenlider, die ein verlässlicher Indikator für den Gesundheitszustand sind." Hervorhebung durch mich.
https://www.n-tv.de/auto/Mercedes-faehr ... 14921.html
Meinung: Endlich darf auch ganz offiziell ohne Freisprechanlage telefoniert werden und die bisherigen vielen Verstöße sind keine mehr. Ich nehme tatsächlich an, dass das, was für mich die Hölle wäre, nämlich in so einem Auto sitzen zu müssen, für viele Autofahrer das Maximalste sein wird. Eines dürfen diese allerdings nicht vergessen, regelmäßig zu blinzeln, ansonsten kommt der Sanka. Wieder etwas worauf der Fahrer achten muss. Nein, nein, . . .
Eva Weber