Zusammenhang Krebs und Mobilfunk?
Verfasst: 4. Juni 2007 17:58
Aufgrund der angekündigten TV-Sendung von Quarks und einer Diskussion im izgfm-Forum zum Thema "TV-Tipp: Gehäufte Krebsfälle um BS", wo es sich herausstellte, dass das RKI-Krebsregister 2003 aufhöre und dass in Deutschland kein altersbezogenes Krebsregister existiere, das sich auch auf Krebsneuerkrankungen beziehe und nicht nur auf die gestorbenen Krebspatienten, habe ich mich bei Herrn Jakob nach einem Schweizerischen Krebsregister erkundigt. Bei der Naila-Studie wurde ein möglicher Zusammenhang zwischen Mobilfunk und Krebs aufgezeigt, es wurden Krebscluster an stark mobilfunkbelasteten Orten bekannt u.a. Steinbach-Hallenberg und Siedenbollentin. Ausserdem gibt es Studien, die auf einen Zusammenhang zwischen Mobilfunk und Auswirkungen auf das Immunsystem, das Melatonin und die Freien Radikale hinweisen.
Herr Jakob sagte, es bestehe ein Atlas der Krebsmortalität in der Schweiz von 1970 bis 1990 in vier dicken Bänden. Herausgegeben von G. Schüler und M. Bopp vom Institut für Sozial- und Präventivmedizin der Uni Zürich. Dieser Atlas war im Zusammenhang mit der stark erhöhten Krebsrate um den Schwarzenburger-Sender und schliesslich dessen Abbruch eine grosse Hilfe.
Es ist nun eine Anfage von Gigaherz vorgesehen, ob eine Weiterführung dieses Krebsatlas geplant sei. Soviel ich weiss, haben auch die Aerzte für Umweltschutz ein ähnliches Anliegen. Denn die weiteren Jahre mit dem ständig ansteigenden Aufkommen von Mobilfunk könnten interessant sein, auch wenn das Problem besteht der immer flächendeckenderen Verstrahlung und mittels andern Drahtlostechnologien wie z.B. DECT-Schnurlostelefonen. Eine Zunahme von Krebserkrankungen auch in mittleren und jüngeren Jahren liesse sich nicht wie gerne von Befürwortern gemacht, mit der Ueberalterung erklären, auch die Lebensgewohnheiten haben sich kaum seit dem 90ern wesentlich verschlechtert, jedoch könnten verbesserte Diagnoseverfahren eine Zunahme von Neuerkrankungen zeigen und bessere Therapieverfahren eine geringere Todesfallrate.
Elisabeth Buchs
Herr Jakob sagte, es bestehe ein Atlas der Krebsmortalität in der Schweiz von 1970 bis 1990 in vier dicken Bänden. Herausgegeben von G. Schüler und M. Bopp vom Institut für Sozial- und Präventivmedizin der Uni Zürich. Dieser Atlas war im Zusammenhang mit der stark erhöhten Krebsrate um den Schwarzenburger-Sender und schliesslich dessen Abbruch eine grosse Hilfe.
Es ist nun eine Anfage von Gigaherz vorgesehen, ob eine Weiterführung dieses Krebsatlas geplant sei. Soviel ich weiss, haben auch die Aerzte für Umweltschutz ein ähnliches Anliegen. Denn die weiteren Jahre mit dem ständig ansteigenden Aufkommen von Mobilfunk könnten interessant sein, auch wenn das Problem besteht der immer flächendeckenderen Verstrahlung und mittels andern Drahtlostechnologien wie z.B. DECT-Schnurlostelefonen. Eine Zunahme von Krebserkrankungen auch in mittleren und jüngeren Jahren liesse sich nicht wie gerne von Befürwortern gemacht, mit der Ueberalterung erklären, auch die Lebensgewohnheiten haben sich kaum seit dem 90ern wesentlich verschlechtert, jedoch könnten verbesserte Diagnoseverfahren eine Zunahme von Neuerkrankungen zeigen und bessere Therapieverfahren eine geringere Todesfallrate.
Elisabeth Buchs


