Die "Erziehung der Verbraucher" - Skandaltext!
Verfasst: 5. Juni 2007 13:43
Bald soll auch in der CH flächendeckend Handy-TV möglich sein, heute wurden ja die Lizenzen ausgeschrieben für Bewerber.
Guter Text in einem Fachforum; man höre und staune: man will die Verbraucher 'erziehen'...... selten so gelacht. Dieser Mist wird sich nie auf breiter Ebene durchsetzen, alleine schon weil man kaum was sieht.
Boom bei Handy-TV erwartet
Mobiles Fernsehen muss noch einige Hürden überwinden.
Das Marktforschungsunternehmen Datamonitor rechnet bis 2012 mit einem Boom beim Handyfernsehen. So schätzt Datamonitor in einer aktuellen Studie die Zahl der weltweiten Abonnenten von Handy-TV bis 2012 auf 155,6 Mio. Allerdings muss das neue Medium eine Reihe an Hürden überwinden, bevor es den Massenmarkt erobern kann. Bedeutend für die Durchsetzung von Handy-TV ist neben der Interoperabilität die Erziehung der Verbraucher, damit diese den Mehrwert dieses Mediums erkennen. Ein Manager aus der Industrie, der anonym bleiben möchte, hält die Prognose von Datamonitor hingegen für unrealistisch: "Wenn diese Prognose stimmen würde, dann müsste es bis 2012 allein in Deutschland sieben bis zehn Mio. Abonnenten geben, was ich für unwahrscheinlich halte", wie er sich gegenüber pressetext äussert.
Derzeit beträgt die Zahl der Handy-TV-Abonnenten weltweit 4,4 Mio. "Diese Abonnentenzahl verteilt sich auf eine kleine Anzahl von Ländern. Die Abonnentenzahl wird bis 2010 auf 65,6 Mio. ansteigen und sich bis 2012 mehr als verdoppeln", sagt Chris Khouri, Autor der Datamonitor-Studie. In Europa, der Region mit der zweitgrößten Nutzer-Community, schätzt Datamonitor die Zahl der Abonnenten bis 2012 auf 42,7 Mio.
Laut Datamonitor wird der asiatisch-pazifische Raum führend in der Annahme von mobilem Fernsehen bleiben. Bis 2012 rechnet Datamonitor dort mit 76,3 Mio. Nutzern. Erst an dritter Stelle, nach Europa, reiht sich Nordamerika ein, wo es in fünf Jahren 35,6 Mio. Nutzer geben soll. Bevor Handy-TV den Massenmarkt erobert, müsse man sich zunächst mit der Erziehung der Verbraucher, der technologischen Fragmentierung und der Anpassung der Inhalte befassen, heisst es in der Studie weiter. Trotz der zu überwindenden Hürden werde mobiles Fernsehen als der nächste grosse Boom gehandelt. (pte)
Guter Text in einem Fachforum; man höre und staune: man will die Verbraucher 'erziehen'...... selten so gelacht. Dieser Mist wird sich nie auf breiter Ebene durchsetzen, alleine schon weil man kaum was sieht.
Boom bei Handy-TV erwartet
Mobiles Fernsehen muss noch einige Hürden überwinden.
Das Marktforschungsunternehmen Datamonitor rechnet bis 2012 mit einem Boom beim Handyfernsehen. So schätzt Datamonitor in einer aktuellen Studie die Zahl der weltweiten Abonnenten von Handy-TV bis 2012 auf 155,6 Mio. Allerdings muss das neue Medium eine Reihe an Hürden überwinden, bevor es den Massenmarkt erobern kann. Bedeutend für die Durchsetzung von Handy-TV ist neben der Interoperabilität die Erziehung der Verbraucher, damit diese den Mehrwert dieses Mediums erkennen. Ein Manager aus der Industrie, der anonym bleiben möchte, hält die Prognose von Datamonitor hingegen für unrealistisch: "Wenn diese Prognose stimmen würde, dann müsste es bis 2012 allein in Deutschland sieben bis zehn Mio. Abonnenten geben, was ich für unwahrscheinlich halte", wie er sich gegenüber pressetext äussert.
Derzeit beträgt die Zahl der Handy-TV-Abonnenten weltweit 4,4 Mio. "Diese Abonnentenzahl verteilt sich auf eine kleine Anzahl von Ländern. Die Abonnentenzahl wird bis 2010 auf 65,6 Mio. ansteigen und sich bis 2012 mehr als verdoppeln", sagt Chris Khouri, Autor der Datamonitor-Studie. In Europa, der Region mit der zweitgrößten Nutzer-Community, schätzt Datamonitor die Zahl der Abonnenten bis 2012 auf 42,7 Mio.
Laut Datamonitor wird der asiatisch-pazifische Raum führend in der Annahme von mobilem Fernsehen bleiben. Bis 2012 rechnet Datamonitor dort mit 76,3 Mio. Nutzern. Erst an dritter Stelle, nach Europa, reiht sich Nordamerika ein, wo es in fünf Jahren 35,6 Mio. Nutzer geben soll. Bevor Handy-TV den Massenmarkt erobert, müsse man sich zunächst mit der Erziehung der Verbraucher, der technologischen Fragmentierung und der Anpassung der Inhalte befassen, heisst es in der Studie weiter. Trotz der zu überwindenden Hürden werde mobiles Fernsehen als der nächste grosse Boom gehandelt. (pte)