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Wie schütze ich mein Bett
Verfasst: 11. Juni 2007 09:45
von sylvia
Hallo !
Da ich in der Südschweiz keine Möglichkeit habe, Mobilfunk Antennen sowie generell Elektrosmog Einflüssen auszuweichen und sozusagen mitten im Antennensalat wohnen muss, bitte ich um Links, wo ich Baldachine zum Verringern der Strahlung bekommen kann und auch
Informationen dazu lesen kann.
Wer kann mir helfen ??
Traurig, wie weit wir gekommen sind..... unsere Umwelt nimmt keinen Anteil an der Zerstörung, das Einzige, was uns noch bleibt, ist uns selbst zu schützen.... und immer wieder darauf hinzuweisen, was wirklich
geschieht an Mensch, Tier, Natur und Umwelt.
Ich bin ein Mitglied mehr in Eurem Forum, welches seit Jahren auch
in der Gemeinschaft, versucht hat, unsere Mitmenschen aufzurütteln.
Wer weiss- irgendwann werden wir gehört ??
Sylvia aus dem Tessin
Wie schütze ich mein Bett?
Verfasst: 11. Juni 2007 10:48
von Elisabeth Buchs
Hallo Sylvia
Da es sich bei Betroffenen herausgestellt hat, dass zu nahe Abschirm-Baldachine Probleme bereiten können, wäre es eine gute Möglichkeit, ein ganzes Zimmer rundum mit Vorhangstangen zu versehen mit der Möglichkeit verschiebbare Abschirmvorhänge aufzuhängen, dies würde auch am Tag schützen, wo man sich ja nicht im Bett unter dem Baldachin aufhalten möchte. Ganz wichtig: Abschirmungen helfen nur ein gewisses Mass: z.B. 0,6 V/m lassen sich mit einer guten Abschirmung etwa auf für Betroffene in Schlafräumen noch gerade verträgliche 0,02 V/m herunterbringen.
Da in allgemeinem Interesse gebe ich hier einmal zwei Adressen weiter:
Abschirmstoff Kings Protect (rel. transparent, sollte nicht gewaschen werden). Soviel ich weiss auch Testmöglichkeit von Baldachinen.
Herr Hanspeter Jenni
ASMT
Lörenstrasse 23
9230 Flawil
Tel. 071 393 70 80
Oder Swiss Shield (weisser, etwas dichterer Abschirmstoff)
Spycher Textil
Schwarzenburgstr. 854
Tel. 031 849 23 26
Von Herrn Peter, mpa-Ingeneering habe ich vernommen, dass er einen unregelmässig gewobenen Abschirmstoff habe, der dadurch eine bessere Abschirmwirkung haben soll.
Eine weitere Möglichkeit ist das Bauen einer Bettstelle mittels Holzkonstruktion mit metallischem Insektengitter oder das Abschirmen mit metallischem Insektengitter von aussen.
Noch gleich zum im unteren Beitrag erwähnten "Faraday-Haus": kürzlich habe ich am Thuner-See auf einer Verkaufstafel von neu zu erstellenden Eigentumswohnungen das Verkaufsargument "kein Elektrosmog" gesehen. Ich habe mich noch gefragt, was die unter "kein" verstehen, Netzfreischalter, abgeschirmte Leitungen, ob auch metallische Abschirmungen in die Fassade eingebaut werden, (was ich nicht so gut finden würde, wenn sich diese als schlecht verträglich herausstellen sollten, könnten sie kaum mehr entfernt werden), denn einige hundert Meter über einen Kanal hinweg ist eine Mobilfunkantenne geplant (die in diesem Forum von mir erwähnte mit einem Totenkopf auf dem Antennenprofil).
Ich frage mich: was können wir noch tun, damit die Verantwortlichen die Anliegen der Elektrosmog-Betroffenen und Besorgten besser berücksichtigen, bzw. etwas zu unserem Schutz tun.
Elisabeth Buchs
Verfasst: 11. Juni 2007 11:03
von unwichtig
Hallo Sylvia,
nutzen Sie einfach mal die Suche "Baldachin" hier im Forum, es gab schon etliche Beiträge dazu.
Ich habe mit einem Baldachin nicht so gute Erfahrungen gemacht, die Luft war zu stickig drunter und das Teil war einfach zu klein.
Kastenbaldachine sind wahrscheinlich besser, aber auch sehr teuer.
Ich habe mir etwas in dieser Richtung gebaut:
Zum größten Teil aus Aluminium Fliegendraht und geerdet, deutlich billiger als fertige Baldachine, bei brachialer Abschirmung. Wichtig ist natürlich Messen von innen um eventuelle Lecks zu finden und zu schließen. Die Abschirmung muss von allen Seiten, auch unten geschlossen sein, ansonsten fängt man sich u.U. übelste Reflektionen ein. Auch auf Magentfelder messen, Sie lassen sich nicht mit diesen Materialien abschirmen. Stammen aber meist aus der eigenen Elektrik. Am einfachsten Stromkreis fürs Schlafzimmer ausschalten und Taschenlampe sowie Batteriewecker verwenden, fertig.
Den Eingang kann man sich mit durchsichtigem Abschirmenden Stoff verkleiden (Vorhang) wie im Bild, muss auch nicht die ganze Breite sein. Der Fliegendraht schränkt die Luftzirkulation kaum ein und man kann gut durchschauen. Kosten ab 5,- Euro/qm, alles mit Maschenweite unter 2mm sollte brauchbar sein, nur nichts aus Kunststoff kaufen, es muss leitend sein also Aluminium oder auch für den gut betuchten Betroffenen Edelstahl.
Weitere Beispiele:
http://www.next-up.org/Newsoftheworld/P ... EmfCem.php
Viele Grüße
Re: Wie schütze ich mein Bett?
Verfasst: 11. Juni 2007 11:33
von unwichtig
Elisabeth Buchs hat geschrieben:
..
Noch gleich zum im unteren Beitrag erwähnten "Faraday-Haus": kürzlich habe ich am Thuner-See auf einer Verkaufstafel von neu zu erstellenden Eigentumswohnungen das Verkaufsargument "kein Elektrosmog" gesehen.
Habe ich auch schon gesehen, Angebote für Eigentumswohnungen die explizit eine Esmog Abschirmung erwähnten. Vielleicht ist direkt gegenüber eine Mobilfunkantenne und die angepriesene Abschirmung soll den Verkauf überhaupt erst ermöglichen?
Bringen tut das natürlich nicht viel, wenn der stolze neue Wohnungsbesitzer erstmal seine DECT und WLAN Dauersender in der Wohnung aktiviert hat und Sie durch die Reflektionen der Abschirmung in ein noch größeres Inferno verwandelt. Ich kann mir gut vorstellen wie er während er sich das gepulste Gift mittels DECT ins Gehirn pustet davon spricht wie toll das ist mit seiner abgeschirmten Wohnung...
Man fragt sich schon was man noch alles erdulden muss und wann man endlich aus diesem Albtraum erwacht...
Titel: Wie schütze ich mein Bett
Verfasst: 11. Juni 2007 12:14
von sylvia
Herzlichen Dank den beiden Beantwortern, die Antworten ergänzen sich perfekt, ich glaube, ich habe die Lösung.
Ich wünsche Elisabeth und "unwichtig" (wie wichtig Er-Sie aber doch ist...)
alles Liebe.
Sylvia