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Mobilfunkakzeptanz........

Verfasst: 11. Juni 2007 17:02
von Gina
.....und dann werden solche haarsträubenden Schlussfolgerungen wie im 20Minuten gezogen. Welche Kritiker meinen die? Die von diesem Mobilforum? Ein Witz. Und es wird von Hunderttausenden gelesen. Das müsste halt auch mal Gigaherz ein Interview im 20Minuten verlangen!

http://www.20min.ch/news/wirtschaft/story/19398540

seriöse Umfragen?

Verfasst: 11. Juni 2007 20:41
von Pegasus
Ich möchte die Umfragen des Gfs nicht generell in Frage stellen, doch die Befrager sind nicht immer neutral. Sie bringen ihre Meinungen indirekt beim Befragen unbewusst ein, indem sie beim Antworten suchen, je nachdem schneller ankreuzen oder die Antwort schon fast vorgeben - sie helfen uns beim Antworten - denn die Zeit ist knapp!

Wir können davon ausgehen, dass jeder Befrager ein Handy hat und somit einen ? prozentigen Einfluss auf die Ergebnisse hat. Bei der letzten Umfrage war das vielleicht auch schon so?

Pegasus

Verfasst: 11. Juni 2007 21:31
von unwichtig
Grundsätzlich traue ich keiner Statistik die ich nicht selbst gefälscht habe. Gerade bei solchen Befragungen ist es durch entsprechende Art die Fragen zu stellen denkbar einfach das gewünschte Resultat zu erzielen. Betroffene werden wohl kaum in der hochgradig verseuchten Gegend wo solche Befragungen durchgeführt werden, unterwegs gewesen sein.

Verfasst: 12. Juni 2007 08:23
von Hans-U. Jakob
Bitte auf Haupseite von Gigaherz
http://www.gigaherz.ch/1171
beachten.
Hans-U. Jakob

Umfragen.......

Verfasst: 12. Juni 2007 09:04
von Beat
Alle, welche auch schon einmal von solchen (an sich durchaus seriösen) Umfrageinstituten angerufen worden sind, wissen doch wie das ist: der Anruf kommt aus heiterem Himmel, man ist am Film schauen, kochen oder lesen oder erwartet Gäste. Kurzum, man will die Sache so schnell wie möglich hinter sich bringen, man überlegt wenig und wählt den bequemsten Weg, damit das Gespräch möglichst schnell vorüber ist.

Dann wäre das nochdie Fragestellung des Anrufenden: Fragestellung, Tonlaut, sympathische Stimme oder nicht....

Ich gebe auf solche Unfragen wenig. Mühe habe ich immer dann, wenn es heisst "repräsentativ ausgewählte Leute" oder "Repräsentativumfrage"....das ist alles Mumpitz.

Am schlimmsten sind dann gewisse Medien, die auf Umfragen, bei denen 500 bis 1000 Nasen mitgemacht haben, folgern: "Das Volk" oder "die Schweizer" sind der Meinung, das......blablabla.....

Das ist eine blühende Industrie für sich, die eben auch auf ihre Auftraggeber angewiesen ist und diese sicher nicht vor den Kopf stossen will mit ganz und gar "unerfreulichen" Resultaten.

Ich meine, dass die allermeisten gebildeten Leute in der Schweiz solche Umfragen sowieso eher belustigt zur Kenntnis nehmen, egal um was es geht.

Schlussbericht Mobilfunkmonitor 2006

Verfasst: 12. Juni 2007 15:39
von Elisabeth Buchs
Nähere Angaben zu dieser Umfage findet man hier: http://www.gfsbern.ch/publikationen/fbe ... =de&sub2=1
oder hier: http://www.bafu.admin.ch/elektrosmog/01 ... ml?lang=de
mit 88-seitigem Schlussbericht Mobilfunkmonitor 2006 (in den ich noch reinschauen will).

Wenn dort zu lesen ist: Forum Mobil in Zusammenarbeit mit BAFU, BAG und BAKOM, dann entspricht das dem Bild, das ich auch ausserhalb der Umfrage von unseren Bundesämtern habe. Ist diese Umfrage aus der selben Serie, wie diejenige, die 53 % Besorgte und 5 % Betroffene zeigte?

DRS 3 mit Sven Epiney hat heute das Thema in einer eher flapsigen Art auch aufgegriffen:

http://www.drs.ch/drs3.html
Unterhosen gegen Handystrahlen
DRS 3 Magazin

Ob die Art und Weise wie das Thema behandelt wurde, die Besorgnis der Leute etwas lächerlich machen wollte, darauf würde auch hindeuten, dass der eine interviewte Mann sich völlig sorglos gab. Und das Handy hat dennoch geläutet (wie zu erwarten war, denn eine so starke Abschirmwirkung, dass kein Handy mehr durchkommt, ist kaum möglich).

Elisabeth Buchs

Alter vs. Schlafqualität

Verfasst: 13. Juni 2007 00:00
von M. Hahn
Hans-U. Jakob hat geschrieben:Bitte auf Haupseite von Gigaherz
http://www.gigaherz.ch/1171
beachten.
Hans-U. Jakob
Herr Jakob, da ist also ein Fax über Umwege in Ihre Hände gelangt.
Sie kennen auch die 1995-er Arbeit zum Sender Schwarzenburg und die darin enthaltenen exakten Zahlen. In der Studie ist nur von einer einer einzigen Alters-Unterteilung der Probanden (namlich älter oder jünger als 45 Jahre) die Rede, oder habe ich da etwas übersehen? Bitte erklären Sie doch einmal, wie die Altersmarkierungen 20, 32, 60 und 70 Jahre in Ihrer Grafik sowie die zugehörigen Werte auf der y-Achse anhand der Daten dieser Publikation zustande kommen bzw. wie diese berechnet wurden.

Danke schonmal
M. Hahn

Re: Alter vs. Schlafqualität

Verfasst: 13. Juni 2007 11:50
von Hans-U. Jakob als Gast
M. Hahn hat geschrieben:
Hans-U. Jakob hat geschrieben:
Herr Jakob, da ist also ein Fax über Umwege in Ihre Hände gelangt.
Sie kennen auch die 1995-er Arbeit zum Sender Schwarzenburg und die darin enthaltenen exakten Zahlen. In der Studie ist nur von einer einer einzigen Alters-Unterteilung der Probanden (namlich älter oder jünger als 45 Jahre) die Rede, oder habe ich da etwas übersehen? Bitte erklären Sie doch einmal, wie die Altersmarkierungen 20, 32, 60 und 70 Jahre in Ihrer Grafik sowie die zugehörigen Werte auf der y-Achse anhand der Daten dieser Publikation zustande kommen bzw. wie diese berechnet wurden.
bDanke schonmal
M. Hahn
Generell:
Die Schwarzenburg-Studie 1995 wurde im Auftrag der Regierung und der Telecom erstellt mit dem Klaren Auftrag, die Bevölkerung so weit ruhig zu stellen (hinters Licht zu führen), dass der Sender um das 5-Fache hätte verstärkt werden können.
Parallel zur Studie liefen bereits die Projektierungsarbeiten. Nur mit der Projektierung wurden schon 5 Millionen verbraten. Da sage noch einer, der Sender wäre so oder so abgebrochen worden.
Die ganze Kriminalstory steht mit Bildern und Grafiken im Tagungsband zu unserem Kongress in Olten vom November 06.
Da wurden Forschungs-Konzepte angewendet, die nichts hätten ergeben sollen. Der oberste Datenschieber erhielt als Dank für seine "Bemühungen" von der Regierung einen schönen und vor allem gut bezahlten Posten beim Bundesamt für Gesundheit.

Zur Frage von Herr Hahn:
Aus den oben dargestellten Gründen, versuchten wir an möglichst viele Rohdaten der UNI heranzukommen und liessen diese dann durch einen eigenen Mathematiker und Naturwissenschafter auswerten.
Die Kurve wurde von einem Mathematiker anhand einer Tabelle mit den Resultaten von über 200 Befragten gezeichnet. Dies zu den Umwegen.
Die Kurve ist also eine Resultierende aus über 200 Punkten.
Die Marken bei 32, 45, 60 und 70 Jahren wurden lediglich aus Gründen einer besseren Uebersicht angebracht.
Im Gegensatz zur UNI, die stets nur mit Entfernungen zum Sender verglichen hat, was automatisch zu der von der Regierung gewünschten Ausdünnung der Resultate geführt hat, sind wir stets in die 5 Hauptstrahlrichtungen hinen gegangen und haben mit Feldstärken verglichen. In 3 der 5 Hauptstrahlrichtungen hatten wir stark ansteigendes Gelände und dadurch noch höhere Feldstärken, als in den andern 2.
Das heisst, wir haben die Eisbären am Nordpol gesucht und nicht in der Sahara.
Mehr werde ich dazu nicht sagen, sämtliche Besserwisser Westeuropas können mir gestohlen werden.
Hans-U. Jakob

Verfasst: 13. Juni 2007 14:40
von Tom
Die Umfrage sagt noch nichts aus wie viel telefoniert wird. Meine Freundin und ich haben beide eines. Aber wir nutzen es nur wenig. So ganz ohne Handy geht es auch nicht. Was aus den Fugen geraten, ist der Umgang damit

Verfasst: 13. Juni 2007 15:08
von unwichtig
Tom hat geschrieben:Die Umfrage sagt noch nichts aus wie viel telefoniert wird. Meine Freundin und ich haben beide eines. Aber wir nutzen es nur wenig. So ganz ohne Handy geht es auch nicht. Was aus den Fugen geraten, ist der Umgang damit
Keine Ahnung wie alt Sie sind, aber ich bin auch bevor es GSM Handys gab gut klar gekommen und tue es auch heute ohne Handy.

Ohne eine intakte Umwelt geht es nicht und wir sind dabei Sie u.a. mit Handy und Freunden zu zerstören. Vielleicht sind die Bienen die letzte Warnung die wir erhalten, wer weiß. Es wird in jedem Fall in wenigen Jahren ein böses Erwachen geben.

Hochrechnungen lächerlich

Verfasst: 15. Juni 2007 09:48
von Tanja
Behauptungen, dass bald jeder Schweizer ein Handy hätte, sind ein Witz. In meinem Pult liegen 9 verschiedene SIM-Karten, die ich in den Jahren 1999-2005 in allerlei möglichen Wettbewerben gewonnen hatte und sogar gebraucht hatte, bis die Fr. 20.-- Guthaben weg waren, die sind sogar registriert. Bei mir liegt zwar noch ein Handy rum, aber ich würde mal Behaupten, dass ich pro Monat 5 Minuten telefoniere oder ganz selten an SMS-Gewinnspielen teilnehme. Sonst ist es ausgeschaltet. Bin auch der Meinung, dass die Anwendung dieser Geräte bei vielen (nicht nur jugendlichen!) Leuten aus den Fugen geraten ist, man beobachtet ja fast suchtartiges Verhalten auf den Trottoirs.

Würde man nur jene zählen, die regelnmässig ein Handy NUTZEN, dann wären das höchstens 50% und von denen tun es auch viele schonend oder selten.

Wichtig sind vor allem niedrigere Grenzwerte der Sendeanlagen in Wohnquartieren, denn Abschaffen wird man die Handys nie mehr können, obwohl es früher ja auch ohne ging.