Seite 1 von 1

Lohnt sich Denken noch?

Verfasst: 5. Mai 2026 16:05
von Eva Weber
KI in der Bildung: Warum das Denken überflüssig wird

"Schon vor mehr als einem Jahrzehnt beschrieb der Neurowissenschaftler Manfred Spitzer den tieferen Mechanismus in seinem Buch "Digitale Demenz". Das Gehirn ist ein Organ, das nach demselben Prinzip funktioniert wie etwa die Muskeln auch: Use it or lose it!

Kognitive Fähigkeiten entstehen nur durch wiederholte eigenständige Aktivität. Wer Denkprozesse aber dauerhaft auslagert, verhindert ihre Ausbildung. Das ist keine Kulturkritik, sondern Neurobiologie."


"Spitzer beschrieb den Mechanismus. Die Gegenwart zeigt, wohin er führt. "Digitale Demenz" war eine Warnung. KI vollendet sie systemisch. Die größte Gefahr ist nicht, dass wir nicht mehr denken können. Die größte Gefahr ist, dass niemand mehr fragt, warum wir es überhaupt noch sollten."
https://www.msn.com/de-de/lifestyle/leb ... 0af&ei=253

Meinung:
Der ganze Artikel ist sehr lesenswert.
Beobachtete Unterhaltungsweise in einem Bus. Vier ca. Zwölfjährige sitzen sich gegenüber. Jede übers Smartphone geneigt. Abwechselnd halten sie der Neben- oder Gegenübersitzenden das Handy hin. Die Kommentare erstrecken sich auf: Mega, Geil, Cool.
Ist das nun der Anfang oder ist das schon fortgeschrittene Unterhaltung? Oder kommt da vielleicht mit zunehmendem Alter noch etwas?

Eva Weber

Re: Lohnt sich Denken noch?

Verfasst: 6. Mai 2026 16:39
von Eva Weber
Europa sucht KI-Rechenzentren, doch das Stromnetz ist überfordert

"Jedes Mal, wenn Sie einem Chatbot mit künstlicher Intelligenz eine Frage stellen, arbeitet irgendwo, vielleicht auf einem anderen Kontinent, eine Lagerhalle voller Computer auf Hochtouren. Dabei wird eine schwindelerregende Menge Energie verbraucht, nur damit Sie schnell eine Antwort erhalten."

"Rechenzentren, also die Standorte, an denen die Supercomputer und die dazugehörige Infrastruktur für den aktuellen KI-Boom stehen, sind zu einem Schlüsselfaktor im Zeitalter der Datenverarbeitung geworden."

"Doch ihr Hunger nach Strom wird zunehmend zum Problem. Die Anlagen werden größer, zahlreicher und deutlich stromintensiver. Der Energiebedarf wächst im gleichen Tempo."
https://www.msn.com/de-de/finanzen/top- ... 1de6&ei=21

Meinung:
Ein normaler Mensch wird diese Entwicklung als irr bezeichnen, gerade im Hinblick darauf, dass er doch Energiesparen soll wo immer möglich, denn die Erderwärmung ist doch ernst zu nehmen. Auch dieser Artikel ist mit KI übersetzt. Zukünftig braucht es kein menschliches Hirn mehr, sondern nur noch viel, viel Energie. Das wird schön! Wie immer, jedes Kind tut mir leid.

Eva Weber