Impressionen von der diesjährigen LUGA, Luzerner Landwirtschafts- und Gewerbeausstellung, an einem Stand, wo Hausuntersuchungen und Messungen angeboten werden.
Eines unserer Mitglieder, bestens vertraut mit der Mobilfunk-Problematik, stellt dem Messfachmann, ohne sich als Sachverständiger zu outen, einige gezielte Fragen. Er erkennt sofort, dass es sich bei dem Mann durchaus um einen Profi handelt.
Der Mann macht pro Tag zwei bis drei Messungen und verfügt daher über ziemlich viel Erfahrung und eine grosse Messpraxis. Er stellt fest, dass sich die gesundheitlichen Probleme bei seinen Klienten häufen. Logisch, denn diese würden ja sonst kein Geld für Untersuchungen ausgeben.
Die Kunden sagen denn auch, an welchen Orten in ihrem Haus (auf dem Bett, auf einem bestimmten Stuhl, auf der Terrasse, im Keller etc. ) welche Beschwerden auftauchen. Die Messungen stimmen jeweils prompt mit den verspürten Gesundheitsstörungen in iherer Intensität überein, dh. grösste Belastung z.B. im Schlafzimmer, zweitgrösste in einer bestimmten Sitzecke, wenig bis gar keine Belastung im Keller etc.
Da sich praktisch jedes Mal eine Übereinstimmung feststellen lässt, lässt sich der Faktor Einbildung, wie er sehr gerne von der Industrie und denen, die ebenso gerne mit diesem Argument operieren, ausschliessen. Bei Hunderten von Messungen immer dasselbe Bild, also keine Zufälle mehr.
Der Fachmann stellt fest, dass es sich jeweils praktisch immer um Beschwerden durch den Mobilfunk handelt. Noch mehr: er sieht darin stark zunehmende Probleme und hält bereits 20-30% der Bevölkerung – und dies vorsichtig geschätzt - für elektrosensibel, mit extrem stark steigender Tendenz.
Diese Einschätzung dürfte recht genau sein, denn auch Dr. Gerd Oberfeld aus Salzburg hat am Bieler Kongress ähnliche Zahlen vorgelegt.