CT1+ und DECT - wie schädlich?

Disha

CT1+ und DECT - wie schädlich?

Beitrag von Disha » 10. Mai 2004 21:27

Interessante Antwort von Swisscom auf die Frage ob sie noch CT1+ Telefone führen:
Unsere Telefonapparate arbeiten mit der DECT-Technologie. Apparate mit CT1+ Technologie führen wir nicht mehr. Dies hat rechtliche Gründe: Der Verkauf von CT1+ Apparaten wurde im Jahr 2002 durch das BAKOM verboten, da ab 2004 die entsprechenden Sendefrequenzen für den Mobilfunk GSM verwendet werden, was zu Störungen führen könnte. Geräte, welche mit CT1+ Technologie ausgerüstet sind, werden Sie daher nicht mehr auf dem Markt finden.
Die Schädlichkeit der DECT Geräte wird in über 3000 wissenschaftlichen Studien erforscht. Diese Studien werden laufend von unabhängigen Gremien überprüft. Auch die neusten Bewertungen, welche jeweils alle bekannten wissenschaftlichen Resultate gegeneinander abwägen, kommen zu Schluss, dass moderne drahtlose Kommunikationsgeräte (Schnurlos -und Mobiltelefone) nicht zwingend schädlicher eingestuft werden müssen als Geräte mit der CT1+ Technologie.
Disha

mips

Re: CT1+ und DECT - wie schädlich?

Beitrag von mips » 11. Mai 2004 00:02

und das schreibt das BAKOM dazu:

Die Frequenzbereiche CT1+ und CT2 bleiben längstens bis zum 31. Dezember 2005 für diese Technologie reserviert. Nach diesem Datum können die Geräte unter der Bedingung weiter verwendet werden, dass sie keine Störungen bei anderen Systemen verursachen. Andererseits haben sie keinen Schutz vor Störungen mehr. Konkret hat diese Änderung folgende Auswirkungen:

* Wer ein schnurloses Telefon vom Typ CT1+ oder CT2 besitzt, kann dieses wie bisher weiter verwenden. Ab dem 1. Januar 2006 wird aber kein Schutz vor Störungen mehr bestehen. Sollte ein Gerät Störungen bei anderen Funksystemen verursachen, so darf es der Besitzer nicht mehr benutzen (sofortige Ausserbetriebnahme).

* Die Händler dürfen Telefone vom Typ CT1+ oder CT2 auch nach dem 1. Januar 2006 weiter vertreiben. Allerdings sind sie verpflichtet, die potenziellen Käufer deutlich auf die möglichen Störprobleme bei der Nutzung hinzuweisen.

Conrad

Weltweit 3000!!!! wissenschaftliche Studien die sich nur mit

Beitrag von Conrad » 13. Mai 2004 23:00

Weltweit 3000!!!! wissenschaftliche Studien die sich nur mit DECT- Geräten beschäftigen? Wer soll das wirklich glauben? Die Unabhängigkeit von Gremien wie z.B. der ICNIRP ist weitläufig bekannt.

Viele wissenschaftliche Arbeiten kommen zu keinem Ergebnis. Wenige wissenschaftliche Arbeiten können Elektrosensibilität nachweisen. Masse gegen Klasse. Was wiegt mehr?
Der Vergleich CT1+ zu anderen Funksystemen ist irrelevant. Wie schädlich ist die verwendete Mikrowellenstrahlung generell? Das ist die Frage.

Alles in allem muß nicht jede überzeugend vorgebrachte Meinung zwingend richtig sein.

Evi

Re: Weltweit 3000!!!! wissenschaftliche Studien die sich nur

Beitrag von Evi » 14. Mai 2004 12:19

Das ist doch noch garnichts! Die Mobilfunkbetreiber-Gesellschaften prahlen doch damit, dass es bereits 20 000 Studien gibt, die die Unschädlichkeit der Mobilfunktechnik belegen. Dabei sind sie nicht einmal imstande, auch nur eine Liste davon vorzulegen.

Die ICNIRP ist ausserdem keineswegs eine unabhängige Stelle. Solange dort Industrievertreter sitzen und ihnen gefügige "Wissenschafter", darf sie sich nicht unabhängig nennen.

Ausserdem ist wohl noch nicht überall hinlänglich bekannt, dass die ICNIRP Studien, wenn sie sich auf die athermischen biologischen Auswirkungen beziehen, von vornherein nicht zur Prüfung entgegen nimmt. Was soll also das Volk davon haben, wenn die biologischen Wirkungen a priori nicht berücksichtigt werden?

Was wir brauchen, ist eine Organisation, in der auch Biologen und Mediziner der verschiedensten Fachrichtungen vertreten sind, auch solche, die seit der Einführung der drahtlosen Telefonie über Erfahrungswerte verfügen. Aber diese werden nicht nur von der ICNIPR ausgeschlossen, im Gegenteil: wenn sie nicht die von ihr gewünschten Resulate erbringen, wird ihnen sogar die Forschertätigkeit untersagt. Dafür gibt es schon jetzt einige sehr prominente Beispiele.

Uns, dem Volk kann man jedenfalls nicht mehr länger weismachen, dass alles mit rechten Dingen zugeht.

Evi

Hans-U.Jakob

Re: Weltweit 3000!!!! wissenschaftliche Studien die sich nur

Beitrag von Hans-U.Jakob » 15. Mai 2004 10:19

3000 Studien wären ein Auftragsvolumen von 3 Milliarden Franken und würde weltweit sämtliche Gewinne, die im Handel und in der Herstellung von DECT- Telefonen erzielt werden sauber und glatt wegfressen.
3000 Studien würden 30 Tonnen Papier ergeben und glatt einen
Sattelschlepper füllen.
Zur Zeit wird einzig darüber diskutiert, ob die UNI Zürich (Prof.
Achermann) Geld für eine solche Studie erhält oder nicht. Damit hat es sich schon. Auch weltweit ist nichts anderes zu finden. Falls Achermann Geld erhält, wären erste Resultate erst 2010 zu erwarten.
Bis dahin haben die ihre Geschäfte längst getätigt, ihre
Schurken-Konzerne längst aufgelöst und sind mit dem Geld längst über alle Berge.
Das mit den 3000 Studien ist also glatt erstunken und erlogen.

Unsere Erfahrungswerte zeigen:
50% der Gesundheitsschäden durch Elektrosmog erfolgen durch
DECT-Telefone.

Wer sein DECT ausser Betrieb nimmt, ist in der Regel nach 2 Wochen wieder gesund. Vorausgesetzt, dass der liebe Nachbar auf der andern Seite der Schlafzimmerwand nicht auch ein solches besitzt.

Wer nicht bereit ist, als erstes sein DECT zu entsorgen, braucht gar keine andern Massnahmen zu ergreifen. Die wären von vornherein sinnlos, solange ein DECT seine Nadelpulse Tag und Nacht in die Luft hämmert, auch dann wenn niemand telefoniert.

Wenn Sie möchten, dürfen Sie diesen Text der Swisscom zustellen.
Verlangen Sie gleichzeitig auch noch eine Liste der 3000 Studien inkl. Kurzbeschrieb über jede einzelne. Sie werden staunen wie rasch sich diese 3000 Studien in Luft auflösen. Ein gigantisches Naturschauspiel steht ihnen bevor.

Hans-U. Jakob

M.K.

Re: izgmf zu DECT

Beitrag von M.K. » 16. Mai 2004 15:10

Auf der Website des 'Informationszentrums gegen Mobilfunk' (izgmf) gibt es einen neuen Beitrag über die Sendeleistungen zu DECT

Titel: Von Wölfen in Schafspelzen oder Schafen in Wolfspelzen

oder direkter Link:

http://www.izgmf.de/Aktionen/Meldungen/ ... nwert.html

Vielleicht interessant - auch mit Meinungen zu dieser Erkenntnis dort.

M.K.

Elisabeth Buchs

Re: izgmf zu DECT

Beitrag von Elisabeth Buchs » 16. Mai 2004 19:09

Meine elektroresistente Schwägerin, die zwischen einer kleineren und einer grösseren Hochspannungsleitung wohnt, jedoch mit geringer Belastung durch Mobilfunk, hat nun ein DECT angeschafft, obwohl sie von meinen Beschwerden mit Elektrosmog weiss. Sie steckt es jedoch mir zuliebe aus, wenn wir bei ihr zu Besuch sind. Sie hat es aus praktischen Gründen gekauft und praktisch wäre es ja wirklich. Ich habe ihr gesagt, wenn Sie gesundheitliche Probleme wie Kopfschmerzen, Schlafprobleme, Müdigkeit, Konzentrations- und Gedächtnisprobleme bekomme, solle sie als Ursache an das DECT denken. Wer nicht elektrosensibel ist, kann sich das nicht vorstellen und wenn es einem einmal erwischt hat, ist es zu spät.

Mit freundlichen Grüssen

Elisabeth Buchs

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