Vorstellung des NFP 57, 25.6.2007
Verfasst: 25. Juni 2007 21:59
Doppelt solange Vorstellung grösstenteils bekannter Dinge und meiner Meinung nach sehr bewusst gewählt nur eine knappe halbe Stunde Zeit zur Beantwortung von Fragen.
Von der Gegner-Seite vertreten die grösseren Organisationen gigaherz, diagnose-funk, Buergerwelle Schweiz, regionale Widerstandsgruppen und Elektrosensible.
Ein aktivierter W-Lan wird auf Wunsch von Herrn Schlegel stillgelegt (Danke!)
Es wurden Referate gehalten von Herr Borbely, Frau Moser vom BAG und Herr Baumann, BUWAL.
Die entscheidenden Einwände von Seiten der Kritiker kamen sofort unmissverständlich auf den Tisch:
Weshalb wird die Praxisevidenz elektrosmog-betroffener Menschen bei diesem Forschungsprogramm ignoriert?
Antwort: Keine Projekteingaben für Elektrosensiblen-Forschung eingegangen. Es gebe jedoch ein holländisches Forschungsprogramm zu Elektrosensiblen. (Vielleicht kann Charles Claessens oder Frans mehr dazu sagen).
Weshalb wird nicht über Krebs um Mobilfunkbasisstationen geforscht?
Und weshalb nicht bekannte Wirkmechanismen wie Nitrosativer Stress angeschaut?
Weshalb werden nur 2000 Personen um Basistationen befragt, so könne es sein, dass kaum Elektrosensible darunter seien.
Es gebe andere Studien zu dieser Thematik. Epidemiologische Studien seien sehr teuer und Herr Röösli sei einer der wenigen Epidemiologen in der Schweiz.
Von 36 Anträgen seien 11 Projekte ausgewählt worden, Offenlegen der andern 25 Projekte.
Könne man nicht machen wegen Datenschutz, sagt die kalt und arrogant wirkende wissenschaftliche Verantwortliche für internationale Zusammenarbeit.
Ein elektrosensibler Mann und eine Frau äussern sich zur gezeigten Karte der mit Antennen übersäten Schweiz, es gehe um Lebensqualität, wo man noch strahlenfrei wohnen könne, das gehe nirgends mehr, viele Leute würden Medikamente nehmen gegen die Gesundheitsbeschwerden.
Herr Baumann äussert sich eher gereizt-negativ, es sei bis jetzt kein Zusammenhang gefunden worden. Herr Borbely spricht von 5 % Elektrosensiblen.
Zusammensetzung der Leitungsgruppe mit grösstenteils Industrievertretern sei nicht annehmbar und sollte ausgetauscht werden, es sei deshalb bereits eine Beschwerde an die Geschäftsprüfungskommission gemacht worden und man überlege ein strafrechtliches Verfahren.
Herr Borbely sagt daraufhin, praktisch alle Forscher hätten Verbindung zur Industrie.
Weshalb gibt es keine Partizipation der Kritiker-Seite? Es werde für Unabhängigkeit der Forscher gesorgt. Ueber die Projekte werde nicht diskutiert.
Elisabeth Buchs
Von der Gegner-Seite vertreten die grösseren Organisationen gigaherz, diagnose-funk, Buergerwelle Schweiz, regionale Widerstandsgruppen und Elektrosensible.
Ein aktivierter W-Lan wird auf Wunsch von Herrn Schlegel stillgelegt (Danke!)
Es wurden Referate gehalten von Herr Borbely, Frau Moser vom BAG und Herr Baumann, BUWAL.
Die entscheidenden Einwände von Seiten der Kritiker kamen sofort unmissverständlich auf den Tisch:
Weshalb wird die Praxisevidenz elektrosmog-betroffener Menschen bei diesem Forschungsprogramm ignoriert?
Antwort: Keine Projekteingaben für Elektrosensiblen-Forschung eingegangen. Es gebe jedoch ein holländisches Forschungsprogramm zu Elektrosensiblen. (Vielleicht kann Charles Claessens oder Frans mehr dazu sagen).
Weshalb wird nicht über Krebs um Mobilfunkbasisstationen geforscht?
Und weshalb nicht bekannte Wirkmechanismen wie Nitrosativer Stress angeschaut?
Weshalb werden nur 2000 Personen um Basistationen befragt, so könne es sein, dass kaum Elektrosensible darunter seien.
Es gebe andere Studien zu dieser Thematik. Epidemiologische Studien seien sehr teuer und Herr Röösli sei einer der wenigen Epidemiologen in der Schweiz.
Von 36 Anträgen seien 11 Projekte ausgewählt worden, Offenlegen der andern 25 Projekte.
Könne man nicht machen wegen Datenschutz, sagt die kalt und arrogant wirkende wissenschaftliche Verantwortliche für internationale Zusammenarbeit.
Ein elektrosensibler Mann und eine Frau äussern sich zur gezeigten Karte der mit Antennen übersäten Schweiz, es gehe um Lebensqualität, wo man noch strahlenfrei wohnen könne, das gehe nirgends mehr, viele Leute würden Medikamente nehmen gegen die Gesundheitsbeschwerden.
Herr Baumann äussert sich eher gereizt-negativ, es sei bis jetzt kein Zusammenhang gefunden worden. Herr Borbely spricht von 5 % Elektrosensiblen.
Zusammensetzung der Leitungsgruppe mit grösstenteils Industrievertretern sei nicht annehmbar und sollte ausgetauscht werden, es sei deshalb bereits eine Beschwerde an die Geschäftsprüfungskommission gemacht worden und man überlege ein strafrechtliches Verfahren.
Herr Borbely sagt daraufhin, praktisch alle Forscher hätten Verbindung zur Industrie.
Weshalb gibt es keine Partizipation der Kritiker-Seite? Es werde für Unabhängigkeit der Forscher gesorgt. Ueber die Projekte werde nicht diskutiert.
Elisabeth Buchs