Diagnose Elektrosensibel
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Sleipnir
Diagnose Elektrosensibel
Hallo.
ich suche ärzte die mir schriftlich geben das ich elektrosensibel bin und das diese krankheit auf meinen Beruf zurückzuführen ist. ich bin elektriker.
gruß sleipnir
ich suche ärzte die mir schriftlich geben das ich elektrosensibel bin und das diese krankheit auf meinen Beruf zurückzuführen ist. ich bin elektriker.
gruß sleipnir
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mips
Re: Diagnose Elektrosensibel
Ich kenne den Elektromonteurberuf aus eigener Erfahrung, weil vor über 20 Jahren meine berufliche Laufbahn damit begann.
Ich denke nicht, dass diese Berufsleute besonders stark gefährdet sind, weil sie selten an Anlagen die unter Spannung stehen arbeiten. Der Elektriker ist ein Bauhandwerker. Lokführer oder Fachleute die in elektrotechnischen Labors arbeiten, in denen EMF in grossem Masse produziert werden sind diesbezüglich viel eher gefährdet.
Natürlich können Elektriker durch Elektrosensibilität betroffen werden wie alle anderen Menschen auch.
Ich denke nicht, dass diese Berufsleute besonders stark gefährdet sind, weil sie selten an Anlagen die unter Spannung stehen arbeiten. Der Elektriker ist ein Bauhandwerker. Lokführer oder Fachleute die in elektrotechnischen Labors arbeiten, in denen EMF in grossem Masse produziert werden sind diesbezüglich viel eher gefährdet.
Natürlich können Elektriker durch Elektrosensibilität betroffen werden wie alle anderen Menschen auch.
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Sleipnir
Re: Diagnose Elektrosensibel
nein der auslöser ist das sicher nicht. da ich schon seit etwa 10 jahren diese probleme habe. aber es verbessert dies alles nicht. es wird immer schlimmer.
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Elisabeth Buchs
Re: Diagnose Elektrosensibel
Im Gegensatz zu Schweden ist Elektrosensibilität bei uns noch nicht als Krankheit anerkannt. Elektrosensibilität lässt sich anhand der Anamnese feststellen, z.B. dass die Beschwerden schwächer werden, wenn der Betroffene aus den Feldern raus ist. Ausserdem gibt es u.a. Untersuchungen von Melatonin, Dunkelfeld-Mikroskopie, Rhythmogramm, Stresshormone, Immununtersuchungen, die Hinweise geben können auf Elektrosensibiltät. Wie Allergien ist Elektrosensibilität wohl am ehesten eine Mischung aus Veranlagung und Exposition. Scheinbar entsteht sie auch aus einer toxischen Belastung z.B. von Amalgamplomben und ungenügender Entgiftung.
Auch in andern Berufen ist Elektrosensibilität ein grosses Problem, z.B. Arbeitsplätze in der Nähe von Mobilfunkantennen, DECT in Spitälern, Neonlampen in den Geschäften. Am ehesten kommen noch Naturberufe wie Förster, Gärtner, Bauer, Hüttenwart in Frage.
Vielleicht wäre es möglich, dass Sie sich als Elektriker spezialisieren könnten auf einen weniger feldbelasteten Bereich oder eine entsprechende Abmachung mit dem Arbeitgeber.
Wenn ein Bäcker an einer Mehlallergie leidet, wird dies als Berufskrankheit anerkannt und soviel ich weiss eine Umschulung ermöglicht. Elektrosensibilität wird leider noch oft als Einbildung und psychisch dargestellt. Berufsunfähig werden aufgrund der Symptome wie chronische Müdigkeit, Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen oder aus psychischen Gründen wäre unter Umständen vielleicht möglich, doch was bringt das, man hat keine Arbeit mehr, ist immer noch elektrosensibel, wird evt. noch abgestempelt als Drückeberger und Simulant und wird zum Schluss erst recht depressiv.
Es würde mich noch interessieren, welche Symptome Sie haben und wie es Ihnen zuhause bezüglich Elektrosmog geht. Wenn zuhause die Felder minimiert werden, könnte man sie am Arbeitsplatz vielleicht besser vertragen.
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs
Auch in andern Berufen ist Elektrosensibilität ein grosses Problem, z.B. Arbeitsplätze in der Nähe von Mobilfunkantennen, DECT in Spitälern, Neonlampen in den Geschäften. Am ehesten kommen noch Naturberufe wie Förster, Gärtner, Bauer, Hüttenwart in Frage.
Vielleicht wäre es möglich, dass Sie sich als Elektriker spezialisieren könnten auf einen weniger feldbelasteten Bereich oder eine entsprechende Abmachung mit dem Arbeitgeber.
Wenn ein Bäcker an einer Mehlallergie leidet, wird dies als Berufskrankheit anerkannt und soviel ich weiss eine Umschulung ermöglicht. Elektrosensibilität wird leider noch oft als Einbildung und psychisch dargestellt. Berufsunfähig werden aufgrund der Symptome wie chronische Müdigkeit, Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen oder aus psychischen Gründen wäre unter Umständen vielleicht möglich, doch was bringt das, man hat keine Arbeit mehr, ist immer noch elektrosensibel, wird evt. noch abgestempelt als Drückeberger und Simulant und wird zum Schluss erst recht depressiv.
Es würde mich noch interessieren, welche Symptome Sie haben und wie es Ihnen zuhause bezüglich Elektrosmog geht. Wenn zuhause die Felder minimiert werden, könnte man sie am Arbeitsplatz vielleicht besser vertragen.
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs
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Sleipnir
Re: Diagnose Elektrosensibel
hallo.
ich habe über ein jahr in pcb verseuchten postgebäuden gearbeitet. habe an 60V gearbeitet, an gleichrichter. immer unter spannung. seit dem ist es schlimmer geworden.
vor einigen jahren fing es an. mit ständiger müdigkeit, nervösität, probleme beim einschlafen.
in letzter zeit aber fing es mit nasenbluten an alles schlimmer zu werden. hinzu kamen dauerhafte kopfschmerzen, bekomme schlecht luft, zittern, nervös, leichter schwindel, kann mich schlecht kontentrieren, depressionen, ein gefühl als hätte ich fieber, heißer kopf, herz rasen.
dazu kommt das meine firma mich entlassen will. und gründe sucht. aber wie bekomme ich eine umschulung wenn diese krankheit nur eine "einbildung" ist? aber wie kann man sich etwas einbilden wovon man noch nichts weiß. erst seit den letzten wochen weiß ich davon, das es elektrosensibilität gibt.die frage ist ob ich wirklich elektrosensibel bin.
in meinen schlafzimmer habe ich alles elektrische entfernt. außer den radiowecker. alle fernseher und Computer sind über extra schalter ausschaltbar. kein standby. und trage nur im notfall ein handy bei mir. seit dem ist das nasenbluten besser geworden.
mit freundlichen grüssen
ich habe über ein jahr in pcb verseuchten postgebäuden gearbeitet. habe an 60V gearbeitet, an gleichrichter. immer unter spannung. seit dem ist es schlimmer geworden.
vor einigen jahren fing es an. mit ständiger müdigkeit, nervösität, probleme beim einschlafen.
in letzter zeit aber fing es mit nasenbluten an alles schlimmer zu werden. hinzu kamen dauerhafte kopfschmerzen, bekomme schlecht luft, zittern, nervös, leichter schwindel, kann mich schlecht kontentrieren, depressionen, ein gefühl als hätte ich fieber, heißer kopf, herz rasen.
dazu kommt das meine firma mich entlassen will. und gründe sucht. aber wie bekomme ich eine umschulung wenn diese krankheit nur eine "einbildung" ist? aber wie kann man sich etwas einbilden wovon man noch nichts weiß. erst seit den letzten wochen weiß ich davon, das es elektrosensibilität gibt.die frage ist ob ich wirklich elektrosensibel bin.
in meinen schlafzimmer habe ich alles elektrische entfernt. außer den radiowecker. alle fernseher und Computer sind über extra schalter ausschaltbar. kein standby. und trage nur im notfall ein handy bei mir. seit dem ist das nasenbluten besser geworden.
mit freundlichen grüssen
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Chris
Re: Diagnose Elektrosensibel
Tun Sie den Radiowecker auch weg, diesen sogar ganz besonders. Er gehört zu den schlimmsten Elektrosmog-Verursachern, Heizdecken übrigens auch. Ich habe es getan und es geht mir besser.
In Schweden wird Elektrosensibilität übrigens als Krankheit anerkannt.
Marco
In Schweden wird Elektrosensibilität übrigens als Krankheit anerkannt.
Marco
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Sleipnir
Re: Diagnose Elektrosensibel
Danke.
das habe ich die tage sogar schon getan. habe jetzt nur noch ein normalen wecker mit batterie.
habe früher immer neben fernseher,fernbedienung, pc, radiowecker, handy... geschlafen. seit einen monat habe ich alles über schalter abschaltbar gemacht. handy ist nachts aus. kein pc und tv im schlafzimmer mehr. und es ist etwas besser geworden. vorallem habe ich jetzt kaum noch nasenbluten.
nur weil es in deutschland keine krankheit ist,wird man nicht ernst genommen. doch ist es ernster als man denkt. ich habe gelesen das 3% der weltbevölkerung elektrosensibel ist. und die belastung wird immer mehr.
gruß sleipnir
das habe ich die tage sogar schon getan. habe jetzt nur noch ein normalen wecker mit batterie.
habe früher immer neben fernseher,fernbedienung, pc, radiowecker, handy... geschlafen. seit einen monat habe ich alles über schalter abschaltbar gemacht. handy ist nachts aus. kein pc und tv im schlafzimmer mehr. und es ist etwas besser geworden. vorallem habe ich jetzt kaum noch nasenbluten.
nur weil es in deutschland keine krankheit ist,wird man nicht ernst genommen. doch ist es ernster als man denkt. ich habe gelesen das 3% der weltbevölkerung elektrosensibel ist. und die belastung wird immer mehr.
gruß sleipnir
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Hans-U.Jakob
Re: Diagnose Elektrosensibel
Hallo Sleipnir,
Zuerst müsste ich näheres über den Gleichrichter und die 60V wissen. Waren das HF- oder NF-Felder. Haben Sie Messprotokolle. Dann müssen sie uns diese zustellen. Wenn sie selber gemessen haben, müssen Sie uns sagen, mit welchen Geräten und in welchen Abständen und in welchen Zeiträumen.
Falls wir irgendwelche Grenzwertüberschreitungen nachweisen, können wir ihren Arbeitgeber oder dessen Versicherung haftbar machen.
Mit besten Grüssen, Hans-U.Jakob
Zuerst müsste ich näheres über den Gleichrichter und die 60V wissen. Waren das HF- oder NF-Felder. Haben Sie Messprotokolle. Dann müssen sie uns diese zustellen. Wenn sie selber gemessen haben, müssen Sie uns sagen, mit welchen Geräten und in welchen Abständen und in welchen Zeiträumen.
Falls wir irgendwelche Grenzwertüberschreitungen nachweisen, können wir ihren Arbeitgeber oder dessen Versicherung haftbar machen.
Mit besten Grüssen, Hans-U.Jakob
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Sleipnir
Re: Diagnose Elektrosensibel
hallo.
das waren verschiedene Gleichrichter. Soweit ich weiß müssten das alles HF-Gleichrichter gewesen sein, zwischen 1000A und 3000A, bei 60V teilweise auch 48V. Das war bei der telekom. Habe diese Gleichrichter unter Spannung umgebaut, umgeschwengt, 70mm2 bis 300mm2 angeschlossen und auch zurück gebaut. gemessen habe ich dabei nichts. und ich glaube auch nicht das die telekom die grenzwerte überschreitet.
genau das ist mein problem. es ist in deutschland keine anerkannte krankheit. viele reagieren weit unter den grenzwerten sensibel auf diese felder.
die ärzte scheiben mich nur wegen depressionen krank.ich würde gerne den beruf wechseln. aber das geht nicht so einfach.
gruß sleipnir
das waren verschiedene Gleichrichter. Soweit ich weiß müssten das alles HF-Gleichrichter gewesen sein, zwischen 1000A und 3000A, bei 60V teilweise auch 48V. Das war bei der telekom. Habe diese Gleichrichter unter Spannung umgebaut, umgeschwengt, 70mm2 bis 300mm2 angeschlossen und auch zurück gebaut. gemessen habe ich dabei nichts. und ich glaube auch nicht das die telekom die grenzwerte überschreitet.
genau das ist mein problem. es ist in deutschland keine anerkannte krankheit. viele reagieren weit unter den grenzwerten sensibel auf diese felder.
die ärzte scheiben mich nur wegen depressionen krank.ich würde gerne den beruf wechseln. aber das geht nicht so einfach.
gruß sleipnir
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Hans-U.Jakob
Re: Diagnose Elektrosensibel
Handelt es sich dabei um sogenannte USV-Anlagen. Das heisst, Unterbrechungslose-Stromversorgungen mit Gleichrichter-Batterie-Wechselrichter. Diese Anlagen haben eine Bypass-Schaltung speziell für Wartungs- und Reparaturarbeiten.
Andernfalls kann ich mir nicht vordtellen, Ströme von 1000 bis 3000 Ampère unter Spannung umzubauen.
Wer sich einmal in grossen Magnetfeldern eine Elektrosensibilität zugezogen hat, wird dieser kaum mehr los. Das ist wie eine Allergie, die sich auch bei kleinen Belastungen sofort wieder bemerkbar macht.
Sie haben einen schönen und interessanten Beruf, den Sie nicht einfach an den Nagel hängen sollten. Suchen Sie sich einen Job, bei welchem Sie nicht in Anlagen unter Spannung arbeiten müssen. Zum Beispiel als Steuerungsbauer oder Regelungstechniker. Vielleicht finden Sie auch einen Job mit Büroarbeit. Zum Beispiel als Schemazeichner oder Entwickler.
Praktiker sind hier immer gesucht. Die bauen weniger Mist als reine Theoretiker mit "nur" Schulabschluss.
Gruss von Hans-U. Jakob
Andernfalls kann ich mir nicht vordtellen, Ströme von 1000 bis 3000 Ampère unter Spannung umzubauen.
Wer sich einmal in grossen Magnetfeldern eine Elektrosensibilität zugezogen hat, wird dieser kaum mehr los. Das ist wie eine Allergie, die sich auch bei kleinen Belastungen sofort wieder bemerkbar macht.
Sie haben einen schönen und interessanten Beruf, den Sie nicht einfach an den Nagel hängen sollten. Suchen Sie sich einen Job, bei welchem Sie nicht in Anlagen unter Spannung arbeiten müssen. Zum Beispiel als Steuerungsbauer oder Regelungstechniker. Vielleicht finden Sie auch einen Job mit Büroarbeit. Zum Beispiel als Schemazeichner oder Entwickler.
Praktiker sind hier immer gesucht. Die bauen weniger Mist als reine Theoretiker mit "nur" Schulabschluss.
Gruss von Hans-U. Jakob
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Sleipnir
Re: Diagnose Elektrosensibel
ja genau das sind diese gleichrichter. nur eine bypass schaltung gibt es da nicht. ich schalte nur die linie frei an der ich arbeite indem ich die sicherung im gleichrichter ziehe. alle anderen linien sind die ganze zeit in betrieb. ich habe dicke gummihandschuhe dabei an. und arbeite nur mit speziell isolierten werkzeug. gummematte zum abdecken der unter spannung stehenden teilen.
ich suche grad einen job als zeichner im elektrobereich. fange jetzt auch bald mit einen lehrgang zum technischen zeichner an.
gruss sleipnir
ich suche grad einen job als zeichner im elektrobereich. fange jetzt auch bald mit einen lehrgang zum technischen zeichner an.
gruss sleipnir