Herzogenbuchsee: Antenne: Abfuhr für die Swisscom
Verfasst: 3. Juni 2004 12:16
© Berner Zeitung; 03.06.2004; Seite 25
Herzogenbuchsee: Antenne: Abfuhr für die Swisscom
Der Entscheid ist gefallen: Die Buchser Baukommission sagt Nein zur Handyantenne auf dem Frohburg-Areal.
· Stefan Schneider
Negativer Bescheid für die Swisscom: Beim Pistolenstand auf dem Frohburg-Areal wird sie vorerst keine Handyantenne erstellen können. An ihrer letzten Sitzung hat die Baukommission von Herzogenbuchsee das Gesuch des Telekomanbieters «aus Gründen des Orts- und Landschaftsbildes» abgelehnt, bestätigte gestern die Baukommissionspräsidentin und Gemeinderätin Charlotte Ruf (SVP).
Grosser Widerstand
Das Projekt der Swisscom war von Beginn weg stark umstritten: Im Sommer 2003, als das Baugesuch im Anzeiger publiziert wurde, trafen in kürzester Zeit 146 Einsprachen auf der Gemeindeverwaltung ein (wir berichteten). Entschieden hat die Baukommission jetzt auf Grund eines Berichts der kantonalen Kommission zur Pflege der Orts- und Landschaftsbilder. Darin steht, dass mit der 30 Meter hohen Mobilfunkantenne die letzte noch unverbaute Dorfeinfahrt von Herzogenbuchsee verunstaltet würde. «Die Antenne wäre sehr markant und würde das Ortsbild massiv stören», ist auch Charlotte Ruf überzeugt.
Einsprecher sind glücklich
Mit grosser Genugtuung haben die Anwohner des Frohburg-Areals die Nachricht zur Kenntnis genommen: «Ich bin froh, dass die Anliegen der Bevölkerung ernst genommen wurden und begrüsse den Bauabschlag sehr», sagt Einsprecherin Swantje Büschi. Nicht abschätzen könne sie hingegen, ob die Swisscom den Entscheid anfechten werde. In diesem Fall müsste sich als nächste Instanz die kantonale Baudirektion mit der Antenne befassen. ·
Herzogenbuchsee: Antenne: Abfuhr für die Swisscom
Der Entscheid ist gefallen: Die Buchser Baukommission sagt Nein zur Handyantenne auf dem Frohburg-Areal.
· Stefan Schneider
Negativer Bescheid für die Swisscom: Beim Pistolenstand auf dem Frohburg-Areal wird sie vorerst keine Handyantenne erstellen können. An ihrer letzten Sitzung hat die Baukommission von Herzogenbuchsee das Gesuch des Telekomanbieters «aus Gründen des Orts- und Landschaftsbildes» abgelehnt, bestätigte gestern die Baukommissionspräsidentin und Gemeinderätin Charlotte Ruf (SVP).
Grosser Widerstand
Das Projekt der Swisscom war von Beginn weg stark umstritten: Im Sommer 2003, als das Baugesuch im Anzeiger publiziert wurde, trafen in kürzester Zeit 146 Einsprachen auf der Gemeindeverwaltung ein (wir berichteten). Entschieden hat die Baukommission jetzt auf Grund eines Berichts der kantonalen Kommission zur Pflege der Orts- und Landschaftsbilder. Darin steht, dass mit der 30 Meter hohen Mobilfunkantenne die letzte noch unverbaute Dorfeinfahrt von Herzogenbuchsee verunstaltet würde. «Die Antenne wäre sehr markant und würde das Ortsbild massiv stören», ist auch Charlotte Ruf überzeugt.
Einsprecher sind glücklich
Mit grosser Genugtuung haben die Anwohner des Frohburg-Areals die Nachricht zur Kenntnis genommen: «Ich bin froh, dass die Anliegen der Bevölkerung ernst genommen wurden und begrüsse den Bauabschlag sehr», sagt Einsprecherin Swantje Büschi. Nicht abschätzen könne sie hingegen, ob die Swisscom den Entscheid anfechten werde. In diesem Fall müsste sich als nächste Instanz die kantonale Baudirektion mit der Antenne befassen. ·