Unzumutbarer Handy-Smog in Tram und Bus!

pegasus

Unzumutbarer Handy-Smog in Tram und Bus!

Beitrag von pegasus » 5. Juli 2004 23:01

Wir alle wissen, dass die Handys in metallischen Fahrzeugen stärker strahlen als ausserhalb derselben. Deshalb meide ich wenn immer möglich Fahrten im Zug oder Bus! Ja, ja Herr Weibel: früher fuhr ich wenn möglich mit den öV, um die Umwelt zu schonen - heute fahre ich individuell, um meine Gesundheit zu schonen! Das Halb-Tax-Abo schlage ich schon lange nicht mehr heraus! Ich kenne Leute, die den Zug auch wegen dem Geplapper der Handyaner meiden!
In Zug und Bus gehört das Handy ausgeschaltet, denn wir haben ein Recht auf körperliche Unversehrtheit!
Ich sprach kürzlich mit einem Tramführer: er bestätigte mir, dass er und viele seiner Kollegen den ganzen Tag unter einem verspannten Nacken und Kopfschmerzen leiden würden. Stellt Euch vor: den ganzen Tag - nicht nur 10 oder 15 Minuten diesem Strahlenterror ausgesetzt zu sein! Wahnsinn!
Ein Handy-Ausschaltgebot tut wirklich not!

Pegasus

Heinz Merkle

Re: Unzumutbarer Handy-Smog in Tram und Bus!

Beitrag von Heinz Merkle » 6. Juli 2004 11:03

Hallo Pegasus,
ich bin voellig Ihrer Meinung !
Kuerzlich erhielt ich einen guten Tip um den elenden Plaudertaschen etwas zu kontern:
Lautes Vorlesen eines Textes aus der 20 Minuten Zeitung -- anfaenglich mit normaler Stimme, wenn's nicht wirkt, immer lauter werden bis zum verstummen der Plaudertasche >>>>>>>>>>>>>< BITTE weitersagen und anwenden -- es wirkt.

Wenn viele Mitfahrer so aktiv wuerden, waere das Problem bald, ohne Gesetze und Polizei , keines mehr .
2. Tip >> beim vorbei fahren eines telefonierenden Autoahrers , vor allem auf der Autobahn, dreimal Protesthupen ,, vielleicht lernen sie es mit der Zeit !
Gruss
Heinz

pegasus

Re: Unzumutbarer Handy-Smog in Tram und Bus!

Beitrag von pegasus » 6. Juli 2004 21:41

Gut gemeint, Ihre Tips, Heinz Merkle,
doch leider kann ich den ersten Tip nicht anwenden, denn ich muss mich wegen Schmerzen sofort aus dem näheren Bereich entfernen. Die Plaudereien würde ich ja gerne ertragen, aber die Schmerzen in Muskeln und Gelenken, Verspannung im Nacken und Herzarhythmien sind einfach zuviel!
Ich würde gerne Herrn Weibel von der SBB ein Mail schreiben, doch kenne ich leider seine Adresse nicht.
Zu Ihrem 2. Tip: soviel ich weiss ist unnötiges Hupen strafbar und zudem ist die Arroganz der Handyaner so gross, dass sich ganz bestimmt keiner zurücknimmt. Die merken doch gar nicht, dass das Hupen ihnen galt, denn die sind wohl schon vorbei, bis einer hupt.
Ich denke schon, dass wir lauter werden müssen: Ich denke an Proteste à la Kaiseraugst,doch wie und wer organisiert das? Wo müsste das stattfinden? Wie kann man verhindern, dass unerwünschte Chaoten mitlaufen? Wahrscheinlich würde die Polizei uns recht gut unterstützen, denn die sind über den Handy-Missbrauch durch die Kriminellen gar nicht erfreut!

Mit freundlichem Gruss Pegasus

Werner

Re: Unzumutbarer Handy-Smog in Tram und Bus!

Beitrag von Werner » 8. Juli 2004 23:40

> Kuerzlich erhielt ich einen guten Tip um den elenden Plaudertaschen etwas zu
> kontern:
> Lautes Vorlesen eines Textes aus der 20 Minuten Zeitung -- anfaenglich mit
> normaler Stimme, wenn's nicht wirkt, immer lauter werden bis zum verstummen
> der Plaudertasche >>>>

Und was hat das Vorlesen mit E-Smog zu tun? Die Leute werden Sie für irgendeinen Störer halten...

Besserer Tip: Ein EMR-Messgerät mit Tonwiedergabe mitnehmen und auf volle Lautstärke stellen -- dann auf verschiedene Distanzen zum Natel gehen (--> Lautstärke variiert mit dem Abstand). Dann "hören" alle Mitfahrer den E-Smog, und merken den Zusammenhang zum Abstand, und machen sich vielleicht mal Gedanken darüber, dass sowas wirklich existiert... Und die Plaudertasche muss sich die Ohren zuhalten, wenn Sie das Messgerät direkt neben das Handy halten!

Gruss,
Werner

Evi

Re: Unzumutbarer Handy-Smog in Tram und Bus!

Beitrag von Evi » 9. Juli 2004 07:39

Werner, Ihr Vorschlag hat was Bestechendes und verdient es, aufgegriffen und angewendet zu werden. Einziger Minuspunkt: Nicht jeder, der elektrosensibel ist und sich ausserdem von der Quasselei noch zusätzlich belästigt fühlt, hat ein Messgerät und kann damit umgehen. Das wäre aber immerhin kein unüberwindbares Hindernis. Ein solches Messgerät ist wahrscheinlich für den Durchschnittsbürger schon erschwinglich und seine Bedienung lässt sich erlernen.

Dennoch: es ist durchaus legitim, sich auch gegen die Belästigung der Handy-Dauerredner zu wehren. Auf einer langen Zugsfahrt in einem internationalen Zug habe ich es erlebt, dass es einem Passagier zu dumm geworden ist, weil ein junges Mädchen in einem Dauergespräch in voller Lautstärke den Mitreisenden auf die Nerven ging. Er sagte so laut, dass es jeder hören konnte: „Bitte mal alle still sein, das Fräulein da hinten erzählt soeben seine Lebens- und Liebesgeschichte!“ Das Gespräch wurde umgehend beendet.

Evi

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