Trotz reduzierter Werte schlechter schlafen?
Verfasst: 8. August 2004 11:31
Elektrosensible gibt es genug, darum spare ich mir die Details. Nur zu meiner Ausgangslage: Ich wohne in einem Mietshaus in 200m zur Fensterfront hin steht eine Mobilfunkantenne, die ich (gottseidank) nicht sehen kann. Ringsherum um meine Wohnung kann ich 4 DECT- Telefone meiner Nachbarn mit einer logarithmischen Richtantenne messen. Die Durchschnittliche Belastung liegt bei etwa 50 bis 100 Mikrowatt/m2, der Spitzenwert an einer Stelle beträgt 1000 Mikrowatt/m2. Durch eifriges Ausmessen konnte ich einem Platz finden, der NUR einen Wert von 30 Mikrowatt/m2 aufwies, was konsequenter Weise mein Schlafplatz wurde (ausgerechnet dort wo der Küchentisch war ;o). Diesen NIERIGEN Wert konnte ich auch nur dadurch erreichen, indem ich meinen Nachbarn zwar nicht überreden konnte, sein DECT- Telefon wegzuwerfen, immerhin stellte er es von meiner Wand weg und benutzte dafür immerhin ein Verlängerungskabel, was die Belastung an dieser Wand um den Faktor 10 senkte.
Trotzalledem nach drei Uhr Nachts war mit Schlafen vorbei. Also entschloss ich mich abzuschirmen. Die Freundin eines Bekannten klagte ebenfalls unter Elektrosensibilität. Der Bekannte tapezierte darauf hin die komplette Wohnung (Wände und Decken) mit Alufolie aus, was die eintreffende Leistungsflussdichte messbar um den Faktor 500- 2000 senkte. Seitdem kann diese Frau wieder gut schlafen. Ich hielt mich nur kurz in der Wohnung auf und bekam Kopfschmerzen, wie auch immer, diese Lösung war auf keinen Fall für mich geeignet.
Also entschied ich mich trotz des höheren Preises und der geringeren Dämpfung für Drahtgitter (Maschenweite 6mm) und versuchte die Belastung des Schlafplatzes zu senken. Mit ca. 10 m2 Fläche (an die Wand getackert) schützte ich mich gegen den Mobilfunkmasten und ein DECT Telefon, zu den restlichen 3 DECT Telefone hielt ich durch mehrere Mauen hinweg so viel wie möglich Abstand. Ab dem 11ten Quadratmeter Abschirmung begann die Belastung am Schlafplatz wieder zu steigen, also überwiegte die Reflexion den Nutzen der Abschirmung. So weit so gut ich konnte einen Wert von immerhin <10 Mikrowatt/m2 erreichen na ja ein magerer Abschirmfaktor von 3. Um kapazitive Einkopplungen zu vermeiden, halte ich mit meinem Bett mindestens 1,5m Abstand zur Abschirmung. Die Alternative für eine drastische Senkung wäre gewesen, ca. 150m2 Böden, Wände und Decken abzuschirmen (also praktisch alle Außenflächen der Wohnung).
So weit so gut, seitdem kann ich zwar durchschlafen, habe aber morgens einen Brummschädel. In einem Baldachin aus Stoff wäre zwar wesentlich weniger messbare Belastung vorhanden, aber nach einer gewissen Zeit klagen die Schläfer, daß sie nicht mehr so gut schlafen können. Gibt es Parallelen zu der angesprochenen Wohnung, die komplett mit Alufolie ausgekleidet ist?
Trotzalledem nach drei Uhr Nachts war mit Schlafen vorbei. Also entschloss ich mich abzuschirmen. Die Freundin eines Bekannten klagte ebenfalls unter Elektrosensibilität. Der Bekannte tapezierte darauf hin die komplette Wohnung (Wände und Decken) mit Alufolie aus, was die eintreffende Leistungsflussdichte messbar um den Faktor 500- 2000 senkte. Seitdem kann diese Frau wieder gut schlafen. Ich hielt mich nur kurz in der Wohnung auf und bekam Kopfschmerzen, wie auch immer, diese Lösung war auf keinen Fall für mich geeignet.
Also entschied ich mich trotz des höheren Preises und der geringeren Dämpfung für Drahtgitter (Maschenweite 6mm) und versuchte die Belastung des Schlafplatzes zu senken. Mit ca. 10 m2 Fläche (an die Wand getackert) schützte ich mich gegen den Mobilfunkmasten und ein DECT Telefon, zu den restlichen 3 DECT Telefone hielt ich durch mehrere Mauen hinweg so viel wie möglich Abstand. Ab dem 11ten Quadratmeter Abschirmung begann die Belastung am Schlafplatz wieder zu steigen, also überwiegte die Reflexion den Nutzen der Abschirmung. So weit so gut ich konnte einen Wert von immerhin <10 Mikrowatt/m2 erreichen na ja ein magerer Abschirmfaktor von 3. Um kapazitive Einkopplungen zu vermeiden, halte ich mit meinem Bett mindestens 1,5m Abstand zur Abschirmung. Die Alternative für eine drastische Senkung wäre gewesen, ca. 150m2 Böden, Wände und Decken abzuschirmen (also praktisch alle Außenflächen der Wohnung).
So weit so gut, seitdem kann ich zwar durchschlafen, habe aber morgens einen Brummschädel. In einem Baldachin aus Stoff wäre zwar wesentlich weniger messbare Belastung vorhanden, aber nach einer gewissen Zeit klagen die Schläfer, daß sie nicht mehr so gut schlafen können. Gibt es Parallelen zu der angesprochenen Wohnung, die komplett mit Alufolie ausgekleidet ist?