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Schöne Ferien an einem elektrosmogarmen Ort

Verfasst: 26. September 2004 15:42
von Elisabeth Buchs
Dieses Jahr hatte ich das Glück, meine Ferien an einem elektrosmogarmen Ort verbringen zu können und zwar im Hinterland von Mallorca, etwas ausserhalb eines Dorfes, umgeben von Pinienwäldern, in der weiteren Umgebung nur drei Ferienhäuser, das nächste etwa 30 m weit entfernt. Die schönsten Strände waren jedoch nur etwa 20 Autominuten weit entfernt. (Das einzig Unerfreuliche waren teilweise auftretende Quallen). Von früheren Ferien her kannte ich diese Gegend.

Auch Mallorca ist handyversorgt. Etwa 1 bis 2 km entfernt hatte es auf einem Hügel eine grosse starke Mehrzweckanlage, welche die ganze Gegend versorgte. Zum Glück hatte unser gemietetes Haus dicke Steinmauern, und ich spürte nur zeitweise etwas die Mobilfunkstrahlung. Es war jedoch kein Funkloch, speziell mobilfunkempfindliche Personen könnten dort evt. bereits Probleme damit haben. In den grösseren strandnahen Orten hatte es auf erhöhten Gebäuden die auch von uns her bekannten Masten mit drei Antennnen drauf, ausserdem noch kleine Einzelantennen ebenfalls auf erhöhten Gebäuden.

Die ganze Ferienwoche habe ich in diesem Haus problemlos und gut geschlafen, mich wohl gefühlt und etwas erholt. Was für mich ganz entscheidend war, es gab keinerlei Transienten, zerhackten Sinus, Oberwellen, höherfrequente Magnetfelder, der ganze Kurzwellenbereich, MW und LW waren frei davon.

Diesmal hatte ich auch Zugang zum Sicherungskasten und habe in der Nacht immer die Sicherungen abgeschaltet, als ich es einmal nicht machte, hatte ich Einschlafprobleme und holte es dann noch nach. In Spanien ist ja scheinbar oft der Nulleiter und Schutzleiter nicht miteinander verbunden und die elektrischen Felder können für empfindliche Personen Probleme verursachen.

Der Parabolspiegel auf einem Anbau des Hauses machte mir nichts. Sat-Receiver war ausser bei Gebrauch immer ausgesteckt. Das Bett hatte einen Metallrahmen, jedoch Holzlättli mit Federkernmatratze. Die Verzerrung per Kompass festgestellt war gering und machte nichts. Im Anbau des Gebäudes hatte es eine Steuerung für eine Pumpe 80 m tief in einem Ziehbrunnen im Garten, macht ebenfalls nichts. Ein weit entfernter Elektro-Weidezaun mit zwei Pferden drin war zum Glück weit genug weg, um mir Aerger zu bereiten.

Wegen allfällig auftretenden Elektrosmogproblemen buche ich an einem neuen Ort zuerst immer nur eine Woche. Ich versuchte dann den Flug auf eine Woche später zu verschieben, leider bereits voll ausgelastet. Das Haus wäre noch frei gewesen und ich werde gleich versuchen, für nächstes Jahr im Herbst zwei Wochen zu buchen. Ich hoffe, dass dann der Besitzer das zweite Haus direkt neben dem ersten noch nicht ausgebaut hat, dadurch könnten evt. neue Feldbelastungen entstehen.

In der Umgebung sah ich einige Häuser mit Anschrift "se vende" bzw. zu verkaufen. Jedenfalls für Ferien ist das eine wunderbare Möglichkeit und Häuseranbieter wie z.B. Interhome sind eine Chance für Elektrosensible, wenigstens an einem guten Ort die Ferien verbringen und etwas auftanken zu können.

Elektrosmog-Skeptiker werden jetzt vielleicht denken, mein gutes Wohlbefinden komme von den stressfreien erholsamen Ferienbedingungen her, doch auch unter den besten sonstigen Bedingungen vertrage ich den Elektrosmog schlecht, siehe mein Bericht von letztem Jahr "Ferienreise durch ein verseuchtes Europa".

Mit freundlichen Grüssen

Elisabeth Buchs