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DECT oder "es taget vor dem Walde"
Verfasst: 26. September 2004 16:03
von Elisabeth Buchs
In der September-Ausgabe des K-Tip ist unter der Rubrik "In zwei Sätzen" folgendes zu lesen:
"Analog oder digital: Die SKS-Beschwerde (Stiftung für Konsumentenschutz) über die Werbung, in der ein analoges Schnurlostelefon angeboten wird, das in Wirklichkeit nach der Digitalnorm DECT funktioniert, ist von der Swisscom positiv aufgenommen worden: Swisscom will die Kundschaft klarer über die DECT-Apparate informieren und prüft derzeit die Einführung von DECT-Geräten, die von Dauer- auf Bedarfsmodus umgeschaltet werden können."
Briefe von Elektrosmog-Betroffenen, welche die Swisscom für diesen Schritt loben bzw. ermuntern zur Einführung dieser DECT nach Bedarfsmodus könnten diesbezüglich etwas bringen. Ich hoffe, dass dann diese neuen DECT auch funktionieren würden bei ISDN, bei mehreren Hörern, mit Rufnummererkennung, mit Anrufbeantworter usw.
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs
Re: DECT oder "es taget vor dem Walde"
Verfasst: 26. September 2004 17:22
von Heinz Merkle
Es ist ja schön, wenn in diser Beziehung etwas geht, ich frage mich einfach warum es soviel "Meis" braucht , bis sich die Ingenieure und Manager endlich bequemen, sich zu bewegen.
Kann mir jemand da weiterhelfen?
MfG
H.Merkle
Re: DECT oder "es taget vor dem Walde"
Verfasst: 26. September 2004 18:01
von Marianne
Wenn sich die Swisscom tatsächlich entschliessen kann, diese Art von DECT-Telefonen einzuführen, wäre das positiv.
Nützen wird es aber erst, wenn sie sich auch bereit erklärt, die alten DECT-Telefone zurück zu nehmen und gegen neue auszutauschen oder sie ev. umrüsten. Denn solange ahnungslose Abonnenten daheim diese Elektrosmogschleudern weiter benutzen, wäre das nur eine halbe Sache und würde nicht nur ihnen selbst, sondern ebenso allen ahnungslosen, aber unter Elektrosmog leidenden Mitbewohnern und Nachbarn nicht die erwünschte Erleichterung bringen.
Wir wissen ja, dass Spitäler, Altersheime, Verkaufspersonal in Warenhä u.ä., ohne sich um die Folgen zu kümmern mit DECT-Telefonen ausgerüstet wurden. Dort wäre ein erhebliches Potential für die Swisscom, ein echtes Engegenkommen zu zeigen. Und die anderen, die DECT-Telefone herstellen und vertreiben, müssten dasselbe tun, aber da würde wahrscheinlich der Markt spielen.
Marianne
Re: DECT oder
Verfasst: 26. September 2004 19:19
von charles claessens
Hallo,
wie ich vorher in ein andere Posting geschrieben habe warte ich auf ein neues Gerät, was der Strom eines DECT Telefons unterbricht.
Nur wenn angerufen oder man selber telefonieren möchte, wird der Strom wieder automatisch eingeschaltet.
Also eine ideale Lösung.
Liest man hier die andere Postings nicht?
Ich hätte eine Menge Fragen erwartet.
Ist es weil da *Made in Holland* auf steht, statt *Fabrication Suisse*?
Man braucht also nichts am bestejende DECT zu ändern, und Swisscom bleibt ausser Spiel.
Ich muss auch feststellen, das die meist informative Website von Europa sehr, sehr wenig von der Schweiz besucht wird.
Die Antworten auf viele Fragen stehen da schon beantwortet.
Habt Ihr soviel Schwierigkeiten mit die englische Sprache?
Charles Claessens
Re: DECT oder
Verfasst: 26. September 2004 19:22
von charles claessens
Hallo,
ich bin vergessen zu zu fügen, dass
www.milieuziektes.nl seit den 29 April 2004 mehr als 126.000 Hits bekommen hat.
Charles Claessens
Re: DECT oder
Verfasst: 26. September 2004 22:49
von Holland
? So arbeitet ein DECT bereits. Du meinst wohl die BASISSTATION, oder ?
Re: DECT oder
Verfasst: 27. September 2004 00:03
von mips
Leider werden überall dort wo meherer Basisstationen eingesetzt werden, weil entweder die Anzahl zur Verfügung stehenden Gesprächskanäle einer Station nicht ausreichen oder von der Empfangsqualität her mehrere Stationen benötigt werden, die Stationen auf Dauerberieb gschaltet bleiben. Dies trifft mit Sicherheit auf Spitäler, Pflegeheime, Industrieanlage usw zu.
Re: DECT oder
Verfasst: 27. September 2004 13:43
von charles claessens
Hallo Holland,
die meisten wissen inzwischen, dass nur der Basisstation ein Dauerstrahler ist. Nicht das Telefon.
Ob telefoniert wird oder nicht, er bleibt andauernd senden um das Telefon ausfindig zu machen.
Die Reichweite kann 300 meter betragen.
Charles Claessens
DECT ohne Strom ?
Verfasst: 27. September 2004 17:37
von A.Masson
Wenn die Basis-Station stromlos gemacht wird - wie findet sie dann einen Anruf der Mobilstation ?
Auch die Mobilstation horcht ja andauernd, um die richtige/beste Frequenz zu finden, um einen ungestörten Zeitschlitz zu finden. Wenn sich Mobil- und Basisstation nicht mehr absprechen können, weil die Basis-Station ohne Gespräch stromlos gemacht wird - wie finden sie einander wieder, wie synchronisieren sie sich ?
Ich denke, das ist alles viel komplizierter, als das ein "Zusatzkästlein" einfach der Basisstation den Strom abstellen könnte, und bei Bedarf wird wieder eingeschaltet. Natürlich kann man das ganze Telefon ausziehen, alles stillegen, und wenn man anrufen will, beginnt man wieder neu. Aber eingehende Anrufe verpasst man so. Vermutlich sprechen sich auch die Basis-Stationen untereinander ab, wenn es deren sieben in einem Wohnblock hat. Irgendwie müssen alle nebeneinander vorbeikommen, und wenn die Nachbarn ein Gespräch führen, kann sicher nicht auf derselben Frequenz / im selben Zeitschlitz nochmals ein Gespräch begonnen werden. Aber gerne und mit Freude höre ich, wenn jemandem das "Zusatzkästlein" wirklich gelungen ist! Vorerst glaube ich nicht daran.
Mit besten Grüssen,
A.Masson
Re: DECT ohne Strom ?
Verfasst: 28. September 2004 10:40
von Elisabeth Buchs
Hallo Herr Masson
Mein Mann hat ein Modell eines Zusatzkästchens zu einem DECT selbst entwickelt. Und zwar mittels einer sprachgesteuerten Schaltung, die auf das Anrufsignal reagiert und wenn telefoniert wird. Die Schaltung macht dann das Ganze stromlos,wenn einige Minuten kein Telefongespräch mehr da ist. Das Zusatzkästchen schaltet nur die Speisung von der Basisstation ab, jedoch nicht die Ladeeinrichtung des Hörers.
Ein Haken ist, dass das Ganze nur für eingehende Anrufe funktioniert, wenn man jedoch z.B. vom Garten aus mit dem Handgerät telefonieren möchte, müsste man zurück zur Basistation gehen und dort einen Schalter umkippen, der die Schaltung überbrückt. Wenn man dann vergisst, den Schalter nach dem Telefongespräch wieder umzukippen, dann ist das DECT wiederum ein Dauerstrahler. Dieses Kästchen funktioniert ausserdem nur bei analogen Anschlüssen, für ISDN müsste noch eine andere Lösung gefunden werden. Kurz nach dem Wählen benötigt es ein paar Sekunden, bis alles aktiviert ist.
Das Problem ist die Bequemlichkeit evt. Nachbarn, die vom Garten aus telefonieren wollen ohne z.B. vom Liegstuhl aufzustehen und zur Basistation zu gehen.
Deshalb wäre die Lösung der Swisscom, die direkt ins DECT-Protokoll eingreift, vermutlich die bessere Lösung. Auch für die Swisscom wird die Lösung des Problems wohl nicht ganz einfach sein.
Ich bin jedenfalls sehr gespannt auf die Lösung der Holländer. (An Herrn Claessens: nicht nur Greyerzer ist ein guter Käse, auch Edamer

.
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs
Re: DECT ohne Strom? -> Alternativen
Verfasst: 4. Oktober 2004 21:56
von Mike
Hallo Frau Buchs,
bedenken Sie, daß beim Telefonieren mit einem DECT-Handy nicht weniger Strahlung auf Sie einwirkt als mit einem Mobiltelefon bei gutem Empfang.
Es wäre also inkonsequent die Basisstation temporär abzuschalten, um dann doch nicht auf den Komfort des DECT-Telefons verzichten zu wollen.
Wenn es schon unbedingt drahtos sein soll, dann gibt's bekanntlich ja die CT1+ Geräte (10 mW) oder das BT 2000 von Albrecht, das mittels Bluetooth mit etwa 3 mW an einen Analog-Adapter funkt (max 10 m).
http://www.albrecht-online.de/bluetooth ... tikel=1240
Oder das CDP 24 201 von Olympia, dessen Sendeleistung jedoch höher ist.
Normalerweise strahlen diese BT-Geräte im "Standby" nicht - jedoch sollte man vorher besser nachfragen bzw. messen.
Bei aktiver Verbindung bzw. Gespräch gleicht die "Einhüllende" einem chaotischen Rauschen und demnach ist hier keine NF-Pulsung mit von der Partie.
Gruß
Mike