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Webtipp
Verfasst: 3. August 2007 11:30
von Michael
Ein Webtipp für alle die Informationen über die Mobilfunkforschung aus erster Hand wollen:
http://www.nfp57.ch
Verfasst: 4. August 2007 23:38
von Mättu
Wie viel Vertrauen kann staatlichen Untersuchungen geschenkt werden. Vor allem wenn private Firmen beteiligt sind lässt nichts gutes ahnen.
Selbst wenn eines Tages wissenschaftlich bewiesen ist das Strahlen gesundheitsschädlich sind, ist kaum auszugehen das Antennen abgebaut werden oder alle anderen technischen Erungenschaften verboten werden.
Strahlung ist ungesund. Fragt sich nur noch wie viel verträgt der Mensch und die Natur.
Verfasst: 5. August 2007 10:08
von Netzzfreischaltung
Wenn weder der Staat, noch private Firmen forschen sollen, wer dann? Irgendwoher muss das Geld ja kommen.
Eine Mitfinanzierung oder Mitarbeit privater Firmen muss per se nichts Schlechtes sein. Wissenschaftliche Krieterien gelten für sie genauso wie für jeden Forscher, der eine glaubwürdige Arbeit abliefern will.
Webtipp
Verfasst: 5. August 2007 14:03
von Elisabeth Buchs
Henry Lai von der University of Washington at Seattle untersuchte 308 Studien über elektromagnetische Auswirkungen, publiziert seit 1994 und stellte fest, dass 70 % der unabhängig finanzierten Studien Effekte auf den Organismus fanden, aber nur 29 % der von der Industrie geförderten Studien.
Die bisherige Elektrosensiblen-Forschung ist ein Hohn, es soll mir keiner sagen, mit all den biologisch/medizinischen Kenntnissen sei solches das einzig mögliche. Mit der Kaul- und der englischen Nocebo-Studien sind es nun mit den 31 von Rubin erwähnten Studien 33 Studien nach dem ähnlichen Schema, ein betroffener Bekannter sagte sogar es seien 57. Ohne Einbezug beider Parteien und der Betroffenen bei Design, Durchführung und Interpretation akzeptieren wir keine Verharmlosungsstudien mehr.
Gestern hatten wir Sommertreff der Selbsthilfegruppe Elektrosensible, wir überlegten uns, wen wir zumindest im deutschsprachigen Raum vernetzt als wissenschaftliche Begleitung ins Boot holen könnten zur Durchführung einer eigenen Studie. Wobei die Gegenseite über die Finanzen verfügt und nicht wir, es müsste jemand sein, der aus Interesse mit wenigen Mitteln bereit wäre, eine solche Studie durchzuführen. Meine elektrosensible Kollegin sagte, das wichtigste wäre die Akzeptanz der Elektrosensiblen, dann würde das übrige nachkommen. Andere sagten, mit Studien sei nicht mehr viel zu machen, wir sollten ein Ueberlebenskonzept für die nächsten Jahrzehnte versuchen zu verwirklichen.
Elisabeth Buchs