Geschäftspraktiken der BKW FMB Energie AG
Verfasst: 21. Oktober 2004 13:43
Hallo
Ich hätte gerne mal eure Meinung zum folgenden Fall gehört:
Vor einem Jahr hat die BKW FMB Energie AG ihre Liegenschaften, welche sich vorher fünfzig Jahre und mehr in ihrem Besitz befanden, verkauft. Vor einem Monat erscheint plötzlich ein Baugesuch für eine Mobilfunkantenne auf dem direkt danebenliegenden BKW-Industrieareal. Wir Anwohner waren natürlich nicht gerade begeistert, dass sich dieselbe Firma, die kurz zuvor ihre Liegenschaften abgestossen hat, nun direkt vor unsere Nase eine 25 Meter hohe, freistehende Mobilfunkantenne (Stahlkonstruktion) stellen will. Diese Antenne ist teilweise kaum 30 Meter von den Gartensitzplätzen entfernt.
Es mag ja sogar sein, dass die BKW beim Verkauf der Liegenschaften noch nicht wusste, dass sie ihr Gelände als Standort für die Mobilfunkantenne zur Verfügung stellen will. Es ist jedoch auch klar, dass sie den Standort nicht zur Verfügung gestellt hätte, hätten sich die Liegenschaften noch in ihrem Besitz befunden, da sie anschliessend nur noch zu einem stark reduzierten Preis zu verkaufen gewesen wären.
Wir kommen uns insofern 'verarscht' vor, dass die Liegenschaftsverwaltung der BKW, welche vorher die ideale Lage der Liegenschaften (Nähe Bahnhof, ruhig, da sich auf ihrem Industrieareal nur noch ein Lager befindet) angepriesen hat, kein Jahr später darüber entschieden hat, dass hier eine Mobilfunkantenne gebaut werden soll. Wir wurden nicht einmal über ihren Entscheid informiert.
Wenn diese Praktiken schon juristisch nicht unterbunden werden können, so möchten wir doch aufzeigen, nach welchen ethischen und moralischen Grundsätzen hier geschäftet wird. Wir fragen uns, sind solche Geschäftspraktiken heutzutage üblich? Sollte sich eine Firma, die zu über 50% dem Kanton Bern (indirekt also auch irgendwie uns Anwohnern) gehört nicht einmal überlegen, ob sie auch einmal den gesunden Menschenverstand einschalten könnte?
Sorry, musste diesen Frust loswerden.
Roger
Ich hätte gerne mal eure Meinung zum folgenden Fall gehört:
Vor einem Jahr hat die BKW FMB Energie AG ihre Liegenschaften, welche sich vorher fünfzig Jahre und mehr in ihrem Besitz befanden, verkauft. Vor einem Monat erscheint plötzlich ein Baugesuch für eine Mobilfunkantenne auf dem direkt danebenliegenden BKW-Industrieareal. Wir Anwohner waren natürlich nicht gerade begeistert, dass sich dieselbe Firma, die kurz zuvor ihre Liegenschaften abgestossen hat, nun direkt vor unsere Nase eine 25 Meter hohe, freistehende Mobilfunkantenne (Stahlkonstruktion) stellen will. Diese Antenne ist teilweise kaum 30 Meter von den Gartensitzplätzen entfernt.
Es mag ja sogar sein, dass die BKW beim Verkauf der Liegenschaften noch nicht wusste, dass sie ihr Gelände als Standort für die Mobilfunkantenne zur Verfügung stellen will. Es ist jedoch auch klar, dass sie den Standort nicht zur Verfügung gestellt hätte, hätten sich die Liegenschaften noch in ihrem Besitz befunden, da sie anschliessend nur noch zu einem stark reduzierten Preis zu verkaufen gewesen wären.
Wir kommen uns insofern 'verarscht' vor, dass die Liegenschaftsverwaltung der BKW, welche vorher die ideale Lage der Liegenschaften (Nähe Bahnhof, ruhig, da sich auf ihrem Industrieareal nur noch ein Lager befindet) angepriesen hat, kein Jahr später darüber entschieden hat, dass hier eine Mobilfunkantenne gebaut werden soll. Wir wurden nicht einmal über ihren Entscheid informiert.
Wenn diese Praktiken schon juristisch nicht unterbunden werden können, so möchten wir doch aufzeigen, nach welchen ethischen und moralischen Grundsätzen hier geschäftet wird. Wir fragen uns, sind solche Geschäftspraktiken heutzutage üblich? Sollte sich eine Firma, die zu über 50% dem Kanton Bern (indirekt also auch irgendwie uns Anwohnern) gehört nicht einmal überlegen, ob sie auch einmal den gesunden Menschenverstand einschalten könnte?
Sorry, musste diesen Frust loswerden.
Roger