UMTS-Handys
Verfasst: 17. November 2004 11:49
Gestern in der Tagesschau, heute z.B. im Thuner Tagblatt wird erwähnt, dass Swisscom nun rechtzeitig zu Weihnachten UMTS-fähige Handys auf den Markt bringt.
Privatkunden können damit fernsehen, Videotelefonie nutzen oder Musikclips betrachten. Im Fernsehbereich bietet Swisscom zehn auf dem Handy empfangbare Sender an. Die Kosten für die Benutzer betragen zum Beispiel 4 Fr für 30 Minuten, 8 Fr für 2 Std. Videoclips kosten je nach Länge zwischen 50 Rp und 6 Fr. Ein dreidimensionales Computerspiel fürs Handy ist für 12 Fr zu haben.
Es soll bis jetzt zwei UMTS-fähige Handys geben, eines von Sony Ericsson für 499 Fr und eines von Motorola für 199 Fr.
Gut laufe UMTS bereits bei den Geschäftskunden, die UMTS seit Ende August nutzen können. 14 000 Personen brauchen die Steckkarte von Swisscom, die den tragbaren Computer UMTS-fähig macht.
Noch ist UMTS nicht ganz ausgereift. Ein Gespräch via Videotelefonie wird unterbrochen, wenn einer der beiden Teilnehmer die Verbindung zum UMTS-Netz verliert. Auch ist es noch nicht möglich, Videotelefonie-Anrufe in die Netze von Sunrise und Orange zu tätigen. Es komme auf die Abdeckung bei den Mitbewerbern und die Preise für die gegenseitige Nutzug der Netze an, die noch untereinander festgelegt werden müssen.
Swisscom wird per 1. Dezember 2004 knapp 90 % der Bevölkerung abdecken. Sunrise und Orange können die vorgeschriebenen 50 & ab Anfang 2005 garantieren.
Was bei UMTS bis jetzt fehle, sei die sogenannte Killerapplikation, ein Angebot, das UMTS für den Privatanwender unentbehrlich mache.
Warum auf einem Minibildschirm für 4 Fr eine halbe Stunde fernsehen, wenn zu Hause das bessere und erst noch ruckelfreie TV-Erlebnis wartet? Wieso 12 Fr für ein Handy-Computerspiel hinblättern, das an längst vergangene Zeiten der Spielautomaten erinnert? Und braucht am Morgen früh mein Gesprächspartner meinen schlaftrunkenen Blick und meine Bartstoppeln wirklich zu sehen?
Dem Geschäftskunden erlaubt UMTS dagegen, z.B. während der Zugfahrt mit hoher Geschwindigkeit im Internet zu surfen. Eine Videotelefonie-Funktion kann im Geschäftsleben ebenfalls sinnvoll sein.
Swisscom hat für UMTS einen dreistelligen Millionenbetrag investiert. UMTS ist zum jetzigen Zeitpunkt vor allem eins: ein teuer Spass - sowohl für Swisscom wie auch für die Privatnutzer.
Privatkunden können damit fernsehen, Videotelefonie nutzen oder Musikclips betrachten. Im Fernsehbereich bietet Swisscom zehn auf dem Handy empfangbare Sender an. Die Kosten für die Benutzer betragen zum Beispiel 4 Fr für 30 Minuten, 8 Fr für 2 Std. Videoclips kosten je nach Länge zwischen 50 Rp und 6 Fr. Ein dreidimensionales Computerspiel fürs Handy ist für 12 Fr zu haben.
Es soll bis jetzt zwei UMTS-fähige Handys geben, eines von Sony Ericsson für 499 Fr und eines von Motorola für 199 Fr.
Gut laufe UMTS bereits bei den Geschäftskunden, die UMTS seit Ende August nutzen können. 14 000 Personen brauchen die Steckkarte von Swisscom, die den tragbaren Computer UMTS-fähig macht.
Noch ist UMTS nicht ganz ausgereift. Ein Gespräch via Videotelefonie wird unterbrochen, wenn einer der beiden Teilnehmer die Verbindung zum UMTS-Netz verliert. Auch ist es noch nicht möglich, Videotelefonie-Anrufe in die Netze von Sunrise und Orange zu tätigen. Es komme auf die Abdeckung bei den Mitbewerbern und die Preise für die gegenseitige Nutzug der Netze an, die noch untereinander festgelegt werden müssen.
Swisscom wird per 1. Dezember 2004 knapp 90 % der Bevölkerung abdecken. Sunrise und Orange können die vorgeschriebenen 50 & ab Anfang 2005 garantieren.
Was bei UMTS bis jetzt fehle, sei die sogenannte Killerapplikation, ein Angebot, das UMTS für den Privatanwender unentbehrlich mache.
Warum auf einem Minibildschirm für 4 Fr eine halbe Stunde fernsehen, wenn zu Hause das bessere und erst noch ruckelfreie TV-Erlebnis wartet? Wieso 12 Fr für ein Handy-Computerspiel hinblättern, das an längst vergangene Zeiten der Spielautomaten erinnert? Und braucht am Morgen früh mein Gesprächspartner meinen schlaftrunkenen Blick und meine Bartstoppeln wirklich zu sehen?
Dem Geschäftskunden erlaubt UMTS dagegen, z.B. während der Zugfahrt mit hoher Geschwindigkeit im Internet zu surfen. Eine Videotelefonie-Funktion kann im Geschäftsleben ebenfalls sinnvoll sein.
Swisscom hat für UMTS einen dreistelligen Millionenbetrag investiert. UMTS ist zum jetzigen Zeitpunkt vor allem eins: ein teuer Spass - sowohl für Swisscom wie auch für die Privatnutzer.