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Thomas harlacher Burgweid Baar
Verfasst: 22. Februar 2005 20:52
von Burgweid 6340 Baar
Guten Abend
Wir sind traurige Käufer einer Wohnung in der Burgweid in Baar. Die Verkäuferschaft verschwieg uns, trotz mehrmaliger Nahcfrage dass eine Natelantenne gebaut wird. Wir beschlossen dann ein STO netz anzubringen mit massiven Mehrkosten. Diese Applikation des STO Netzes wurde durch den Bauleiter Thomas Harlacher aus Beinwil am See wissentlich sabotiert und wir sehen uns nun, nebtst manch anderen Ausführungsfehlern, welche bweirken, dass wir nicht die von uns gekaufte Wohnung erhalten, mit einer 1.5 Millioen Bauruine konfrontiert.
Was haben wir für rechtliche Möglichkeiten? Wer hat Aehnliches erlebt und weiss uns Rat?
Danke
Re: Thomas harlacher Burgweid Baar
Verfasst: 22. Februar 2005 23:26
von Mike S.
Mutiert dieses Forum jetzt zum Pranger für böse Architekten? Was soll der Bauleiter-Name im Betreff? Tss tss...
Re: Thomas harlacher Burgweid Baar
Verfasst: 23. Februar 2005 09:38
von Markus
Wieso denn? Wenn ein Architekt dran schuld ist, dass eine Abschirmmassnahme nicht ausgeführt werden darf und der Betreffende zu Schaden kam, neben dem Schaden, den er durch falsche Informationen ohnehin schon zu tragen hat, dann darf er das wohl sagen - oder nicht? Im Gegenteil: durch die Nennung des Namens werden andere in der gleichen Situation gewarnt.
Wenn er selbst etwas Ähnliches zu verschulden hätte, würde man ihn auch beim Namen nennen.
Dem Einsender sei geraten, die unentgeltliche Rechtsberatung seines Wohnortes aufzusuchen und dort seinen Fall darzulegen. Irgendwo muss er anfangen, den ganzen Skandal aufzurollen.
An den Geschädigten:
Werfen Sie die Flinte noch nicht ins Korn! Man kann auch nachträglich durch verschiedene Abschirmmassnahmen noch viel erreichen, so dass ihr Geld für die Wohnung nicht in den Sand gesetzt wurde.
Markus
Re: Thomas harlacher Burgweid Baar
Verfasst: 24. Februar 2005 13:46
von Burgweid 6340 Baar
Vielen Dank, lieber Markus, für Ihre Ratschläge, ich werde mich an die Gemeinde wenden. Und suche im Internet nach geeigneten Massnahmen, allerdings finde ich eher zwielichtige Massnahmen, wie Tachyonen etc. Können Sie mir raten?
Und ja, es stehen in der Burgweid noch Wohnungen zum Kauf; ich wäre froh gewesen, hätte ich gewusst, worauf ich mich einlasse.
Barbara
Re: Thomas harlacher Burgweid Baar
Verfasst: 26. Februar 2005 17:11
von Hans-U. Jakob
Als erstes keine Panik und immer kühlen Kopf bewahren!
Es gibt für den nachträglichen Einbau Abschirmtapeten, Abschirmvorhänge oder für die Fenster Isolierglas. Bei Neuwohnungen ist solches Isolierglas bereits Standard. Der Hauptanteil der Strahlung kommt dann neben den Fenstern durch die Backsteinmauern. Deshalb Vorhänge über die ganze Wandbreite ziehen.
Das bestes und billigstes Abschirmmaterial ist metallisches Fliegengitter. Maschenweite ca. 1mm. Dieses kann auf die Mauern aufgebracht und nachträglich mit schönem Holztäfer überdeckt werden. Hier kommt praktisch nichts mehr durch.
Balkone können mit Isolierglas zu schönen Wintergärten umfunktioniert werden.
Bei all diesen Massnahmen ist der Erfolg physikalisch messbar.
Was nicht messbar ist, nützt auch nichts. All die unzähligen Apparätchen, Figuren, Chips’chen, Steine, usw. was da an Harmonisierungsprodukten so alles angeboten wird, helfen Ihnen gar nicht, den Verkäufern hingegen schon.
Vorsicht auch vor Billiganbietern von Elektrosmogmessungen. Es gibt da eine Verkaufskette, die bietet zwecks Sammlung von Adressen interessante, seriöse Vorträge. Dann ist aber Schluss mit der Seriosität. Für 180 Franken kommen die dann zu Ihnen ins Haus. Nur so günstig, weil sie angeblich gerade in der Gegend sind.
Sind sie einmal in der Wohnung drinnen, werden Ihnen unwahrscheinlich hohe (meist tödliche) Messwerte angegeben, um Sie zum Kauf von Harmonisierungsmaterial so um die Fr. 3000 herum zu bewegen. Was meistens angesichts der angeblichen Todesgefahr auch gelingt.
Wir werden öfters in solche Wohnungen gerufen, um diese Werte zu bestätigen, das heisst dann, zu dementieren.
Sagte doch kürzlich der Firmensprecher zu einem Hereingefallenen, als dieser die Gigaherz-Messungen präsentierte: „Da sehen sie nur was unsere Produkte bereits bewirkt haben.“
Freuen Sie sich an Ihrer schönen, neuen Wohnung. Zum Ueberlegen und um sich beraten zu lassen haben Sie genügend Zeit. Panikreaktionen sind nicht angesagt. Und Traurigkeit schon gar nicht. Zur Zeit geht es leider Tausenden so wie Ihnen in der Schweiz.
Deshalb heisst es Zusammenstehen und der Mobilfunkmafia den Kampf ansagen.
Hans-U. Jakob (Messtechniker bei Gigaherz.ch)