Au: VgMA geht vor das Bundesgericht
Verfasst: 25. November 2004 12:05
© St. Galler Tagblatt; 25.11.2004[0]
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Rheintaler
VgMA geht vor das Bundesgericht
Verein für einen gesundheitsverträglichen Mobilfunk in Au will sich rechtliches Gehör beim Verwaltungsgericht verschaffen
Au. Der vom Verein VgMA an das Verwaltungssgericht eingereichte Rekurs in Bezug auf den geplanten Bau einer Mobilfunkantenne wurde abgewiesen: Und zwar, weil er Formfehler enthalte. Das akzeptiert der Verein so nicht und zieht den Fall weiter ans Bundesgericht.
Bea Sutter
Karin Manser, Präsidentin des Vereins für einen gesundheitsverträglichen Mobilfunk begrüsste gestern Abend die Mitglieder des Vereins VgMA im Engel, um diese über die jüngsten Ereignisse im Fall der von Orange geplanten Mobilfunkantenne auf dem Dach der PSA zu informieren.
Das Urteil vom Verwaltungsgericht ist eingetroffen: Negativ für den Verein. In 17 Seiten sei beschrieben worden, welche FormFehler die Antragssteller auf Rekurs begangen haben. «Sie sind nicht auf den Grund des Rekurses eingegangen. Wir sind aufgrund von formalen Fehlern abgewiesen worden», erläutert die Vorsitzende. Als Verein sei der VgMA nicht legitimiert, lautete die Begründung. Aber dass es für 3000 Franken nicht einmal eine Rechtsbelehrung gebe, darüber sind die Vereinsmitglieder doch sehr empört. Das werden sie aber so nicht akzeptieren. Die Präsidentin liess darüber abstimmen, ob man nun einen Rechtanwalt beiziehen sollte. Das hielten die Anwesenden nicht für notwendig. Es genüge, wenn man sich umfassend von Hansulrich Jakob, von Gigaherz, der Schweizerischen Interessensgemeinschaft Moblifunkbetroffener beraten lasse.
Einstimmig unterstützten die Anwesenden den Antrag des Vorstandes, den Fall ans Bundesgericht weiter zu ziehen. Hiefür reichen auch die finanziellen Mittel aus. «Wir wollen uns das rechtliche Gehör vom Verwaltungsgericht verschaffen. Das erhoffen wir mit einem Bundesgerichtsentscheid», sagt Karin Manser.
Die Präsidentin dankte den Mitgliedern für die finanzielle Unterstützung. Schliesslich gehe es bei diesem Kampf um die Gesundheit der Menschen. «Wir haben nichts gegen Handys, aber gegen die hohe Strahlenintensität dieser geplanten Antenne», sagt ein Mitglied.
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VgMA geht vor das Bundesgericht
Verein für einen gesundheitsverträglichen Mobilfunk in Au will sich rechtliches Gehör beim Verwaltungsgericht verschaffen
Au. Der vom Verein VgMA an das Verwaltungssgericht eingereichte Rekurs in Bezug auf den geplanten Bau einer Mobilfunkantenne wurde abgewiesen: Und zwar, weil er Formfehler enthalte. Das akzeptiert der Verein so nicht und zieht den Fall weiter ans Bundesgericht.
Bea Sutter
Karin Manser, Präsidentin des Vereins für einen gesundheitsverträglichen Mobilfunk begrüsste gestern Abend die Mitglieder des Vereins VgMA im Engel, um diese über die jüngsten Ereignisse im Fall der von Orange geplanten Mobilfunkantenne auf dem Dach der PSA zu informieren.
Das Urteil vom Verwaltungsgericht ist eingetroffen: Negativ für den Verein. In 17 Seiten sei beschrieben worden, welche FormFehler die Antragssteller auf Rekurs begangen haben. «Sie sind nicht auf den Grund des Rekurses eingegangen. Wir sind aufgrund von formalen Fehlern abgewiesen worden», erläutert die Vorsitzende. Als Verein sei der VgMA nicht legitimiert, lautete die Begründung. Aber dass es für 3000 Franken nicht einmal eine Rechtsbelehrung gebe, darüber sind die Vereinsmitglieder doch sehr empört. Das werden sie aber so nicht akzeptieren. Die Präsidentin liess darüber abstimmen, ob man nun einen Rechtanwalt beiziehen sollte. Das hielten die Anwesenden nicht für notwendig. Es genüge, wenn man sich umfassend von Hansulrich Jakob, von Gigaherz, der Schweizerischen Interessensgemeinschaft Moblifunkbetroffener beraten lasse.
Einstimmig unterstützten die Anwesenden den Antrag des Vorstandes, den Fall ans Bundesgericht weiter zu ziehen. Hiefür reichen auch die finanziellen Mittel aus. «Wir wollen uns das rechtliche Gehör vom Verwaltungsgericht verschaffen. Das erhoffen wir mit einem Bundesgerichtsentscheid», sagt Karin Manser.
Die Präsidentin dankte den Mitgliedern für die finanzielle Unterstützung. Schliesslich gehe es bei diesem Kampf um die Gesundheit der Menschen. «Wir haben nichts gegen Handys, aber gegen die hohe Strahlenintensität dieser geplanten Antenne», sagt ein Mitglied.