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hauskauf neben hochspannungsleitung
Verfasst: 19. August 2007 21:32
von omec
hallo alle,
ich interessiere mich für den kauf eines kleinen berghäuschen, welches nur
10-20 meter von den kabeln einer hochspannungsleitung entfernt ist.
massgebend für mögliche gesundheitliche probleme ist ja, dass ein gewisser
nanotesla-wert nicht überschritten wird. (ist diese annahme richtig?)
nun: ich würde gerne die werte im häuschen messen. (ist das sinnvoll?)
sachverständige die das messen sind extrem teuer(im internet gesehen)
jetzt wollte ich wissen, ob ich ein günstiges gerät
(
http://cgi.ebay.de/Elektrosmog-Teslamet ... dZViewItem zbsp.) zur messung geeignet ist und ob ich die messung vornehmen kann.
wie komme ich allenfalls an die daten von hochspannungsleitungen in der schweiz (deren standorte und deren stärke).
übrigens geht es um ein dauerhaft bewohntes objekt nicht um ein ferienobjekt.
besten dank für eure ratschläge schon im voraus, gruss omec
Verfasst: 20. August 2007 00:21
von Hans
Nun ja, Hochspannungsleitung geht von 50'000V bis 380'000V. Da müsste man schon genauer wissen was es für eine Leitung ist. Was solche Messgeräte taugen, weiss ich nicht. Aufgrund des Preises würe ich es in die Kategorie der Schätzmeter einteilen. Messen ist was anderes. Ob jede professionelle Messung sein Geld wert ist, musst Du selber entscheiden. Da wird auch viel Schindluderei mit der Angst der Leute getrieben. Seriöse Messungen werden aber sicher was aussagen. Das kann zur Entscheidung sicherlich beigezogen werden. Ich bin sicher, dass Dir hier seriöse Quellen genannt werden können.
Ich bin zum Glück nicht wirklich sensibel auf Strahlungen, sein es Handy oder Hochspannung. Ist auch gut so, schliesslich muss ich von Beruf wegen ein Handy dabei haben. Zudem bin ich als Lokführer mehr oder weniger täglich den ca. 17'000V unserer Fahrleitung ausgesetzt. Was ich aber selber schon erlebt habe: In den Skiferien unter einer Übertragungsleitung durchgefahren und stehen geblieben. Aufgrund der leichten Nebellage hörte man es knistern. Und irgendwie hatte ich ein beklemmendes Gefühl als ich dort stand. Jedenfalls war ich nicht traurig darüber, dass ich weiterfahren konnte. Das war sicher eine der 380'000V-Leitungen.
Für mich wäre trotz aller Messerei klar: So nahe an einer Hochspannungsleitung möchte ich kein Ferienhaus. Und schlussendlich kann Dir niemand die Entscheidung abnehmen. Wenn Du Dich dort trotz der Leitung wohl gefühlt hast, kannst Du es ja versuchen. Vielleicht lassen Dich die Verkäufer auch mal eine Zeit lang dort wohnen. Das eigene Gefühl kann durch kein Messgerät der Welt ersetzt werden.
ich würde Dir vom Kauf abraten........
Verfasst: 20. August 2007 13:36
von mäge
Hallo omec
aus eigener Erfahrung rate ich Dir vom Kauf dieser Liegenschaft ab. Wir wohnen neben 2 Hochspannungsleitungen von je 400 kV. Nebst vielen gesundheitlichen Störungen, kann man diese Objekte praktisch nicht mehr verkaufen, sie haben einen Wertverlust von bis zu 50%. Ich würde mir das nicht antun..........
lieben Gruss
mäge
Verfasst: 20. August 2007 14:36
von Hans-U. Jakob
Vorsicht, Vorsicht!
Massgebend für das niederfrequente MAGNETfeld ist NIE die Spannung in Volt oder Kilovolt einer Hochspannungsleitung sondern IMMER der Strom in Ampère. Und dieser ist wiederum abhängig vom aufgehängten Seilquerschnitt.
Achtung aufgepasst!
Die Stromstärke ist sehr Tageszeit- und Wochentagsabhängig. In den Bergen auch noch Saisonabhängig, da die Stromproduktion je nach Füllstand der Stauseen erfolgt.
Momentantanwerte zu messen ist Unsinn. Es müssen mindestens 3x24 Stunden non-stop aufgezeichnet werden und das noch während den 4 verschiedenen Jahreszeiten. Alles klar?
Wenn nicht 0041 31 731 04 31 anrufen.
Hans-U. Jakob
Hochspannungsleitung über dem eigenen Haus
Verfasst: 20. August 2007 15:55
von Pesché Jeannot
Folgende Fragen wurden in unserem
Forum gestellt???
Hallo,
ich habe mich soeben hier registriert, weil ich nirgends eine seriöse Auskunft betreffend der Hochspannungsleitung, die direkt über meinem Haus verläuft, bekomme.
Ich habe da einige Fragen, und hoffe, hier bei Euch Antworten zu bekommen:
1. Gibt es bestimmte "Normwerte" auf die ich in meinem Haus achten muss?
2. Wenn ja, wer misst das (und ich hätte gerne eine seriöse Messung, denn bei mir war mal so ein Routengeher und von dem habe ich die Auskunft erhalten: "Alles verstrahlt". Und als ich nach Werten gefragt habe: "Kann man nicht sagen, es schlägt halt aus")?
3. Wer ausser dem e-Werk kann mir noch Auskunft geben (Bei meiner Anfrage hat es nur geheissen: "Es ist alles in der Norm, Sie brauchen sich keine Sorgen machen". Als ich dort weiter fragte, was denn die Norm sei, hat man mich auf Rückrufe vertröstet, die nie bei mir ankamen)?
4. Gibt es Bücher oder Homepages, die sich mit genau diesem Thema beschäftigen?
5. Gibt es konkrete Studien zum Thema Elektrosmog und Tinnitus, oder Elektrosmog als Krankheitsauslöser?
6. Was denkt Ihr über eine Hochspannungsleitung direkt über einem Haus in dem man alt werden möchte?
Wäre toll, wenn ich ein paar Antworten bekommen würde,
liebe Grüße
Eure Voice
****************************
Auf Antworten würde ich micht sehr freuen??
************************
Hochspannungsleitung
Verfasst: 20. August 2007 22:34
von Elisabeth Buchs
Baubiologisch empfohlene Werte für 50-Hz-Magnetfelder sind nicht mehr als 20 nT. Auch für sich als Resistente ansehende Personen, sollten es nicht mehr als 50, höchstens 100 nT sein. Ich hatte an einem früheren Wohnort schwankende Werte bis 400 nT und bin dadurch schwer krank geworden und die enstandene Elektrosensibilität nicht mehr losgeworden. Beim heutigen Wissen hätten weder meine Eltern jahrzehntelang in einem Haus direkt neben der Bahn gewohnt, noch hätte ich Amalgam-Plomben einsetzen lassen. Wenn man einmal futsch ist, ist es zu spät.
Zum Thema Hochspannungsleitungen gibt es ein Gutachten von Herrn Oberfeld:
Krebs durch Hochspannungsleitungen
Hochspannungsleitungen könnten die Gesundheit von Menschen gefährden und sogar Krebs verursachen. Davor warnt der Umweltmediziner des Landes, Gerd Oberfeld, in einem aktuellen Gutachten.
http://salzburg.orf.at/stories/93850/
Leukämierisiko unter Hochspannungsleitungen
Forscher finden einen statistischen Zusammenhang der Blutkrebsrate bei Kindern und dem Abstand ihres Wohnortes von Stromleitungen
http://gigaherz.ch/pages/posts/Leuk-aum ... gen922.php
Siehe auch: Tragödie unter Hochspannungsleitung
http://gigaherz.ch/pages/posts/Tr-auml- ... ung377.php
Oder die Erfahrungen von Familie Fankhauser, die wegen Aufrüstens der Hochspannungsleitung bei ihrem Haus so schwere gesundheitliche Probleme bekommen haben, dass sie ihr Haus verlassen und oberhalb des Rosstalls gewohnt haben.
Für neue oder aufzurüstende Hochspannungsleitungen gibt es nur eine gesundheitsverträgliche Lösung: sie müssen bodenverlegt werden (gasisolierte Leitung oder das andere ebenfalls feldminimierende Verfahren).
Studien allgemein zu Elektrosmog finden Sie unter Studien A - Z
http://www.diagnose-funk.ch/gesundheit/ ... index.html
Von den erwähnten Häusern 10 bis 20 m von den Kabeln einer Hochspannungsleitung entfernt oder mit den Kabeln direkt über das Haus kann daher nur abgeraten werden.
Elisabeth Buchs
RE: Hochspannungsleitung ( Danke )
Verfasst: 21. August 2007 07:41
von Pesché Jeannot
Hallo und danke für die Antworten, habe diese jetzt in unser Forum einkopiert und hoffe, dass ich dem Autor in unserem Forum mit diesen Antworten helfen kann!!? Wenn dies der Fall nicht sein soll, werde ich mich wieder melden hier bei euch.
Re: Hochspannungsleitung
Verfasst: 21. August 2007 13:53
von NetWarrior
Elisabeth Buchs hat geschrieben:Baubiologisch empfohlene Werte für 50-Hz-Magnetfelder sind nicht mehr als 20 nT. Auch für sich als Resistente ansehende Personen, sollten es nicht mehr als 50, höchstens 100 nT sein.
Für neue oder aufzurüstende Hochspannungsleitungen gibt es nur eine gesundheitsverträgliche Lösung: sie müssen bodenverlegt werden
Elisabeth Buchs
Der 100nT Wert in städtischen Gebieten ist schon lange illusorisch.
In den bodenverlegten Niederspannungskabeln werden mehrere hundert Ampère transportiert.
Das dadurch generierte Magnetfeld ist bis in den dritten Stock höher als 100nT.
In vielen Wohnüberbauungen haben die E-Werke sogar die
Transformatoren 12kV/400V direkt in einen Wohnblock eingebaut.
Die bodenverlegten Hochspannungsleitungen sind betr. Magnetfeld dramatischer als Hochspannungsleitungen,
da der Minimalabstand zu Wohnhäusern wesentlich geringer ist als bei
Hochspannungsleitungen in 30 Metern Höhe.
Gewiss, das Elektrofeld wird bei Bodenverlegung abgeschirmt, nicht aber das Magnetfeld.
Im Übrigen sollten wir in Städtischen Gebieten nicht vergessen, dass
hohe Magnetfelder via die Wasserversorgung ins Haus gebracht werden.
Ich sprechen von der Region in und um Basel,
wo die Wasserleitungen mit mehreren tausend Ampère
immer noch aufgeladen werden, um den
Lochfrass durch den Tram-Gleichstrom an den Hauptwasserleitungen
im Boden zu verhindern.
Das kannst du hundertmal messen, die Wasserwerker werden es immer
abstreiten, da sie selbst nicht einmal wissen,
wozu die Transformatoren, die an die Wasserleitungen angeschlossen sind
überhaupt dienen.
Hochspannungsleitung
Verfasst: 21. August 2007 16:35
von Elisabeth Buchs
Hallo Net Warrior
Einem Elektroingenieur und zumal einem aus dem eigenen Lager widerspreche ich als Laie eher ungern

, aber:
In der Wohnung meiner Schwägerin in der Stadt Freiburg habe ich mit einem guten Messgerät den Wert von 40 nT festgestellt.
Die erwähnten 400 nT waren in einem Haus in nicht städtischer Umgebung aufgrund von Ausgleichsströmen. Am günstigsten sind meistens freistehende rel. weit von Nachbarn entfernte Häuser.
Bei meinen Aussagen betreffend in den Boden verlegte gasisolierte Leitungen beziehe ich mich auf den Beitrag von Herrn Jakob auf der Hauptseite
http://gigaherz.ch/pages/posts/L-auml-n ... ung820.php
"Ueber den Längenberg, von Wattenwil bis zum Atomkraftwerk Mühleberg soll, wenn es nach dem Willen der Einsprecher geht, der Strom in den Boden.
Eine neue Technologie, um selbst 400-Kilovolt-Leitungen über weite Strecken ins Erdreich zu verlegen, ist ausgereift und wartet auf ihre Anwendung. Anstatt an bis zu 96m hohen Masten aufgehängt, verlaufen die 6 Stromleiter in Rohren, welche mit Isoliergas gefüllt sind, unter der Erde. Die Leitungsstücke sind in Längen zu 120m geschottet, damit bei einem allfälligen Leck nicht mehrere Kilometer auslaufen.
Die Stahlrohre sorgen für eine ausserordentlich gute Abschirmung der Magnetfelder. 10mal besser als bei einer Freileitung.Wenn wir hier den Einsprechern nachgeben, bauen wir in diesem Land nie mehr eine oberirdische Hochspannunsleitung, sagt das eidg. Starkstrominspektorat und hat gleich jede Menge an Ausflüchten bereit. Ganz im Sinn der Bernischen Kraftwerke AG.-"
Im übrigen bleibe ich bei meiner Aussage, dass es über 100 nT ungesund wird, wobei festzustellen ist, dass es viele problematische Häuser auch bezüglich anderer Feldquellen hat.
Elisabeth Buchs
Re: Hochspannungsleitung
Verfasst: 21. August 2007 19:55
von NetWarrior
@Elisabeth
Mit deinen 40nT besteht überhaupt kein Widerspruch zu meinen Aussagen.
Natürlich gibt es auch in Stadten solche Objekte, genauso wie das Gegenteil auf dem Lande vorkommt.
Deine Aussage, dass die Stahlrohre der Gasisolation 10 mal besser die Magnetfelder schirmen ist mit grösster Vorsicht zu behandeln.
Der Grafik im Berich von H.U.Jakob traue ich schlicht nicht über den Weg.
Zudem ist es nicht schlüssig, das Magnetfeld einer 400kV Hochspannungsleitung einfach so einzusetzen.
Es kommt immer noch darauf an, in welcher Höhe die HS-Leiter geführt sind.
Ja glaubt denn wer, dass diese Gas-Isolationen entwickelt wurden, um
die Magnetfelder zu reduzieren?
Die Gasisolationen wurden entwickelt, damit auch Hochspannungen bis
1'000kV überhaupt noch kontrolliert werden können.
Die NISV wird sowieso dann ausgesetzt, wenn der Betreiber einen
öffentlichen Bedarf nachweisen kann.
In diesem Bericht kommt unter anderem schon wieder die Quadrat-Diskussion auf:
Wenn die Stromstärke 7-mal grösser ist, dann ist das erzeugte Magnetfeld
49-mal grösser.
Verfasst: 21. August 2007 22:41
von Netzfreischalter
Darf ich hier kurz was in die Runde werfen:
Wenn ich mich recht erinnere, liegen die offiziellen Grenzwerte, welche in Gebäuden nicht überschritten werden dürfen, bei 1 Mikrotesla. Nur um die genannten Werte diesbezüglich in ein Verhältnis zu stellen. (Korrigiert mich bitte, wenn ich mich irre.)
Wobei ich nicht in einer Wohnung mit 1 Mikrotesla wohnen möchte.

Verfasst: 22. August 2007 06:54
von murphy
manche baubiologen betrachten alles über o,4 mikrotesla schon als kritisch.wenn man elektrosensibel ist,bekommt man oft schon bei o,2 bei daueraufenthalt probleme.wenn diese grundbelastung vorliegt,reagiert
man auf zusätzliche mikrowellen-emf viel emfindlicher.(eigene erfahrung)auch hier gilt,das man im schlaf oft nur bis zu einem zehntel der werte toleriert,die im wachzustand erträglich sind.dies sollte man immer unterscheiden.
Re: Hochspannungsleitung
Verfasst: 22. August 2007 08:49
von Hans-U. Jakob
NetWarrior hat geschrieben:@Elisabeth
Deine Aussage, dass die Stahlrohre der Gasisolation 10 mal besser die Magnetfelder schirmen ist mit grösster Vorsicht zu behandeln.
Der Grafik im Berich von H.U.Jakob traue ich schlicht nicht über den Weg.
Zudem ist es nicht schlüssig, das Magnetfeld einer 400kV Hochspannungsleitung einfach so einzusetzen.
Es kommt immer noch darauf an, in welcher Höhe die HS-Leiter geführt sind.
Ja glaubt denn wer, dass diese Gas-Isolationen entwickelt wurden, um
die Magnetfelder zu reduzieren?
Die Gasisolationen wurden entwickelt, damit auch Hochspannungen bis
1'000kV überhaupt noch kontrolliert werden können.
Die NISV wird sowieso dann ausgesetzt, wenn der Betreiber einen
öffentlichen Bedarf nachweisen kann.
In diesem Bericht kommt unter anderem schon wieder die Quadrat-Diskussion auf:
Wenn die Stromstärke 7-mal grösser ist, dann ist das erzeugte Magnetfeld
49-mal grösser.
Es sind nicht Stahlrohre welche das Magnetfeld "abschirmen"
Diese Rohre sind aus Aluminium und auf deren Oberfläche fliesst ein relativ schwacher Gegenstrom, welcher das Magnetfeld rigoros abdämpft.
Die Rohre sind in einer Sternschaltung miteinander verbunden und geerdet. Man könnte das auch in einer 50-Seitigen Doktorarbeit erklären, wenn man Zeit und Lust dazu hätte.
Die Grafiken stimmen! Und sind messtechnisch nachweisbar!
Dass bei solchen Darstellungen der radiale Abstand, das heisst auch die Höhe über Grund, massgebend ist, ist sogar uns klar. So blöd sind wir nämlich gar nicht, um das zu merken.
Um zum Beispiel direkt neben einem Mast wo Ströme von 1500 Ampère fliessen, den 1 Mikrotesla-Grenzwert einzuhalten, muss dieser Mast mindestens 100m hoch sein. Und bei nur 0.3 Mikrotesla besteht immer noch das 4-fache Leukämierisiko.
Die Sache mit der "qudratischen Funktion", das heisst eine direkte Umrechnung von E in H ist erst ab einem Abstand von 10 Wellenlängen möglich. Und das sind bei einer Frequenz von 50Hz = 60'000km. Bevor dieser Abstand erreicht ist, muss des ELEKTRISCHE und das MAGNETISCHE Feld getrennt gemessen und bewertet werden. Die Rechnung von Net-Warrior geht deshalb nicht auf.
Also hören Sie bitte auf, in diesem Forum Leute verunsichern zu wollen.
Wenn Sie konkrete Fragen haben, beantworten wir diese gerne. Anderes hat hier keinen Platz.
Hans-U. Jakob
Hochspannungsleitungen
Verfasst: 22. August 2007 09:37
von Elisabeth Buchs
Die Frage, ob es sich bei GIL um Stahlrohre wie im vorhergehenden Link erwähnt oder um Alurohre handle, wurde von Herrn Jakob so beantwortet, dass der erste Beitrag von den Längenberger-Einspracheverhandlungen am 10.9.04 geschrieben worden sei und seither weitere Erkenntnisse dazugekommen seien bzw. die Aussage von den Alurohren sei die richtige.
Auf
http://www.gigaherz.ch/1188 wird bei Bild 3 die andere Verlegungsart als GIL erwähnt: "die Verlegungsart im Dreieck innerhalb eines Troges aus Abschirmblechen verheisst eine gewaltige Reduktion der Magnetfelder."
Zum Beitrag von Murphy lässt sich sagen, dass die erwähnten 0,4 Mikrotesla bzw. 400 nT viel zu hoch sind. Herr Jakob sieht die gesundheitlich unbedenklichen Werte ähnlich wie ich: in Schlafräumen nicht mehr als 50 nT, (für bereits Betroffene nicht mehr als 20 NT), in Arbeitsräumen nicht mehr als 100 nT.
Im übrigen lässt sich manches in einem Forum friedlich diskutieren und argumentieren (Ausnahme: Anfeindungen gegenüber Elektrosensible), was eigentlich auch ein Sinn eines Forums ist. Wenn Net Warrior schreibt, in städtischem Umfeld seien 100 nT illusorisch wollte ich das mit Erwähnung einer Messung bei meiner Schwägerin (ich könnte noch weitere hervorsuchen, oft zeigen sich Werte um bis 50 nT) nicht unwidersprochen stehen lassen. Wobei leider zu sagen ist, dass es viele in mancher Hinsicht bezüglich Elektrosmog schlechte Häuser gibt.
Sogar die WHO betrachtet die NF-Felder von Hochspannungsleitungen als möglicherweise krebserregend. Nebst einer Zunahme von Kinderleukämie wie auch die Erfahrungen in Jaun zeigen, bestehe gemäss einer norwegischen Studie auch Verdacht auf Brustkrebsrisiko. Es geht nicht nur um die Elektrosensiblen, wie neuerdings so gerne der Eindruck erweckt werden soll, sondern es geht um ein erhöhtes Risiko für Gesundheitsschäden bei allen Menschen.
Elisabeth Buchs
Re: Hochspannungsleitung
Verfasst: 22. August 2007 09:42
von NetWarrior
Hans-U. Jakob hat geschrieben:NetWarrior hat geschrieben:@Elisabeth
Also hören Sie bitte auf, in diesem Forum Leute verunsichern zu wollen.
Wenn Sie konkrete Fragen haben, beantworten wir diese gerne. Anderes hat hier keinen Platz.
Hans-U. Jakob
@H.U. Jakob
Ich habe auf die Informationen von Elisabeth geantwortet.
Ich stehe zu jedem Wort, das ich geschrieben habe.
Ihnen allerdings muss ich sagen, dass sie vermutlich überall Gegner suchen
und wenn sie sie nicht finden, dann machen sie sich welche mittels
persönlichen Beleidigungen wie sie das in obigem Text formulieren.
Dass sie das auch bei mir tun, enttäuscht mich, denn
ich unterstelle mir nun wirklich, das ich etwas von theoretischer und
praktischer Elektrotechnik verstehe.
Wie ich aber sehe, wollen sie meine Mithilfe in IHREM Forum gar nicht.
Roma(Schwarzenburg) locuta, causa finita!