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Studie von G d'Ambrosio, R Massa, MR Scarfi, O Zeni
Verfasst: 2. Dezember 2004 00:12
von mips
Kennt jemand die Studie von G d'Ambrosio, R Massa, MR Scarfi, O Zeni, die Gen-Schäden in menschlichen Lymphozyten nach Exposition gegenüber GMSK-phasenmodulierten Mikrowellen feststellt?
Wer kann darüber detailierter berichten?
Meines Wissens ist UMTS phasenmoduliert, was mit der Pulsmodulation nicht zu verwechseln ist.
Re: Studie von G d'Ambrosio, R Massa, MR Scarfi, O Zeni
Verfasst: 3. Dezember 2004 17:25
von M. Hahn
Hier ist gewissermaßen von "zwei Paar Schuhen" die Rede.
M.W. sind sowohl UMTS als auch das "klassische" GSM Phasenmoduliert. Das ist aber nur eine Sache. Das mit den Pulsen bei GSM ist eine Folge des Zeitschlitz-Zugriffsverfahrens. Somit sind GSM-Signal ZUSÄTZLICH auch Amplitudenmoduliert (Puls ein-Puls aus.) Die übertragene Information steckt allein in der Phasenmodulation, das Pulsen ist technische bedingt, um die Nutzung eines Kanals für mehrere Handys gleichzeitig zu ermöglichen. Manche Techniker bezeichnen nur das als Modulation, was die Information trägt. Das kann verwirren.
In der genannten Studie wurde dieser Puls-Amplitudeneffekt aber offenbar nicht untersucht. Es ging um den Unterschied zwischen völlig unmoduliertem Signal (sog. CW-Signal) und einem Signal mit Phasenmodulation. Auch letzteres Signal ist aber in der Amplitude konstant!
ZITAT
In the GSM 1800 mobile communication systems the field is BOTH phase (Gaussian minimum shift keying, GMSK) AND amplitude (time domain multiple access, TDMA) modulated. The present study investigated ONLY the effects of phase modulation, and NO amplitude modulation was applied.
ZITAT
Die Phasenmodulation hat aber einen Effekt bei den Zellen ergeben. Das ganz unnmodulierte Signal nicht. Die Stärke des Feldes lag vermutlich über den Grenzwerten. Ich muss dazu sagen, soweit ich es dem frei zugänglichen Abstract der Studie entnehmen kann. Mehr habe ich dazu auch nicht vorliegen.
M. Hahn