Auch manche Elektrosensible möchten zur Weihnachtszeit etwas Licht in die Dunkelheit bringen mittels Weihnachtsbeleuchtungen, es muss ja nicht gleich aussehen wie bei Beck und Bondi. Es sollten aber folgende Punkte beachtet werden:
Wenn es sich um Figuren wie Sterne, Tännchen usw. handelt, sind diese oft mit einer Vielzahl von Lämpchen ausgestattet, die in Serie geschaltet sind. Damit entsteht eine Schleifenbildung. Unser Stern hat z.B. 36 Lämpchen, die Netzspannung beträgt 230 V, also ist jedes Lämpchen ein 6,3 V-Lämpchen. Unser Weihnachtsstern verursacht in unmittelbarer Nähe ein 50-Hz-Magnetfeld von über 200 nT, nimmt jedoch mit der Distanz sehr rasch ab, wenn die Figur kompakt ist. Der Stern leuchtet die ganze Nacht am Küchenfenster und verursacht mir keinerlei Probleme. Wie es bezüglich elektrische Felder aussieht, weiss ich nicht, da ich hier weniger empfindlich bin.
Heute habe ich noch eine Lichterkette mit farbigen Lämpchen für den Balkon gekauft. Es sind 20 Lämpchen zu 12 V, das Magnetfeld ist mit etwa 100 nT tiefer.
Problematischer könnte es werden mit Beleuchtungen, bei denen Niedervolt-Lämpchen parallel geschaltet werden, weil es einen Transformator oder einen Schaltnetzteil (elektronischer Trafo) braucht. Schaltnetzteile verursachen höherfrequente Magnetfelder, die für empfindliche Menschen problematischer sein können.
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs