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Matten gegen Elektrosmog

Verfasst: 16. Dezember 2004 12:14
von help
Matten gegen Elektrosmog - "aus medizinischer Sicht nicht vertretbar"


http://kaernten.orf.at/oesterreich.orf? ... &id=358521

Re: Matten gegen Elektrosmog

Verfasst: 17. Dezember 2004 11:19
von Elisabeth Buchs
Nebst den unerfreulichen Erfahrungen mit der Magnetfeld-Matte, die am Netz angeschlossen etwa 2000 nT mit Sägezahnpuls erzeugt haben soll, habe ich auch eine Matte aus leitfähigem Material mit einem Kabel zum Erdungsanschluss der Steckdose getestet. Es hiess damals, vielleicht könne diese helfen, "damit man sich besser entladen könne". Nach einer halben schlaflosen Nacht und einem Gefühl von "Aufgeladensein" habe ich diese Matte sofort wieder entfernt und zurückgeschickt.

Diese Matten würden vielleicht höchstens etwas helfen, wenn sich ein elektrisches Feld direkt unterhalb des Bettes befinden würde.

Eine mir bekannte Frau wohnt in einem Mehrfamilienhaus und die dortige Steigleitung verursacht in ihrer Wohnung eine erhöhte Ankoppelungsspannung, sie fühlte sich nervös und konnte nicht entspannen. Dort kam die Frage nach geeigneten Massnahmen auf. Die Steigleitung im Haus kann wegen der Dauerverbraucher nicht mit Netzfreischaltern spannungslos gemacht werden. Eine Matte würde evt. die elektrischen Feldlinien sogar noch "anziehen"? Evt. könnte man versuchen, die Steigleitung selber z.B. mit einem geerdeten Silbernetz abzuschirmen. Oder die ganze Steigleitung mit abgeschirmten Kabeln zu sanieren. Im alten Mehrfamilienhaus, wo mein Onkel wohnt, ist ebenfalls ein ähnliches Problem.

Eine Familie lebt in einem absolut freistehenden Haus in sehr schöner Gegend, wo man denken würde, hier könnten sich Elektrosmog-Geschädigte erholen. Leider ist vor dem Haus eine Niederspannungsleitung und hinter dem Haus eine 16 000 V-Leitung. Es entstand ebenfalls ein erhöhtes elektrisches Feld. Die Tochter konnte überhaupt nicht mehr entspannen, nicht mehr schlafen und musste zuletzt ausziehen. Der Mann vertrug diese Situation mehr schlecht als recht, während die Frau nichts spürte. Hier hat ein Elektrosmog-Spezialist dann festgestellt, dass man die Erdung sanieren müsse, dann hat er die Bodenplatte des Hauses mit einem Drahtgeflecht überzogen und einen Tiefenerder gemacht. Nachher habe ich von der Familie vernommen, dass es ein wenig geholfen habe, jedoch immer noch nicht gut sei, vielleicht noch zusätzlich wegen der Radarstrahlung, die dort ebenfalls noch reinkam.

Mit freundlichen Grüssen

Elisabeth Buchs

Re: Matten gegen Elektrosmog

Verfasst: 21. Dezember 2004 09:22
von uwe dippold
Hallo Leute,
alle Matten sind abzulehnen, wenn nicht sichergestellt ist, durch Messungen, dass die Felder nur von unten kommen.
Wenn die Felder nämlich wie bei Frau Buchs aus Richtung der Wände oder der Decke kommen, dann werden sie verstärkt auf die geerdete Fläche konzentriert und werden dadurch in die Erde geleitet. Damit gehen aber alle Feldlinien durch den darauf liegenden Körper hindurch. Mit einem Messgerät für kappazitive Ankopplung kann man allerdings keine Spannung mehr messen, weil ja eine großflächige Erdung da ist.
Das gleiche kann auch passieren, wenn man größere Flächen mit irgendwelchen Metallgeweben oder -folien bedeckt und erdet.
Auch mit geerdeter Abschirmfarbe auf Kohlefaserbasis kann das passieren.
Durch Messungen und entsprechende Maßnahmen muss immer sichergestellt sein, dass keine elektrischen Feldquellen mehr vorhanden sind, die durch die Menschen hindurch gehen können.
Man kann diese Probleme nur in den Griff bekommen, wenn Messungen mit Feldsonden durchgeführt werden, um die Quellen und die Richtungen der Feldlinien festzustellen.
Schöne Grüße aus Nürnberg
Uwe Dippold