New Scientist: Handys doch krebserregend
Verfasst: 31. August 2007 19:22
Letztere Vermutung legen Forschungsergebnisse nahe, die jetzt vorgelegt wurden. Im Allgemeinen wird bekanntlich angenommen, dass die elektromagnetische Strahlung von Handys nicht einmal ein Taschentuch durchdringen kann. Wie israelische Forscher herausgefunden haben, besteht jedoch die Möglichkeit, dass die von den Geräten emittierte Strahlung bereits nach kurzer Einwirkungszeit zu einer beschleunigten Zellteilung führen kann.
Auf gut Deutsch, sie könnte krebserregend sein, wie der New Scientist berichtet. Die Wissenschaftler am israelischen Weizmann-Institut bestrahlten Ratten und menschliches Gewebe mit einem Zehntel der üblicherweise bei Handygesprächen auftretenden Strahlung. Zwar ist diese Strahlung viel zu schwach, um Schäden am menschlichen Erbmaterial zu verursachen, aber bereits nach fünf Minuten konnten die Wissenschaftler in den bestrahlten Geweben bestimmte Botenstoffe nachweisen, die sonst nur im Zusammenhang mit verstärkter Zellteilung und Wachstum auftreten.
Die Forscher selbst möchten nicht direkt von Krebs sprechen, aber immerhin sei man erste Schritte auf einem Weg gegangen, der zur Aktivierung der Zellteilung führen könne. Bis zur Entstehung von Krebs müsse dieser Effekt wesentlich stärker und lang anhaltender wirken und sei außerdem auch nur einer der Faktoren, die schließlich zur Entartung von gesunden Zellen führten. "Die eigentliche Bedeutung liegt in der Erkenntnis, dass Zellen auch auf non-thermale Handy-Strahlung reagieren", so Instituts-Professor Rony Seger.
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LINKS:
http://www.newscientist.com/article/mg1 ... -them.html
http://www.telegraph.co.uk/news/main.jh ... ile130.xml
Auf gut Deutsch, sie könnte krebserregend sein, wie der New Scientist berichtet. Die Wissenschaftler am israelischen Weizmann-Institut bestrahlten Ratten und menschliches Gewebe mit einem Zehntel der üblicherweise bei Handygesprächen auftretenden Strahlung. Zwar ist diese Strahlung viel zu schwach, um Schäden am menschlichen Erbmaterial zu verursachen, aber bereits nach fünf Minuten konnten die Wissenschaftler in den bestrahlten Geweben bestimmte Botenstoffe nachweisen, die sonst nur im Zusammenhang mit verstärkter Zellteilung und Wachstum auftreten.
Die Forscher selbst möchten nicht direkt von Krebs sprechen, aber immerhin sei man erste Schritte auf einem Weg gegangen, der zur Aktivierung der Zellteilung führen könne. Bis zur Entstehung von Krebs müsse dieser Effekt wesentlich stärker und lang anhaltender wirken und sei außerdem auch nur einer der Faktoren, die schließlich zur Entartung von gesunden Zellen führten. "Die eigentliche Bedeutung liegt in der Erkenntnis, dass Zellen auch auf non-thermale Handy-Strahlung reagieren", so Instituts-Professor Rony Seger.
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