Funkochmühle: Verhandlungen mit den Mobilfunkern
Verfasst: 15. Januar 2005 11:10
Gemäss meinem Beitrag vom 17.11.04 hat nun Herr Weiner Verhandlungen mit den Mobilnetzbetreibern geführt, dass diese ihm Zusicherungen abgeben, dieses Gebiet antennenfrei zu halten. Bis jetzt sollen sich die Betreiber kompromisslos gezeigt haben. Herr Weiner will nun Einzelheiten zur Umsetzung erarbeiten, um wenn möglich noch in diesem Frühjahr mit der Realisierung seines Projektes "Funklochmühle" zu beginnen.
Steffen Branse von E-Plus stellte klar: Wir werden keine Erklärung abgeben, dass wir den schlechten oder nicht vorhandenen Handyempfang in dem Gebiet auf Dauer erhalten werden. Bei massiven Kundenwünschen könnte die Lochmühle sogar stärker als bisher bestrahlt werden.
Herr Uwe Fritzsching vom Talsperrenverband kommentierte das Treffen so: Dass rund um den Kriebsteinsee ein bundesweiter Präzedenzfall geschaffen werde, sei nicht im Interesse der Mobilfunkfirmen. Daher werde das Projekt blockiert, auch wenn das dünn besiedelte Gebiet unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten uninteressant sei.
Nähere Angaben dazu sind nachzulesen bei www.izgmf.de, Mittweidaer Zeitung vom 12.1 und 13.1.05.
Soviel ich weiss, sind z.B. bei uns in der Schweiz die Netzbetreiber im Auftrag unserer Regierung, finanziert mit unseren Steuergeldern (Comcom?)verpflichtet, eine gewisse Netzabdeckung zu haben, Orange soll sogar einmal gerügt worden sein, weil sie (wegen Einsprachen?) zuwenig rasch mit dem Aufbau ihres Netzes vorwärts kamen. Auf das "Volkswohl" der Handybenutzer wird so gut geachtet, jedoch so gar nicht auf das Wohl der Menschen, die dieses gesundheitliche Risiko nicht eingehen wollen oder können, weil sie den Elektrosmog nicht vertragen.
Die Mobilfunker fürchten wohl zurecht, dass ein Präzedenzfall entstehen könnte, dass immer mehr Menschen merken könnten, dass ihnen ein Funkloch, wo sie gesünder leben können, wichtiger sein könnte als Handy-Empfang in der Tiefgarage. Auch mit weniger und weniger starken Antennen liesse sich noch gut versorgen,
Vielleicht fürchten die Mobilfunker auch, dass vorher kranke, geschwächte, therapieresistente Menschen, denen eingeredet wurde, sie bilden sich alles nur ein, merken könnten, dass sie in einem elektrosmogarmem Gebiet wie die Funklochmühle plötzlich aufällig gesunden könnten und dass dies bekannt werden könnte durch z.B. Presse und Internet.
Nächsten Sommer habe ich vor, die Lochmühle einmal zu besichtigen mitsamt Messgeräten und habe Herrn Weiner gemailt wegen evt. einer Uebernachtung mit Zelt.
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs
Steffen Branse von E-Plus stellte klar: Wir werden keine Erklärung abgeben, dass wir den schlechten oder nicht vorhandenen Handyempfang in dem Gebiet auf Dauer erhalten werden. Bei massiven Kundenwünschen könnte die Lochmühle sogar stärker als bisher bestrahlt werden.
Herr Uwe Fritzsching vom Talsperrenverband kommentierte das Treffen so: Dass rund um den Kriebsteinsee ein bundesweiter Präzedenzfall geschaffen werde, sei nicht im Interesse der Mobilfunkfirmen. Daher werde das Projekt blockiert, auch wenn das dünn besiedelte Gebiet unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten uninteressant sei.
Nähere Angaben dazu sind nachzulesen bei www.izgmf.de, Mittweidaer Zeitung vom 12.1 und 13.1.05.
Soviel ich weiss, sind z.B. bei uns in der Schweiz die Netzbetreiber im Auftrag unserer Regierung, finanziert mit unseren Steuergeldern (Comcom?)verpflichtet, eine gewisse Netzabdeckung zu haben, Orange soll sogar einmal gerügt worden sein, weil sie (wegen Einsprachen?) zuwenig rasch mit dem Aufbau ihres Netzes vorwärts kamen. Auf das "Volkswohl" der Handybenutzer wird so gut geachtet, jedoch so gar nicht auf das Wohl der Menschen, die dieses gesundheitliche Risiko nicht eingehen wollen oder können, weil sie den Elektrosmog nicht vertragen.
Die Mobilfunker fürchten wohl zurecht, dass ein Präzedenzfall entstehen könnte, dass immer mehr Menschen merken könnten, dass ihnen ein Funkloch, wo sie gesünder leben können, wichtiger sein könnte als Handy-Empfang in der Tiefgarage. Auch mit weniger und weniger starken Antennen liesse sich noch gut versorgen,
Vielleicht fürchten die Mobilfunker auch, dass vorher kranke, geschwächte, therapieresistente Menschen, denen eingeredet wurde, sie bilden sich alles nur ein, merken könnten, dass sie in einem elektrosmogarmem Gebiet wie die Funklochmühle plötzlich aufällig gesunden könnten und dass dies bekannt werden könnte durch z.B. Presse und Internet.
Nächsten Sommer habe ich vor, die Lochmühle einmal zu besichtigen mitsamt Messgeräten und habe Herrn Weiner gemailt wegen evt. einer Uebernachtung mit Zelt.
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs