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Moratorium für Mobilfunkantennen?

Verfasst: 15. Januar 2005 12:02
von Helga B.
Hier ein unveröffentlichter Leserbrief an die BAZ:

Ein Moratorium für neue Mobilfunkantennen?

Die Behauptung: "Die Schweiz sei diesbezüglich vorsichtiger als die EU...", ist schlicht eine bewusste Irreführung von den Mobilfunkbetreibern. Siehe unter: www.gigaherz.ch/429/u.541/print/

Dass das Buwal und die ETH Zürich, in diesem Milliardengeschäft leider nur einseitige Interessen vertreten,ist mittlerweile allgemein bekannt! Somit darf man gespannt sein auf die Resultate der im Artikel geschilderten Grossstudien.

Zum Glück gibt es noch Studien aus anderen Ländern, deren Glaubwürdigkeit nicht in Frage gestellt werden darf, auch für Regierungsmitglieder im Bundeshaus. Die Mobilfunk betreiber dürfen sich schon jetzt auf milliardenschwere Sammelklagen freuen

Helga B. in A.

Die Basler Zeitung hat der Einsenderin folgenden Normbrief gesandt, mit der sie die Nichtveröffentlichung des Leserbriefs begründet:

Eingangsbestätigung
Sehr geehrte Frau B. Vielen Dank für Ihren Leserbrief vom 6.12.2004 und Ihr Interesse an der Basler Zeitung. Dass sich unsere Leserinnen und Leser intensiv mit der Basler Zeitung, ihren Themen und Artikeln auseinander setzen, freut und motiviert uns. Möglichst viele der Leserbriefe, die uns Tag für Tag erreichen, wollen wir deshalb in unserem Forum veröffentlichen. Die Lesermeinungen sind uns sehr wichtig. Nach Möglichkeit berücksichtigen wir auch Ihr Schreiben. Wir bitten Sie jedoch im Voraus um Verständnis, falls dies aus Platzgründen nicht oder nur auszugsweise der Fall sein kann – es ist leider unmöglich, alle Zuschriften (ungekürzt) zu publizieren. Täglich erreichen uns rund 100 Zuschriften und E-Mails zu den Themen und Beiträgen der BaZ. Über Auswahl und Erscheinung können wir keine zusätzliche Korrespondenz führen. Bitte beachten Sie, dass Leserbriefe sich auf einen baz-Artikel beziehen müssen. Kurze Leserbriefe haben grössere Chancen. Ebenso brauchen wir Ihre vollständige Anschrift. (inkl. Adresse und Tel.Nr.). Sollte Ihr Brief keinen Platz finden, haben Sie dennoch eine Wirkung erzielt: Ihr Brief wird an das zuständige Ressort und an die Chefredaktion weitergeleitet. Wir wünschen Ihnen weiterhin eine anregende Lektüre.

Kommentar Gigaherz. Frau B. hat den Leserbrief selbstverständlich unter Angabe ihres vollen Namens und der vollständigen Adresse eingesandt. Er bezog sich auf den in der BAZ ausführlich erschienenen Artikel über die Standesintiative Basel mit der Forderung nach einem Antennenmoratorium. Der Brief hätte ausserdem gerade wegen seiner Kürze leicht veröffentlicht werden können.