Mikrowellen....Heute Abend im Einstein
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Marc
Mikrowellen....Heute Abend im Einstein
Heute Abend kommt auf SF1 im Einstein das Thema Mikrowellenherd
"Zerstören Mikrowellen die Vitamine?"
Bin gespannt auf das Ergebnis
"Zerstören Mikrowellen die Vitamine?"
Bin gespannt auf das Ergebnis
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Tom
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Elisabeth Buchs
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- Registriert: 27. Januar 2007 21:48
Mikrowellenofen
Habe die Sendung nicht mehr gesehen, bzw. nach der nano-Sendung genug. Und wenn ich diesen abgedroschenen Vergleich mit der Sonne nur schon lese. Jedem der mir so kommt, vergleiche ich EMF mit Röntgenstrahlung, das haben sie dann schon weniger gern. Sollen Sie doch die Welt in einen riesigen Mikrowellenofen verwandeln, noch knapp unterhalb des Garens, denn die thermischen Werte werden ja auch von den eingefleischten Befürwortern anerkannt. Doch gebt den Menschen die das nicht wollen oder vertragen einen Ausweg, dass sie leben können.
"Kann das Garen mit der Mikrowelle Inhaltsstoffe abbauen, die für den menschlichen Organismus wertvoll sind?
Wissenschaftler vom CEBAS-CSIC-Forschungsinstitut der Universität Murcia in Spanien fanden heraus, dass Mikrowellenherde Nährstoffe in Nahrungsmitteln, insbesondere die so genannten Antioxidantien, zerstören können. Wie der New Scientist in seiner Ausgabe vom 25. Oktober 2003 schrieb, sei das Garen mit Wasserdampf in einem Dampkochftopf bei weitem die gesündeste Art, um Gemüse zu kochen – und der Mikrowellenofen die schlechteste.
Es gibt drei Typen von Antioxidantien: die Flavonoide, die Derivate der Kaffeoylchinasäure und die so genannten Sinapinsäuren (auch bekannt als Vitamine A,C,E, Folsäure etc.). Antioxidantien können schädliche Stoffe, die sogenannten freien Radikalen, auffangen und dadurch einen Überschuss der Moleküle verhindern, die unerwünschte chemische Reaktionen hervorrufen können. Sie kommen in Ballaststoffen und vielen Obst- und Gemüsesorten vor, wie beispielsweise Broccoli, Paprika und Tomaten. Aber auch: „Kräuter enthalten ungewöhnlich viele Antioxidantien.“
Kräuter verleihen Speisen nicht nur die gewisse Würze, sondern sie enthalten auch ungewöhnlich viele Antioxidantien und sind deshalb sehr gesund.
Im Frühjahr 2002 untersuchten Wei Zheng und Shiow Y. Wang vom U.S. Department of Agriculture in Beltsville, USA, 39 verschiedene Kräuter auf ihren Gehalt an Antioxidantien. Das Pizzagewürz Oregano schnitt bei ihrer Untersuchung am besten ab, es hatte die höchste antioxidative Aktivität der untersuchten Gewürze. Ihre Studie haben die Forscher im Journal of Agricultural and Food Chemisty veröffentlicht (Vol. 49, S. 5165).
Die antioxidative Wirkung von Oregano ist auch im Vergleich zu Früchten oder Gemüsen, die ebenfalls für ihren hohen Gehalt an Antioxidantien bekannt sind, überragend. Oregano hat eine 42 mal höhere antioxidative Wirkung als Äpfel, eine 30 mal höhere als Kartoffeln und eine 4 mal höhere als Blaubeeren. „Ein Esslöffel Oregano enthält dieselbe Menge an Antioxidantien wie ein mittelgrosser Apfel.“ erläuterte Wang. Aber auch andere Kräuter wie Dill, Pfefferminze, Thymian oder Basilikum haben einen vergleichsweise hohen Gehalt an Antioxidantien.
Die genauen Hintergründe der oft tödlichen Mangelkrankheit bei Kleinkindern, Kwashiorkor genannt, sind jetzt aufgeklärt. Nach Meinung eines US-Forscherteams ist der Mangel an Antioxidantien in der Nahrung für die Krankheit der Kinder verantwortlich. Zur Zeit sind weltweit etwa 40 Millionen Kinder betroffen – vor allem in den Dritte-Welt-Ländern.
Wissenschaftler der University of Florida (UF) und der Washington University hatten laut ihrem Bericht im Journal of Pediatrics Urinproben von Kleinkindern aus Malawi untersucht. Dabei stellte sich heraus, dass Kinder mit Kwashiorkor einen sehr hohen Anteil an Indikatoren für so genannten oxidativen Stress in sich trugen, verursacht durch einen Mangel an Antioxidantien. Dies führt dazu, dass gesunde Zellen im Körper zerstört werden und die Abwehrkräfte nachlassen.
Es ist, so die Forscher, eine extreme Form der Fehlernährung, bei der die Kinder zum einen psychisch betroffen sind – sie werden reizbar, lethargisch oder apathisch. Zum anderen bekommen die Kinder große Wundstellen auf der Haut und einen aufgeblähten Bauch. Die davor schützenden Antioxidantien sind Substanzen, die eine Schädigung der Zellen durch freie Sauerstoffradikale verhindern.
Das spanische Forscherteam um Cristina Garcia-Viguera hatte nun die verbleibenden Nährstoffe – im Blickpunkt standen insbesondere die Antioxidantien – in Broccoli verglichen, nachdem das Gemüse entweder im Dampfkochtopf, in kochendem Wasser, im Wasserbad oder in der Mikrowelle gegart worden war. Der Wasserdampf des Dampfkochtopfs beeinträchtigte die krebshemmenden Antioxidantien nur wenig, während der Mikrowellenherd sie fast vollkommen eliminierte. Wasserbad und herkömmlicher Kochtopf bauten beide deutlich weniger Antioxidantien ab als die Mikrowelle.
In Zahlen ausgedrückt liest sich das folgendermaßen: Beim schonenden Garen über heißem Dampf verringern sich die Antioxidantien nur geringfügig – um genau zu sein: um 11 Prozent der Flavonoide und um 8 Prozent der Derivate der Kaffeoylchinasäure – die Sinapinsäuren bleiben vollständig erhalten. Im Gegensatz dazu treten bei den anderen beiden Garvarianten große Mengen der Antioxidantien in das Kochwasser aus, weshalb das Gemüse nach dem Wasserbad bzw. dem Garen im Kochtopf nur noch 20 bis 45 Prozent der in rohem Broccoli enthaltenen Antioxidantien aufweist. Bei der Mikrowelle verbleiben dagegen nur noch etwa 3 bis 25 Prozent, je nach Typ: „Die Mikrowelle kann bis zu 97 Prozent der Flavonoide, 87 Prozent der Derivate der Kaffeoylchinasäure und 74 Prozent der Sinapinsäuren abbauen.“
Im Kochwasser werden diese Stoffe dann durch die starke Hitzeeinwirkung nochmals drastisch reduziert. Wird das Kochwasser anschließend nicht mit verwendet und weg geschüttet, geht auch der verbliebene Rest dieser Stoffe dem menschlichen Organismus unwiderruflich verloren.
Nicht vergessen werden darf auch in diesem Zusammenhang der Hinweis, dass in der Mikrowelle meist Fertiggerichte und/oder eingefrorene Speisen zubereitet werden. Das Forscherteam hatte zu letzterem eine weitere Untersuchung vorgenommen: Gemüse, das vor dem Gefrieren grundsätzlich blanchiert wird, um Konsistenz und Farbe zu behalten, verliert im Schnitt dadurch allein schon ein Drittel seiner Antioxidantien: Karotten, Erbsen und Broccoli etwa 30 Prozent an Vitamin C, während grüne Bohnen bei 10 Prozent und Spinat bei 40 Prozent lagen. Bei letzterem kommen nochmals 40 Prozent Verlust an Kalium und 70 Prozent an Folsäure hinzu. Der Gefriervorgang selbst baut zusätzlich – allerdings in geringerem Maße – Antioxidantien ab (bei Spinat sind es dennoch etwa 30 Prozent an Folsäure).
Nun kann man sich leicht ausrechnen, was für den menschlichen Organismus an wertvollen Stoffen übrig bleibt, wenn Broccoli – erst blanchiert und tiefgefroren und anschließend in der Mikrowelle erhitzt – auf den Tisch kommt.
Dass Muttermilch nicht in der Mikrowelle erwärmt werden soll, ist verbreitete Lehrmeinung. Eine bereits 1992 publizierte Studie der Stanford Universität analysierte die im Mikrowellenofen erwärmte Muttermilch und kam zu dem Schluss, dass diese dann ihre Fähigkeit verliert, Infektionen zu bekämpfen. Außerdem würde sie sich extrem schnell zersetzen und so könnten sich Eschericha Coli-Bakterien (Darmbakterien) bilden.
Die Forscher schrieben: „Unsere Forschungserkenntnisse zeigen, dass die Mikrowelle kein geeignetes Kochinstrument für Muttermilch ist, da sie einen signifikanten Verlust der das Immunsystem stärkenden Stoffe zur Folge hat.“
Auch das Forschungsinstitut für Kinderernährung in Dortmund weist darauf hin. Begründet wird dies einerseits mit der Tatsache, dass durch die Mikrowelle so genannte „hot spots“ entstehen, einzelne Hitzeherde, deren Temperatur nicht mehr kontrollierbar ist. So könnten dem Kleinkind Verbrennungen in Mundhöhle und Speiseröhre zugefügt werden, da diese Hitzespots nach außen nicht merkbar sind, was sich aber durch ausreichendes Schütteln verhindern ließe. Andererseits – und das ist das Entscheidende – gehen schon bei Temperaturen zwischen 30 und 50 Grad Celsius wertvolle Enzyme und Inhaltsstoffe verloren, die insbesondere für die Immunabwehr des Kindes von großer Bedeutung sind.
Experten raten daher generell von einem Aufwärmen der Muttermilch ab, empfehlen aber für Ausnahmen die so genannten Flaschenwärmer mit Thermostat, bei denen eine Überhitzung ausgeschlossen ist.
Damit wird klar, dass das Essen aus der Mikrowelle weniger gesund ist als das Garen über heißem Dampf. Einerseits, weil hierbei durch die Art des Garvorgangs wesentlich mehr Antioxidantien verloren gehen. Andererseits und mittelbar, weil oftmals Nahrungsmittel – z. B. fertigvorgegart und/oder tiefgefroren – verwendet werden, die von vorne herein weniger der gesundheitsfördernden Stoffe enthalten. Die Erwärmung von Muttermilch sollte völlig ausgeschlossen werden, da hier zusätzlich noch Stoffe zur Immunabwehr zerstört werden und sich gleichzeitig vermehrt Bakterien bilden können."
(Quelle: FgF-Newsletter von 2/2004, wo mir kürzlich jemand gesagt hat, die FgF würden nicht mehr so viel Finanzunterstützung erhalten, da sie zu ehrlich seien, bzw. die Gelder würden eher an PR-Organisationen wie izmf, Forum-Mobil usw. gehen).
Elisabeth Buchs
"Kann das Garen mit der Mikrowelle Inhaltsstoffe abbauen, die für den menschlichen Organismus wertvoll sind?
Wissenschaftler vom CEBAS-CSIC-Forschungsinstitut der Universität Murcia in Spanien fanden heraus, dass Mikrowellenherde Nährstoffe in Nahrungsmitteln, insbesondere die so genannten Antioxidantien, zerstören können. Wie der New Scientist in seiner Ausgabe vom 25. Oktober 2003 schrieb, sei das Garen mit Wasserdampf in einem Dampkochftopf bei weitem die gesündeste Art, um Gemüse zu kochen – und der Mikrowellenofen die schlechteste.
Es gibt drei Typen von Antioxidantien: die Flavonoide, die Derivate der Kaffeoylchinasäure und die so genannten Sinapinsäuren (auch bekannt als Vitamine A,C,E, Folsäure etc.). Antioxidantien können schädliche Stoffe, die sogenannten freien Radikalen, auffangen und dadurch einen Überschuss der Moleküle verhindern, die unerwünschte chemische Reaktionen hervorrufen können. Sie kommen in Ballaststoffen und vielen Obst- und Gemüsesorten vor, wie beispielsweise Broccoli, Paprika und Tomaten. Aber auch: „Kräuter enthalten ungewöhnlich viele Antioxidantien.“
Kräuter verleihen Speisen nicht nur die gewisse Würze, sondern sie enthalten auch ungewöhnlich viele Antioxidantien und sind deshalb sehr gesund.
Im Frühjahr 2002 untersuchten Wei Zheng und Shiow Y. Wang vom U.S. Department of Agriculture in Beltsville, USA, 39 verschiedene Kräuter auf ihren Gehalt an Antioxidantien. Das Pizzagewürz Oregano schnitt bei ihrer Untersuchung am besten ab, es hatte die höchste antioxidative Aktivität der untersuchten Gewürze. Ihre Studie haben die Forscher im Journal of Agricultural and Food Chemisty veröffentlicht (Vol. 49, S. 5165).
Die antioxidative Wirkung von Oregano ist auch im Vergleich zu Früchten oder Gemüsen, die ebenfalls für ihren hohen Gehalt an Antioxidantien bekannt sind, überragend. Oregano hat eine 42 mal höhere antioxidative Wirkung als Äpfel, eine 30 mal höhere als Kartoffeln und eine 4 mal höhere als Blaubeeren. „Ein Esslöffel Oregano enthält dieselbe Menge an Antioxidantien wie ein mittelgrosser Apfel.“ erläuterte Wang. Aber auch andere Kräuter wie Dill, Pfefferminze, Thymian oder Basilikum haben einen vergleichsweise hohen Gehalt an Antioxidantien.
Die genauen Hintergründe der oft tödlichen Mangelkrankheit bei Kleinkindern, Kwashiorkor genannt, sind jetzt aufgeklärt. Nach Meinung eines US-Forscherteams ist der Mangel an Antioxidantien in der Nahrung für die Krankheit der Kinder verantwortlich. Zur Zeit sind weltweit etwa 40 Millionen Kinder betroffen – vor allem in den Dritte-Welt-Ländern.
Wissenschaftler der University of Florida (UF) und der Washington University hatten laut ihrem Bericht im Journal of Pediatrics Urinproben von Kleinkindern aus Malawi untersucht. Dabei stellte sich heraus, dass Kinder mit Kwashiorkor einen sehr hohen Anteil an Indikatoren für so genannten oxidativen Stress in sich trugen, verursacht durch einen Mangel an Antioxidantien. Dies führt dazu, dass gesunde Zellen im Körper zerstört werden und die Abwehrkräfte nachlassen.
Es ist, so die Forscher, eine extreme Form der Fehlernährung, bei der die Kinder zum einen psychisch betroffen sind – sie werden reizbar, lethargisch oder apathisch. Zum anderen bekommen die Kinder große Wundstellen auf der Haut und einen aufgeblähten Bauch. Die davor schützenden Antioxidantien sind Substanzen, die eine Schädigung der Zellen durch freie Sauerstoffradikale verhindern.
Das spanische Forscherteam um Cristina Garcia-Viguera hatte nun die verbleibenden Nährstoffe – im Blickpunkt standen insbesondere die Antioxidantien – in Broccoli verglichen, nachdem das Gemüse entweder im Dampfkochtopf, in kochendem Wasser, im Wasserbad oder in der Mikrowelle gegart worden war. Der Wasserdampf des Dampfkochtopfs beeinträchtigte die krebshemmenden Antioxidantien nur wenig, während der Mikrowellenherd sie fast vollkommen eliminierte. Wasserbad und herkömmlicher Kochtopf bauten beide deutlich weniger Antioxidantien ab als die Mikrowelle.
In Zahlen ausgedrückt liest sich das folgendermaßen: Beim schonenden Garen über heißem Dampf verringern sich die Antioxidantien nur geringfügig – um genau zu sein: um 11 Prozent der Flavonoide und um 8 Prozent der Derivate der Kaffeoylchinasäure – die Sinapinsäuren bleiben vollständig erhalten. Im Gegensatz dazu treten bei den anderen beiden Garvarianten große Mengen der Antioxidantien in das Kochwasser aus, weshalb das Gemüse nach dem Wasserbad bzw. dem Garen im Kochtopf nur noch 20 bis 45 Prozent der in rohem Broccoli enthaltenen Antioxidantien aufweist. Bei der Mikrowelle verbleiben dagegen nur noch etwa 3 bis 25 Prozent, je nach Typ: „Die Mikrowelle kann bis zu 97 Prozent der Flavonoide, 87 Prozent der Derivate der Kaffeoylchinasäure und 74 Prozent der Sinapinsäuren abbauen.“
Im Kochwasser werden diese Stoffe dann durch die starke Hitzeeinwirkung nochmals drastisch reduziert. Wird das Kochwasser anschließend nicht mit verwendet und weg geschüttet, geht auch der verbliebene Rest dieser Stoffe dem menschlichen Organismus unwiderruflich verloren.
Nicht vergessen werden darf auch in diesem Zusammenhang der Hinweis, dass in der Mikrowelle meist Fertiggerichte und/oder eingefrorene Speisen zubereitet werden. Das Forscherteam hatte zu letzterem eine weitere Untersuchung vorgenommen: Gemüse, das vor dem Gefrieren grundsätzlich blanchiert wird, um Konsistenz und Farbe zu behalten, verliert im Schnitt dadurch allein schon ein Drittel seiner Antioxidantien: Karotten, Erbsen und Broccoli etwa 30 Prozent an Vitamin C, während grüne Bohnen bei 10 Prozent und Spinat bei 40 Prozent lagen. Bei letzterem kommen nochmals 40 Prozent Verlust an Kalium und 70 Prozent an Folsäure hinzu. Der Gefriervorgang selbst baut zusätzlich – allerdings in geringerem Maße – Antioxidantien ab (bei Spinat sind es dennoch etwa 30 Prozent an Folsäure).
Nun kann man sich leicht ausrechnen, was für den menschlichen Organismus an wertvollen Stoffen übrig bleibt, wenn Broccoli – erst blanchiert und tiefgefroren und anschließend in der Mikrowelle erhitzt – auf den Tisch kommt.
Dass Muttermilch nicht in der Mikrowelle erwärmt werden soll, ist verbreitete Lehrmeinung. Eine bereits 1992 publizierte Studie der Stanford Universität analysierte die im Mikrowellenofen erwärmte Muttermilch und kam zu dem Schluss, dass diese dann ihre Fähigkeit verliert, Infektionen zu bekämpfen. Außerdem würde sie sich extrem schnell zersetzen und so könnten sich Eschericha Coli-Bakterien (Darmbakterien) bilden.
Die Forscher schrieben: „Unsere Forschungserkenntnisse zeigen, dass die Mikrowelle kein geeignetes Kochinstrument für Muttermilch ist, da sie einen signifikanten Verlust der das Immunsystem stärkenden Stoffe zur Folge hat.“
Auch das Forschungsinstitut für Kinderernährung in Dortmund weist darauf hin. Begründet wird dies einerseits mit der Tatsache, dass durch die Mikrowelle so genannte „hot spots“ entstehen, einzelne Hitzeherde, deren Temperatur nicht mehr kontrollierbar ist. So könnten dem Kleinkind Verbrennungen in Mundhöhle und Speiseröhre zugefügt werden, da diese Hitzespots nach außen nicht merkbar sind, was sich aber durch ausreichendes Schütteln verhindern ließe. Andererseits – und das ist das Entscheidende – gehen schon bei Temperaturen zwischen 30 und 50 Grad Celsius wertvolle Enzyme und Inhaltsstoffe verloren, die insbesondere für die Immunabwehr des Kindes von großer Bedeutung sind.
Experten raten daher generell von einem Aufwärmen der Muttermilch ab, empfehlen aber für Ausnahmen die so genannten Flaschenwärmer mit Thermostat, bei denen eine Überhitzung ausgeschlossen ist.
Damit wird klar, dass das Essen aus der Mikrowelle weniger gesund ist als das Garen über heißem Dampf. Einerseits, weil hierbei durch die Art des Garvorgangs wesentlich mehr Antioxidantien verloren gehen. Andererseits und mittelbar, weil oftmals Nahrungsmittel – z. B. fertigvorgegart und/oder tiefgefroren – verwendet werden, die von vorne herein weniger der gesundheitsfördernden Stoffe enthalten. Die Erwärmung von Muttermilch sollte völlig ausgeschlossen werden, da hier zusätzlich noch Stoffe zur Immunabwehr zerstört werden und sich gleichzeitig vermehrt Bakterien bilden können."
(Quelle: FgF-Newsletter von 2/2004, wo mir kürzlich jemand gesagt hat, die FgF würden nicht mehr so viel Finanzunterstützung erhalten, da sie zu ehrlich seien, bzw. die Gelder würden eher an PR-Organisationen wie izmf, Forum-Mobil usw. gehen).
Elisabeth Buchs
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Michael
In diesem Beitrag soll die Frage geklärt werden, ob und – falls ja – warum Essen aus der Mikrowelle ungesund sein könnte. Dabei wird sowohl auf die Verminderung von für den menschlichen Körper wertvollen Nährstoffen eingegangen als auch auf ein mögliches Überleben schädlicher Salmonellen, Listerien etc. Nach Betrachtung von Kochgeschirr und Mikro-wellengerät selbst hinsichtlich möglicher negativer Ausdünstungen und Leckstrahlung spiegelt sich das Ergebnis schließlich in der Schlussbetrachtung wider.
Eine Einführung in die Begriffe
Zunächst zum besseren Verständnis ein kleiner Exkurs, wie ein Mikrowellenofen, oder kurz Mikrowelle genannt, überhaupt funktioniert.
Die Mikrowelle ist eine der großen Erfindungen des 20. Jahrhunderts. In zig Millionen Haushalten findet sich solch ein Gerät. Die Mikrowelle ist praktisch, weil sie sehr schnell arbeitet und gleichzeitig sehr effizient ist im Hinblick auf ihren Energieverbrauch: sie erwärmt nur die Speisen, nicht aber die Gefäße, in denen sich die Speisen befinden. Die Geräte werden mit Leistungen zwischen 500 und 1100 Watt angeboten, wobei bei jedem Gerät diverse Leistungsstufen für die einzelnen Garvorgänge gewählt werden können. Dabei werden aber stets Mikrowellen mit größter Leistung erzeugt, die bei kleineren Stufen jedoch zeitlich gepulst sind und so im zeitlichen Mittel für weniger Erwärmung sorgen.
Wie der Name schon vermuten lässt, gelangen bei dieser Garmethode Mikrowellen zum Einsatz. Sie werden von einem Klystron innerhalb des Geräts erzeugt, liegen bei Frequenzen um 2,45 Gigahertz (GHz) und haben die interessante Eigenschaft, von Wasser, Fett und Zucker absorbiert zu werden. Dabei versetzen sie die einzelnen Moleküle in Schwingungen und es entsteht (Reibungs-)Wärme respektive Hitze. Andererseits werden diese Wellen nicht von Plastik, Glas oder Keramik absorbiert, weshalb sich diese Materialien auch nicht erwärmen. Luft ist ebenfalls für diese Wellen durchlässig, so dass sich die Temperatur im Innern einer Mikrowelle ebenfalls nicht verändern wird. Metall reflektiert Mikrowellen und ist daher nicht geeignet für den Gebrauch in einem solchen Gerät.
Oft hört man, Mikrowellen erhitzen die Speisen von innen nach außen. Aber was bedeutet das?
Will man einen Kuchen in einem herkömmlichen Ofen backen, dann verwendet man eine Temperatur um die 220 Grad Celsius. Würde man eine höhere wählen, wie beispielweise 350 Grad Celsius, dann würde der Kuchen außen schnell verbrennen, während innen der Teig noch roh wäre. In einem herkömmlichen Backofen gelangt nämlich die Hitze ganz langsam von außen nach innen in die Mitte des Teiges. Zudem bewirkt die trockene heiße Luft im Ofen, dass sich eine knusprige Außenhülle bildet, während die Feuchtigkeit innen und so das Innere saftig bleibt – abhängig von der Länge der Backzeit.
In der Mikrowelle findet dagegen keine Erhitzung von außen nach innen statt; hier durchdringen die Wellen die Speisen und damit ist auch die Wärme entsprechend verteilt. Optimiert wird dieser Prozess durch den Drehteller, der durch langsame Rotation für eine gleichmäßige Durchdringung der Wellen sorgen soll. Die Ausnahme: Durch Interferenzen können sogenannte „hot spots“ entstehen, winzige extrem heiße Stellen, ebenso wie natürlich entsprechend „cool spots“, nicht erhitzte Punkte. Da die Temperatur in einem Mikrowellengerät auch im Betrieb gleich der Umgebungstemperatur ist, wird sich so natürlich keine „Kruste“ bilden und Feuchtigkeit kann nach außen „diffundieren“.
Was versteht man unter dem Begriff „ungesund“?
Bedeutet ungesund, dass die Nahrungsmittel nach dem Garvorgang weniger oder gar keine Vitamine, Antioxidantien oder sonstige für den menschlichen Organismus wertvolle Stoffe enthalten? Oder heißt es, dass schädliche Stoffe weniger oder nicht abgebaut bzw. zerstört werden oder sich vielleicht Stoffe, die die Gesundheit beinträchtigen können, erst durch die Art des Garvorgangs bilden? Oder können die elektromagnetischen Wellen der Mikrowelle während des Garvorgangs das Essen so verändern, dass nicht nur eine Veränderung der Zellen der Nahrungsmittel eintreten kann, sondern – dadurch bedingt – gegebenenfalls sogar eine Veränderung der Zellen von derjenigen Person, die dieses Nahrungsmittel zu sich nimmt? Ist dann, so die weiterführende Frage dazu, diese Beeinträchtigung nur vorübergehend, ist sie dauerhaft oder bewirkt sie gar eine Veränderung der Gene? Das alles soll im folgenden betrachtet werden.
Untersuchen wir die einzelnen Aspekte der Reihe nach:
1. Kann das Garen mit der Mikrowelle Inhaltsstoffe abbauen, die für den menschlichen Organismus wertvoll sind?
Wissenschaftler vom CEBAS-CSIC-Forschungsinstitut der Universität Murcia in Spanien fanden heraus, dass Mikrowellenherde Nährstoffe in Nahrungsmitteln, insbesondere die so genannten Antioxidantien, zerstören können. Wie der New Scientist in seiner Ausgabe vom 25. Oktober 2003 schrieb, sei das Garen mit Wasserdampf in einem Dampkochftopf bei weitem die gesündeste Art, um Gemüse zu kochen – und der Mikrowellenofen die schlechteste.
Es gibt drei Typen von Antioxidantien: die Flavonoide, die Derivate der Kaffeoylchinasäure und die so genannten Sinapinsäuren (auch bekannt als Vitamine A,C,E, Folsäure etc.). Antioxidantien können schädliche Stoffe, die sogenannten freien Radikalen, auffangen und dadurch einen Überschuss der Moleküle verhindern, die unerwünschte chemische Reaktionen hervorrufen können. Sie kommen in Ballaststoffen und vielen Obst- und Gemüsesorten vor, wie beispielsweise Broccoli, Paprika und Tomaten. Aber auch: „Kräuter enthalten ungewöhnlich viele Antioxidantien.“
Kräuter verleihen Speisen nicht nur die gewisse Würze, sondern sie enthalten auch ungewöhnlich viele Antioxidantien und sind deshalb sehr gesund.
Im Frühjahr 2002 untersuchten Wei Zheng und Shiow Y. Wang vom U.S. Department of Agriculture in Beltsville, USA, 39 verschiedene Kräuter auf ihren Gehalt an Antioxidantien. Das Pizzagewürz Oregano schnitt bei ihrer Untersuchung am besten ab, es hatte die höchste antioxidative Aktivität der untersuchten Gewürze. Ihre Studie haben die Forscher im Journal of Agricultural and Food Chemisty veröffentlicht (Vol. 49, S. 5165).
Die antioxidative Wirkung von Oregano ist auch im Vergleich zu Früchten oder Gemüsen, die ebenfalls für ihren hohen Gehalt an Antioxidantien bekannt sind, überragend. Oregano hat eine 42 mal höhere antioxidative Wirkung als Äpfel, eine 30 mal höhere als Kartoffeln und eine 4 mal höhere als Blaubeeren. „Ein Esslöffel Oregano enthält dieselbe Menge an Antioxidantien wie ein mittelgrosser Apfel.“ erläuterte Wang. Aber auch andere Kräuter wie Dill, Pfefferminze, Thymian oder Basilikum haben einen vergleichsweise hohen Gehalt an Antioxidantien.
Die genauen Hintergründe der oft tödlichen Mangelkrankheit bei Kleinkindern, Kwashiorkor genannt, sind jetzt aufgeklärt. Nach Meinung eines US-Forscherteams ist der Mangel an Antioxidantien in der Nahrung für die Krankheit der Kinder verantwortlich. Zur Zeit sind weltweit etwa 40 Millionen Kinder betroffen – vor allem in den Dritte-Welt-Ländern.
Wissenschaftler der University of Florida (UF) und der Washington University hatten laut ihrem Bericht im Journal of Pediatrics Urinproben von Kleinkindern aus Malawi untersucht. Dabei stellte sich heraus, dass Kinder mit Kwashiorkor einen sehr hohen Anteil an Indikatoren für so genannten oxidativen Stress in sich trugen, verursacht durch einen Mangel an Antioxidantien. Dies führt dazu, dass gesunde Zellen im Körper zerstört werden und die Abwehrkräfte nachlassen.
Es ist, so die Forscher, eine extreme Form der Fehlernährung, bei der die Kinder zum einen psychisch betroffen sind – sie werden reizbar, lethargisch oder apathisch. Zum anderen bekommen die Kinder große Wundstellen auf der Haut und einen aufgeblähten Bauch. Die davor schützenden Antioxidantien sind Substanzen, die eine Schädigung der Zellen durch freie Sauerstoffradikale verhindern.
Das spanische Forscherteam um Cristina Garcia-Viguera hatte nun die verbleibenden Nährstoffe – im Blickpunkt standen insbesondere die Antioxidantien – in Broccoli verglichen, nachdem das Gemüse entweder im Dampfkochtopf, in kochendem Wasser, im Wasserbad oder in der Mikrowelle gegart worden war. Der Wasserdampf des Dampfkochtopfs beeinträchtigte die krebshemmenden Antioxidantien nur wenig, während der Mikrowellenherd sie fast vollkommen eliminierte. Wasserbad und herkömmlicher Kochtopf bauten beide deutlich weniger Antioxidantien ab als die Mikrowelle.
In Zahlen ausgedrückt liest sich das folgendermaßen: Beim schonenden Garen über heißem Dampf verringern sich die Antioxidantien nur geringfügig – um genau zu sein: um 11 Prozent der Flavonoide und um 8 Prozent der Derivate der Kaffeoylchinasäure – die Sinapinsäuren bleiben vollständig erhalten. Im Gegensatz dazu treten bei den anderen beiden Garvarianten große Mengen der Antioxidantien in das Kochwasser aus, weshalb das Gemüse nach dem Wasserbad bzw. dem Garen im Kochtopf nur noch 20 bis 45 Prozent der in rohem Broccoli enthaltenen Antioxidantien aufweist. Bei der Mikrowelle verbleiben dagegen nur noch etwa 3 bis 25 Prozent, je nach Typ: „Die Mikrowelle kann bis zu 97 Prozent der Flavonoide, 87 Prozent der Derivate der Kaffeoylchinasäure und 74 Prozent der Sinapinsäuren abbauen.“
Im Kochwasser werden diese Stoffe dann durch die starke Hitzeeinwirkung nochmals drastisch reduziert. Wird das Kochwasser anschließend nicht mit verwendet und weg geschüttet, geht auch der verbliebene Rest dieser Stoffe dem menschlichen Organismus unwiderruflich verloren.
Nicht vergessen werden darf auch in diesem Zusammenhang der Hinweis, dass in der Mikrowelle meist Fertiggerichte und/oder eingefrorene Speisen zubereitet werden. Das Forscherteam hatte zu letzterem eine weitere Untersuchung vorgenommen: Gemüse, das vor dem Gefrieren grundsätzlich blanchiert wird, um Konsistenz und Farbe zu behalten, verliert im Schnitt dadurch allein schon ein Drittel seiner Antioxidantien: Karotten, Erbsen und Broccoli etwa 30 Prozent an Vitamin C, während grüne Bohnen bei 10 Prozent und Spinat bei 40 Prozent lagen. Bei letzterem kommen nochmals 40 Prozent Verlust an Kalium und 70 Prozent an Folsäure hinzu. Der Gefriervorgang selbst baut zusätzlich – allerdings in geringerem Maße – Antioxidantien ab (bei Spinat sind es dennoch etwa 30 Prozent an Folsäure).
Nun kann man sich leicht ausrechnen, was für den menschlichen Organismus an wertvollen Stoffen übrig bleibt, wenn Broccoli – erst blanchiert und tiefgefroren und anschließend in der Mikrowelle erhitzt – auf den Tisch kommt.
Dass Muttermilch nicht in der Mikrowelle erwärmt werden soll, ist verbreitete Lehrmeinung. Eine bereits 1992 publizierte Studie der Stanford Universität analysierte die im Mikrowellenofen erwärmte Muttermilch und kam zu dem Schluss, dass diese dann ihre Fähigkeit verliert, Infektionen zu bekämpfen. Außerdem würde sie sich extrem schnell zersetzen und so könnten sich Eschericha Coli-Bakterien (Darmbakterien) bilden.
Die Forscher schrieben: „Unsere Forschungserkenntnisse zeigen, dass die Mikrowelle kein geeignetes Kochinstrument für Muttermilch ist, da sie einen signifikanten Verlust der das Immunsystem stärkenden Stoffe zur Folge hat.“
Auch das Forschungsinstitut für Kinderernährung in Dortmund weist darauf hin. Begründet wird dies einerseits mit der Tatsache, dass durch die Mikrowelle so genannte „hot spots“ entstehen, einzelne Hitzeherde, deren Temperatur nicht mehr kontrollierbar ist. So könnten dem Kleinkind Verbrennungen in Mundhöhle und Speiseröhre zugefügt werden, da diese Hitzespots nach außen nicht merkbar sind, was sich aber durch ausreichendes Schütteln verhindern ließe. Andererseits – und das ist das Entscheidende – gehen schon bei Temperaturen zwischen 30 und 50 Grad Celsius wertvolle Enzyme und Inhaltsstoffe verloren, die insbesondere für die Immunabwehr des Kindes von großer Bedeutung sind.
Experten raten daher generell von einem Aufwärmen der Muttermilch ab, empfehlen aber für Ausnahmen die so genannten Flaschenwärmer mit Thermostat, bei denen eine Überhitzung ausgeschlossen ist.
Damit wird klar, dass das Essen aus der Mikrowelle weniger gesund ist als das Garen über heißem Dampf. Einerseits, weil hierbei durch die Art des Garvorgangs wesentlich mehr Antioxidantien verloren gehen. Andererseits und mittelbar, weil oftmals Nahrungsmittel – z. B. fertigvorgegart und/oder tiefgefroren – verwendet werden, die von vorne herein weniger der gesundheitsfördernden Stoffe enthalten. Die Erwärmung von Muttermilch sollte völlig ausgeschlossen werden, da hier zusätzlich noch Stoffe zur Immunabwehr zerstört werden und sich gleichzeitig vermehrt Bakterien bilden können.
2. Werden schädliche Stoffe weniger oder gar nicht abgebaut oder bilden sich gar neue durch das Garen in der Mikrowelle?
Die Mikrowelle gart Lebensmittel und Speisen nicht ganz gleichmäßig aufgrund der schon zu Anfang erwähnten Interferenzen. Die sogenannten „Cool Spots“, punktartige Bereiche, die nicht oder nicht ausreichend erhitzt werden konnten, können somit zu einem Rückzugsplatz für Bakterien, Listerien oder Salmonellen werden, wenn aufgewärmte, gefrorene oder aufgetaute Lebensmittel zum Einsatz kommen oder solche, die nicht sachgemäß gelagert wurden. Diese nicht abgetöteten Mikroorganismen vermehren sich dann explosionsartig, sollte das Essen anschließend ungekühlt aufbewahrt werden, und können so die Gesundheit des Menschen stark beeinträchtigen (aus „Spoiled“ von Nichols Fox, Jahrbuch 1997).
“Vorsicht bei Geflügel aus der Mikrowelle“ rät auch die Stiftung Warentest in ihrem Heft test 3/2000. Potenzielle Krankheitserreger wie Listerien und Salmonellen können in Geflügel, das in der Mikrowelle gegart wurde, überleben. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung rät deshalb von mikrowellengegarten Hähnchen & Co. ab. Auch das Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz empfiehlt Verbrauchern, die im Umgang mit der schnellen Welle ungeübt sind, Geflügel, Hackfleisch und Eierspeisen besser im Backofen oder auf der Herdplatte zuzubereiten.
Listerien kommen besonders in Rohmilchprodukten und rohem Fleisch vor. Sie können speziell bei Personen mit geschwächtem Immunsystem Fieber, Durchfall, sogar Hirnhautentzündungen und Fehlgeburten verursachen. Amerikanische Forscher ließen frische, listerienbefallene Hähnchen in der Mikrowelle garen. In mehr als der Hälfte der Proben waren danach weiterhin Listerien nachweisbar – unabhängig von Wattzahl, Garraumgröße oder Drehteller. Normalerweise töten Gartemperaturen über 70 Grad Celsius solche Bakterien ab, aber die mikrowellenspezifische ungleichmäßige Erwärmung der Lebensmittel ermöglicht ein Überleben der Keime. Fisch, Hühnchen oder Eier sollten daher grundsätzlich nicht in der Mikrowelle zubereitet werden, insbesondere, wenn sie nicht frisch ihre Verwendung finden.
Tipp für die Mikrowelle: Damit die Lebensmittel durch und durch auf die nötigen Temperaturen von mehr als 70 Grad Celsius kommen, sind längere Garzeiten bei kleinerer Leistungsstufe besser als kurze Garzeiten bei hoher Wattzahl, am besten mit einem zugeschaltetem Grill. Lassen Sie das Lebensmittel danach noch einige Minuten im Gerät stehen, damit sich die Temperaturen im Inneren ausgleichen können. Gefrorene Speisen müssen vor dem Garen komplett aufgetaut sein (am schonendsten im Kühlschrank), damit sie innen genug erhitzt werden können.
Dabei ist nicht zu vergessen: Mit dem gleichen Problem wird man auch konfrontiert, wenn man diese Speisen mit herkömmlichen Methoden zu kurz oder nicht ausreichend heiß werden und durchgaren lässt.
Dies haben Mediziner der bakteriologischen Abteilung des Royal Hallamshire Hospital, Sheffield, UK, schon Anfang 1995 nachgewiesen und in ihrem Bericht „Das Überleben von Salmonellen bei in der Mikrowelle gekochten Eiern“ publiziert (J. Hosp. Infect. 1995 Feb;29(2):121-7). Zunächst stellten sie fest, dass bei dieser Garmethode eine ganze Reihe von bakteriellen Infekten auftritt. Die Forscher untersuchten genau die Überlebenschancen von Salmonellen in künstlich kontaminierten Eiern im Vergleich zwischen zwei bekannten Garmethoden: Kochtopf und Mikrowelle. Dabei wurden sechs Typen von Salmonellen aus verschiedenen Impfkulturen verwendet. Die Eier wurden so gekocht, dass das Eigelb noch weich war. Das Ergebnis:
„Salmonellen überleben in weichgekochten Eiern, unabhängig davon, um welchen Typ von Salmonellen bzw. welche Impfkultur es sich handelt und welche Garmethode benutzt wird.“
Das Überleben dieser Organismen stand außerdem in direktem Verhältnis zu der Zahl der Organismen, die ursprünglich im rohen Ei vorhanden waren. Waren die Eier jedoch hart, d.h. entsprechend durchgekocht, konnten keine Erreger mehr ausfindig gemacht werden. So kamen sie zu der wichtigen Erkenntnis: Nicht die Mikrowelle war schuld daran, dass es zu Salmonellenausbreitung kam, sondern die Tatsache, dass erstens die Eier infiziert und zweitens innen noch weich und damit nicht genügend erhitzt waren, um die schon vorhandenen Mikroorganismen abzutöten.
Eine weitere potentielle Gesundheitsbeeinträchtigung wird in den durch die Mikrowelle hervorgerufenen hohen Temperaturen gesehen. Gerade Flüssigkeiten werden in der Mikrowelle sehr schnell sehr heiß und „beinhalten“ dabei noch die zu Anfang erwähnten „Hot Spots“. Werden diese Flüssigkeiten dann schnell getrunken, können sie zu Verbrennungen der Speiseröhre führen und damit zu Schmerzen, bzw. auf Dauer die Magenschleimhaut schädigen. Im “New England Journal of Medicine“ vom 13. August 1998 hatten sich verschiedene Ärzte zu dem Thema geäußert.
Wasser kann in der Mikrowelle hocherhitzt werden – ohne Anzeichen von Blasenbildung. Wenn dann aber das die Flüssigkeit enthaltende Gefäß, z. B. eine Tasse, bewegt wird, können sich diese Blasen explosionsartig bilden und zu Verbrennungen führen. Zum Schutz davor empfiehlt Ann Landers in „The Daily Progress“, Charlottesville/Virginia, vom 12.Juli 2002, einen Holzstift oder – löffel in das Gefäß zu stellen oder einfach 30 Sekunden zu warten, bevor man die Tasse der Mikrowelle entnimmt. Auch sollte man anschließend nicht Hand oder Gesicht direkt über die Tasse halten.
Was besagen die vorangegangenen Beispiele? Nicht die Mikrowelle an sich ist hier für die gesundheitsschädigenden Auswirkungen verantwortlich zu machen, sondern der unüberlegte oder unvorsichtige Gebrauch eines neuen Gargerätes. In jedem Fall sollten aus Gesundheitsgründen daher stets die Benutzerhinweise des Herstellers und natürlich die hygienischen Grundregeln beachtet werden.
In einigen Studien zum Thema „Mikrowelle und die Qualität der Speisen“ hat man sich auch mit der Frage beschäftigt, inwieweit schädliche Stoffe durch die Mikrowelle ausgelöst oder erzeugt werden können. Dabei ist natürlich ein wichtiger Punkt das Material des Kochgeschirrs. Andererseits sind auch die Verpackungen, mit denen die Nahrungsmittel umgeben sind und in denen sie teilweise auch in der Mikrowelle zubereitet werden, nicht außer acht zu lassen.
Verpackungen oder Kochgeschirr aus Plastik können beim Erhitzen in der Mikrowelle insbesondere in Verbindung mit Fett schmelzen oder/und dabei gegebenenfalls enthaltene Weichmacher, Dioxine oder andere giftige Bestandteile an die Speisen abgeben. So wird Plastikgeschirr teilweise mit bleihaltigen Farben hergestellt. Dieses Blei kann beim Erhitzen austreten und in die Nahrungsmittel übergehen. Abhängig ist die Menge des austretenden Bleis dabei vom ph-Wert der Speisen, der verwendeten Hitze bzw. Leistung (in Watt) und der Dauer des Garvorgangs, wie die Forscher D. Inthorn, O. Lertsupochavanich, S. Silapanuntakul, D. Sujirarat und B. Intaraprasong des Department of Environmental Health Sciences der Fakultät „Public Health“ der Mahidol Universität in Bangkok/Thailand Ende 2002 feststellten.
Auch wenn ein Hersteller die Zubereitung in der Verpackung vorgesehen hat, sollte man diese dennoch nur für ein kurzes Erwärmen nutzen. Diverse Verbraucherschutzorganisationen (u.a. niedergelegt im Verbraucherreport zum Garen in der Mikrowelle, Health Newsletter, Juni 2001) empfehlen deshalb: „Für das richtige Garen in der Mikrowelle sind Gefäße aus hitzebeständigem Glas zu verwenden.“
Andererseits wird beim Garen mit der Mikrowelle das krebserregende Benzpyren vermieden, das entsteht, wenn beim herkömmlichen Garvorgang die Kruste zu dunkel ausfällt bzw. wenn Speisen am heißen Topfboden „anbrennen“.
Stoffe, die von der Mikrowelle selbst neu „gebildet“ werden und die die Gesundheit schädigen, gibt es keine. Oftmals wird in diesem Zusammenhang jedoch von Strahlung und ihren gesundheitsbeeinträchtigenden Eigenschaften gesprochen. Darauf soll im nächsten Kapitel eingegangen werden.
3. Können elektromagnetische Wellen das Essen „verstrahlen“ und/oder nach außen dringen und durch ihr Feld die Gesundheit des Menschen beeinträchtigen?
Wie das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) mitteilt, ist in seriösen Versuchen und Forschungen kein einziger Hinweis auf eine Schädigung von Gewebe oder Zellen der Personen gefunden worden, die in der Mikrowelle zubereitete Nahrung zu sich genommen hatten. Auch aktuelle Untersuchungen seriöser Wissenschaftler lassen keine Hinweise auf irgendwelche Schädigungen erkennen.
Um Missverständnisse zu vermeiden, gleich vorweg: „Nahrungsmittel, die in der Mikrowelle zubereitet werden, werden dadurch nicht verstrahlt!“, wie leider immer wieder fälschlicherweise behauptet wird. Wenn das Gerät ausgeschaltet ist, gibt es auch keine Mikrowellen mehr – weder innerhalb des Geräts noch im Essen selbst. Vergleichen kann man dies mit dem sichtbaren Licht: ist der Schalter auf AUS, dann bleibt auch kein Licht zurück. So ist auch die Geschichte von der Strahlung, die durch das Garen in der Mikrowelle ins Essen eindringt, dort verbleibt und dann durch den Essvorgang in den Magen gelangt, um von hier aus gesundheitliche Schäden auszulösen, nichts weiter als eine Geschichte und physikalisch weder begründbar noch möglich.
Im niederländischen TNO Nutrition and Food Research Institute in Zeist unternahmen im April 1995 D. Jonker und HP. Til folgende Untersuchung: Sie fütterten 10 männliche und 10 weibliche Wistar-Ratten mit für Menschen vorgesehenen diätischen Lebensmitteln. Dabei wurde ein Teil der Nahrung im konventionellen Ofen erhitzt, das Futter der anderen in der Mikrowelle zubereitet. Beide „Futterarten“ wurden anschließend gefriergetrocknet, granuliert und mit entsprechenden Vitaminen und Mineralstoffen angereichert. Nun teilte man die Ratten in zwei Gruppen, denen man das unterschiedlich zubereitete Futter dreizehn Wochen lang reichte. Eine vollständige Untersuchung der Ratten, insbesondere hinsichtlich Wachstum, Vermehrung, Knochendichte, Gendefekten, Blutinhaltstoffen etc. , ergab keinerlei Hinweis auf irgendwelche Unterschiede bezüglich der verwendeten Garmethoden.
Auch das Bundesamt für Strahlenschutz hat sich zu diesem Thema geäußert: Nach heutigem Erkenntnisstand kommt es zu keinen gesundheitlich bedenklichen Veränderungen in Lebensmitteln durch Mikrowellenbehandlung. Sowohl hinsichtlich des ernährungsphysiologischen Wertes als auch der hygienischen Qualität der erhitzten Lebensmittel ist vor allem die Sorgfalt bei der Zubereitung und Erhitzung entscheidend. Die Herstellerhinweise zum Garen von Speisen in Mikrowellengeräten sollten deshalb unbedingt beachtet werden.
Auch die Frage, ob Mikrowellen aus dem Gerät austreten und dann Personen, die sich in der Nähe aufhalten, schädigen können, wird des öfteren gestellt. Dabei muss zunächst verdeutlicht werden, dass es keine Wellen gibt, weder im Gerät noch außerhalb des Gerätes, wenn das Gerät selbst nicht eingeschaltet ist.
Auch die Anmerkung „Nehmen sie das Gerät nicht in Betrieb, wenn es leer ist“ ist keine Warnung, dass die Wellen dann nach außen treten, sondern dient lediglich dem Schutz des Gerätes, da durch unerwünschte Reflexion – aufgrund des fehlenden Gargutes – das Klystron zerstört werden könnte.
Die ICNIRP (International Commission on Non-Ionising Radiation Protection) hatte 1998 eine entsprechende Richtlinie veröffentlicht, die sich auf die sog. Leckstrahlung bezieht. Verschiedene Länder, wie auch die Internationale Elektrotechnik Kommission (IEC), das Internationale Komitee zur Elektromagnetischen Sicherheit (ICES), der IEEE und das europäische Komitee für elektrotechnische Standards (CENELEC) haben hierfür einen Grenzwert von 50 Watt pro m² festgelegt, der an keinem Punkt außerhalb von 5 cm der Gehäuseoberfläche der Mikrowelle überschritten werden sollte.
„Sorgen um gesundheitsschädliche Wirkungen durch eine Leckstrahlung sind unbegründet. Sie liegt um das Tausendfache unter dem Grenzwert!“ bestätigt das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS), nachdem es umfangreiche und repräsentative Messungen an Mikrowellengeräten durchgeführt hat. Bei allen Geräten trat zwar in der Umgebung der Sichtblende und der Türen Leckstrahlung auf; sie war jedoch stets äußerst gering. An den üblichen Aufenthaltsorten in der Umgebung von Mikrowellengeräten liegt die (gerade noch) erfassbare Strahlung um mehr als das Tausendfache unter den gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerten. Gesundheitsgefahren gehen daher von intakten Geräten nicht aus.
4. Schlussbetrachtung
Die Betrachtung der unterschiedlichen Aspekte zum Thema „Ist Essen aus der Mikrowelle ungesund?“ kann man folgendermaßen zusammenfassen.
Essen aus der Mikrowelle ist nicht gesund, weil
* oftmals minderwertige und vorgefertigte Speisen wie auch tiefgefrorene Nahrungsmittel verwendet werden, die aufgrund dessen allein schon weniger an „gesunden“ Inhaltsstoffen enthalten und
* Speisen in der Mikrowelle durch die Art des Garvorgangs einen großen Verlust an wichtigen Antioxidantien erleiden.
Die Mikrowelle ist aber nicht schädlich, da
* keine Mikrowellen nach außen dringen bzw. eine eventuell vorhandene Leckstrahlung weit unter den Grenzwerten liegt und
* sie nach dem heutigen Stand der Wissenschaft und Forschung die Nahrungsmittel weder radioaktiv werden lässt noch sie so verändert, dass die Gesundheit des Menschen beeinträchtigt wird.
Hält man sich an die üblichen Hygienegrundregeln und Herstellerhinweise, sind auch Gefahren wie Vergiftung (falsches Kochgut), Salmonellenerkrankungen u.ä. (nicht genügend durchgegart) bzw. Verbrennungen (unvorsichtige Vorgehensweise) auszuschließen, zumal sie bei anderen Garmethoden ebenso passieren können.
Dipl.-Ing. Regina Reichardt, Forschungsgemeinschaft Funk, Bonn
Literatur/Quellen
* Stiftung Warentest, test 10/2002: www.warentest.de
* Uni Bonn, Zweig Ernährungswissenschaften, „Gesundes Essen“: http://www.ehw.uni-bonn.de
* Forschungsinstitut für Kinderernährung in Dortmund, „Muttermilch“: http://www.fke-do.de
* Deutsches Ernährungsberatungs- und Informationsnetz: http://www.ernaehrung.de
* Bundesforschungsanstalt für Ernährung und Lebensmittel, „Ernährung und Hygiene“: http://www.bfa-ernaehrung.de
* BfS, „Sind Mikrowellengeräte gefährlich?”: www.bfs.de
* Bfe: http://www.bfa-ernaehrung.de/Bfe-Deutsc ... radiat.htm
* WHO, Regional Office for Europe, „12 steps to healthy eating”: http://www.who.int/health_topics/en
* „Mikrowellenöfen zerstören Antioxidantien“: http://www.wissenschaft.de/wissen/news/231069.html
* “Microwave Cooking”: http://www.xpressnet.com/bhealthy/microwave.htm
* “Veggies Lose Antioxidants in the Microwave”: http://www.hon.ch/News/HSN/515591.html
* June Russel, “June Russel's Health Facts; Microwaves”: http://www.jrussellshealth.com/microwaves.html
* Nicols Fox, “Spoiled”, Jahrbuch 1997; Toxic Environment Program 97-08-31-B; http://www.wpr.org/book/970831b.htm#segment%201
* Medizin – 14.12.2000; „Mangel an Antioxidantien Ursache von Kwashiorkor“; University of Florida (UF)/Washington University; Bericht im Journal of Pediatrics
* Wei Zheng, W. und Wang, S. Y., U.S. Department of Agriculture in Beltsville, USA, “Herbs”-Studie im Journal of Agricultural and Food Chemisty; 2002
* Leitgeb, Norbert: „Machen elektromagnetische Felder krank?”, ISBN 3-211-83420-6 Springer Verlag Wien New York, 1990
* Ramesh, M.N., Wolf, W. , Tevini, D., Bognár, A.: ”Microwave Blanching of Vegetables”, Journal of Food Sience – Vol. 67, Nr. 1, 2002
Eine Einführung in die Begriffe
Zunächst zum besseren Verständnis ein kleiner Exkurs, wie ein Mikrowellenofen, oder kurz Mikrowelle genannt, überhaupt funktioniert.
Die Mikrowelle ist eine der großen Erfindungen des 20. Jahrhunderts. In zig Millionen Haushalten findet sich solch ein Gerät. Die Mikrowelle ist praktisch, weil sie sehr schnell arbeitet und gleichzeitig sehr effizient ist im Hinblick auf ihren Energieverbrauch: sie erwärmt nur die Speisen, nicht aber die Gefäße, in denen sich die Speisen befinden. Die Geräte werden mit Leistungen zwischen 500 und 1100 Watt angeboten, wobei bei jedem Gerät diverse Leistungsstufen für die einzelnen Garvorgänge gewählt werden können. Dabei werden aber stets Mikrowellen mit größter Leistung erzeugt, die bei kleineren Stufen jedoch zeitlich gepulst sind und so im zeitlichen Mittel für weniger Erwärmung sorgen.
Wie der Name schon vermuten lässt, gelangen bei dieser Garmethode Mikrowellen zum Einsatz. Sie werden von einem Klystron innerhalb des Geräts erzeugt, liegen bei Frequenzen um 2,45 Gigahertz (GHz) und haben die interessante Eigenschaft, von Wasser, Fett und Zucker absorbiert zu werden. Dabei versetzen sie die einzelnen Moleküle in Schwingungen und es entsteht (Reibungs-)Wärme respektive Hitze. Andererseits werden diese Wellen nicht von Plastik, Glas oder Keramik absorbiert, weshalb sich diese Materialien auch nicht erwärmen. Luft ist ebenfalls für diese Wellen durchlässig, so dass sich die Temperatur im Innern einer Mikrowelle ebenfalls nicht verändern wird. Metall reflektiert Mikrowellen und ist daher nicht geeignet für den Gebrauch in einem solchen Gerät.
Oft hört man, Mikrowellen erhitzen die Speisen von innen nach außen. Aber was bedeutet das?
Will man einen Kuchen in einem herkömmlichen Ofen backen, dann verwendet man eine Temperatur um die 220 Grad Celsius. Würde man eine höhere wählen, wie beispielweise 350 Grad Celsius, dann würde der Kuchen außen schnell verbrennen, während innen der Teig noch roh wäre. In einem herkömmlichen Backofen gelangt nämlich die Hitze ganz langsam von außen nach innen in die Mitte des Teiges. Zudem bewirkt die trockene heiße Luft im Ofen, dass sich eine knusprige Außenhülle bildet, während die Feuchtigkeit innen und so das Innere saftig bleibt – abhängig von der Länge der Backzeit.
In der Mikrowelle findet dagegen keine Erhitzung von außen nach innen statt; hier durchdringen die Wellen die Speisen und damit ist auch die Wärme entsprechend verteilt. Optimiert wird dieser Prozess durch den Drehteller, der durch langsame Rotation für eine gleichmäßige Durchdringung der Wellen sorgen soll. Die Ausnahme: Durch Interferenzen können sogenannte „hot spots“ entstehen, winzige extrem heiße Stellen, ebenso wie natürlich entsprechend „cool spots“, nicht erhitzte Punkte. Da die Temperatur in einem Mikrowellengerät auch im Betrieb gleich der Umgebungstemperatur ist, wird sich so natürlich keine „Kruste“ bilden und Feuchtigkeit kann nach außen „diffundieren“.
Was versteht man unter dem Begriff „ungesund“?
Bedeutet ungesund, dass die Nahrungsmittel nach dem Garvorgang weniger oder gar keine Vitamine, Antioxidantien oder sonstige für den menschlichen Organismus wertvolle Stoffe enthalten? Oder heißt es, dass schädliche Stoffe weniger oder nicht abgebaut bzw. zerstört werden oder sich vielleicht Stoffe, die die Gesundheit beinträchtigen können, erst durch die Art des Garvorgangs bilden? Oder können die elektromagnetischen Wellen der Mikrowelle während des Garvorgangs das Essen so verändern, dass nicht nur eine Veränderung der Zellen der Nahrungsmittel eintreten kann, sondern – dadurch bedingt – gegebenenfalls sogar eine Veränderung der Zellen von derjenigen Person, die dieses Nahrungsmittel zu sich nimmt? Ist dann, so die weiterführende Frage dazu, diese Beeinträchtigung nur vorübergehend, ist sie dauerhaft oder bewirkt sie gar eine Veränderung der Gene? Das alles soll im folgenden betrachtet werden.
Untersuchen wir die einzelnen Aspekte der Reihe nach:
1. Kann das Garen mit der Mikrowelle Inhaltsstoffe abbauen, die für den menschlichen Organismus wertvoll sind?
Wissenschaftler vom CEBAS-CSIC-Forschungsinstitut der Universität Murcia in Spanien fanden heraus, dass Mikrowellenherde Nährstoffe in Nahrungsmitteln, insbesondere die so genannten Antioxidantien, zerstören können. Wie der New Scientist in seiner Ausgabe vom 25. Oktober 2003 schrieb, sei das Garen mit Wasserdampf in einem Dampkochftopf bei weitem die gesündeste Art, um Gemüse zu kochen – und der Mikrowellenofen die schlechteste.
Es gibt drei Typen von Antioxidantien: die Flavonoide, die Derivate der Kaffeoylchinasäure und die so genannten Sinapinsäuren (auch bekannt als Vitamine A,C,E, Folsäure etc.). Antioxidantien können schädliche Stoffe, die sogenannten freien Radikalen, auffangen und dadurch einen Überschuss der Moleküle verhindern, die unerwünschte chemische Reaktionen hervorrufen können. Sie kommen in Ballaststoffen und vielen Obst- und Gemüsesorten vor, wie beispielsweise Broccoli, Paprika und Tomaten. Aber auch: „Kräuter enthalten ungewöhnlich viele Antioxidantien.“
Kräuter verleihen Speisen nicht nur die gewisse Würze, sondern sie enthalten auch ungewöhnlich viele Antioxidantien und sind deshalb sehr gesund.
Im Frühjahr 2002 untersuchten Wei Zheng und Shiow Y. Wang vom U.S. Department of Agriculture in Beltsville, USA, 39 verschiedene Kräuter auf ihren Gehalt an Antioxidantien. Das Pizzagewürz Oregano schnitt bei ihrer Untersuchung am besten ab, es hatte die höchste antioxidative Aktivität der untersuchten Gewürze. Ihre Studie haben die Forscher im Journal of Agricultural and Food Chemisty veröffentlicht (Vol. 49, S. 5165).
Die antioxidative Wirkung von Oregano ist auch im Vergleich zu Früchten oder Gemüsen, die ebenfalls für ihren hohen Gehalt an Antioxidantien bekannt sind, überragend. Oregano hat eine 42 mal höhere antioxidative Wirkung als Äpfel, eine 30 mal höhere als Kartoffeln und eine 4 mal höhere als Blaubeeren. „Ein Esslöffel Oregano enthält dieselbe Menge an Antioxidantien wie ein mittelgrosser Apfel.“ erläuterte Wang. Aber auch andere Kräuter wie Dill, Pfefferminze, Thymian oder Basilikum haben einen vergleichsweise hohen Gehalt an Antioxidantien.
Die genauen Hintergründe der oft tödlichen Mangelkrankheit bei Kleinkindern, Kwashiorkor genannt, sind jetzt aufgeklärt. Nach Meinung eines US-Forscherteams ist der Mangel an Antioxidantien in der Nahrung für die Krankheit der Kinder verantwortlich. Zur Zeit sind weltweit etwa 40 Millionen Kinder betroffen – vor allem in den Dritte-Welt-Ländern.
Wissenschaftler der University of Florida (UF) und der Washington University hatten laut ihrem Bericht im Journal of Pediatrics Urinproben von Kleinkindern aus Malawi untersucht. Dabei stellte sich heraus, dass Kinder mit Kwashiorkor einen sehr hohen Anteil an Indikatoren für so genannten oxidativen Stress in sich trugen, verursacht durch einen Mangel an Antioxidantien. Dies führt dazu, dass gesunde Zellen im Körper zerstört werden und die Abwehrkräfte nachlassen.
Es ist, so die Forscher, eine extreme Form der Fehlernährung, bei der die Kinder zum einen psychisch betroffen sind – sie werden reizbar, lethargisch oder apathisch. Zum anderen bekommen die Kinder große Wundstellen auf der Haut und einen aufgeblähten Bauch. Die davor schützenden Antioxidantien sind Substanzen, die eine Schädigung der Zellen durch freie Sauerstoffradikale verhindern.
Das spanische Forscherteam um Cristina Garcia-Viguera hatte nun die verbleibenden Nährstoffe – im Blickpunkt standen insbesondere die Antioxidantien – in Broccoli verglichen, nachdem das Gemüse entweder im Dampfkochtopf, in kochendem Wasser, im Wasserbad oder in der Mikrowelle gegart worden war. Der Wasserdampf des Dampfkochtopfs beeinträchtigte die krebshemmenden Antioxidantien nur wenig, während der Mikrowellenherd sie fast vollkommen eliminierte. Wasserbad und herkömmlicher Kochtopf bauten beide deutlich weniger Antioxidantien ab als die Mikrowelle.
In Zahlen ausgedrückt liest sich das folgendermaßen: Beim schonenden Garen über heißem Dampf verringern sich die Antioxidantien nur geringfügig – um genau zu sein: um 11 Prozent der Flavonoide und um 8 Prozent der Derivate der Kaffeoylchinasäure – die Sinapinsäuren bleiben vollständig erhalten. Im Gegensatz dazu treten bei den anderen beiden Garvarianten große Mengen der Antioxidantien in das Kochwasser aus, weshalb das Gemüse nach dem Wasserbad bzw. dem Garen im Kochtopf nur noch 20 bis 45 Prozent der in rohem Broccoli enthaltenen Antioxidantien aufweist. Bei der Mikrowelle verbleiben dagegen nur noch etwa 3 bis 25 Prozent, je nach Typ: „Die Mikrowelle kann bis zu 97 Prozent der Flavonoide, 87 Prozent der Derivate der Kaffeoylchinasäure und 74 Prozent der Sinapinsäuren abbauen.“
Im Kochwasser werden diese Stoffe dann durch die starke Hitzeeinwirkung nochmals drastisch reduziert. Wird das Kochwasser anschließend nicht mit verwendet und weg geschüttet, geht auch der verbliebene Rest dieser Stoffe dem menschlichen Organismus unwiderruflich verloren.
Nicht vergessen werden darf auch in diesem Zusammenhang der Hinweis, dass in der Mikrowelle meist Fertiggerichte und/oder eingefrorene Speisen zubereitet werden. Das Forscherteam hatte zu letzterem eine weitere Untersuchung vorgenommen: Gemüse, das vor dem Gefrieren grundsätzlich blanchiert wird, um Konsistenz und Farbe zu behalten, verliert im Schnitt dadurch allein schon ein Drittel seiner Antioxidantien: Karotten, Erbsen und Broccoli etwa 30 Prozent an Vitamin C, während grüne Bohnen bei 10 Prozent und Spinat bei 40 Prozent lagen. Bei letzterem kommen nochmals 40 Prozent Verlust an Kalium und 70 Prozent an Folsäure hinzu. Der Gefriervorgang selbst baut zusätzlich – allerdings in geringerem Maße – Antioxidantien ab (bei Spinat sind es dennoch etwa 30 Prozent an Folsäure).
Nun kann man sich leicht ausrechnen, was für den menschlichen Organismus an wertvollen Stoffen übrig bleibt, wenn Broccoli – erst blanchiert und tiefgefroren und anschließend in der Mikrowelle erhitzt – auf den Tisch kommt.
Dass Muttermilch nicht in der Mikrowelle erwärmt werden soll, ist verbreitete Lehrmeinung. Eine bereits 1992 publizierte Studie der Stanford Universität analysierte die im Mikrowellenofen erwärmte Muttermilch und kam zu dem Schluss, dass diese dann ihre Fähigkeit verliert, Infektionen zu bekämpfen. Außerdem würde sie sich extrem schnell zersetzen und so könnten sich Eschericha Coli-Bakterien (Darmbakterien) bilden.
Die Forscher schrieben: „Unsere Forschungserkenntnisse zeigen, dass die Mikrowelle kein geeignetes Kochinstrument für Muttermilch ist, da sie einen signifikanten Verlust der das Immunsystem stärkenden Stoffe zur Folge hat.“
Auch das Forschungsinstitut für Kinderernährung in Dortmund weist darauf hin. Begründet wird dies einerseits mit der Tatsache, dass durch die Mikrowelle so genannte „hot spots“ entstehen, einzelne Hitzeherde, deren Temperatur nicht mehr kontrollierbar ist. So könnten dem Kleinkind Verbrennungen in Mundhöhle und Speiseröhre zugefügt werden, da diese Hitzespots nach außen nicht merkbar sind, was sich aber durch ausreichendes Schütteln verhindern ließe. Andererseits – und das ist das Entscheidende – gehen schon bei Temperaturen zwischen 30 und 50 Grad Celsius wertvolle Enzyme und Inhaltsstoffe verloren, die insbesondere für die Immunabwehr des Kindes von großer Bedeutung sind.
Experten raten daher generell von einem Aufwärmen der Muttermilch ab, empfehlen aber für Ausnahmen die so genannten Flaschenwärmer mit Thermostat, bei denen eine Überhitzung ausgeschlossen ist.
Damit wird klar, dass das Essen aus der Mikrowelle weniger gesund ist als das Garen über heißem Dampf. Einerseits, weil hierbei durch die Art des Garvorgangs wesentlich mehr Antioxidantien verloren gehen. Andererseits und mittelbar, weil oftmals Nahrungsmittel – z. B. fertigvorgegart und/oder tiefgefroren – verwendet werden, die von vorne herein weniger der gesundheitsfördernden Stoffe enthalten. Die Erwärmung von Muttermilch sollte völlig ausgeschlossen werden, da hier zusätzlich noch Stoffe zur Immunabwehr zerstört werden und sich gleichzeitig vermehrt Bakterien bilden können.
2. Werden schädliche Stoffe weniger oder gar nicht abgebaut oder bilden sich gar neue durch das Garen in der Mikrowelle?
Die Mikrowelle gart Lebensmittel und Speisen nicht ganz gleichmäßig aufgrund der schon zu Anfang erwähnten Interferenzen. Die sogenannten „Cool Spots“, punktartige Bereiche, die nicht oder nicht ausreichend erhitzt werden konnten, können somit zu einem Rückzugsplatz für Bakterien, Listerien oder Salmonellen werden, wenn aufgewärmte, gefrorene oder aufgetaute Lebensmittel zum Einsatz kommen oder solche, die nicht sachgemäß gelagert wurden. Diese nicht abgetöteten Mikroorganismen vermehren sich dann explosionsartig, sollte das Essen anschließend ungekühlt aufbewahrt werden, und können so die Gesundheit des Menschen stark beeinträchtigen (aus „Spoiled“ von Nichols Fox, Jahrbuch 1997).
“Vorsicht bei Geflügel aus der Mikrowelle“ rät auch die Stiftung Warentest in ihrem Heft test 3/2000. Potenzielle Krankheitserreger wie Listerien und Salmonellen können in Geflügel, das in der Mikrowelle gegart wurde, überleben. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung rät deshalb von mikrowellengegarten Hähnchen & Co. ab. Auch das Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz empfiehlt Verbrauchern, die im Umgang mit der schnellen Welle ungeübt sind, Geflügel, Hackfleisch und Eierspeisen besser im Backofen oder auf der Herdplatte zuzubereiten.
Listerien kommen besonders in Rohmilchprodukten und rohem Fleisch vor. Sie können speziell bei Personen mit geschwächtem Immunsystem Fieber, Durchfall, sogar Hirnhautentzündungen und Fehlgeburten verursachen. Amerikanische Forscher ließen frische, listerienbefallene Hähnchen in der Mikrowelle garen. In mehr als der Hälfte der Proben waren danach weiterhin Listerien nachweisbar – unabhängig von Wattzahl, Garraumgröße oder Drehteller. Normalerweise töten Gartemperaturen über 70 Grad Celsius solche Bakterien ab, aber die mikrowellenspezifische ungleichmäßige Erwärmung der Lebensmittel ermöglicht ein Überleben der Keime. Fisch, Hühnchen oder Eier sollten daher grundsätzlich nicht in der Mikrowelle zubereitet werden, insbesondere, wenn sie nicht frisch ihre Verwendung finden.
Tipp für die Mikrowelle: Damit die Lebensmittel durch und durch auf die nötigen Temperaturen von mehr als 70 Grad Celsius kommen, sind längere Garzeiten bei kleinerer Leistungsstufe besser als kurze Garzeiten bei hoher Wattzahl, am besten mit einem zugeschaltetem Grill. Lassen Sie das Lebensmittel danach noch einige Minuten im Gerät stehen, damit sich die Temperaturen im Inneren ausgleichen können. Gefrorene Speisen müssen vor dem Garen komplett aufgetaut sein (am schonendsten im Kühlschrank), damit sie innen genug erhitzt werden können.
Dabei ist nicht zu vergessen: Mit dem gleichen Problem wird man auch konfrontiert, wenn man diese Speisen mit herkömmlichen Methoden zu kurz oder nicht ausreichend heiß werden und durchgaren lässt.
Dies haben Mediziner der bakteriologischen Abteilung des Royal Hallamshire Hospital, Sheffield, UK, schon Anfang 1995 nachgewiesen und in ihrem Bericht „Das Überleben von Salmonellen bei in der Mikrowelle gekochten Eiern“ publiziert (J. Hosp. Infect. 1995 Feb;29(2):121-7). Zunächst stellten sie fest, dass bei dieser Garmethode eine ganze Reihe von bakteriellen Infekten auftritt. Die Forscher untersuchten genau die Überlebenschancen von Salmonellen in künstlich kontaminierten Eiern im Vergleich zwischen zwei bekannten Garmethoden: Kochtopf und Mikrowelle. Dabei wurden sechs Typen von Salmonellen aus verschiedenen Impfkulturen verwendet. Die Eier wurden so gekocht, dass das Eigelb noch weich war. Das Ergebnis:
„Salmonellen überleben in weichgekochten Eiern, unabhängig davon, um welchen Typ von Salmonellen bzw. welche Impfkultur es sich handelt und welche Garmethode benutzt wird.“
Das Überleben dieser Organismen stand außerdem in direktem Verhältnis zu der Zahl der Organismen, die ursprünglich im rohen Ei vorhanden waren. Waren die Eier jedoch hart, d.h. entsprechend durchgekocht, konnten keine Erreger mehr ausfindig gemacht werden. So kamen sie zu der wichtigen Erkenntnis: Nicht die Mikrowelle war schuld daran, dass es zu Salmonellenausbreitung kam, sondern die Tatsache, dass erstens die Eier infiziert und zweitens innen noch weich und damit nicht genügend erhitzt waren, um die schon vorhandenen Mikroorganismen abzutöten.
Eine weitere potentielle Gesundheitsbeeinträchtigung wird in den durch die Mikrowelle hervorgerufenen hohen Temperaturen gesehen. Gerade Flüssigkeiten werden in der Mikrowelle sehr schnell sehr heiß und „beinhalten“ dabei noch die zu Anfang erwähnten „Hot Spots“. Werden diese Flüssigkeiten dann schnell getrunken, können sie zu Verbrennungen der Speiseröhre führen und damit zu Schmerzen, bzw. auf Dauer die Magenschleimhaut schädigen. Im “New England Journal of Medicine“ vom 13. August 1998 hatten sich verschiedene Ärzte zu dem Thema geäußert.
Wasser kann in der Mikrowelle hocherhitzt werden – ohne Anzeichen von Blasenbildung. Wenn dann aber das die Flüssigkeit enthaltende Gefäß, z. B. eine Tasse, bewegt wird, können sich diese Blasen explosionsartig bilden und zu Verbrennungen führen. Zum Schutz davor empfiehlt Ann Landers in „The Daily Progress“, Charlottesville/Virginia, vom 12.Juli 2002, einen Holzstift oder – löffel in das Gefäß zu stellen oder einfach 30 Sekunden zu warten, bevor man die Tasse der Mikrowelle entnimmt. Auch sollte man anschließend nicht Hand oder Gesicht direkt über die Tasse halten.
Was besagen die vorangegangenen Beispiele? Nicht die Mikrowelle an sich ist hier für die gesundheitsschädigenden Auswirkungen verantwortlich zu machen, sondern der unüberlegte oder unvorsichtige Gebrauch eines neuen Gargerätes. In jedem Fall sollten aus Gesundheitsgründen daher stets die Benutzerhinweise des Herstellers und natürlich die hygienischen Grundregeln beachtet werden.
In einigen Studien zum Thema „Mikrowelle und die Qualität der Speisen“ hat man sich auch mit der Frage beschäftigt, inwieweit schädliche Stoffe durch die Mikrowelle ausgelöst oder erzeugt werden können. Dabei ist natürlich ein wichtiger Punkt das Material des Kochgeschirrs. Andererseits sind auch die Verpackungen, mit denen die Nahrungsmittel umgeben sind und in denen sie teilweise auch in der Mikrowelle zubereitet werden, nicht außer acht zu lassen.
Verpackungen oder Kochgeschirr aus Plastik können beim Erhitzen in der Mikrowelle insbesondere in Verbindung mit Fett schmelzen oder/und dabei gegebenenfalls enthaltene Weichmacher, Dioxine oder andere giftige Bestandteile an die Speisen abgeben. So wird Plastikgeschirr teilweise mit bleihaltigen Farben hergestellt. Dieses Blei kann beim Erhitzen austreten und in die Nahrungsmittel übergehen. Abhängig ist die Menge des austretenden Bleis dabei vom ph-Wert der Speisen, der verwendeten Hitze bzw. Leistung (in Watt) und der Dauer des Garvorgangs, wie die Forscher D. Inthorn, O. Lertsupochavanich, S. Silapanuntakul, D. Sujirarat und B. Intaraprasong des Department of Environmental Health Sciences der Fakultät „Public Health“ der Mahidol Universität in Bangkok/Thailand Ende 2002 feststellten.
Auch wenn ein Hersteller die Zubereitung in der Verpackung vorgesehen hat, sollte man diese dennoch nur für ein kurzes Erwärmen nutzen. Diverse Verbraucherschutzorganisationen (u.a. niedergelegt im Verbraucherreport zum Garen in der Mikrowelle, Health Newsletter, Juni 2001) empfehlen deshalb: „Für das richtige Garen in der Mikrowelle sind Gefäße aus hitzebeständigem Glas zu verwenden.“
Andererseits wird beim Garen mit der Mikrowelle das krebserregende Benzpyren vermieden, das entsteht, wenn beim herkömmlichen Garvorgang die Kruste zu dunkel ausfällt bzw. wenn Speisen am heißen Topfboden „anbrennen“.
Stoffe, die von der Mikrowelle selbst neu „gebildet“ werden und die die Gesundheit schädigen, gibt es keine. Oftmals wird in diesem Zusammenhang jedoch von Strahlung und ihren gesundheitsbeeinträchtigenden Eigenschaften gesprochen. Darauf soll im nächsten Kapitel eingegangen werden.
3. Können elektromagnetische Wellen das Essen „verstrahlen“ und/oder nach außen dringen und durch ihr Feld die Gesundheit des Menschen beeinträchtigen?
Wie das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) mitteilt, ist in seriösen Versuchen und Forschungen kein einziger Hinweis auf eine Schädigung von Gewebe oder Zellen der Personen gefunden worden, die in der Mikrowelle zubereitete Nahrung zu sich genommen hatten. Auch aktuelle Untersuchungen seriöser Wissenschaftler lassen keine Hinweise auf irgendwelche Schädigungen erkennen.
Um Missverständnisse zu vermeiden, gleich vorweg: „Nahrungsmittel, die in der Mikrowelle zubereitet werden, werden dadurch nicht verstrahlt!“, wie leider immer wieder fälschlicherweise behauptet wird. Wenn das Gerät ausgeschaltet ist, gibt es auch keine Mikrowellen mehr – weder innerhalb des Geräts noch im Essen selbst. Vergleichen kann man dies mit dem sichtbaren Licht: ist der Schalter auf AUS, dann bleibt auch kein Licht zurück. So ist auch die Geschichte von der Strahlung, die durch das Garen in der Mikrowelle ins Essen eindringt, dort verbleibt und dann durch den Essvorgang in den Magen gelangt, um von hier aus gesundheitliche Schäden auszulösen, nichts weiter als eine Geschichte und physikalisch weder begründbar noch möglich.
Im niederländischen TNO Nutrition and Food Research Institute in Zeist unternahmen im April 1995 D. Jonker und HP. Til folgende Untersuchung: Sie fütterten 10 männliche und 10 weibliche Wistar-Ratten mit für Menschen vorgesehenen diätischen Lebensmitteln. Dabei wurde ein Teil der Nahrung im konventionellen Ofen erhitzt, das Futter der anderen in der Mikrowelle zubereitet. Beide „Futterarten“ wurden anschließend gefriergetrocknet, granuliert und mit entsprechenden Vitaminen und Mineralstoffen angereichert. Nun teilte man die Ratten in zwei Gruppen, denen man das unterschiedlich zubereitete Futter dreizehn Wochen lang reichte. Eine vollständige Untersuchung der Ratten, insbesondere hinsichtlich Wachstum, Vermehrung, Knochendichte, Gendefekten, Blutinhaltstoffen etc. , ergab keinerlei Hinweis auf irgendwelche Unterschiede bezüglich der verwendeten Garmethoden.
Auch das Bundesamt für Strahlenschutz hat sich zu diesem Thema geäußert: Nach heutigem Erkenntnisstand kommt es zu keinen gesundheitlich bedenklichen Veränderungen in Lebensmitteln durch Mikrowellenbehandlung. Sowohl hinsichtlich des ernährungsphysiologischen Wertes als auch der hygienischen Qualität der erhitzten Lebensmittel ist vor allem die Sorgfalt bei der Zubereitung und Erhitzung entscheidend. Die Herstellerhinweise zum Garen von Speisen in Mikrowellengeräten sollten deshalb unbedingt beachtet werden.
Auch die Frage, ob Mikrowellen aus dem Gerät austreten und dann Personen, die sich in der Nähe aufhalten, schädigen können, wird des öfteren gestellt. Dabei muss zunächst verdeutlicht werden, dass es keine Wellen gibt, weder im Gerät noch außerhalb des Gerätes, wenn das Gerät selbst nicht eingeschaltet ist.
Auch die Anmerkung „Nehmen sie das Gerät nicht in Betrieb, wenn es leer ist“ ist keine Warnung, dass die Wellen dann nach außen treten, sondern dient lediglich dem Schutz des Gerätes, da durch unerwünschte Reflexion – aufgrund des fehlenden Gargutes – das Klystron zerstört werden könnte.
Die ICNIRP (International Commission on Non-Ionising Radiation Protection) hatte 1998 eine entsprechende Richtlinie veröffentlicht, die sich auf die sog. Leckstrahlung bezieht. Verschiedene Länder, wie auch die Internationale Elektrotechnik Kommission (IEC), das Internationale Komitee zur Elektromagnetischen Sicherheit (ICES), der IEEE und das europäische Komitee für elektrotechnische Standards (CENELEC) haben hierfür einen Grenzwert von 50 Watt pro m² festgelegt, der an keinem Punkt außerhalb von 5 cm der Gehäuseoberfläche der Mikrowelle überschritten werden sollte.
„Sorgen um gesundheitsschädliche Wirkungen durch eine Leckstrahlung sind unbegründet. Sie liegt um das Tausendfache unter dem Grenzwert!“ bestätigt das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS), nachdem es umfangreiche und repräsentative Messungen an Mikrowellengeräten durchgeführt hat. Bei allen Geräten trat zwar in der Umgebung der Sichtblende und der Türen Leckstrahlung auf; sie war jedoch stets äußerst gering. An den üblichen Aufenthaltsorten in der Umgebung von Mikrowellengeräten liegt die (gerade noch) erfassbare Strahlung um mehr als das Tausendfache unter den gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerten. Gesundheitsgefahren gehen daher von intakten Geräten nicht aus.
4. Schlussbetrachtung
Die Betrachtung der unterschiedlichen Aspekte zum Thema „Ist Essen aus der Mikrowelle ungesund?“ kann man folgendermaßen zusammenfassen.
Essen aus der Mikrowelle ist nicht gesund, weil
* oftmals minderwertige und vorgefertigte Speisen wie auch tiefgefrorene Nahrungsmittel verwendet werden, die aufgrund dessen allein schon weniger an „gesunden“ Inhaltsstoffen enthalten und
* Speisen in der Mikrowelle durch die Art des Garvorgangs einen großen Verlust an wichtigen Antioxidantien erleiden.
Die Mikrowelle ist aber nicht schädlich, da
* keine Mikrowellen nach außen dringen bzw. eine eventuell vorhandene Leckstrahlung weit unter den Grenzwerten liegt und
* sie nach dem heutigen Stand der Wissenschaft und Forschung die Nahrungsmittel weder radioaktiv werden lässt noch sie so verändert, dass die Gesundheit des Menschen beeinträchtigt wird.
Hält man sich an die üblichen Hygienegrundregeln und Herstellerhinweise, sind auch Gefahren wie Vergiftung (falsches Kochgut), Salmonellenerkrankungen u.ä. (nicht genügend durchgegart) bzw. Verbrennungen (unvorsichtige Vorgehensweise) auszuschließen, zumal sie bei anderen Garmethoden ebenso passieren können.
Dipl.-Ing. Regina Reichardt, Forschungsgemeinschaft Funk, Bonn
Literatur/Quellen
* Stiftung Warentest, test 10/2002: www.warentest.de
* Uni Bonn, Zweig Ernährungswissenschaften, „Gesundes Essen“: http://www.ehw.uni-bonn.de
* Forschungsinstitut für Kinderernährung in Dortmund, „Muttermilch“: http://www.fke-do.de
* Deutsches Ernährungsberatungs- und Informationsnetz: http://www.ernaehrung.de
* Bundesforschungsanstalt für Ernährung und Lebensmittel, „Ernährung und Hygiene“: http://www.bfa-ernaehrung.de
* BfS, „Sind Mikrowellengeräte gefährlich?”: www.bfs.de
* Bfe: http://www.bfa-ernaehrung.de/Bfe-Deutsc ... radiat.htm
* WHO, Regional Office for Europe, „12 steps to healthy eating”: http://www.who.int/health_topics/en
* „Mikrowellenöfen zerstören Antioxidantien“: http://www.wissenschaft.de/wissen/news/231069.html
* “Microwave Cooking”: http://www.xpressnet.com/bhealthy/microwave.htm
* “Veggies Lose Antioxidants in the Microwave”: http://www.hon.ch/News/HSN/515591.html
* June Russel, “June Russel's Health Facts; Microwaves”: http://www.jrussellshealth.com/microwaves.html
* Nicols Fox, “Spoiled”, Jahrbuch 1997; Toxic Environment Program 97-08-31-B; http://www.wpr.org/book/970831b.htm#segment%201
* Medizin – 14.12.2000; „Mangel an Antioxidantien Ursache von Kwashiorkor“; University of Florida (UF)/Washington University; Bericht im Journal of Pediatrics
* Wei Zheng, W. und Wang, S. Y., U.S. Department of Agriculture in Beltsville, USA, “Herbs”-Studie im Journal of Agricultural and Food Chemisty; 2002
* Leitgeb, Norbert: „Machen elektromagnetische Felder krank?”, ISBN 3-211-83420-6 Springer Verlag Wien New York, 1990
* Ramesh, M.N., Wolf, W. , Tevini, D., Bognár, A.: ”Microwave Blanching of Vegetables”, Journal of Food Sience – Vol. 67, Nr. 1, 2002
-
Ross
Seitenlange Beiträge wie die letzten und auch einige andere gehören nicht in ein Diskussionsforum. Das sollte die Forumsadministration wissen und abstellen. Wer um Himmelswillen liest denn das noch? Ich hab reingeschaut und gleich wieder zugemacht. Die Qualität des Forums ist am Sinken....
Ross
Forum Admin: Es ist jedem unbenommen, etwas längere oder einige andere Beiträge nicht lesen zu wollen. Zugunsten einer Vielfalt werden nicht mehr Beiträge als notwendig (gemäss Forenregeln) "abgestellt". Ein Forum ist so gut wie seine Schreiber/innen und jede/r kann zur steigenden Qualität beitragen, wobei ein/e Poster/in namens Ross bis jetzt dabei noch nicht in Erscheinung getreten ist.
Ross
Forum Admin: Es ist jedem unbenommen, etwas längere oder einige andere Beiträge nicht lesen zu wollen. Zugunsten einer Vielfalt werden nicht mehr Beiträge als notwendig (gemäss Forenregeln) "abgestellt". Ein Forum ist so gut wie seine Schreiber/innen und jede/r kann zur steigenden Qualität beitragen, wobei ein/e Poster/in namens Ross bis jetzt dabei noch nicht in Erscheinung getreten ist.
Letzteres in jedem Fall. Ersteres ist völliger Unfug, die Teile strahlen wie teufel. 20,000 uW/m2 werden auch in einem Meter noch spielend erreicht.Michael hat geschrieben: ..
Die Mikrowelle ist aber nicht schädlich, da
* keine Mikrowellen nach außen dringen bzw. eine eventuell vorhandene Leckstrahlung weit unter den Grenzwerten liegt und
Die Argumentation erinnert ein wenig an den Streit ob die Erde doch keine Scheibe sei und wurde ähnlich erbarmungslos von denen die den Status Quo beibehalten wollten, geführt wie den Verteidigern der in Stein gemeißelten "heiligen" Grenzwerte. In den USA hatte man ja die Handys von den entsprechenden FDA/IEEE Grenzwerten ausgenommen, weil sonst die Technik nicht möglich gewesen wäre. Außerdem ist es ja logisch das die Gesetzte der Physik überall im Universum Gültigkeit haben, nur an der empfindlichsten Stelle eines Menschen, dem Gehirn natürlich nicht...
http://www.tolzin.de/mikrowelle/index.htmMichael hat geschrieben:
* sie nach dem heutigen Stand der Wissenschaft und Forschung die Nahrungsmittel weder radioaktiv werden lässt noch sie so verändert, dass die Gesundheit des Menschen beeinträchtigt wird.
"Die damalige UdSSR hatte 1976 den Gebrauch von Mikrowellenöfen gesetzlich verboten, nicht ohne triftigen Grund. Die russischen Experimente brachten beunruhigende Erkenntnisse: Mikrowellenstrahlen führen dazu, dass zahlreiche Nahrungsbestandteile wie Eiweiße oder Glukoside widernatürlich zerfallen. Die Vitalenergie der getesten Nahrungsmittel nahm um 60 bis 90 Prozent ab. In Milch und Getreide entstanden neue, Krebs erregende Verbindungen, in anderen pflanzlichen Produkten vermehrt freie Radikale. Die chemischen Veränderungen in der Nahrung verursachten bei den Probanden Verdauungsbeschwerden, Funktionsstörungen im Lymphsystem und eine Zunahme der Krebszellen im Blutserum. Diesen Zusammenhang konnten 1973 auch Tierversuche in den USA bestätigen."
Es soll auch Warnungen der UDSSR in Richtung Westen gegeben haben...
Leck-Strahlung
Letzten Herbst war ich bei Nachbarn E-Smog messen. Der Hausherr wollte dann wissen, ob ich die Mikrowellen seines Gerätes auch messen könne. Ich stand etwa 4 m weg und konnte ca. 900 mV/m messen. Das Empfinden meines Körpers war äusserst unangenehm: ein Kribbeln und Surren am ganzen Leib setzte ein - so wie ich es im Januar in 100 m Entfernung auf Augenhöhe zu einem UMTS-Sender empfand!
Ich weiss nicht mehr, ob ein Glas Wasser hinein gestellt wurde oder nichts. Ich kann mir vorstellen, dass die Leckstrahlung zurück geht, wenn der grössere Teil der Energie absorbiert wird.
Pegasus
P.S.Ich habe den ganzen langen Artikel von Elisabeth Buchs gelesen und vom darauf folgenden den 3. Teil. Wer vertraut denn noch einem Bundesamt ????? Bestimmt kein einziger Betroffener! Die andern sind selber schuld!
Ich weiss nicht mehr, ob ein Glas Wasser hinein gestellt wurde oder nichts. Ich kann mir vorstellen, dass die Leckstrahlung zurück geht, wenn der grössere Teil der Energie absorbiert wird.
Pegasus
P.S.Ich habe den ganzen langen Artikel von Elisabeth Buchs gelesen und vom darauf folgenden den 3. Teil. Wer vertraut denn noch einem Bundesamt ????? Bestimmt kein einziger Betroffener! Die andern sind selber schuld!
Die Hoffnung auf bessere Zeiten - ohne Funk - stirbt zuletzt!
-
sibylle
hier wurde bewiesen, dass .......
Alles in Englisch, aber sehr gut geschrieben.
Wir haben hier in der Schweiz einen der bestinformierten Forscher, was dieses Thema anbelangt: Hertel! Wendet euch an ihn, wenn ihr etwas wissen wollt. Persönlich kenne ich eine Freundin des Erfinders, die mir bestätigt hat, dass dieser selber sagte, nur ja nicht davor zustehen, denn alle Mikrowellenöfen strahlen. Alle an der Erfindung beteiligten, waren sich einig, dass es zu gefährlich sei.
Mikrowellenöfen wurden sogar durch die Nazis verboten! Und in Russland wurden sie auch verboten!
nun macht man das grosse Geschäft damit.
MICROWAVE COOKING
Microwave cooking is one of the most important causes
of ill health. It is certainly one of the most
ignored.
There was a lawsuit in 1991 in Oklahoma. A woman named
Norma Levitt had hip surgery, but was killed by a
simple blood transfusion when a nurse "warmed the
blood for the transfusion in a microwave oven!"
Logic suggests that if heating is all there is to
microwave cooking, then it doesn't matter how
something is heated. Blood for transfusions is
routinely warmed, but not in microwave ovens. Does it
not therefore follow that microwaving cooking does
something quite different?
A little evidence of the harm caused by microwaving
cooking was given by the University of Minnesota in a
radio announcement:
"Microwaves ... are not recommended for heating a
baby's bottle. The bottle may seem cool to the touch,
but the liquid inside may become extremely hot and
could burn the baby's mouth and throat... Heating the
bottle in a microwave can cause slight changes in the
milk. In infant formulas, there may be a loss of some
vitamins. In expressed breast milk, some protective
properties may be destroyed.... Warming a bottle by
holding it under tap water or by setting it in a bowl
of warm water, then testing it on your wrist before
feeding, may take a few minutes longer, but it is much
safer".
There have been very few scientific studies done on
the effect of eating food microwaved food. This is
rather surprising when you think about the fact that
microwaves have been with us for only a few decades -
and that in that time the incidence of many diseases
has continued to increase.
Two researchers, Blanc and Hertel, confirmed that
microwave cooking significantly changes food
nutrients. Hertel previously worked as a food
scientist for several years with one of the major
Swiss food companies. He was fired from his job for
questioning procedures in processing food because they
denatured it. He got together with Blanc of the Swiss
Federal Institute of Biochemistry and the University
Institute for Biochemistry.
They studied the effect that microwaved food had on
eight individuals, by taking blood samples immediately
after eating. They found that after eating microwaved
food, haemoglobin levels decreased. "These results
show anaemic tendencies. The situation became even
more pronounced during the second
month of the study".
Who knows what results they would have found if they
had studied people who ate microwaved food for a year
or more?
The violent change that microwaving causes to the food
molecules forms new life forms called radiolytic
compounds. These are mutations that are unknown in the
natural world. Ordinary cooking also causes the
formation of some radiolytic compounds (which is no
doubt one reason why it is better to eat
plenty of raw food), but microwaving cooking causes a
much greater number. This then causes deterioration in
your blood and immune system.
In addition, they found that the number of leucocytes
increases after eating microwaved food - something
which haematologists take very seriously, because this
is often a sign of highly harmful effects, such as
poisoning.
Also, after eating microwaved food, cholesterol levels
increased. Hertel said "Common scientific belief
states that cholesterol values usually alter slowly
over longer periods of time. In this study, the
markers increased rapidly after the consumption of the
microwaved vegetables." He believes his
study tends to confirm new scientific data that
suggest cholesterol may rapidly increase in the blood
secondary to acute stress. "Also," he added, "blood
cholesterol levels are less influenced by cholesterol
content of food than by stress factors. Such
stress-causing factors can apparently consist of foods
which contain virtually no cholesterol - the
microwaved
vegetables."
The results were published in "Search for Health" in
the Spring of 1992. How was this research greeted? A
powerful trade organisation, the Swiss Association of
Dealers for Electroapparatuses for Households and
Industry somehow made the President of the Court of
Seftigen issue a `gag order'.
Hertel and Blanc were told that if they published
their findings they would face hefty fines or up to
one year in prison. In response to this, Blanc
recanted his findings. Hertel, on the other hand, went
on a lecture tour and demanded a jury trial.
FINALLY, in 1998 the Court `Gag Order' was removed.
In a judgment delivered at Strasbourg on 25 August
1998 in the case of Hertel v. Switzerland, the
European Court of Human Rights held that there had
been a violation of Hertel's rights in the 1993
decision. The Court decided that the `gag order'
prohibiting him form declaring that microwaved food is
dangerous to health was contrary to the right to
freedom of expression. In addition, Switzerland was
sentenced to pay compensation of F40,000.
In Summary: Blanc and Hertel found that eating
microwaved food:
* Increases cholesterol
* Increases white blood cell numbers
* Decreases red blood cell numbers
* Causes production of radiolytic compounds
(compounds unknown in nature)
_____
RUSSIANS BAN MICROWAVE OVENS
After the World War II, the Russians also experimented
with microwave ovens. From 1957 up to recently, their
research has been carried out mainly at the Institute
of Radio Technology at Klinsk, Byelorussia. According
to US researcher William Kopp, who gathered much of
the results of Russian and German research - and was
apparently prosecuted for doing so (J. Nat. Sci, 1998;
1:42-3) - the following effects were observed by
Russian forensic teams:
1. Heating prepared meats in a microwave sufficiently
for human consumption created:
* d-Nitrosodiethanolamine (a well-known cancer-causing
agent)
* Destabilization of active protein biomolecular
compounds
* Creation of a binding effect to radioactivity in the
atmosphere
* Creation of cancer-causing agents within
protein-hydrosylate compounds in milk and cereal
grains;
2. Microwave emissions also caused alteration in the
catabolic (breakdown) behavior of glucoside - and
galactoside - elements within frozen fruits when
thawed in this way;
3. Microwaves altered catabolic behavior of
plant-alkaloids when raw, cooked or frozen vegetables
were exposed for even very short periods;
4. Cancer-causing free radicals were formed within
certain trace-mineral molecular formations in plant
substances, especially in raw root vegetables;
5. Ingestion of microwaved foods caused a higher
percentage of cancerous cells in blood;
6. Due to chemical alterations within food substances,
malfunctions occurred in the lymphatic system, causing
degeneration of the immune systems capacity to protect
itself against cancerous growth;
7. The unstable catabolism of microwaved foods altered
their elemental food substances, leading to disorders
in the digestive system;
8. Those ingesting micro-waved foods showed a
statistically higher incidence of stomach and
intestinal cancers, plus a general degeneration of
peripheral cellular tissues with a gradual breakdown
of digestive and excretory system
function;
9. Microwave exposure caused significant decreases in
the nutritional value of all foods studied,
particularly:
* A decrease in the bioavailability of B-complex
vitamins, vitamin C, vitamin E, essential minerals and
lipotrophics
* Destruction of the nutritional value of
nucleoproteins in meats
* Lowering of the metabolic activity of alkaloids,
glucosides, galactosides and nitrilosides (all basic
plant substances in fruits and vegetables)
* Marked acceleration of structural disintegration in
all foods.
As a result microwave ovens were banned in Russia in
1976; the ban was lifted after Perestroika.
_____
Standing in front of a microwave is also highly
damaging to your health. Perhaps you have already felt
this intuitively? We know that cells explode in the
microwave - just fry an egg in your microwave. We are
made up of trillions of cells. So work out how many
are getting damaged if you stand in front of your
microwave for 5-10 minutes.
In the past I had been told that it was important for
people to stop eating microwaved food, but I did not
pay too much attention to this because I had been
microwave cooking for years. I never thought much
about it but I suppose that I figured that if
something was so bad for us, then there wouldn't be so
many people using it. Little did I know.
When I first began seeing clients for sessions of
kinesiology, I did not worry too much about telling
them to give up eating microwaved food. However, I
kept a record of all of the corrections that were
needed for each client when they came in. Now, once a
correction is made, it is to be hoped that the
correction will stay in place for a long time to come,
hopefully
months if not years. People often ask me "How long
will it last?" May answer to them is "That depends on
your lifestyle".
Most of my clients came back to see me after about two
weeks. In the early days I found that many who came
back were not much better. I found that they were
again `out of balance'. That is, their electrical
circuits were not working correctly (which is common
for many people). It was therefore not surprising that
they were not much better, because the body does not
begin
to fully fix itself until the electrical circuits are
in balance.
The question was, why did their electrical circuits go
out of balance? The answer had to be something that
was highly stressful, to effect the body in such a
short space of time. Once that answer was remedied,
the client would begin to get better. Using muscle
testing, I went through the process of testing if the
cause was electrical, chemical/nutritional, emotional
or structural. Again and again the same answer would
come up - electrical. When I then went through a range
of possible electrical causes, the same answer again
came up again and again - the person had eaten
microwaved food!
Incidentally, this answer never came up when a person
had NOT eaten microwaved food.
I began to tell all of my clients on the first visit
that under NO
circumstances were they ever to do microwaved cooking
again. I gave this a higher priority than any of
things that are normally considered as health risks,
such as cigarettes or alcohol. Immediately I began to
get a marked improvement in the results I was getting.
Long-term problems such as headaches, backaches and
emotional instability went away within a few weeks.
Other kinesiologists can confirm these results. David
Bridgman, who has years of experience as a
kinesiologist, said "Of all the people I test for
allergies, 99.9% so far show severe sensitivity to any
microwaved food".
I experienced the effect of eating microwaved food for
myself one time. I had been doing quite a lot of
kinesiology and feeling on top of the world when for
no apparent reason I began to feel rather `gray' and
rather low. I realised that I needed a balance from a
kinesiologist. Sure enough, I was out of balance. When
the kinesiologist used muscle testing to see why my
body had gone out of balance, the answer came up ...
microwaved food! The trouble was, I couldn't remember
eating any. Until I remembered a particular vegetarian
restaurant I had been to. When I went back to the
restaurant and asked them if they microwaved their
food, they told me that they did.
So be warned! Many restaurants use microwaved cooking,
even `health' restaurants. Ask if the "steamed
vegetables" are in fact steamed - or are they
microwaved? I have sent meals back when they have not
been what they were described on the menu, much to the
surprise of the restaurant owners.
The alternative to heating up or defrosting food is to
place it in a
saucepan with a little water and lid. Or use a
convection oven.
_____
MICROWAVED PLASTIC WRAP HAS 10,000,000 TIMES FDA
LIMITS OF CARCINOGENS!
Sent to me by a reader:
Hello Folks. Hopefully all of you are already well
enough informed so as to avoid the use of a microwave
oven due to the many detrimental effects consuming
microwaved food has upon our health, but "just in
case", here is some interesting info sent to me by Ron
Scanlon -- many thanks, Ron! Cheers,
Doug
University of California, Davis Medical Center 2315
Stockton Boulevard, Sacramento, California 95817
As a seventh grade student, Claire Nelson learned that
di(ethylhexyl)adepate (DEHA), considered a carcinogen,
is found in plastic wrap. She also learned that the
FDA had never studied the effect of microwave cooking
on plastic-wrapped food. Three years later, with
encouragement from her high
school science teacher, Claire set out to test what
the FDA had not.
Although she had an idea for studying the effect of
microwave radiation on plastic wrapped food, she did
not have the equipment. Eventually, Dr. Jon Wilkes at
the National Center for Toxicological Research agreed
to help her.
The research center, which is affiliated with the FDA,
let her use its facilities to perform her experiments,
which involved microwaving plastic wrap in virgin
olive oil.
Claire tested four different plastic wraps and "found
not just the
carcinogens but also xenoestrogen was migrating [into
the oil]...."Xenoestrogens are linked to low sperm
counts in men and to breast cancer in women.
Throughout her junior and senior years, Claire made a
couple of trips each week to the research center,
which was 25 miles from her home, to work
on her experiment. An article in Options reported "her
analysis found that DEHA was migrating into the oil at
between 200 parts and 500 parts per million. The FDA
standard is 0.05 parts per billion."
Her summarized results have been published in science
journals. Claire Nelson received the American Chemical
Society's top science prize for students during her
junior year and fourth place at the International
Science and Engineering Fair (Fort Worth, Texas) as a
senior. "Carcinogens â€"
At 10,000,000 Times FDA Limits" Options, May 2000.
Published by People Against Cancer, 515-972-4444
_____
So, it's up to you. One point to bear in mind is that
our society runs pretty much on money. The
multinational companies who make microwave ovens make
a lot from the sale of them. There is no money in
telling people to stop microwave cooking. There is,
however, the satisfaction of knowing that you are
saving people's lives and future happiness by
spreading the word to
stop eating microwaved food.
ALTERNATIVES
You can heat food quickly in a convection oven. It's
just an ordinary oven with a fan.
You can also easily and quickly heat up food, even
frozen pasta, by using a saucepan with a lid and a
little water, to moisten it from the steam.
If someone is coming home late, and you want to give
them warm food when they arrive, put a saucepan lid
over the food while it is on a plate. Put the plate of
food on a simmering saucepan of water. It will stay
warm without drying up.
If you want to cook food, do it the old fashioned ways
- it tastes much better that way!
_____
Much of the above information is from an article in
the 1994 edition of Acres Magazine, USA, by Tom
Valentine.
PO Box 8800, Metairie, Louisiana 70011, USA
Tel: (504) 889 2100 Fax: (504) 889 2777
_____
Irradiation of Food: (Note: Irradiation is not the
same as microwaving, but they are similar in that both
use unnatural frequencies to alter food).
The Cornell University in 1977 irradiated some sugar
and fed it to rats. The type of cell damage shown on
post mortem was the same as if the rats themselves had
been irradiated!
Irradiation of Food: Public Citizen has released the
English translation of a recent German study revealing
that a chemical formed in irradiated food can damage
DNA.
The study confirms what safe-food advocates have known
for more than thirty years: that exposing food to
ionising radiation can lead to the formation of
bizarre new chemicals called "unique radiolytic
products" that can cause serious health problems.
One such chemical, known as 2-DCB, caused "significant
DNA damage" in the colons of rats that ate the
substance. The chemical - which, ironically is a
well-known "marker" for determining whether food has
been irradiated" - has
never been found naturally in any food on earth.
The study was conducted in 1998 under the auspices of
two prominent pro-irradiation organizations. IT was
performed at one of the most prestigious food
irradiation labs in the world: the Federal Research
Centre for Nutrition in Karlsruhe, Germany.
Public Citizen released an English translation of the
study at a meeting on 13 February at the US Food and
kein Ersatz Administration in Washington DC.
So, it's up to you. One point to bear in mind is that
our society runs pretty much on money. The
multinational companies who make microwave ovens make
a lot from the sale of them. There is no money in
telling people to stop microwave cooking. There is,
however, the satisfaction of knowing that you are
saving people's lives and future happiness by
spreading the word to
stop eating microwaved food.
You can heat food quickly in a convection oven. You
can also easily heat up food by using a saucepan. If
someone is coming home late, and you want to give them
warm food when they arrive, put a saucepan lid over
the food while it is on a plate. Put the plate of food
on a simmering saucepan of water. It will stay warm
without drying up. If you want to cook food, do it the
old
fashioned ways - it tastes much better that way!
Much of this information is from an article in the
1994 edition of Acres Magazine, USA, by Tom Valentine.
PO Box 8800, Metairie, Louisiana 70011, USA
Tel: (504) 889 2100 Fax: (504) 889 2777
INFORMATION ON IRRADIATED FOOD and LABELLING LAWS at:
Public Citizen <http://www.citizen.org>
www.citizen.org
<http://www.citizen.org/>
Disclaimer: This information is not medical advice.
Because every person's situation is different, the
author of this article will not be held responsible
for any negative results, which come from reading or
acting upon the information in this article. Use at
your own risk. Copyright ©: Stephanie Relfe - 1998 -
2010
Permission is granted to reproduce this article as
long as you
acknowledge the author and quote and link to
www.relfe.com
<http://www.relfe.com>
__________________________________________________________
Wir haben hier in der Schweiz einen der bestinformierten Forscher, was dieses Thema anbelangt: Hertel! Wendet euch an ihn, wenn ihr etwas wissen wollt. Persönlich kenne ich eine Freundin des Erfinders, die mir bestätigt hat, dass dieser selber sagte, nur ja nicht davor zustehen, denn alle Mikrowellenöfen strahlen. Alle an der Erfindung beteiligten, waren sich einig, dass es zu gefährlich sei.
Mikrowellenöfen wurden sogar durch die Nazis verboten! Und in Russland wurden sie auch verboten!
nun macht man das grosse Geschäft damit.
MICROWAVE COOKING
Microwave cooking is one of the most important causes
of ill health. It is certainly one of the most
ignored.
There was a lawsuit in 1991 in Oklahoma. A woman named
Norma Levitt had hip surgery, but was killed by a
simple blood transfusion when a nurse "warmed the
blood for the transfusion in a microwave oven!"
Logic suggests that if heating is all there is to
microwave cooking, then it doesn't matter how
something is heated. Blood for transfusions is
routinely warmed, but not in microwave ovens. Does it
not therefore follow that microwaving cooking does
something quite different?
A little evidence of the harm caused by microwaving
cooking was given by the University of Minnesota in a
radio announcement:
"Microwaves ... are not recommended for heating a
baby's bottle. The bottle may seem cool to the touch,
but the liquid inside may become extremely hot and
could burn the baby's mouth and throat... Heating the
bottle in a microwave can cause slight changes in the
milk. In infant formulas, there may be a loss of some
vitamins. In expressed breast milk, some protective
properties may be destroyed.... Warming a bottle by
holding it under tap water or by setting it in a bowl
of warm water, then testing it on your wrist before
feeding, may take a few minutes longer, but it is much
safer".
There have been very few scientific studies done on
the effect of eating food microwaved food. This is
rather surprising when you think about the fact that
microwaves have been with us for only a few decades -
and that in that time the incidence of many diseases
has continued to increase.
Two researchers, Blanc and Hertel, confirmed that
microwave cooking significantly changes food
nutrients. Hertel previously worked as a food
scientist for several years with one of the major
Swiss food companies. He was fired from his job for
questioning procedures in processing food because they
denatured it. He got together with Blanc of the Swiss
Federal Institute of Biochemistry and the University
Institute for Biochemistry.
They studied the effect that microwaved food had on
eight individuals, by taking blood samples immediately
after eating. They found that after eating microwaved
food, haemoglobin levels decreased. "These results
show anaemic tendencies. The situation became even
more pronounced during the second
month of the study".
Who knows what results they would have found if they
had studied people who ate microwaved food for a year
or more?
The violent change that microwaving causes to the food
molecules forms new life forms called radiolytic
compounds. These are mutations that are unknown in the
natural world. Ordinary cooking also causes the
formation of some radiolytic compounds (which is no
doubt one reason why it is better to eat
plenty of raw food), but microwaving cooking causes a
much greater number. This then causes deterioration in
your blood and immune system.
In addition, they found that the number of leucocytes
increases after eating microwaved food - something
which haematologists take very seriously, because this
is often a sign of highly harmful effects, such as
poisoning.
Also, after eating microwaved food, cholesterol levels
increased. Hertel said "Common scientific belief
states that cholesterol values usually alter slowly
over longer periods of time. In this study, the
markers increased rapidly after the consumption of the
microwaved vegetables." He believes his
study tends to confirm new scientific data that
suggest cholesterol may rapidly increase in the blood
secondary to acute stress. "Also," he added, "blood
cholesterol levels are less influenced by cholesterol
content of food than by stress factors. Such
stress-causing factors can apparently consist of foods
which contain virtually no cholesterol - the
microwaved
vegetables."
The results were published in "Search for Health" in
the Spring of 1992. How was this research greeted? A
powerful trade organisation, the Swiss Association of
Dealers for Electroapparatuses for Households and
Industry somehow made the President of the Court of
Seftigen issue a `gag order'.
Hertel and Blanc were told that if they published
their findings they would face hefty fines or up to
one year in prison. In response to this, Blanc
recanted his findings. Hertel, on the other hand, went
on a lecture tour and demanded a jury trial.
FINALLY, in 1998 the Court `Gag Order' was removed.
In a judgment delivered at Strasbourg on 25 August
1998 in the case of Hertel v. Switzerland, the
European Court of Human Rights held that there had
been a violation of Hertel's rights in the 1993
decision. The Court decided that the `gag order'
prohibiting him form declaring that microwaved food is
dangerous to health was contrary to the right to
freedom of expression. In addition, Switzerland was
sentenced to pay compensation of F40,000.
In Summary: Blanc and Hertel found that eating
microwaved food:
* Increases cholesterol
* Increases white blood cell numbers
* Decreases red blood cell numbers
* Causes production of radiolytic compounds
(compounds unknown in nature)
_____
RUSSIANS BAN MICROWAVE OVENS
After the World War II, the Russians also experimented
with microwave ovens. From 1957 up to recently, their
research has been carried out mainly at the Institute
of Radio Technology at Klinsk, Byelorussia. According
to US researcher William Kopp, who gathered much of
the results of Russian and German research - and was
apparently prosecuted for doing so (J. Nat. Sci, 1998;
1:42-3) - the following effects were observed by
Russian forensic teams:
1. Heating prepared meats in a microwave sufficiently
for human consumption created:
* d-Nitrosodiethanolamine (a well-known cancer-causing
agent)
* Destabilization of active protein biomolecular
compounds
* Creation of a binding effect to radioactivity in the
atmosphere
* Creation of cancer-causing agents within
protein-hydrosylate compounds in milk and cereal
grains;
2. Microwave emissions also caused alteration in the
catabolic (breakdown) behavior of glucoside - and
galactoside - elements within frozen fruits when
thawed in this way;
3. Microwaves altered catabolic behavior of
plant-alkaloids when raw, cooked or frozen vegetables
were exposed for even very short periods;
4. Cancer-causing free radicals were formed within
certain trace-mineral molecular formations in plant
substances, especially in raw root vegetables;
5. Ingestion of microwaved foods caused a higher
percentage of cancerous cells in blood;
6. Due to chemical alterations within food substances,
malfunctions occurred in the lymphatic system, causing
degeneration of the immune systems capacity to protect
itself against cancerous growth;
7. The unstable catabolism of microwaved foods altered
their elemental food substances, leading to disorders
in the digestive system;
8. Those ingesting micro-waved foods showed a
statistically higher incidence of stomach and
intestinal cancers, plus a general degeneration of
peripheral cellular tissues with a gradual breakdown
of digestive and excretory system
function;
9. Microwave exposure caused significant decreases in
the nutritional value of all foods studied,
particularly:
* A decrease in the bioavailability of B-complex
vitamins, vitamin C, vitamin E, essential minerals and
lipotrophics
* Destruction of the nutritional value of
nucleoproteins in meats
* Lowering of the metabolic activity of alkaloids,
glucosides, galactosides and nitrilosides (all basic
plant substances in fruits and vegetables)
* Marked acceleration of structural disintegration in
all foods.
As a result microwave ovens were banned in Russia in
1976; the ban was lifted after Perestroika.
_____
Standing in front of a microwave is also highly
damaging to your health. Perhaps you have already felt
this intuitively? We know that cells explode in the
microwave - just fry an egg in your microwave. We are
made up of trillions of cells. So work out how many
are getting damaged if you stand in front of your
microwave for 5-10 minutes.
In the past I had been told that it was important for
people to stop eating microwaved food, but I did not
pay too much attention to this because I had been
microwave cooking for years. I never thought much
about it but I suppose that I figured that if
something was so bad for us, then there wouldn't be so
many people using it. Little did I know.
When I first began seeing clients for sessions of
kinesiology, I did not worry too much about telling
them to give up eating microwaved food. However, I
kept a record of all of the corrections that were
needed for each client when they came in. Now, once a
correction is made, it is to be hoped that the
correction will stay in place for a long time to come,
hopefully
months if not years. People often ask me "How long
will it last?" May answer to them is "That depends on
your lifestyle".
Most of my clients came back to see me after about two
weeks. In the early days I found that many who came
back were not much better. I found that they were
again `out of balance'. That is, their electrical
circuits were not working correctly (which is common
for many people). It was therefore not surprising that
they were not much better, because the body does not
begin
to fully fix itself until the electrical circuits are
in balance.
The question was, why did their electrical circuits go
out of balance? The answer had to be something that
was highly stressful, to effect the body in such a
short space of time. Once that answer was remedied,
the client would begin to get better. Using muscle
testing, I went through the process of testing if the
cause was electrical, chemical/nutritional, emotional
or structural. Again and again the same answer would
come up - electrical. When I then went through a range
of possible electrical causes, the same answer again
came up again and again - the person had eaten
microwaved food!
Incidentally, this answer never came up when a person
had NOT eaten microwaved food.
I began to tell all of my clients on the first visit
that under NO
circumstances were they ever to do microwaved cooking
again. I gave this a higher priority than any of
things that are normally considered as health risks,
such as cigarettes or alcohol. Immediately I began to
get a marked improvement in the results I was getting.
Long-term problems such as headaches, backaches and
emotional instability went away within a few weeks.
Other kinesiologists can confirm these results. David
Bridgman, who has years of experience as a
kinesiologist, said "Of all the people I test for
allergies, 99.9% so far show severe sensitivity to any
microwaved food".
I experienced the effect of eating microwaved food for
myself one time. I had been doing quite a lot of
kinesiology and feeling on top of the world when for
no apparent reason I began to feel rather `gray' and
rather low. I realised that I needed a balance from a
kinesiologist. Sure enough, I was out of balance. When
the kinesiologist used muscle testing to see why my
body had gone out of balance, the answer came up ...
microwaved food! The trouble was, I couldn't remember
eating any. Until I remembered a particular vegetarian
restaurant I had been to. When I went back to the
restaurant and asked them if they microwaved their
food, they told me that they did.
So be warned! Many restaurants use microwaved cooking,
even `health' restaurants. Ask if the "steamed
vegetables" are in fact steamed - or are they
microwaved? I have sent meals back when they have not
been what they were described on the menu, much to the
surprise of the restaurant owners.
The alternative to heating up or defrosting food is to
place it in a
saucepan with a little water and lid. Or use a
convection oven.
_____
MICROWAVED PLASTIC WRAP HAS 10,000,000 TIMES FDA
LIMITS OF CARCINOGENS!
Sent to me by a reader:
Hello Folks. Hopefully all of you are already well
enough informed so as to avoid the use of a microwave
oven due to the many detrimental effects consuming
microwaved food has upon our health, but "just in
case", here is some interesting info sent to me by Ron
Scanlon -- many thanks, Ron! Cheers,
Doug
University of California, Davis Medical Center 2315
Stockton Boulevard, Sacramento, California 95817
As a seventh grade student, Claire Nelson learned that
di(ethylhexyl)adepate (DEHA), considered a carcinogen,
is found in plastic wrap. She also learned that the
FDA had never studied the effect of microwave cooking
on plastic-wrapped food. Three years later, with
encouragement from her high
school science teacher, Claire set out to test what
the FDA had not.
Although she had an idea for studying the effect of
microwave radiation on plastic wrapped food, she did
not have the equipment. Eventually, Dr. Jon Wilkes at
the National Center for Toxicological Research agreed
to help her.
The research center, which is affiliated with the FDA,
let her use its facilities to perform her experiments,
which involved microwaving plastic wrap in virgin
olive oil.
Claire tested four different plastic wraps and "found
not just the
carcinogens but also xenoestrogen was migrating [into
the oil]...."Xenoestrogens are linked to low sperm
counts in men and to breast cancer in women.
Throughout her junior and senior years, Claire made a
couple of trips each week to the research center,
which was 25 miles from her home, to work
on her experiment. An article in Options reported "her
analysis found that DEHA was migrating into the oil at
between 200 parts and 500 parts per million. The FDA
standard is 0.05 parts per billion."
Her summarized results have been published in science
journals. Claire Nelson received the American Chemical
Society's top science prize for students during her
junior year and fourth place at the International
Science and Engineering Fair (Fort Worth, Texas) as a
senior. "Carcinogens â€"
At 10,000,000 Times FDA Limits" Options, May 2000.
Published by People Against Cancer, 515-972-4444
_____
So, it's up to you. One point to bear in mind is that
our society runs pretty much on money. The
multinational companies who make microwave ovens make
a lot from the sale of them. There is no money in
telling people to stop microwave cooking. There is,
however, the satisfaction of knowing that you are
saving people's lives and future happiness by
spreading the word to
stop eating microwaved food.
ALTERNATIVES
You can heat food quickly in a convection oven. It's
just an ordinary oven with a fan.
You can also easily and quickly heat up food, even
frozen pasta, by using a saucepan with a lid and a
little water, to moisten it from the steam.
If someone is coming home late, and you want to give
them warm food when they arrive, put a saucepan lid
over the food while it is on a plate. Put the plate of
food on a simmering saucepan of water. It will stay
warm without drying up.
If you want to cook food, do it the old fashioned ways
- it tastes much better that way!
_____
Much of the above information is from an article in
the 1994 edition of Acres Magazine, USA, by Tom
Valentine.
PO Box 8800, Metairie, Louisiana 70011, USA
Tel: (504) 889 2100 Fax: (504) 889 2777
_____
Irradiation of Food: (Note: Irradiation is not the
same as microwaving, but they are similar in that both
use unnatural frequencies to alter food).
The Cornell University in 1977 irradiated some sugar
and fed it to rats. The type of cell damage shown on
post mortem was the same as if the rats themselves had
been irradiated!
Irradiation of Food: Public Citizen has released the
English translation of a recent German study revealing
that a chemical formed in irradiated food can damage
DNA.
The study confirms what safe-food advocates have known
for more than thirty years: that exposing food to
ionising radiation can lead to the formation of
bizarre new chemicals called "unique radiolytic
products" that can cause serious health problems.
One such chemical, known as 2-DCB, caused "significant
DNA damage" in the colons of rats that ate the
substance. The chemical - which, ironically is a
well-known "marker" for determining whether food has
been irradiated" - has
never been found naturally in any food on earth.
The study was conducted in 1998 under the auspices of
two prominent pro-irradiation organizations. IT was
performed at one of the most prestigious food
irradiation labs in the world: the Federal Research
Centre for Nutrition in Karlsruhe, Germany.
Public Citizen released an English translation of the
study at a meeting on 13 February at the US Food and
kein Ersatz Administration in Washington DC.
So, it's up to you. One point to bear in mind is that
our society runs pretty much on money. The
multinational companies who make microwave ovens make
a lot from the sale of them. There is no money in
telling people to stop microwave cooking. There is,
however, the satisfaction of knowing that you are
saving people's lives and future happiness by
spreading the word to
stop eating microwaved food.
You can heat food quickly in a convection oven. You
can also easily heat up food by using a saucepan. If
someone is coming home late, and you want to give them
warm food when they arrive, put a saucepan lid over
the food while it is on a plate. Put the plate of food
on a simmering saucepan of water. It will stay warm
without drying up. If you want to cook food, do it the
old
fashioned ways - it tastes much better that way!
Much of this information is from an article in the
1994 edition of Acres Magazine, USA, by Tom Valentine.
PO Box 8800, Metairie, Louisiana 70011, USA
Tel: (504) 889 2100 Fax: (504) 889 2777
INFORMATION ON IRRADIATED FOOD and LABELLING LAWS at:
Public Citizen <http://www.citizen.org>
www.citizen.org
<http://www.citizen.org/>
Disclaimer: This information is not medical advice.
Because every person's situation is different, the
author of this article will not be held responsible
for any negative results, which come from reading or
acting upon the information in this article. Use at
your own risk. Copyright ©: Stephanie Relfe - 1998 -
2010
Permission is granted to reproduce this article as
long as you
acknowledge the author and quote and link to
www.relfe.com
<http://www.relfe.com>
__________________________________________________________
-
Stephan
Warnung vor Mikrowellenöfen
Während meines Studiums habe ich auch Vorlesungen in Mikrowellentechnik besucht. Der Dozent hat uns Studenten damals sinngemäss folgendes gesagt:
"Meine Herren, möglicherweise langweile ich sie mit meinen theoretischen Abhandlungen. Ich gebe ihnen jetzt aber einen ganz praktischen Rat für ihr weiteres Leben. Nehmen sie niemals einen Mikrowellen Herd in ihre Küche. Die Dinger sind gefährlich, ich weiss wovon ich rede, denn ich habe bereits zu viel in unseren Labors gesehen."
Er hat diese Warnung schon vor über 25 Jahren an alle seine Studenten abgegeben....
"Meine Herren, möglicherweise langweile ich sie mit meinen theoretischen Abhandlungen. Ich gebe ihnen jetzt aber einen ganz praktischen Rat für ihr weiteres Leben. Nehmen sie niemals einen Mikrowellen Herd in ihre Küche. Die Dinger sind gefährlich, ich weiss wovon ich rede, denn ich habe bereits zu viel in unseren Labors gesehen."
Er hat diese Warnung schon vor über 25 Jahren an alle seine Studenten abgegeben....
-
Kurt
Re: Warnung vor Mikrowellenöfen
... Und was genau hat der von Ihnen zitierte Dozent in seinen Labors gesehen?Stephan hat geschrieben:Während meines Studiums habe ich auch Vorlesungen in Mikrowellentechnik besucht. Der Dozent hat uns Studenten damals sinngemäss folgendes gesagt:
"Meine Herren, möglicherweise langweile ich sie mit meinen theoretischen Abhandlungen. Ich gebe ihnen jetzt aber einen ganz praktischen Rat für ihr weiteres Leben. Nehmen sie niemals einen Mikrowellen Herd in ihre Küche. Die Dinger sind gefährlich, ich weiss wovon ich rede, denn ich habe bereits zu viel in unseren Labors gesehen."
Er hat diese Warnung schon vor über 25 Jahren an alle seine Studenten abgegeben....
Jetzt haben Sie uns neugierig gemacht, jetzt wäre es wünschenswert
noch mehr Details zu erfahren.
erbittet
Kurt
Kurt will wie immer Beweise!
(falls es derselbe Kurt ist - bei nicht registrierten weiss man ja nie, wer wirklich schreibt.)
Die Hauptaussage ist doch: DER DOZENT HAT VOR 25 JAHREN AUF GRUND DESSEN, WAS ER GESEHEN HAT, GEWARNT!
Stephan ist ZEUGE ! Den Dozenten kann er vermutlich nicht mehr fragen, weil den gibt's womöglich nicht mehr. Wenn er's doch könnte, wäre es aber sicher interessant zu wissen, was er gesehen hat. Da gebe ich Ihnen Kurt recht.
Ich bin grad ein wenig agro, da ich soeben das Neuste unseres Bundesamtes für Gesundheit gehört habe
Pegasus
Die Hauptaussage ist doch: DER DOZENT HAT VOR 25 JAHREN AUF GRUND DESSEN, WAS ER GESEHEN HAT, GEWARNT!
Stephan ist ZEUGE ! Den Dozenten kann er vermutlich nicht mehr fragen, weil den gibt's womöglich nicht mehr. Wenn er's doch könnte, wäre es aber sicher interessant zu wissen, was er gesehen hat. Da gebe ich Ihnen Kurt recht.
Ich bin grad ein wenig agro, da ich soeben das Neuste unseres Bundesamtes für Gesundheit gehört habe
Pegasus
Die Hoffnung auf bessere Zeiten - ohne Funk - stirbt zuletzt!
-
Kurt
Warnungen ohne nähere Hintergrundinfos
Es mag ja sein, dass Stephan mit dieser Aussage zufrieden ist, vielleichtPegasus hat geschrieben:Kurt will wie immer Beweise!(falls es derselbe Kurt ist - bei nicht registrierten weiss man ja nie, wer wirklich schreibt.)
Die Hauptaussage ist doch: DER DOZENT HAT VOR 25 JAHREN AUF GRUND DESSEN, WAS ER GESEHEN HAT, GEWARNT!
Stephan ist ZEUGE ! Den Dozenten kann er vermutlich nicht mehr fragen, weil den gibt's womöglich nicht mehr. Wenn er's doch könnte, wäre es aber sicher interessant zu wissen, was er gesehen hat. Da gebe ich Ihnen Kurt recht.
Ich bin grad ein wenig agro, da ich soeben das Neuste unseres Bundesamtes für Gesundheit gehört habe![]()
Pegasus
auch deswegen, weil er noch mehr Infos hat. ICH bin es auf jeden fall nicht. Ich will ganz konkret wissen, warum gewarnt wurde und wovor.
Was genau ist in diesem Labor passiert und unter welchen Bedingungen
und mit welchen Geräten.
Ansonsten ist die Aussage bzw. die Warnung nichts wert.
Kurt
-
Netzfreischalter
@Pegasus:
Es ist eben schon wichtig zu wissen, was er gesehen hat. Hat er gesehen, dass die Mikrowellenherde schnell Feuer fangen? Sind mal welche explodiert? War es eine Gefahr, die durch technische Verbesserungen (25 Jahre!) behoben werden konnte?
Oder hat er sonst irgendeine Gefahr gesehen?
Die 25 Jahre müssen übrigens nicht unbedingt ein positives Argument sein. Genau so kann man es gegen ihn verwenden und sagen, dass es in diesen 25 Jahren viel Entwicklung gab. Das hängt ganz von dem ab, was er beobachtet hat.
Es ist eben schon wichtig zu wissen, was er gesehen hat. Hat er gesehen, dass die Mikrowellenherde schnell Feuer fangen? Sind mal welche explodiert? War es eine Gefahr, die durch technische Verbesserungen (25 Jahre!) behoben werden konnte?
Oder hat er sonst irgendeine Gefahr gesehen?
Die 25 Jahre müssen übrigens nicht unbedingt ein positives Argument sein. Genau so kann man es gegen ihn verwenden und sagen, dass es in diesen 25 Jahren viel Entwicklung gab. Das hängt ganz von dem ab, was er beobachtet hat.
Schnell, praktisch und gefährlich?
Tür auf, Pizza rein, fertig: Schnell und praktisch wie sie ist, eroberte die Mikrowelle in den 80er-Jahren in Windeseile deutsche Küchen. Doch von Anfang an gab es auch kritische Stimmen: Techniker und Experten streiten sich bis heute, wie sicher die "schnelle Welle" ist. Von Vitaminverlust, Strahlung und Krebs ist die Rede.
Kind befüllt Mikrowelle © dpa
Was Radartechniker für die gefährlichste Energieform überhaupt halten, gilt bei Haushaltsgeräten als völlig harmlos: Mikrowellen. Handys hätten mehr der so genannten Leckstrahlung als Mikrowellenherde, sagt Haushalttechniker Horst Pichert. Gefährlich werde es erst, wenn die Frontseite des Geräts kaputt gehe. Dann nämlich kann es passieren, dass der Herd die Hand statt dem Hühnchen bestrahlt. Im Gegensatz zur Herdplatte merkt man das aber nicht sofort, sondern erst, wenn schmerzhafte Verbrennungen unter der Haut spürbar werden.
Vitaminverlust und Krebsverdacht
Radio-Tipp
Themen rund um die Gesundheit hören Sie immer sonntags um 9.35 Uhr in B5 aktuell.
Kritik am Mikrowellenherd gab es immer wieder, aber aus verschiedenen Gründen. Ernährungswissenschaftler bemängelten den Griff zu Fertiggerichten und den Vitaminverlust beim Garen. In der UdSSR war die Mikrowelle in den 70er-Jahren sogar kurzzeitig verboten: Eine Studie ergab, dass sie in Lebensmitteln angeblich schädliche Verbindungen erzeugt. Für gesundheitsschädigend hält sie auch der Schweizer Biologe Hans Hertel: Er ist der Ansicht, dass Mikrowellenherde Krebs fördern. Für diese Aussage wurde er in den 90er-Jahren vor Gericht zitiert und erhielt Recht vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Einige Wissenschaftler halten die Mikrowelle für gefährlich, weil sie durch Strahlung die Moleküle der Nahrungsmittel zum Schwingen bringt. Wie sich das auf den Körper auswirkt, sei bisher noch nicht bekannt.
Deutsche "Watteritis"
Die Mikrowelle
Der Mikrowellenherd wurde 1947 von dem amerikanischen Ingenieur Percy Spencer erfunden. Mit elektromagnetischen Wellen werden die Moleküle der Nahrungsmittel im Herd in Schwingung versetzt, reiben aneinander und erzeugen so Wärme.
Haushaltstechniker Pichert sieht ein ganz anderes Problem. Die "Watteritis" der Deutschen sei schädlich, denn weniger sei bei der Mikrowelle mehr! Um die Wärme im Garraum gleichmäßig zu verteilen, braucht die Mikrowelle Zeit und sollte daher keine hohe Watt-Leistung haben. Wenn sie zu schnell heiß wird, könnten die gefürchteten "cold spots" oder "hot spots" entstehen: Stellen, an denen Nahrungsmittel noch roh oder schon verbrannt sind. "Cold spots" sind gerade bei Fleisch nicht ungefährlich, denn Salmonellen haben an diesen Stellen leichtes Spiel. Ob und wie gefährlich Mikrowellenherde sind, kann bisher nicht mit letzter Sicherheit gesagt werden. Wer sicher gehen will, sollte lieber die Hände von ihnen lassen.
*Quelle: B5 Gesundheit
So das Bayrische Fernsehen...
Tür auf, Pizza rein, fertig: Schnell und praktisch wie sie ist, eroberte die Mikrowelle in den 80er-Jahren in Windeseile deutsche Küchen. Doch von Anfang an gab es auch kritische Stimmen: Techniker und Experten streiten sich bis heute, wie sicher die "schnelle Welle" ist. Von Vitaminverlust, Strahlung und Krebs ist die Rede.
Kind befüllt Mikrowelle © dpa
Was Radartechniker für die gefährlichste Energieform überhaupt halten, gilt bei Haushaltsgeräten als völlig harmlos: Mikrowellen. Handys hätten mehr der so genannten Leckstrahlung als Mikrowellenherde, sagt Haushalttechniker Horst Pichert. Gefährlich werde es erst, wenn die Frontseite des Geräts kaputt gehe. Dann nämlich kann es passieren, dass der Herd die Hand statt dem Hühnchen bestrahlt. Im Gegensatz zur Herdplatte merkt man das aber nicht sofort, sondern erst, wenn schmerzhafte Verbrennungen unter der Haut spürbar werden.
Vitaminverlust und Krebsverdacht
Radio-Tipp
Themen rund um die Gesundheit hören Sie immer sonntags um 9.35 Uhr in B5 aktuell.
Kritik am Mikrowellenherd gab es immer wieder, aber aus verschiedenen Gründen. Ernährungswissenschaftler bemängelten den Griff zu Fertiggerichten und den Vitaminverlust beim Garen. In der UdSSR war die Mikrowelle in den 70er-Jahren sogar kurzzeitig verboten: Eine Studie ergab, dass sie in Lebensmitteln angeblich schädliche Verbindungen erzeugt. Für gesundheitsschädigend hält sie auch der Schweizer Biologe Hans Hertel: Er ist der Ansicht, dass Mikrowellenherde Krebs fördern. Für diese Aussage wurde er in den 90er-Jahren vor Gericht zitiert und erhielt Recht vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Einige Wissenschaftler halten die Mikrowelle für gefährlich, weil sie durch Strahlung die Moleküle der Nahrungsmittel zum Schwingen bringt. Wie sich das auf den Körper auswirkt, sei bisher noch nicht bekannt.
Deutsche "Watteritis"
Die Mikrowelle
Der Mikrowellenherd wurde 1947 von dem amerikanischen Ingenieur Percy Spencer erfunden. Mit elektromagnetischen Wellen werden die Moleküle der Nahrungsmittel im Herd in Schwingung versetzt, reiben aneinander und erzeugen so Wärme.
Haushaltstechniker Pichert sieht ein ganz anderes Problem. Die "Watteritis" der Deutschen sei schädlich, denn weniger sei bei der Mikrowelle mehr! Um die Wärme im Garraum gleichmäßig zu verteilen, braucht die Mikrowelle Zeit und sollte daher keine hohe Watt-Leistung haben. Wenn sie zu schnell heiß wird, könnten die gefürchteten "cold spots" oder "hot spots" entstehen: Stellen, an denen Nahrungsmittel noch roh oder schon verbrannt sind. "Cold spots" sind gerade bei Fleisch nicht ungefährlich, denn Salmonellen haben an diesen Stellen leichtes Spiel. Ob und wie gefährlich Mikrowellenherde sind, kann bisher nicht mit letzter Sicherheit gesagt werden. Wer sicher gehen will, sollte lieber die Hände von ihnen lassen.
*Quelle: B5 Gesundheit
So das Bayrische Fernsehen...