Therapie

Elsbeth

Protest

Beitrag von Elsbeth » 17. Oktober 2007 12:31

charles hat geschrieben:Meiner Meinung nach, sind es nur *kranke* Menschen die Elektrosensible sind.
Unter *krank* verstehe ich diejenigen wobei das Immunsystem derartig geschädigt ist, und wo der Knackpunkt erreicht ist.
Als Betroffene kann ich das nicht akzeptieren, dass Elektrosensible als krank bezeichnet werden. Es sind einfach empfindsamere Menschen.

Tilly

Was ist angemessen?

Beitrag von Tilly » 17. Oktober 2007 13:15

Elisabeth Buchs hat geschrieben:Zur Zeit entsteht mancherorts der Eindruck von Gehässigkeiten. Charles Claessens schreibt ja seit Ewigkeiten hier in diesem Forum und in andern Foren mit, hat eine elektrosensible Frau und setzt sich für die Betroffenen ein, er ist eindeutig "der falsche Feind". Möglicherweise kommt eine gewisse Irritation durch zwei unerfreuliche Exponenten im izgmf und dass es möglich ist, dass jemand von der einen Haltung in eine gegenteilige umschwenken kann, dies bewirkt ein Gefühl von "wem kann man überhaupt noch trauen?" Jedenfalls sollte dies nicht dazu führen, dass jegliche unterschiedlichen Meinungen bekämpft werden und Fragen nicht mehr gestellt werden sollten. In der Elektrosmog-Frage kann es auch auf unserer Seite Präferenzen für verschiedene Modelle geben, es sollte auch im Sinn dieses Forums sein, dass solches diskutiert werden kann und manchmal ist es das beste, das offen stehen zu lassen bzw. offen zu sein für weitere Informationen.

Elisabeth Buchs

Hallo Elisabeth Buchs,
wenn Sie Charles Claessens hier verteidigen, dass die User nicht so hart mit ihm umgehen
sollen, dann würde das ja auch auf Ihre sehr richtige Reaktion auf seine Sichtweise
zutreffen, in dem Sie Folgendes geschrieben haben:

„Ob das stimmt mit den kranken vorbelasteten Menschen und der Elektrosmog für andere unschädlich ist, ist die grosse Frage, die grosse Unbekannte ist die genetische Komponente, es trifft vor allem feinfühlige und feinnervige Menschen.“

Außerdem waren seine Beschuldigungen gegenüber dem Chef der Bürgerwelle,
Herrn Siegfried Zwerenz, völlig haltlos.
Wer so etwas macht, ohne sich zu entschuldigen, muss mit Gegenwind rechnen.

Mich würde auch interessieren, wie seine Therapiemethoden bei seiner elektrosensiblen
Frau angeschlagen haben.

Es grüßt
Tilly

Sunset
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Begriff bestimmen

Beitrag von Sunset » 17. Oktober 2007 13:44

Elsbeth hat geschrieben:
charles hat geschrieben:Meiner Meinung nach, sind es nur *kranke* Menschen die Elektrosensible sind.
Unter *krank* verstehe ich diejenigen wobei das Immunsystem derartig geschädigt ist, und wo der Knackpunkt erreicht ist.
Als Betroffene kann ich das nicht akzeptieren, dass Elektrosensible als krank bezeichnet werden. Es sind einfach empfindsamere Menschen.
Solange der Begriff "Elektrosensibel" nicht genau bestimmt ist, werden die davon Betroffenen immer wieder aneinander vorbei reden, und so lange werden auch die Wissenschaft und die Medizin nicht richtig helfen können.

Wer den Begriff "elektrosensibel" verwendet, sollte immer zuerst klar stellen, was er darunter versteht:

- Symptomatik, die bei Strahleneinwirkung eintritt, und die verschiedene Krankheiten beinhalten kann?

- individuelle Anfälligkeit, eine solche Symptomatik zu entwickeln?

- Eine Fähigkeit, Strahlen sinnlich zu fühlen, ähnlich wie man Lichtstrahlen mit dem Sinnesorgan Auge sieht?

Weil zugelassen wird, dass der Begriff mehrdeutig verwendet wird, konnte sogar "bewiesen" werden, dass es "Elektrosensibilität" gar nicht gibt, nämlich durch einfachen Nachweis, dass es ein unmittelbares "Strahlenfühlen" nicht gibt, und dass es das auch gar nicht geben kann, weil es kein Sinnesorgan dafür gibt.

Am hilfreichsten wäre, wenn die erwähnten drei möglichen Inhalte des Begriffs mit jeweils unterschiedlichen Begriffen bezeichnet würden, wobei wegen der Missverständnisse um das Wort "elektrosensibel" am besten ganz auf dessen Gebrauch verzichtet würde. Für diese Diskussion wurden jedoch schon viele Megabite verwendet, ohne Ergebnis.

Zwischenzeitlich ist auf Vorschlag von Repacholi der Begriff IEI-EMF (idiopathische Umwelt-Intoleranz im Zusammenhang mit elektromagnetischen Feldern) zur Kennzeichnung einer psychischen Störung definiert worden, unter den jeder fallen soll, der dem Arzt schildert, seine körperlichen Krankheiten seien durch Strahlung verursacht, solange er seine (unmögliche) Fähigkeit zum "Strahlenfühlen" nicht nachgewiesen hat. Dieser neue Begriff stützt sich allein auf die Mehrdeutigkeit des Begriffs "elektrosensibel". - Ein Begriff muss eindeutig bestimmt sein, sonst geschehen Unglücksfälle, wie der mit IEI-EMF.

Elisabeth Buchs
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Re: Was ist angemessen?

Beitrag von Elisabeth Buchs » 17. Oktober 2007 14:04

Tilly hat geschrieben:Hallo Elisabeth Buchs,
wenn Sie Charles Claessens hier verteidigen, dass die User nicht so hart mit ihm umgehen
sollen, dann würde das ja auch auf Ihre sehr richtige Reaktion auf seine Sichtweise
zutreffen, in dem Sie Folgendes geschrieben haben:

„Ob das stimmt mit den kranken vorbelasteten Menschen und der Elektrosmog für andere unschädlich ist, ist die grosse Frage, die grosse Unbekannte ist die genetische Komponente, es trifft vor allem feinfühlige und feinnervige Menschen.“

Außerdem waren seine Beschuldigungen gegenüber dem Chef der Bürgerwelle,
Herrn Siegfried Zwerenz, völlig haltlos.
Wer so etwas macht, ohne sich zu entschuldigen, muss mit Gegenwind rechnen.

Mich würde auch interessieren, wie seine Therapiemethoden bei seiner elektrosensiblen
Frau angeschlagen haben.

Es grüßt
Tilly
Hallo Tilly

Aber keineswegs, ich möchte nur darauf hinweisen, dass es hier im Forum gut wäre, wenn bei guter Argumentation mit Einwänden und Fragen und freundlichem Umgangston diskutiert würde, so dass eine Vielzahl von Besuchern hier gerne mitliest und diskutiert.

Elisabeth Buchs

charles
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Beitrag von charles » 17. Oktober 2007 15:59

Hallo Elsbeth,

was meinen Sie mit *Betroffene*?

Das Sie etwas von Elektrosmog empfinden?

Wenn Sie Grippe haben, oder Zahnschmerzen, sind Sie doch auch *krank*, oder?
Ich sehe in das Wort *krank* keine diskriminierende Klang.

Jedenfalls ist es so, wenn man ES ist, ist man nicht gesund, weil ganz gesunde Menschen nichts empfinden. Gar nix.

Unter elektrosensibel meine ich all diejenigen die von Elektrosmog körperliche Beschwerden bekommen. Die können direkt, aber auch viel später auftreten.
Typisch dabei ist, dass bei Beseitigung der Quellen, die Beschwerden lindern.
Nein, spüren kann man den Elektrosmog nicht, weil wir kein Sinnesorgan dazu haben, aber der gesamte Körper empfangt die Signale, und antwortet mit spezifische Beschwerden.

Und diese Beschwerden (was ich unter krank verstehe) sind für jede Person unterschiedlich, weil die Schädigungen am Immunsystem unterschiedlich sind.
Der eine hat Schlaflosigkeit, der andere Schmerzen in die Beine, ein andere hat Probleme mit der Blase, ein andere hat Herzrasen, noch einer Kopfweh, usw.
Deswegen ist es schwierig eine feste Diagnose zu stellen.

In Schweden hat man Elektrosensibilität nicht als eine Krankheit anerkannt, sondern als eine *Impairment* (Behinderung?).
Das ist schon etwas.

Hier steht eine *Betroffene* gleich mit *verrückt*.

Und weil ES nicht als eine Krankheit anerkannt ist, gibt es keine Behandlungsmethode, und wird auch nicht danach gesucht.

Suchende

Psychose

Beitrag von Suchende » 17. Oktober 2007 20:03

Ich wollte mal fragen was Ihr davon hält: Vor ein paar Jahren hatte ich eine drogeninduzierte Psychose. Meine Nerven spielten total verrückt. Ich muss bis heute Medikamente (Neuroeleptika) nehem. Ein paar Jahre später machte ich ein Praktikum in Basel, neben dem grössten Sendeturm der Schweiz. Da hat alles angefangen mit der Elektorsensibilität. Könnte es einen Zusammenhang geben zwischen der Psychose und der Elektorsensibilität. Und denkt ihr, dass ev. Medikamente weiterhelfen könnten?
Ich freue mich über jede Antwort!

charles
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Beitrag von charles » 17. Oktober 2007 20:33

Hallo Suchende,

wenn Sie meine Postings verfolgt haben, ist die Antwort Ja.

Mit Ihre drogeninduzierte Psychose haben Sie Ihr Immunsystem geschädigt.
Wahrscheinlich sind noch Reste von diesem Neuroeleptika im Körper.

Zusammen mit der Sendeturm ist Ihr Immunsustem zusammengebrochen.

Ich kann Ihnen nur raten eine gute Detoxifikation zu verfolgen, damit die Giftstoffe Ihr Körper verlassen.
Suchen Sie sich ein guter Heilpraktiker.

BLUE SKY
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was wirkt "kränkend"?

Beitrag von BLUE SKY » 18. Oktober 2007 09:10

Hallo charles,
woher nehmen Sie die Gewissheit, dass Symtombildungen infolge EMF-Einwirkung nur aufgrund von Vorschädigung durch andere Agenzien entstehen. (Habe ich sie so richtig verstanden?)
Das hiesse EMF (ich meine hier athermische Effekte) könnten selbst keine Erkrankung induzieren - auch nicht eine Immunschwächung?
Dafür hätte ich gerne Ihre Belege.
Das Leben ist schön.

charles
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Beitrag von charles » 18. Oktober 2007 11:20

Hallo Blauer Himmel,

jein.

Vorgeschädigte können ES werden bei Hochfrequenz Quellen von 200 -2.000 uW/m2. Selbstverständlich natürlich auch bei höhere Werte.
Da wirkt die Strahlung als eine Katalysator, und lässt alles was nicht 100 % in Ordnung ist wachsen.

*Normale* Menschen, wo das Immunsystem noch nicht ihr Knackpunt erreicht hat, knagt die Hochfrequenz erst langsam bei Werte über 20.000-30.000 uW/m2. Bei denen helfen andere Umwelteinfüsse auch das Immunsystem zu schädigen (bedenke, das alles was man esst und trinkt Schwermetalle enthält), so dass diese auch früher oder später an die Reihe kommen.
Hier gilt die Dosis/Wirkung.

Aber für ES gilt die Dosis/Wirkung nicht.
Die werden schon bei <1 uW/m2 körperlich angegriffen.

Also, als Antwort auf Ihre Frage: Meiner Meinung nach kann EMF gewiss Erkrankung induzieren; nur bei *gesunde* Menschen geht das ganz langsam und bei entsprechende Strahlungsmengen.
Bei höhere Strahlungsmengen wird natürlich das Immunsystem geschwächt, aber gleichzeitig bestimmte Zellen angegriffen.
So können Tumoren entstehen, und bei jede nächste Exposition wachst der Tumor. (Sehe *Cellular Telephone Russian Roulette von Robert C. Kane)
Keiner entkommt, aber es dauert eben länger.

Wie Andrew Goldsworthy beschreibt, jede Zelle ist schon vorprogrammiert. Wenn Wachstum programmiert ist, wird er wachsen, wenn Krebs programmiert ist, wird Krebs entstehen.

Merke, meine Schwelle liegt bei 20.000-30.000 uW/m2. Und das liegt weit unterhalb die Grenzwerte.
Ich bin deshalb für einen Grenzwert von 1 .000 uW/m2 oder 1 mW/m2.
Und dies füe ALLE Frequenzen.
Ich finde es Unsinn, dass für höhere Frequenzen die Grenzwerte höher sind als für niedrige.
Biologische Empfindlichkeit ist etwas ganz anderes als einen Sack Wasser 1 Grad Celcius zu erhöhen innerhalb von 6 Minuten.

Ich möchte auch noch aufmerken, dass für Versuche immer *gesunde*, junge Menschen genommen werden.
Dabei muss man für Versuche am Menschen eine Genehmigung bekommen, dass es keine gesundheitliche Schäden auftreten können.

Bei die ETH Studie war man fest davon überzuegt das nichts passieren würde, aber bei 10 V/m = 265.000 uW/m2 bei nur 45 Minuten, gab es doch mindestens vier Personen, die schwere körperliche Beschwerden bekamen, während und anhaltend nach die Versuche.
Die ETH hat dies zwar verschwiegen, und nur diese vier Personen hatten sich bei Gigaherz gemeldet, aber es ist ein Fakt.
Vielleicht waren es mehr?

Was mich auch aufgefallen ist, das mehere ES erklärt haben von einem Tag auf die andere plötzlich empfindlich geworden zu sein.
Es geht also nicht langsam, sondern schlagartig.
Bedenke auch, das für alle Symptome die Ärtzteschaft keine Ursache angeben kann.
Alle ES sind kerngesund befunden, obwohl sie sich miserabel fühlen.

mips als

Beitrag von mips als » 18. Oktober 2007 14:53

Mein lieber Charles

Sie schmeissen Da wieder einmal mit Zahlen um sich, ohne klar zu definieren, ob diese für einen Funkdienst gelten oder der Summe aller Funkdienste (vom LW- Sender bis zum Verkehrsradar), ob Sie RMS- Werte oder Peakwerte verwenden usw. Weiter bleiben Sie uns schuldig, wie Sie auf diese Werte kommen.

Ich bezeichne mich nicht als Elektrosensiebel, musste aber auch schon feststellen, dass ich unter einer Belastung von 0.2V/m sehr unruhig schlief und am Morgen mich alles andere als ausgeruht fühlte.

Gruss mips

Gesuana als Gast

Beitrag von Gesuana als Gast » 18. Oktober 2007 19:11

*Keiner entkommt, aber es dauert eben länger.*

So wie Sie es jetzt interpretieren, kann ich es einigermassen nachvollziehen. Der Begriff "krank" ist dabei einfach vorsichtig zu verwenden. - Ich verstehe mich als Betroffene eher in dem Sinne wie Fr. Buchs es beschrieb , indem ich mich zu den feinfühligen und feinnervigen Menschen zähle. (Dies nicht erst seit der Mikrowellen-Katastrophe.) Dieser Umstand , den man nun einfach mitbringt oder nicht ins Leben, oder der auch durch gravierende Erlebnisse entstanden sein kann , macht es , dass mein Fass schneller überläuft als das von grobnervigen Leuten. -Es sind ja ganz viele verschiedene Einflüsse ein ganzes Leben lang , denen man dadurch extremer ausgesetzt ist. -
Das ist aber in der richtigen Wortwahl einfach nicht "krank" , Charles , obwohl ich glaube zu verstehen , was Sie meinen.
So lautet letztlich die Frage , ob wir feiner Konstituierten (und zwar vielfach so Geborene , mit all den Vorteilen , die wir dadurch auch der Gesellschaft bringen) ein Recht auf Unversehrtheit haben , oder ob man uns dies dieser Technik zuliebe abspricht.
gesuana

charles
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Beitrag von charles » 18. Oktober 2007 19:33

Hallo Mips,

entschüldigung das ich mich nicht klar ausgedrückt habe.

Es sind Spitzenwerte-Werte, wie jeder mit ein vernünftiges HF Messgerät selber feststellen kann.
Es bezieht sich im Frequenzspektrum von etwa 700 MHz bis 3 GHz.
Also, die übliche Mobilfunk Frequenzen von Handys, Sendemasten, DECT Telefone, drahtlose Modems und andere WLan.
(Natürlich kommt TETRA und Wimax dazu, und noch andere Techniken, wie z.B. von Agrarier verwendet wird. Aber die kann nicht jeder messen.
Die Bauer säen und pflanzen mit Traktoren auf den cm genau. Die Traktoren werden angesteuert von GPS, aber um eine gute und saubere Empfang zu haben steht auf den Bauernhof eine Unterstützungsantenne, die mit 24 GHz arbeitet!).

Und diese Werte habe ich so gefunden nach mehrere Hunderte von baubiologischen Hausuntersuchungen über den Jahren her.

Es tut mir leid, aber wenn Sie dabei Schlafprobleme haben, und nicht frisch aufwachen, und dafür keine andere Erklärung finden können, sind Sie trotzdem Elektrosensibel. Nicht ein schwerer Fall, aber troztdem.
Doch sollten Sie Vorsicht geniessen, und allerlei Massnahmen ergreifen, dass Sie nicht weiter abrutschen, weil Sie befinden sich in eine niederwärtse Spirale.
So können Sie z.B. nächste Woche Probleme erfahren mit den Leuchtstoffröhren im Supermarkt oder bei Ikea oder Metro.
So kann das Bildschirm Ihrer Computer oder LCD Fernseher Ihnen plötzlich Unangenehmigkeiten besorgen.
Und dann wird das DECT Telefon oder Modem Ihrer Nachbarn Ihnen plötzlich stören. Sie wissen dann nicht genau was Ihnen hindert, aber durch messen erfahren Sie ganz schnell was los ist.

(Nebenbei: Ich habe auch erfahren das ES bei bestimmte Signalen sich nicht wohl fühlen, aber keine direkte beschwerden haben. Als ich aber mit einem Detektor wie der Digitmeter oder Esmog Spion herumlaufe, und diese ES hören die Modulationen, machen die sofort amok.
Was das nur hören dieser Modulationen, auch wenn ich die Geräusche so von meinem Computer abspiele, also, ohne die wirkliche Strahlung selber, im Körper verursacht weiss ich nicht. Aber es ist etwas was zum Nachdenken stimmt.)
Vielleicht soll ich mal meine Geräuschesammlung bei verschiedenen personen abspielen und sehen bei welche man Probleme erfährt.

Meine Frau findert die Sferics Geräusche sehr beruhigend.
Eine MCS- Dame hatte ich eine Bioresonanz Audio CD gegeben, und sie ist ihre MCS für 90 % los. Aber die Sferics CD kann sie überhaupt nicht vertragen.

Ja, es gibt noich eine Menge Arbeit vor uns.
Zuletzt geändert von charles am 18. Oktober 2007 21:02, insgesamt 2-mal geändert.

charles
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Beitrag von charles » 18. Oktober 2007 19:45

Hallo Gesuana,

trotz dass man wieder über mich hinfallen wird, kann ich sagen, das viele Elektrosensible, die ich kennengelernt habe, auch sehr gefühlig sind, bis ins was man paranormal begabt nennt.

Einer der erste und älteste Elektrosensible, der im zweiten Weltkrieg von ein russchischer Soldat seine Nerven im Ruggengrat zerbrochen bekam, erzählte mir:
*Man schimpft auf Hitler, aber was heutzutage viele Menschen wissens und willens mit Mobilfunk angetan wird ist fast noch schlimmer!

Das Recht auf Unversehrtheit, was wir alle laut Grundgesetz haben sollen, wird aber jedentag mit die Füsse getreten.

Ja, mit *krank* meine ich *nicht-gesund*.

Jeder Mensch hat Substanzen im Körper, wie Schwermetalle, Würmer, Viren, Bakterien, und Giftstoffe, die unter normale Umstände nichts anrichten, aber unter Einfluss von Elektrosmog aktiviert werden, und ihre vernichtende Arbeit anfangen.

Elisabeth Buchs
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Beitrag von Elisabeth Buchs » 18. Oktober 2007 22:00

Hallo Charles

Ueber jemanden herfallen sollte man schon gar nicht bei Dingen, die bis jetzt niemand sicher weiss und wo in guter Absicht mehrere Meinungen möglich sind. Meine betroffene Kollegin sagte jeweils, Elektrosensibilität ist keine Krankheit, sie ist eine Körperverletzung. Was die negativen Reaktionen auf die Meinung erklärt, dass es nur Kranke treffe, ist dass die Verursacher dadurch aus dem Schneider sind, ein Darwin-Denken, dass es um Kranke nicht schade sein soll, auch noch der Eindruck, Kranke seien oft selber schuld, zuwenig gesund gelebt oder was auch immer. An elektrosmogarmen Orten fühle ich mich jedenfalls äusserst gesund und lebensfroh und schlafe völlig problemlos, wie gerade wieder in den Ferien erlebt. Die Beschwerden der vier Probanden bei der TNO-Nachfolgestudie wurden übrigens nicht verschwiegen, sondern - um einiges perfider - umgedeutet.

Bei mir kann ich nicht sagen, dass die Elektrosensibilität schlagartig ausgebrochen ist, es gab schon immer gewisse Anzeichen wie z.B. Infektanfälligkeit und Müdigkeit am schlechten Wohnort, wo ich aufgewachsen bin und jahrzehntelang gelebt habe direkt neben der Bahn, vis à vis Trafostation, kleine Hochspannungsleitung, Radio/Fernsehsender, Schlafprobleme wegen Radiowecker, schwere Schlafprobleme wegen PC mit Röhrenbildschirm am Arbeitsplatz, erst dann kam dann der eigentliche Ausbruch der Elektrosensibilität an einem Wohnort mit einem wechselnden Magnetfeld durch Ausgleichsströme von bis zu 400 nT.

Eine seltsame Erfahrung hatte ich vor kurzem bei einer TETRA-Messung beim Billetschalter Zürich, wo der starke Mobilfunk das TETRA geräuschmässig überdeckt hat, ein sich als nicht Elektrosensibler bezeichnender mit Herzbeklemmung reagiert hat und ich nichts gespürt habe, vermutlich zu kurze Zeitdauer. Uebrigens halte ich die 08 15 Untersuchungen der Aerzte als zu wenig fein, z.B. beim Redox-Test sieht man sehr wohl Unterschiede bei Elektrosensiblen. Auf Modulationsgeräusche z.B. des Endotronic reagiere ich übrigens nicht negativ.

Elisabeth Buchs

Gast

mips als

Beitrag von Gast » 19. Oktober 2007 02:00

TETRA- Sender in Zürch, das dürfte nicht sein. In der Schweiz wurde lediglich für TETRAPOL eine Lizenz erteilt.

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