Telekom produziert am meisten IV-Fälle

schilte6i

Telekom produziert am meisten IV-Fälle

Beitrag von schilte6i » 16. Mai 2008 17:20

"Cash daily" vom 16.5.08:

INVALIDITAET
Jeder 12. Angestellte der Telekommunikationsbranche bezieht eine IV-Rente. Die Ergebnisse der jüngsten PK-Umfrage von Swisscanto werfen brisante Fragen auf.
Politisch sind die Zahlen Dynamit. Von den Angestellten der Telekommunikationsbranche bezogen letztes Jahr 8,4 Prozent eine IV-Rente. ... Zum Vergleich: In der Bauindustrie beträgt der Anteil der IV-Rentner gerade mal 3,7 Prozent.
Im Vorjahr lag die Telekom-Industrie mit einem IV-Rentner-Anteil gerade noch im Mittelfeld. ... Mit dem Fall dürfte sich bald das Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) befassen. Der plötzliche Rentneranstieg in der Telekom ist dem Amt bisher entgangen...
Da sind wir aber mal gespannt! Mein Verdacht: Elektrosmogbedingte
Krankheiten müssten eigentlich die Verursacher-Branche am häufigsten
treffen, weil für sie das Problem gar nicht existieren darf und ergo auch kaum jemand sich effektiv schützt - ausser dem Kader, das notfalls auch Sendemasten vom Haus weg versetzen lassen kann...

Sunset
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Re: Telekom produziert am meisten IV-Fälle

Beitrag von Sunset » 17. Mai 2008 13:25

schilte6i hat geschrieben:
"Cash daily" vom 16.5.08:

.... Von den Angestellten der Telekommunikationsbranche bezogen letztes Jahr 8,4 Prozent eine IV-Rente. ... Zum Vergleich: In der Bauindustrie beträgt der Anteil der IV-Rentner gerade mal 3,7 Prozent.
Im Vorjahr lag die Telekom-Industrie mit einem IV-Rentner-Anteil gerade noch im Mittelfeld. ...
Mein Verdacht: Elektrosmogbedingte Krankheiten müssten eigentlich die Verursacher-Branche am häufigsten treffen ...
Die extreme Zunahme in nur einem Jahr wirft Fragen nach der Glaubwürdigkeit der Statistik auf. Daneben gibt es einen derart grossen IV-Betrugsfall, dass man ihn gar nicht wahrnehmen kann. Wer hat in der letzten Zeit einen älteren SBB, Swisscom oder Post Angestellten gesehen? Ich nicht. Die wurden alle in die Frühpension oder in die IV geschickt, um die Bundesbetriebe für die Börse oder auch nur für die Umwandlung in eine AG fit zu machen. Das zeigt sich bei der IV-Statistik, aber noch markanter bei der Pensionskasse des Bundes, der Publica, die in den meisten IV-Fällen ebenso viel wie die IV-Rente als BVG-Rente dazu zahlen muss. Der Steuerzahler wird in Bälde in grausamem Ausmass für das Frisieren der Bilanzen von SBB und Swisscom durch deren Chefs mit ihrer "Personalpolitik" zahlen müssen. Die Verantwortlichen waschen ihre Hände in Unschuld, denn sie haben sich ja nicht selbst bei der IV angemeldet.

Dieser Faktor sollte zuerst abgezogen wird, und danach erst kann der Anteil der Strahlung objektiv festgestellt werden. Vielleicht gibt es dann einen Unterschied zwischen Mobile und Fixnet Angestellten.

Juli
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Beitrag von Juli » 21. Mai 2008 23:11

Ich war vor einiger Zeit in einem Schwimmbad rein zufällig mit einem Telekommunikationselektroniker ins Gespräch gekommen, der mir tatsächlich steckte, obwohl er an dem Betrieb der Sendeanlagen beteiligt ist, würde er, der selbst noch nicht betroffen, sprich elektrosensibel ist, das Weite suchen, sollte ihm eine solche Antenne zu nah an seine Wohnung kommen. Ich habe damals versäumt, ihn zu fragen, ob er denn noch ruhig schlafen könnte mit diesem Zwiespalt...

BLUE SKY
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Burn out in Mobilfunkbranche

Beitrag von BLUE SKY » 31. Mai 2008 08:13

"Eine aktuelle IFES-Umfrage im Auftrag der Betriebräte von Mobilfunkunternehmen zeigt:
Mitarbeiter in Telekom-Unternehmen leiden weitaus häufiger an burn-out-artigen Beschwerden als Beschäftigte anderer Branchen."

http://www.wienweb.at/content.aspx?menu=7&cid=151423

Hinweis von: http://omega.twoday.net/stories/4957952/

Netzschalter

Beitrag von Netzschalter » 3. Juni 2008 20:34

In so einem Umfeld auch verständlich. Alles geschönt.
Haben die Betreiber Angst das in nächster Zeit das Kartenhaus zusammen fällt?


Sunrise hat heute zwei wegweisende Entscheidungen getroffen, mit denen das Unternehmen die seit Oktober 2007 verfolgte Strategie der Konzentration aufs Kerngeschäft weiter umsetzt.

Auslagerung des Netzbetriebs an Alcatel-Lucent
Sunrise hat nach sorgfältiger Prüfung beschlossen, Betrieb und Wartung ihrer Netzorganisation an Alcatel-Lucent auszulagern. Schlüsselaufgaben wie Netzplanung und Kundenbetreuung werden weiterhin von Sunrise wahrgenommen. Die Netzinfrastruktur inklusive aller Telekommunikationssysteme bleibt vollständig in Besitz von Sunrise. Sunrise folgt damit dem Modell zahlreicher europäischer Anbieter.

Alcatel-Lucent ist ein weltweit tätiger Partner mit grosser Erfahrung. Die auf Realisierung, Wartung und Betrieb von Kommunikationssystemen spezialisierte Firmengruppe garantiert höchste Qualität und Sicherheit.
Die Auslagerung betrifft die Bereiche Netzwerkbau, Betrieb und Wartung. 290 Sunrise Mitarbeitende wechseln per 1. August 2008 zu Alcatel-Lucent. Die operative Trennung ist Gegenstand eines Übergangs-Projektes, das Ende Januar 2009 abgeschlossen wird.

Verkauf des Geschäfts mit Inhouse-Kommunikationsanlagen
an die AURELIUS AG
Sunrise hat den Geschäftsbereich Sunrise Business Communications (SBC) an die Münchner Industrieholding AURELIUS AG verkauft. Die Übergabe ist auf den 1. Juli 2008 vorgesehen. SBC ist als Spezialistin für die Planung, Installation und Integration von Inhouse-Kommunikationseinrichtungen (z.B. Telefonzentralen) und internen Datennetzwerken bei Geschäftskunden etabliert. Sunrise konzentriert sich im Geschäfts- und Grosskundenbereich in Zukunft auf Standardprodukte und Lösungsangebote in den Bereichen Mobil- und Festnetztelefonie, Datendienste (wie z. B. Breitband) und Standort¬vernetzung¬en sowie Netzwerkdienstleistungen für Telekommunikationsanbieter (Wholesale Services).

Mit der AURELIUS AG hat Sunrise einen Partner gefunden, der die langfristige Entwicklung von SBC unterstützt und deren Positionierung als kompetenter Lösungs- und Serviceanbieter weiterbringt. Zwischen Sunrise und Aurelius AG besteht ein Kooperationsvertrag, der die Zusammenarbeit mit den bestehenden gemeinsamen Kunden regelt. Zudem unterstreicht der Vertrag die Bedeutung der zukünftigen Zusammenarbeit bei der Kundengewinnung und -betreuung.

Mitarbeitende treten zu gleichwertigen Konditionen über
Die Gewerkschaft Kommunikation und die Mitarbeitendenvertretung haben als Partner mit Sunrise Garantien für die Übertritte vereinbart. Diese sehen vor, dass den Mitarbeitenden während einem Jahr gleichwertige Lohn- und Anstellungs¬bedingungen wie auch eine Standortgarantie zugesichert werden. Es werden keine Kündigungen ausgesprochen.

Die Partner haben sich geeinigt, keine weiteren vertraglichen Inhalte bekannt zu geben.

BLUE SKY
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Beitrag von BLUE SKY » 4. Juni 2008 07:34

In AKW arbeitet man auch wo es nur geht mit "Leiharbeitern"

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